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| Buchcover | Autor | Titel | Beschreibung |
| Bild | Autor | Leer | Beschreibung |
| Datum | Ereignis | Stamm | Häuptling |
| 1400 | Die Abenaki waren eine Konföderation von Stämmen im Nordosten der USA, die ein Gegengewicht zur starken Konföderation der Irokesen bildeten. Die Abenaki bestanden aus den Westlichen Abenaki (im Gebiet des heutigen Maine, ca. 20'000 Menschen), den Östlichen Abenaki (im Gebiet von Vermont und New Hampshire / Kanada, ca. 10'000 Menschen) und den Küsten-Abenaki mit ca. 10'000 Menschen. Im 16. Jahrhundert brachen die ersten Epidemien unter den Abenaki aus, die wahrscheinlich schon früh mit europäischen Fischern (Engländern, Franzosen, Spaniern, Portugiesen) in Kontakt gekommen waren. Nach dem 'Handbook of North American Indians' gehörten folgende Stämme zu den Abenaki: Östliche Abenaki: Arosaguntacook, Kennebec, Penobscot (beiderseits des Penobscot River in Maine), Pigwacket Westliche Abenaki: Arsigantegok, Cowasuck, Missisquoi, Penacook, Sokoki. Die Penacook waren die südlichste Gruppe der Abenaki und damit der erste Stamm der Abenaki-Konföderation, der mit den Engländern in Jamestown (Virginia) und vor allem ab 1621 mit den Pilgervätern in Plymouth (Massachusetts) in Kontakt kam. | Abenaki Arosaguntacook (Abenaki) Kennebec (Abenaki) Penobscot (Abenaki) Pigwacket (Abenaki) Arsigantegok (Abenaki) Cowasuck (Abenaki) Missisquoi (Abenaki) Penacook (Abenaki) Sokoki (Abenaki) Iroquois | - |
| 15. Jahrhundert | Die Abenaki im südwestlichen Maine begannen Landwirtschaft zu betreiben und bauten Kürbisse, Mais und Bohnen an. Die Abenaki im östlichen Maine blieben jedoch Jäger und Sammler. | Abenaki | - |
| Juni 1524 | Giovanni Verrazano Expedition 1524 - Verrazano verließ die Narragansett Bay und segelte entlang der Küste nach Norden bis nach Maine. Dort traf er auf die Östlichen Abenaki. | Abenaki | - |
| 1564 | Die Abenaki wurden von einer unbekannten Suche heimgesucht, die wahrscheinlich auf die frühen Kontakte mit europäischen Fischern zurückzuführen ist. | Abenaki | - |
| 1586 | Die Abenaki wurden von Thyphus befallen. | Abenaki | - |
| 1570 - 1610 | Die einheimische Töpferei der Abenaki in Maine wurde durch die zunehmende Verwendung von Metallkesseln und Metallwaren im Allgemeinen verdrängt. Die Abenaki erhielten diese durch den Handel mit den Indianern in Nova Scotia (Provinz im Nordosten Kanadas), die sie wiederum von den Europäern im Gebiet des Sankt-Lorenz-Stromes erwarben. Zu dieser Zeit gab es zwar noch keine permanenten Siedlungen der Europäer in diesem Gebiet, aber viele Fischer aus Spanien, Frankreich und England besuchten schon damals rege die fischreichen Gewässer im Gebiet des Sankt-Lorenz-Stroms. | Abenaki | - |
| Um 1600 | Die Anzahl der Penobscot vor dem ersten Kontakt mit den Europäern wird auf etwa 10'000 geschätzt. | Penobscot (Abenaki) | - |
| Um 1600 | Es wird angenommen, dass die Pocumtuc mehr als 5'000 Menschen zählten. Epidemien, Kriege gegen die Irokesen und der `King Philip's War` führten dazu, dass es 75 Jahre später kaum noch Überlebende dieses Stammes gab. Die Überlebenden fanden Zuflucht in einem Dorf der Mahican am Hudson River. Mit der Zeit schlossen sich die Pocumtuc und Nipmuk den Abenaki an. | Pocumtuc Nipmuk Abenaki | - |
| Beginn Juni 1603 | Martin Pring Expedition 1603 - Martin Pring landete bei Monhegan (eine kleine Insel im Süden des heutigen Bundesstaates Maine) oder in der Gegend von Pemaquid Neck an (Maine). Schon lange vor der Ankunft der Europäer lebten Pemaquid-Indianer (Abenaki) im Gebiet des heutigen Bristol County im heutigen Bundesstaat Maine. In einem Dorf am Pemaquid Neck lebte wahrscheinlich Samoset, der damals 13 Jahre alt war. Samoset war der Indianer, der später die neu angekommenen Pilgerväter in der Nähe des heutigen Ortes Plymouth mit den berühmten Worten 'Hallo Engländer' begrüßen sollte. | Pemaquid (Abenaki) | Samoset |
| Mitte Juni 1603 | Martin Pring Expedition 1603 - Flussabwärts des Piscataqua River sah Pring keine Abenaki-Indianer, aber er sah überall Zeichen von ihnen, wie verlassene Feuerstellen etc. Möglicherweise befand sich Pring in der Gegend südöstlich von Dover im heutigen Bundesstaat New Hamspshire. Pring fand in diesem Gebiet keine Sassafraswurzeln. | Abenaki | - |
| Mitte Juni 1603 | Martin Pring Expedition 1603 - Flussabwärts des Piscataqua River sah Pring keine Abenaki-Indianer, aber er sah überall Zeichen von ihnen, wie verlassene Feuerstellen usw. Möglicherweise befand sich Pring in der Gegend südöstlich von Dover im heutigen Bundesstaat New Hamspshire. Pring fand in diesem Gebiet keine Sassafraswurzeln. | Abenaki | - |
| September 1604 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Abenaki-Indianer trafen Samuel de Champlain 1604 in der Nähe der Stadt Bangor im US-Bundesstaat Maine. | Abenaki | - |
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| Abenaki-Indianer. Quelle: http://indianspictures.blogspot.ch/2011/09/abenaki-indian-pictures.html | |||
| 3. Juni 1605 | Weymouth Expedition 1605 - Ein Boot mit 15 Mann ruderte mit Kanus an Land, um mit den Indianern zu verhandeln. An Land waren 283 Indianer, jeder der Krieger mit Pfeil und Bogen bewaffnet. Die Männer konnten bei den Indianern jedoch keine Handelswaren entdecken und kehrten zum Schiff zurück. Wahrscheinlich befand sich Samoset unter den Indianern oder er hatte zumindest von den Engländern gehört. Samosets Dorf lag wahrscheinlich am Pemaquid Neck. | Kennebec (Abenaki) Pemaquid (Abenaki) | Samoset |
| 4. Juni 1605 | Weymouth Expedition 1605 - An diesem Tag nahmen die Engländer fünf Abenaki-Indianer gefangen und sperrten sie auf dem unteren Deck des Schiffes ein. Ihre Namen waren Tahanedo, Amoret, Skicowaros, Maneddo und Skidwarres. Die fünf gefangenen Indianer wurden nach England gebracht, wo sie Englisch lernten. | Kennebec (Abenaki) Kennebec (Abenaki) | Skidwarres Tahanedo |
| 18. Juni 1605 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Von St. Croix Island reisten Champlain und de Monts wieder entlang der Küste von Maine nach Süden. An der Mündung des Saco River im Südwesten von Maine entdeckten sie ein von Palisaden umgebenes Dorf. Die Indianer bauten Mais, Bohnen, Kürbisse und Tabak an. Der Mais war zu dieser Zeit bereits etwa einen Meter hoch. Champlain nannte den Stamm 'Almouchiquois', wahrscheinlich Abenaki-Indianer. | Abenaki | - |
| 18. Juni 1605 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Von St. Croix Island fuhren Champlain und de Monts wieder entlang der Küste von Maine nach Süden. An der Mündung des Saco River entdeckten sie ein von Palisaden umgebenes Dorf. Die Indianer bauten Mais, Bohnen, Kürbisse und Tabak an. Der Mais war zu dieser Zeit bereits etwa einen Meter hoch. Champlain nannte den Stamm 'Almouchiquois', wahrscheinlich Abenaki-Indianer. | Abenaki | - |
| August 1605 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Wegen des schlechten Standorts verließen die Franzosen St. Croix Island in Maine und zogen nach Port Royal (Nova Scotia) in das Gebiet der Micmac-Indianer. Der Handel mit den Penobscot ging weiter und die Penobscot unter ihrem Häuptling Bashaba schlossen eine große Allianz mit den Indianern der Region. Dadurch konnten die Micmac zurückgedrängt werden. | Micmac Penobscot (Abenaki) | Bashaba |
| 1607 - 1630 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Die Indianer von Maine (Abenaki) und Neuschottland (Micmac) kämpften mit den Franzosen um die Vorherrschaft im Pelzhandel. | Abenaki | - |
| 31. Mai 1607 | George Popham Expedition 1607-1608 - Das zweite und dritte Schiff der Plymouth Company mit 120 Kolonisten verließen unter der Führung von George Popham den Hafen von Plymouth. Die Kolonisten wollten mit Pelzen, Metallen und Gewürzen handeln. Unter ihnen befanden sich Tahanedo und Skidwarres, zwei der fünf Indianer, die Weymouth am 4. Juni 1605 gefangen genommen hatte (siehe Waymouth-Expedition 1605). | Kennebec (Abenaki) Kennebec (Abenaki) | Tahanedo Skidwarres |
| 7. August 1607 | George Popham Expedition 1607-1608 - Die beiden Schiffe der Plymouth Company erreichten Phippsburg im heutigen Bundesstaat Maine. Die Kapitäne der beiden Schiffe, Thomas Hanham und Martin Pring, erkundeten ein größeres Gebiet als Waymouth und bevorzugten den Kennebec River (anstelle des St. George River, der 1605 von Waymouth erkundet worden war). | Kennebec (Abenaki) | - |
| 13. August 1607 | George Popham Expedition 1607-1608 - Die beiden Schiffe der Plymouth Company mit George Popham, Raleigh Gilbert und etwa 120 Männern, die 'Gift of God' und die 'Mary and John', erreichten am 13. und 16. August die Mündung des Kennebec River in Maine. Nicht weit davon entfernt, am Pemaquid Neck, lebte Samoset in einem Dorf der Pemaquid Indianer. Bald ließ Popham die beiden Indianer Tahanedo und Skidwarres frei. Popham erhoffte sich davon ein gutes Verhältnis zu den Indianern. Tatsächlich aber äußerten sich die beiden Indianer kritisch über die Engländer und warnten die Indianer vor den Engländern. Dieser Umstand führte später zum Scheitern von Pophams Kolonie. | Kennebec (Abenaki) Kennebec (Abenaki) Pemaquid (Abenaki) | Tahanedo Skidwarres Samoset |
| Ende August 1607 | George Popham Expedition 1607-1608 - Die Siedler begannen sofort mit dem Bau von Fort St. George (in der Nähe der heutigen Fort Baldwin State Historic Site). Das Fort bestand aus 18 Gebäuden und 9 Kanonen. | Kennebec (Abenaki) | - |
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| Fort St. George. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:FortStGeorgePophamColonyJohnHuntMap.gif | |||
| 16. Dezember 1607 | George Popham Expedition 1607-1608 - Durch die späte Ankunft der Siedler der Popham-Kolonie konnten keine Nahrungsmittel mehr angebaut werden. Deshalb kehrte etwa die Hälfte der Siedler nach England zurück. Der Winter 1607/1608 war zudem ungewöhnlich kalt. | Kennebec (Abenaki) | - |
| 1607 | Die Micmac und Maliseet begannen einen Krieg gegen die Konföderation der Penobscot um die Vorherrschaft im Pelzhandel. Dieser Krieg dauerte mit kleinen Unterbrechungen 8 Jahre. Rivalitäten zwischen diesen Stämmen gab es schon vorher. Der Kampf um die Vorherrschaft im Pelzhandel mit den Franzosen verschärfte die Situation und löste den Krieg aus. | Micmac Penobscot (Abenaki) Maliseet (Abenaki) | Bashaba |
| 1607 | Die Engländer von Jamestown versuchten am Kennebec River in Maine eine Kolonie zu gründen und kamen dabei mit den Abenaki in Kontakt. | Abenaki | - |
| 5. Februar 1608 | George Popham Expedition 1607-1608 - George Popham starb. Raleigh Gilbert übernahm die Leitung der Kolonie. Unter Gilberts Führung suchten die Siedler nach Gold, fischten, bauten Häuser und handelten mit den Indianern um Lebensmittel. | Kennebec (Abenaki) | - |
| Sommer 1608 | George Popham Expedition 1607-1608 - Die Abenaki griffen Fort St. George an und töteten 11 Siedler. Die Kolonisten hatten nie ein gutes Verhältnis zu den Abenaki-Indianern. Wahrscheinlich auch deshalb, weil Skiddwarres zu den Abenaki-Indianern fliehen konnte und dann bei den Abenaki Stimmung gegen die Engländer machte. Skiddwarres wurde während der Expedition von 1605 entlang der Nordostküste von George Weymouth gefangen genommen, nach England gebracht und von Gilbert nach Fort St. George zurückgebracht. | Kennebec (Abenaki) | Skidwarres |
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| Sagadahoc-Kolonie 1607/1608 Quelle: Thomet Daniel 2018 (Mashantucket Pequot Museum, Connecticut) | |||
| Oktober 1608 | George Popham Expedition 1607-1608 - Ein Versorgungsschiff aus England brachte die Nachricht, dass Gilberts Vater gestorben war. Gilbert konnte nicht anders und kehrte im Oktober nach England zurück. Mit ihm kehrte die gesamte Kolonie mit 4 Schiffen nach England zurück. Damit war ein weiterer Versuch der Engländer, Nordamerika zu besiedeln, gescheitert. | Kennebec (Abenaki) | - |
| Winter 1608 / 1609 | Die erste französische Siedlung in Nordamerika, Quebec, konnte unter der Führung von Samuel de Champlain überleben, sich stetig weiterentwickeln und den Pelzhandel mit den umliegenden Stämmen wie den Montagnais, Algonkin, Huronen und Abenaki intensivieren. 16 der 24 Männer überlebten den ersten Winter nicht und starben an Skorbut und anderen Krankheiten. Bald darauf entstand die zweite französische Siedlung am Sankt-Lorenz-Strom, Montreal. Die Irokesen waren zu dieser Zeit nicht mehr im Tal des Sankt-Lorenz-Stromes. Nur die verfallenen Palisaden ihrer ehemaligen Dörfer und die gerodeten Felder erinnerten noch an die Irokesen. Wahrscheinlich wurden die Irokesen von den Huronen vertrieben, wobei die Männer getötet und die Frauen und Kinder in den Stamm integriert wurden. Eine Praxis, die später von den Irokesen übernommen wurde, um die eigenen Reihen wieder aufzufüllen. Dieser Umstand ermöglichte es den Franzosen, sich von Tadoussac bis nach Montreal auszubreiten, ohne Verhandlungen, Verträge oder Landkäufe tätigen zu müssen. In Québec verfolgten die Franzosen das Ziel, mit dem Pelzhandel Geld zu verdienen. Der Fischfang war zu unrentabel, da die eisfreie Zeit in dieser Region einfach zu kurz war. So konnte man nicht mit den Fischern konkurrieren, die jedes Frühjahr von den europäischen Küsten nach Labrador kamen. Diese waren mit ihren Fischen viel schneller auf dem europäischen Markt und konnten auch viel größere Mengen absetzen. | Huron (Wendat) Montagnais (Innu) Iroquois Abenaki Algonquin | - |
| Ab 1610 | Die Franzosen begannen, ihre Handelsstationen in Maine und den späteren kanadischen Provinzen New Hampshire und Nova Scotia zu verlassen, da diese Gebiete den Angriffen der Engländer in Jamestown zu sehr ausgesetzt waren. 1616 gab es nur noch einen kleinen Handelsposten bei Port Royal und einen weiteren an der Mündung des Penobscot River in den Atlantik in Maine. | Micmac Abenaki | - |
| Sommer 1611 | Edward Harlow Expedition 1611 - Auf der Insel Monhegan im heutigen Bundesstaat Maine nahmen Harlows Männer drei Indianer (wahrscheinlich vom Stamm der Abenaki) gefangen: Pechmo, Monopet und Pekenimne. Pechmo konnte sich durch einen Sprung über Bord retten. Pechmo holte Hilfe. Abenaki schossen Pfeile auf das Schiff. 3 Engländer wurden verwundet. | Abenaki | - |
| 1613 | Französische Priester errichteten in der Gegend von Bar Harbor in Maine einen Handelsposten für die Penobscot, obwohl der Tarrateen-Krieg zwischen Abenaki und Micmac tobte. Ende 1613 wurde der Handelsposten schon wieder zerstört - nicht von Indianern, sondern von englischen Truppen aus Jamestown. | Penobscot (Abenaki) Micmac | Bashaba |
| Mai - Juli 1614 | John Smith Expedition 1614 - Smith kam nach Monhegan Island, einer Insel etwa 10 Meilen vom Festland entfernt. Von hier aus wollte er Wale jagen und auf der Insel nach Gold und Kupfer suchen. Nicht weit entfernt, auf dem Festland des heutigen Bundesstaates Maine, lebte Samoset in einem Dorf der Pemaquid (Abenaki): Zu dieser Zeit muss Samoset bereits Häuptling gewesen sein. | Pemaquid (Abenaki) | Samoset |
| 1614 | Captain John Smith erforschte und kartographierte das Gebiet nördlich von Neuengland und traf dabei auf die Abenaki. | Abenaki | - |
| Frühling 1615 Nicht erkannter Quellenhinweis | Den Micmac gelang es, Sachem Bashaba von der Penobscot-Konföderation gefangen zu nehmen und zu töten. Damit hatten die Micmac und Maliseet den Tarrateen-Krieg gewonnen. In den folgenden zwei Jahren überfielen die Micmac immer wieder Abenaki-Dörfer in Maine. Im Zuge dieser Überfälle zogen die Micmac nach Süden bis nach Massachusetts und kamen so in Kontakt mit den Engländern und den von ihnen eingeschleppten Seuchen und Krankheiten. Die Micmac brachten diese Krankheiten mit nach Hause. In der Folge starben etwa 3/4 der Micmac in Maine. | Penobscot (Abenaki) Maliseet (Abenaki) Micmac | Bashaba |
| 1617 | Der Epidemie von 1617 in Maine fielen 75% der östlichen Abenaki zum Opfer. Vielleicht 5'000 von ursprünglich 20'000 Menschen überlebten die Epidemie. Die westlichen Abenaki waren weiter von der Küste entfernt und weniger von Epidemien betroffen. | Abenaki | - |
| 16. März 1621 | Pilgerväter 1620-1676 - Wieder versammelten sich die Pilgerväter beim 'Rendezvous' und berieten militärische Fragen. Und wieder wurden sie von Indianern gestört. Wieder stand ein Indianer auf Watson's Hill, aber diesmal war es nur einer. Und diesmal marschierte dieser Indianer auf die Pilgerväter zu. Vor dem Rendezvous ging einer der Pilgerväter auf den Indianer zu und versperrte ihm den Weg. Der Indianer sagte dann die berühmt gewordenen Worte: 'Willkommen, Engländer' Der Indianer war Samoset. Die Siedler waren sehr erstaunt, dass Samoset gut Englisch sprach. Samoset wurde 1614 während der Expedition von Thomas Dermer aus der Bucht von Plymouth entführt und nach England gebracht, wo er einige Zeit lebte, Englisch lernte und wahrscheinlich 1618 den Weg zurück nach Neuengland fand. | Pokanoket (Wampanoag) Pemaquid (Abenaki) | Samoset |
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| Samoset besuchte die Pilgerväter in Plymouth im März 1621. Quelle: https://www.samoset.org/document/samoset-history-by-jerry-reif/182909 | |||
| 22. März 1621 | Pilgerväter 1620-1676 - Vertrag mit den Pilgervätern 1621Massasoit, Squanto, Samoset und etwa 60 Krieger besuchten die Pilgerväter in Plymouth und unterzeichneten einen ersten Vertrag. Der Vertrag lautete. 1. dass er keinem der Seinen etwas antun solle. 2. Dass er, wenn einer der Seinen einem von ihnen etwas angetan hat, den Schuldigen schicken soll, damit sie ihn bestrafen. 3. Wenn ihnen etwas weggenommen worden ist, soll er es zurückgeben lassen; und sie sollen dasselbe mit seinem tun. 4. Wenn jemand zu Unrecht Krieg gegen ihn führe, sollten sie ihm helfen; wenn jemand gegen sie Krieg führe, sollten sie ihnen helfen. 5. Sie sollen Verbündete zu ihren Nachbarn senden, um ihnen dies zu bestätigen, damit sie ihnen kein Unrecht zufügen, aber auch, damit sie nicht im Frieden gestört werden. 6. Dass sie ihre Bögen und Pfeile zurücklassen sollten, wenn ihre Männer zu ihnen kämen. 7. König James sollte Massasoit als seinen Freund und Verbündeten betrachten. 1639 sollte Massasoit den Vertrag in Plymouth bestätigen. Massasoit versprach, in weniger als einer Woche wiederzukommen, um Maissaatgut zu bringen und mit den Pilgern am Südufer des Town Brook Mais zu säen. Die Engländer schenkten Massasoit einen großen Topf mit getrockneten englischen Erbsen. Wahrscheinlich wünschten sich die Engländer, dass Massasoits Macht noch viel weiter reichen würde, als sie es nach der Epidemie tat. | Pokanoket (Wampanoag) Pemaquid (Abenaki) Pokanoket (Wampanoag) Patuxet (Wampanoag) | Massasoit Samoset Hobbamock Squanto (Tisquantum) |
| 1621 | Im Gebiet zwischen den Amoskeag Falls bei Manchester (New Hampshire) und Lowell (Massachusetts) lebten die Pennacook-Indianer unter Häuptling Passaconaway. | Penacook (Abenaki) | Passaconaway |
| 1624 - 1628 | Die Mohawk kämpften vier Jahre lang gegen die Mahican, die von den Sokoki (Abenaki) und Pocumtuc (Abenaki) unterstützt wurden. Die Mohawk siegten und drängten die Mahican in das Gebiet östlich des Hudson River zurück und begannen dann, die Sokoki und Penacook anzugreifen. Aus diesem Grund mussten die Penacook eine Allianz mit den englischen Siedlern in Massachusetts eingehen. | Mohawk (Iroquois) Mahican Sokoki (Abenaki) Pocumtuc Penacook (Abenaki) | - |
| 1629 | Nachdem die Mohawk die Mahican besiegt hatten, wandten sich diese den Sokoki und Penacook zu. Die Sokoki und Penacook baten die Engländer und Franzosen um Hilfe. Beide lehnten jedoch ab, da die noch jungen und kleinen Kolonien die mächtigen Irokesen fürchteten, zu denen auch die Mohawk gehörten. Wahrscheinlich hätten die Mohawk auch die Sokoki und Penacook vernichtet, wenn sie nicht plötzlich in einen Krieg gegen die mächtigen Algonkin und Montagnais im Sankt-Lorenz-Tal verwickelt worden wären. Die Montagnais hatten einen mächtigen Verbündeten, die Franzosen. Die Mohawk schlossen Frieden mit den Sokoki und Penacook. | Mohawk (Iroquois) Sokoki (Abenaki) Penacook (Abenaki) Algonkin Montagnais (Innu) | - |
| 1631 - 1639 | Die Abenaki wurden zwischen 1631 und 1639 von drei Pockenepidemien heimgesucht. | Abenaki | - |
| 1642 | Mohawk, Mahican und Sokoki 1642Die Mohawk, Sokoki und Mahican verbündeten sich gegen die mächtigen Montagnais und begannen einen Krieg gegen die Montagnais, der bis 1650 dauern sollte. | Mohawk (Iroquois) Sokoki (Abenaki) Mahican Montagnais (Innu) | - |
| 1645 | Mohawk, Mahican und Sokoki 1642Die Mohawk, Sokoki und Mahican griffen ein Dorf der Montagnais in der Nähe von Sillery (Quebec) an. Das Dorf Sillery war eine so genannte Reduction. Das waren Dörfer, in denen Indianer unter der Kontrolle französischer Jesuiten angesiedelt wurden. | Mohawk (Iroquois) Sokoki (Abenaki) Mahican Montagnais (Innu) | - |
| 1646 | Die Abenaki wurden von einer anderen Seuche heimgesucht. | Abenaki | - |
| 1646 | Französische Jesuiten besuchten Dörfer der Kennebec (Abenaki) und Penobscot (Abenaki). Dies war erstaunlich, da der gesamte Pelzhandel bis dahin an den Abenaki vorbeigegangen war, da die Franzosen eher mit den Irokesen und die Engländer mit den Stämmen Neuenglands handelten. | Kennebec (Abenaki) Penobscot (Abenaki) | - |
| 1647 | Abenaki und Montagnais 1647Die östlichen Abenaki verbündeten sich mit ihren ehemaligen Feinden, den Montagnais, und begannen einen Krieg gegen die Irokesen. | Abenaki Montagnais (Innu) Iroquois | - |
| 1647 | Nachdem sich die östlichen Abenaki mit den Montagnais gegen die Irokesen verbündet hatten, wurden Dörfer der Pigwacket (Abenaki) und Ossipee (Algonkin) am Upper Saco River im nordwestlichen New Hampshire von den Mohawk (Irokesen) angegriffen. Die Ossipee waren einer der 12 Stämme der Algonkin. | Abenaki Pigwacket (Abenaki) Ossipee (Algonquin) Mohawk (Iroquois) | - |
| 1649 | Die Abenaki wurden von den Pocken heimgesucht. | Abenaki | - |
| 1650 | Mohawk, Mahican und Sokoki 1642Die Allianz zwischen Mohawk, Mahican und Sokoki zerbrach, nachdem die Irokesen (und damit auch die Mohawk) die Huronen im Winter 1648 / 1649 vernichtend geschlagen hatten. Die Mohawk begannen sofort wieder, die Sokoki und Pocumtuc anzugreifen. | Mohawk (Iroquois) Mahican Sokoki (Abenaki) Pocumtuc | - |
| 1650 | Die Franzosen waren wegen der Stärke der Irokesen um ihre eigene Sicherheit besorgt und begannen, unter den Indianern Allianzen gegen die Irokesen zu schmieden. Obwohl die Pilgerväter in Plymouth die Gefahr erkannten, ließen sich die Indianer in Neuengland nicht zu einem Bündnis gegen die Irokesen bewegen. So blieb den Franzosen nichts anderes übrig, als ihre Verbündeten, die Sokoki und die Östlichen Abenaki und deren Verbündete, mit Waffen und Munition auszustatten. | Sokoki (Abenaki) Pocumtuc Penacook (Abenaki) Mahican Montagnais (Innu) Iroquois | - |
| 1653 | Die Mohawk (Irokesen) begannen, Dörfer der westlichen Sokoki (Abenaki) anzugreifen, hörten aber bald wieder damit auf, weil sie mit den Susquehannock in Pennsylvania verfeindet waren und nicht an zwei Fronten kämpfen konnten. Der Krieg dauerte bis 1655. Die Susquehannock gerieten wahrscheinlich ins Visier der Mohawk, weil diese nach der Niederlage der Huronen viele von ihnen aufgenommen hatten. | Mohawk (Iroquois) Sokoki (Abenaki) Susquehannock | - |
| 1653 | Samoset starb wahrscheinlich 1653 in Pemaquid, Bristol, Maine. | Pemaquid (Abenaki) | Samoset |
| 1654 | Die Engländer eroberten Port Royal zum zweiten Mal von den Franzosen und blieben dort bis 1667, womit die Unterstützung der Abenaki mit Waffen und Munition durch die Franzosen abrupt endete. Bis 1664 wurden die Abenaki von den Engländern versorgt, aber nur bis 1664, als die Engländer New Amsterdam (das spätere New York) von den Holländern kauften. Zu dieser Zeit schlossen die Engländer auch einen Handelsvertrag mit den Mohawk. | Abenaki | - |
| 1658 | Nachdem die Mohawk fast alle umliegenden Stämme bekämpft und besiegt hatten, blieben nur noch die Sokoki, Penacook und Pocumtuc übrig. Die Mahican mussten 1658 die Allianz verlassen und einen separaten Frieden mit den Mohawk schließen. | Mohawk (Iroquois) Sokoki (Abenaki) Penacook (Abenaki) Pocumtuc | - |
| 1659 | Diphtherie bei den Abenaki. | Abenaki | - |
| 1660 | Die Mohawk begannen erneut, die Abenaki in Maine anzugreifen, da diese mit den Montagnais verbündet waren. | Mohawk (Iroquois) Abenaki Montagnais (Innu) | - |
| Pilgerväter 1620-1676 - Einführung in den King Philip's War 1675-1676 Der Krieg war die größte Tragödie Neuenglands im 17. Jahrhundert und wird von vielen als der verlustreichste Krieg der amerikanischen Kolonialgeschichte angesehen. In etwas mehr als einem Jahr wurden 12 Städte in Neuengland zerstört und viele weitere beschädigt. Die Wirtschaft der Kolonien Plymouth und Rhode Island war nach dem Krieg nahezu ruiniert, die Bevölkerung dezimiert, ein Zehntel aller wehrfähigen Männer starb. Mehr als die Hälfte der Städte Neuenglands wurden von Indianern angegriffen. King Philip (Metacomet) kämpfte mit den Wampanoag, Narragasett, Pokanoket, Nipmuck, Pocumtuck und Eastern Abenaki gegen die Engländer, die von den Pequot, Mohegan und Western Niantic unterstützt wurden. Neuengland wurde zunehmend besiedelt. Die erste Siedlergeneration hatte durchschnittlich 8 Kinder pro Familie, die ab den 1660er Jahren eigene Farmen benötigten. Landwirtschaftlich nutzbares Land war knapp, nur etwa 20 % der Gesamtfläche waren für den Ackerbau geeignet. König Philip (Metacom) und sein Volk waren bereits in die Gegend um Mount Hope zurückgedrängt worden. Wohin Philip auch blickte, um ihn herum sah er nur englische Dörfer. Im Norden das Dorf Wannamoisett, im Süden in Rhode Island die blühenden Städte Portsmouth und Newport, im Westen die verhassten Narragansett. Nur im Osten waren die Engländer noch nicht, hier lebten die Pocasset unter Häuptling Weetamoo. Die Biber waren fast ausgerottet, die Wampums stark entwertet und viel Land an die Engländer verkauft. Der Landhunger der Engländer war enorm, der Druck auf die Indianer wurde immer größer. Einer der größten Streitpunkte war, dass das viele Vieh der Engländer immer wieder von den Farmen der Engländer ausbrach und sich am Mais der Indianer gütlich tat. Von den ca. 70'000 Menschen, die vor Ausbruch des Krieges in Neuengland lebten, starben ca. 5'000, davon mehr als 2/3 Indianer. | Pokanoket (Wampanoag) Narragansett Nipmuk Pocumtuc Eastern Abenaki (Abenaki) Pequot Mohegan Western Niantic | Philip | |
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| Überblick über den King Philip's War 1675-1676, Quelle: Thomet Daniel 2018 (Mashantucket Pequot Museum, Connecticut) | |||
| 1662 | Die Mohawk begannen, die Penobscot anzugreifen, da diese die Verbündeten der Montagnais waren. | Mohawk (Iroquois) Penobscot (Abenaki) Montagnais (Innu) | - |
| 1665 | Die Mohawk kämpften weiter gegen die Verbündeten der Pocumtuc, die Sokoki und Penacook. Der Krieg wurde unterbrochen, als die Franzosen 1665 1200 Soldaten des Regiments Carigan-Salieres nach Kanada brachten und im Winter 1665 Mohawk-Dörfer überfielen. | Mohawk (Iroquois) Pocumtuc Sokoki (Abenaki) Penacook (Abenaki) | - |
| Winter 1665 | 600 französische Soldaten des Regiments Carignan-Salieres versuchten, die Mohawk anzugreifen, aber der Angriff blieb erfolglos. Das Carignan-Regiment mit über 1'000 Soldaten war von den Franzosen aufgestellt worden, um die Vorherrschaft der Irokesen zu brechen, die den Handel der Franzosen mit den Indianern behinderten. Im September 1666 gelang es den Soldaten, 4 der 5 Dörfer der Mohawk zu zerstören. Die Mohawk baten den Gouverneur von New York um Hilfe. Dieser willigte ein, aber nur unter der Bedingung, dass die Mohawk mit den Sokoki und Mahican Frieden schlossen. Die Mahican, die seit 1662 gegen die Mohawk kämpften, willigten ein, die Sokoki nicht. Im Jahr 1666 griffen die Mohawk die Penacook an und die Mohawk wurden von den Sokoki und Kennebec angegriffen. | Mohawk (Iroquois) Sokoki (Abenaki) Mahican | - |
| Sommer 1666 | Als Folge der gescheiterten Friedensbemühungen zwischen den Mohawk und Sokoki im Winter 1665 griffen einerseits die Mohawk die Penacook an, andererseits wurden die Mohawk von den Sokoki und Kennebec angegriffen. | Mohawk (Iroquois) Penacook (Abenaki) Sokoki (Abenaki) Kennebec (Abenaki) | - |
| 1667 | Irokesen mit England 1667Die Irokesen mussten mit den Engländern Frieden schließen. Dieser erlaubte den westlichen Irokesen, die Susquehannock wieder stärker zu bekämpfen. Die Mohawk wiederum griffen die Penacook wieder verstärkt an. | Iroquois Mohawk (Iroquois) Penacook (Abenaki) Susquehannock | - |
| 1668 | Den Mohawk gelang es, die Penacook aus New Hampshire ins südliche Maine zu vertreiben. | Mohawk (Iroquois) Penacook (Abenaki) | - |
| 4. August 1669 | Lachine Massaker 1689 - Etwa 1500 Irokesen überfielen die kleine Ortschaft Lachine bei Montreal mit 390 Einwohnern und töteten 100 Franzosen. In der Folge überfielen die Irokesen immer wieder Siedlungen und zogen sich rechtzeitig in die Wälder zurück. Mitte Oktober traf der Compte de Frontenac mit Soldaten aus Frankreich in Québec ein. Die Franzosen wollten zurückschlagen und die englische Stadt Albany angreifen. Albany versorgte die Irokesen mit Waffen, Blei, Schießpulver und anderen Handelsgütern. Noch im Winter 1689 griff Frontenac unter anderem das Irokesendorf Schenectady an. Gegenangriffe der Engländer von Albany aus schlugen fehl. In Nova Scotia griffen französische Siedler englische Fischerboote an und die Micmac und Abenaki töteten etwa 200 englische Siedler. Auch Fort Pemaquid mit 90 Mann wurde erobert. Trotzdem eroberte eine neu-englische Expedition unter Sir William Phips im Herbst 1689 Port Royal kampflos. | Iroquois Micmac Abenaki | - |
| 1669 | Einem Bündnis von Algonkin aus Neuengland, Sokoki und Mahican gelang es, ein Mohawk-Dorf anzugreifen und zu zerstören, doch auf dem Rückweg gerieten die Krieger des Bündnisses in einen Hinterhalt. | Algonquin Sokoki (Abenaki) Mahican | - |
| Um 1670 | Der französische Baron de Saint-Castin, Offizier der französischen Armee, wurde von den Penobscot adoptiert und heiratete 1678 eine Tochter des Sachems Madockawandos. Später wurde er ein Mann der Penobscot. | Penobscot (Abenaki) Penobscot (Abenaki) | Baron de Saint-Castin Madockawando |
| 1670 | Aufgrund der Kämpfe gegen die überlegenen Irokesen flohen die Sokoki an den Sankt-Lorenz-Strom unter den Schutz der Franzosen. Einige Sokoki wanderten in die Gebiete westlich der Großen Seen aus. Später ließen sich die Sokoki im nördlichen Illinois nieder und gingen in den Potawatomi und Miami auf. | Sokoki (Abenaki) Potawatomi Miami | - |
| 1670 | Die Abenaki wurden von den Pocken heimgesucht. | Abenaki | - |
| 20. Juni 1675 | Rund 60'000 Weisse lebten nun in Neuengland zwischen Cap Cod und den Berkshires (Massachusetts), im Connecticut Valley, in Städten wie Boston, Plymouth, Taunton, New Port, Deerfield, New Haven oder Springfield. Die Indianer konnten etwa 5'000 Krieger gegen etwa 10'000 Infanteristen und Reiter der Weißen ins Feld schicken. Die Penacook, die aus 17 Stämmen bestanden, hielten sich mit Ausnahme der Nashua und Wachuset aus dem Krieg heraus. Die ersten Plünderungen durch die Indianer fanden bei Kichemuit in der Nähe von Mount Hope statt. Die einzigen Abenaki, die sich anfangs am Aufstand beteiligten, waren die Androscoggin, sowie einige Sokoki und Penacook. Die meisten Abenaki waren neutral, aber es scheint, dass sie Philip mit Waffen, Munition und Lebensmitteln versorgten. | Pokanoket (Wampanoag) Narragansett Pocasset (Wampanoag) Narragansett Androscoggin (Abenaki) Nipmuk Penobscot (Abenaki) Pawtucket Penacook (Abenaki) Nashua Wachuset | Philip Canonchet Weetamoo |
| 30. August 1675 | Pilgerväter 1620-1676 - Captain Samuel Mosely brannte entgegen seinem Befehl ein verlassenes Penacook-Dorf in der Gegend des heutigen Concord in New Hampshire nieder. Die Penacook waren Verbündete der Engländer. | Penacook (Abenaki) | - |
| 30. August 1675 | Pilgerväter 1620-1676 - Captain Samuel Mosely brannte entgegen seinem Befehl ein verlassenes Penacook-Dorf in der Gegend der heutigen Stadt Concord in New Hampshire nieder. Die Penacook waren Verbündete der Engländer. | Penacook (Abenaki) | - |
| 12. September 1675 | In Maine überfielen Abenaki eine Farm, töteten 7 Bewohner und nahmen 2 Gefangene. | Abenaki | - |
| 1675 | Die Abenaki wurden von einer anderen Seuche heimgesucht. | Abenaki | - |
| Anfang 1676 | Im Laufe des Jahres 1676 wurden die meisten Abenaki in den King Philip's War hineingezogen, obwohl sich die Abenaki mit Ausnahme der Androscoggin zunächst neutral verhalten hatten. Der Grund dafür war, dass die Engländer nicht mehr zwischen neutralen und feindlichen Indianern unterschieden und grundsätzlich alle Indianer in ihrer Umgebung angriffen. Die Penacook blieben lange neutral, nur 2 Dörfer schlossen sich Philip an. Häuptling Wannalancet gelang es, mit dem größten Teil seines Stammes neutral zu bleiben. | Abenaki Penobscot (Abenaki) Kennebec (Abenaki) Penacook (Abenaki) | Wannalancet |
| 14. August 1676 | Das Dorf Arrowsic in Massachusetts wurde von Abenaki überfallen. | Abenaki | - |
| September 1676 | Nach dem Krieg von King Philip flohen die meisten der unterlegenen Stämme nach Norden und schlossen sich den Abenaki an. So finden sich noch heute vor allem unter den Westlichen Abenaki viele Angehörige der ehemals im südlichen Neuengland lebenden Algonkin-Stämme (Penacook, Narragansett, Pocumtuc, Nipmuc). Die Abenaki verließen Maine und ließen sich unter dem Schutz der Franzosen in der Gegend von Sillery (Quebec) nieder. Trotzdem zogen die Abenaki weiterhin von Quebec aus gegen Neuengland (!). Erst 1679 schlossen Abenaki-Stämme Frieden mit den Engländern und kehrten nach Maine zurück. Einige Stämme nahmen auch das Asylangebot des Gouverneurs von New York, Edmund Andros, an und ließen sich zusammen mit den Mahican bei Schaghticook am Hudson River nieder. Andere schlossen sich den Delaware in New Jersey und Pennsylvania an. Nach King Philips Krieg lebten nur noch 4'000 Indianer im südlichen Neuengland. | Abenaki Delaware Penacook (Abenaki) Narragansett Pocumtuc Nipmuk | - |
| 24. September 1676 | Bei Wells im heutigen Bundesstaat Maine wurden 3 Siedler von Abenaki getötet. | Abenaki | - |
| 6. November 1676 | Die Penobscot schlossen in Boston einen Friedensvertrag mit den Engländern. Als jedoch später einer ihrer Häuptlinge von den Engländern getötet wurde, nahmen sie den Krieg gegen die Engländer wieder auf. | Penobscot (Abenaki) | - |
| 1676 | Während Philips Krieg wurden auch friedliche Indianer angegriffen. So zum Beispiel die Penacook, von deren 17 Stämmen sich 15 aus dem Krieg herausgehalten hatten. Die Nashua (eine Untergruppe der Penacook) wurden von Captain Samuel Mosley angegriffen, wobei 200 Nashua getötet wurden. Die überlebenden Penacook schlossen sich entweder King Philip an oder flohen mit den anderen 15 Penacook-Stämmen unter Wannalancet nach Kanada. | Penacook (Abenaki) Nashua | Wannalancet |
| 1676 | Viele Stämme der Neuenglandregion suchten Zuflucht bei den Abenaki in Maine und sind auch heute noch unter den Abenaki zu finden. | Abenaki | - |
| 1677 - 1679 | Die Abenaki wurden 1677 und 1679 von den Pocken heimgesucht. | Abenaki | - |
| 1679 | Die Abenaki in der Gegend von Sillery (Quebec) und entlang des Sankt-Lorenz-Stromes schlossen teilweise Friedensverträge mit den Engländern und kehrten nach Maine zurück. Die ersten waren die Pigwacket, gefolgt von den Sokoki und anderen Abenaki-Stämmen. | Pigwacket (Abenaki) Sokoki (Abenaki) Abenaki | - |
| 1681 | La Salle erkundete das Gebiet südlich des Lake Michigan und wurde dabei von einer Gruppe Sokoi begleitet, die um 1670 vor den Irokesen in das Gebiet westlich der Großen Seen geflohen waren und sich später im nördlichen Illinois niederließen. | Sokoki (Abenaki) | - |
| 1684 | Franzosen und Abenaki überfallen Seneca-Dörfer. | Seneca (Iroquois) Abenaki | - |
| 1685 | Waffenstillstand England - Abenaki 1685Waffenstillstand zwischen den Abenaki und den Engländern. Dieser währte jedoch nur bis 1689, als der King William-Krieg ausbrach. | Abenaki | - |
| 1685 | Die Franzosen benutzten die Abenaki als Puffer zwischen sich (Kanada) und Neuengland, versorgten sie mit Waffen und Munition und sorgten dafür, dass sich die Abenaki feindlich gegenüber den Engländern verhielten. Der Hauptgrund für die Feindseligkeit der Abenaki gegenüber den Engländern war der anhaltende Landhunger der Engländer, den diese nicht stoppen konnten oder wollten. Um die Jahrhundertwende lebten etwa sechs Jesuiten unter den Abenaki, die aber ihre Missionsarbeit nicht durchführen konnten, weil die Abenaki zu sehr auf die Jagd und den Pelzhandel fixiert waren. Erst als die Pelzpreise zu sinken begannen, konnten sich die Jesuiten auf ihre eigentliche Tätigkeit konzentrieren. | Abenaki | - |
| 1687 | Die Abenaki wurden von Pocken und Masern heimgesucht. | Abenaki | - |
| 1689 | Zu Beginn des 'King William War' erwarteten die Franzosen, dass sich die Abenaki in der Gegend von Montreal / Kanada sammelten und sich neutral verhielten. Die Sokoki zogen jedoch nach Süden und brannten sogar französische Dörfer nieder. | Abenaki | - |
| 1689 | Nachdem Sir Edmont Andros, der Gouverneur von New York, mit seiner Fregatte vor der Küste von Maine aufgetaucht war, Fort Pentagout zerstört und das Haus des Baron de Saint-Castin (der als Weißer von den Penobscot adoptiert worden war und Häuptling der Penobscot war) niedergebrannt hatte, nahmen die Abenaki, unterstützt von französischen Feuerwaffen, den Krieg gegen die Engländer wieder auf. | Penobscot (Abenaki) Penobscot (Abenaki) | Baron de Saint-Castin Madockawando |
| 1690 - 1693 | Die Abenaki überfielen immer wieder Siedlungen in Neuengland. 1695 musste sogar das Grenzgebiet zu den Indianern geräumt werden. Die Penobscot zerstörten 1691 York im heutigen Maine. | Abenaki Penobscot (Abenaki) | - |
| 1691 | Die Abenaki wurden von den Pocken heimgesucht. | Abenaki | - |
| 1693 | Vertrag zwischen Abenaki und England 1693Die kampfesmüden Penobscot, Kennebec, Androscoggi und Saco schlossen einen Friedensvertrag mit den Engländern. Da die Sokoki immer wieder von den Mohawk (Verbündete der Engländer) angegriffen wurden, blieben sie kriegerisch. Die Angriffe der Sokoki dauerten bis vor Boston (1697). | Penobscot (Abenaki) Kennebec (Abenaki) Androscoggin (Abenaki) Saco (Abenaki) Sokoki (Abenaki) Mohawk (Iroquois) | - |
| 1693 | Franzosen und Sokoki greifen Mohawk-Dörfer an. | Sokoki (Abenaki) Mohawk (Iroquois) | - |
| 1696 | Franzosen und Sokoki greifen Onondaga-Dörfer an. | Sokoki (Abenaki) Onondaga (Iroquois) | - |
| 1697 | Vertrag von Ryswick 1697Der Vertrag von Ryswick beendete den Krieg zwischen Frankreich und England, aber die Abenaki griffen weiterhin Neuengland an. Der französische König Ludwig XIV. konnte seine Pläne zur Eroberung Englands nicht durchsetzen und musste König Wilhelm anerkennen. | Abenaki | - |
| Oktober 1698 | Der Stammesführer der Penobscot, Madockawandos, starb. Der adoptierte französische Baron de Saint-Castin wurde sein Nachfolger, musste aber den Stamm wegen Erbschaftsproblemen in Frankreich verlassen. Stattdessen übernahm sein Sohn 1704 die Führung des Stammes. Saint-Castin kehrte nie mehr zu den Penobscot zurück und starb 1707 in Frankreich. | Penobscot (Abenaki) Penobscot (Abenaki) Penobscot (Abenaki) | Baron de Saint-Castin Madockawando Bernard-Amselme |
| 1699 | Vertrag zwischen Abenaki und England 1699Die Abenaki schlossen einen Vertrag mit den Engländern. Die östlichen Abenaki versprachen, sich in zukünftigen Kriegen zwischen England und Frankreich neutral zu verhalten. Daraufhin zogen sich die Abenaki aus Maine in die Gegend von Becancours (Quebec) und nach St. Francois du Lac zurück. Es dauerte etwa 2 Jahre, bis die Engländer bemerkten, dass sich die Abenaki aus Maine zurückgezogen hatten. So groß war die Angst der Engländer, in das Gebiet der Indianer vorzudringen. | Abenaki | - |
| 1700 | Vertrag zwischen Abenaki und England 1699Die Sokoki schlossen ein Bündnis mit den christlichen Mohawk aus Kanada, den Caughnawaga, und blieben daher nicht neutral, wie es die östlichen Abenaki nach dem Vertrag mit den Engländern von 1699 waren. | Sokoki (Abenaki) Mohawk (Iroquois) | - |
| Februar 1704 | Abenaki überfielen zusammen mit französischen Soldaten aus Quebec Deerfield in Massachusetts. Die Hälfte der Häuser wurde niedergebrannt, 56 Menschen starben und 109 wurden gefangen genommen. Als Reaktion darauf überfielen Milizen aus Massachusetts ein Dorf der Abenaki, doch die Bewohner konnten rechtzeitig fliehen. Die Abenaki lebten zu dieser Zeit am Lake Champlain, im nördlichen Vermont und in St. Francois (Quebec). Für die Angriffe auf Massachusetts mussten die Abenaki also weite Wege in Kauf nehmen. Deerfield sollte 1709 erneut angegriffen werden. Die Franzosen sorgten dafür, dass viele Engländer, die von den Abenaki gefangen genommen worden waren, freigelassen wurden und sich in Kanada niederließen. | Abenaki | - |
| 1704 | Nachdem die Abenaki ihr ursprüngliches Gebiet (Maine, Vermont) verlassen hatten, griffen die Engländer die Franzosen an und übernahmen 1704 die Kontrolle über die gesamte Ostküste von Maine. | Abenaki | - |
| 1704 | Die Engländer griffen von Maine aus Dörfer der Pigwacket (Abenaki) an, fanden diese aber nur verlassen vor, da sich die Abenaki bereits nach Kanada zurückgezogen hatten. | Pigwacket (Abenaki) | - |
| 1708 | Haverhill in Massachusetts, nur 30 Meilen nördlich von Boston, wurde von den Abenaki angegriffen und zerstört. 1713 wurde Haverhill erneut angegriffen. | Abenaki | - |
| 1709Nicht erkannter Quellenhinweis | Französische Jesuiten gründeten nördlich von Montreal den Ort St. Fran?ois du Lac. Die Missionsstation wurde unter anderem von Abenaki bewohnt, die von hier aus immer wieder englische Siedlungen und Soldaten überfielen. Am 4. Oktober 1759 griffen Rogers Rangers die Siedlung an und zerstörten sie. | Abenaki | - |
| 1713 | Die Abenaki unterzeichnen in Portsmouth, Massachusetts, einen Friedensvertrag mit den Engländern. | Abenaki | - |
| 1722 | Massachusetts erklärte den Abenaki, die immer wieder von Kanada aus in Massachusetts einfielen, den Krieg. Eine wichtige Rolle in diesem Krieg spielte Grey Lock, ein Pocumtuc, der sich den Sokoki in Kanada anschloss und in der Folgezeit immer wieder erfolgreiche Überfälle auf Siedler im Connecticut Valley unternahm. | Sokoki (Abenaki) Pocumtuc | - |
| 1724 | Eine Kolonialarmee brannte das Dorf Norridgewock der Kennebec am Kennebeck River in Maine nieder. Häuptling Rasles wurde dabei getötet. Nur 150 Überlebenden gelang die Flucht nach Kanada. | Kennebec (Abenaki) | Rasles |
| 9. Mai 1725 | Die Pigwacket (Östliche Abenaki) wurden vernichtend geschlagen. Damit war der Krieg der Abenaki bzw. der Wabenaki-Konföderation gegen die Engländer in Maine beendet, die Wabenaki-Konföderation begann zu zerfallen. Häuptling Paugus fiel in der Schlacht. Von 34 Milizsoldaten unter dem Kommando von Captain John Lovewell überlebten nur 20 die Schlacht. Nach der Schlacht verließen die Abenaki ihr Dorf Pequawket und flohen nach Kanada. | Pigwacket (Abenaki) | Paugus |
| Dezember 1725 | Vertrag von Boston 1725Die Abenaki unterzeichneten einen Friedensvertrag mit den Engländern. Die Kämpfe im Westen gingen jedoch weiter, da nicht alle Abenaki den Vertrag unterzeichneten, insbesondere Grey Lock nicht. Grey Lock, ein Pocumtuc, der sich dem vom New Yorker Gouverneur Andros angebotenen Asil in Schaghticook angeschlossen hatte, verließ diesen Ort 1723 und schloss sich den Sokoki in Missisquoi an. | Pocumtuc Sokoki (Abenaki) | Grey Lock |
| 1726 | Mascarene’s Vertrag 1726Die Engländer schlossen einen Vertrag mit den Wabenaki (Micmac, Malisset und Passamaquoddy). Der Vertrag sollte die Handelsbeziehungen zwischen den Engländern und diesen Stämmen festigen. Dieser Vertrag sollte die Wabenaki näher an die Engländer und weiter weg von den Franzosen bringen. | Micmac Maliseet (Abenaki) Passamaquoddy | - |
| 1726 | Massachusetts sandte Friedensangebote an Grey Lock, die dieser jedoch ignorierte. Ebenso scheiterten Friedensbemühungen der Engländer aus New York, der Irokesen und der Penobscot. | Abenaki | Grey Lock |
| Juli 1727 | Vertrag von Montreal 1727Den Penobscot gelang es, die kanadischen Abenaki zu einem Friedensvertrag mit den Engländern zu bewegen. Dieser Friedensvertrag wurde in Montreal in Abwesenheit von Grey Lock unterzeichnet. | Abenaki | Grey Lock |
| Ende 1727 | Vertrag von Portland 1727Auch Grey Lock beschloss, den Krieg gegen die Engländer zu beenden, schloss aber nie einen Vertrag mit ihnen. Die Penobscot und die kanadischen Abenaki unterzeichneten den Vertrag in Portland, Maine. Damit war der Krieg der Abenaki gegen die Engländer beendet. | Abenaki | Grey Lock |
| 1727 | Die Pigwacket, Androscoggin und Norridgewpck (alles Abenaki-Stämme) kehrten nach Maine zurück. Die Penobscot etablierten sich als Sprecher der östlichen Abenaki. Die Passamaquoddy und Malisset lebten weiterhin in der Gegend von St. Croix und St. John River, während die Micmac in Nova Scotia geduldig auf die Rückkehr der Franzosen warteten (was nie wieder geschehen sollte). In Québec bei Becancour lebten Teile der östlichen Abenaki und in St. Francois du Lac Sokoki, Pennacook und Algonkin aus Neuengland. Die Sokoki hatten ein großes Dorf am Lake Champlain bei Missisquoi und ein kleineres im nördlichen Vermont. Die Engländer begannen 1727, sich weiter nach Norden in den Süden von Vermont und New Hampshire auszubreiten. Die Dörfer der Engländer waren in der Regel stark durch Palisaden und Wachen geschützt. In Friedenszeiten war dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Engländer immer noch mit einer ausreichenden Anzahl von Abenaki in der Region rechneten. | Pigwacket (Abenaki) Androscoggin (Abenaki) Norridgewock (Abenaki) Penobscot (Abenaki) Passamaquoddy Maliseet (Abenaki) Micmac Sokoki (Abenaki) Penacook (Abenaki) Algonquin | - |
| 1729 | Die Abenaki wurden von den Pocken heimgesucht. | Abenaki | - |
| 1730 | Eine Pockenepidemie zwang die Abenaki, den Ort Missisquoi zu verlassen. Bereits ein Jahr später kehrten die Abenaki zurück. | Abenaki | - |
| 1733 | Die Abenaki wurden von den Pocken heimgesucht. | Abenaki | - |
| 1735 | In einem 'Vertrag' zwischen den Engländern und den Abenaki, der wahrscheinlich nicht von den Häuptlingen der Abenaki, sondern von irgendwelchen 'Häuptlingen' unterzeichnet worden war, traten die Abenaki Land entlang des Deerfield River und des Connecticut River ab. Die Abenaki machten jedoch deutlich, dass sie das obere Connecticut Valley als ihr Land betrachteten. Dennoch trieben die Abenaki weiterhin Handel mit den Franzosen und Engländern. Der Connecticut River ist der Grenzfluss zwischen Vermont und New Hampshire, der Deerfield River fließt vom südlichen Vermont in den nördlichen Teil von Massachusetts und mündet dort in den Connecticut River. | Abenaki | - |
| 1744 - 1748 | Für die Abenaki endete die 17-jährige Friedensperiode mit dem Beginn des 'King George War'. Die Abenaki schlugen sich erneut auf die Seite der Franzosen. Der 'King George War' war nach dem King Williams War und dem Queen Anne's War der dritte Krieg zwischen Franzosen und Engländern in Nordamerika. . | Abenaki Sokoki (Abenaki) | - |
| 1746 | Abenaki und Franzosen eroberten Fort Massachusetts am Hoosac River im Nordwesten von Massachusetts. In der Folge wurden alle Siedlungen östlich des Hudson River aufgegeben. | Abenaki Sokoki (Abenaki) | - |
| April 1748 | Vertrag von Aix-la-Chapelle 1748Der Vertrag von Aix-la-Chapelle beendete den Krieg zwischen Engländern und Franzosen. Die Penobscot, Kennebec, Malisset und Passamaquoddy unterzeichneten erst 1749 einen separaten Vertrag. Die Verträge stellten jedoch kaum eine der Parteien zufrieden und führten direkt in den nächsten Krieg, den 'Franzosen- und Indianerkrieg' von 1754. Die Franzosen bemühten sich nun besonders um die Seneca, Cayuga und Onondaga und machten ihnen viele Geschenke. Louisbourg in Nova Scotia wurde an die Franzosen zurückgegeben. Doch im Juni 1758 eroberten die Engländer Louisbourg im Rahmen des Franzosen- und Indianerkrieges zurück. | Abenaki Seneca (Iroquois) Cayuga (Iroquois) Onondaga (Iroquois) Penobscot (Abenaki) Kennebec (Abenaki) Maliseet (Abenaki) Passamaquoddy | - |
| Um 1750 | Die Franzosen ermutigten die Stämme entlang des Sankt-Lorenz-Stroms, sich zur Konföderation der Sieben Nationen (7 Nations of Canada) zusammenzuschließen. Auf der Konferenz von Albany 1854 versprachen die Caughnawaga (Mohawk), sich in künftigen Kriegen zwischen Engländern und Franzosen neutral zu verhalten. Dieses Versprechen wurde jedoch nicht eingehalten. In dieser Zeit entstand die Konföderation der 7 Nationen Kanadas. Zu den sieben Stämmen gehörten zwei Abenaki-Stämme sowie die Algonkin, die (kanadischen) Wyandot, die Onondaga und zwei Mohawk-Banden. Der größte dieser Stämme waren die Caughnawaga, kanadische Mohawk. Diese 7 Stämme lebten entlang des Sankt-Lorenz-Stromes auf der heutigen kanadischen Seite. Die Stämme waren Verbündete der Franzosen und sollten später im French an Indian War gegen die Engländer kämpfen. Die Namen der Dörfer, in denen die 7 Stämme entlang des Sankt-Lorenz-Stroms lebten, waren: - Jeune-Lorette (Huronen) - Becancour (Abenaki) - Odanak (Abenaki) - Kahnawake (Mohawk) - Kanesetake (Mohawk) - Akwesasne (Mohawk) und - Oswegatchie (Onondaga). | 7 Nations of Canada Sokoki (Abenaki) Algonquin Huron (Wendat) Onondaga (Iroquois) Mohawk (Iroquois) | - |
| 1754 | Albany Conference 1754Nachdem zwei Abenaki-Jäger von Engländern getötet worden waren, begannen die Abenaki trotz des 1748 zwischen Frankreich und England geschlossenen Friedensvertrages wieder mit Angriffen gegen Neuengland. Seitdem herrschte eine angespannte Ruhe zwischen Europäern und Indianern. | 7 Nations of Canada Sokoki (Abenaki) Algonquin Huron (Wendat) Onondaga (Iroquois) Mohawk (Iroquois) | - |
| 1754 | 7-jähriger Krieg 1754-1763 - - - Die Abenaki griffen Siedler in New York an, die Penobscot griffen Siedler in Maine an. Als Reaktion setzte der Gouverneur von Massachusetts Prämien aus: £50 für einen gefangenen Penobscot-Krieger, £40 für einen männlichen Skalp, £25 für gefangene Kinder und Frauen, £20 für einen weiblichen Skalp. | Abenaki Penobscot (Abenaki) | - |
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| Einführung in die Skalpe, gemalt von Peter Rindisbacher, 1825. Quelle: http://www.kunst-fuer-alle.de/deutsch/kunst/kuenstler/kunstdruck/peter-rindisbacher/15338/1/156304/introducing-the-scalp/index.htm | |||
| 9. Juli 1755 | 7-jähriger Krieg 1754-1763 - Schlacht bei Braddock's Field 1755 - Braddock's Expedition 1755 - Die Franzosen unter Hauptmann Daniel de Beaujeu führten 108 Marinesoldaten, 146 kanadische Milizen und 600 Indianer (Wyandot (Huronen), Ojibwe, Abenaki, Shawnee, Delaware, Potowatomi, Nipissing und Ottawa) an. Unter ihnen kämpfte Pontiac als Häuptling der Ottawa. Dann begannen Franzosen, Kanadier und Indianer aus dem Wald heraus auf die Engländer zu schießen. Die angeforderte Artillerie wusste nicht, auf welche Ziele sie schießen sollte, die Indianer waren für die Engländer unsichtbar. Braddocks Truppen, die sich mit einer etwa 2000 Meter breiten Kampflinie näherten, wurden ebenfalls von den Indianern beschossen, konnten aber ebenfalls keine Ziele finden. Die Indianer griffen schnell an, feuerten und zogen sich schnell wieder zurück. Als die Franzosen von vorne angriffen, sahen sich die Engländer von drei Seiten umzingelt. Braddock sah die Katastrophe kommen und versuchte, seine kampferprobten Soldaten zusammenzuhalten. Die Indianer schossen vor allem auf die Offiziere. Auf dem Rückzug wurde General Braddock von einer Kugel getroffen und starb kurz darauf. Die überlebenden Offiziere und Soldaten liefen Hals über Kopf in Richtung Monongahela River und wären wahrscheinlich völlig aufgerieben worden, wenn die Indianer nicht begonnen hätten, den Tross der geschlagenen Engländer zu plündern. Das Ausmaß der Niederlage war total: Von 86 Offizieren waren 63 gefallen oder schwer verwundet. Etwa 500 Soldaten und Offiziere wurden getötet und etwa 480 verwundet. Die Franzosen und Kanadier hatten nur 23 Tote und 20 Verwundete zu beklagen. Die Franzosen wussten, dass dieser Erfolg vor allem den Indianern zu verdanken war. Unter den Indianern gab es einen Shawnee-Häuptling namens Puksinwah. Dessen Sohn sollte später Pontiac zum Vorbild nehmen. Sein Name: Tecumseh. Den größten Anteil an der Niederlage der Engländer hatten die kanadischen Indianer der '7 Nations of Canada', zu denen neben den kanadischen Mohawk auch die Huronen gehörten. Die Niederlage hatte Signalwirkung auf die Indianer, die sich nun mehrheitlich den Franzosen anschlossen. Nur König Hendrick von den Mohawk schloss sich mit 300 Kriegern den Engländern an. Unter diesen Kriegern befand sich auch der erst 17-jährige Joseph Brant. | Wyandot Ojibwe Abenaki Shawnee Delaware Potawatomi Nipissing (Ojibwe) Mohawk (Iroquois) 7 Nations of Canada Ottawa | Lorette Puksinwah Joseph Brant Pontiac |
| August 1755 | Die Engländer planten einen Angriff auf Fort St. Francis am Lake Champlain. William Johnsons Armee von 1600 Milizen und 200 Mohawk und Abenaki Indianern unter King Hendrick sollte über den Lake George zum Lake Champlain marschieren und Fort Frédéric angreifen. Die Franzosen wussten von den Absichten der Engländer und wollten sie im Keim ersticken. Baron Dieskau führte seine Armee, bestehend aus 200 regulären Soldaten, 600 kanadischen Milizen und 700 Indianern, von Fort Carillon aus nach Süden, um die Engländer anzugreifen. | Mohawk (Iroquois) Abenaki | King Hendrick |
| 8. September 1755 | Schlacht am Lake George 1755 - Colonel Ephraim Williams Jr. wurde am Morgen des 8. September mit 1000 Soldaten aus Neuengland und 200 Mohawk- und Abenaki-Indianern unter King Hendrick von Fort William Henry nach Fort Lyman (Fort Edward) geschickt. Die Engländer hatten bemerkt, dass Jean Erdman (Baron Dieskau, der gerade aus Frankreich nach Nordamerika gekommen war) mit etwa 600 kanadischen Soldaten, 300 regulären Soldaten und 600 Indianern nach Fort Lyman (später Fort Edward) marschierte, um es einzunehmen. Fort Lyman war ein wichtiger Versorgungspunkt und musste gesichert werden. Baron Dieskau erfuhr jedoch von einem gefangenen Kurier, dass Williams nach Fort Lyman marschierte und bereitete sofort einen Hinterhalt vor. Im folgenden Gefecht verloren die Engländer 296 Soldaten und 96 wurden verwundet. Unter den Toten befanden sich auch Williams und König Heinrich. Die überlebenden Engländer flohen nach Fort William Henry. Baron Dieskau rückte nach seinem Erfolg ebenfalls nach Fort William Henry vor. | Mohawk (Iroquois) Abenaki | King Hendrick |
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| Bloody Morning Scout. Quelle: http://www.jamesfieldillustrations.co.uk/bloodymorningscout.html | |||
| 8. September 1755 | General William Johnson hörte den Kampflärm und begann sofort, seine Stellungen zu befestigen. Die Kanonen unterstellte er Captain William Eyre. Beim ersten Angriff von Baron Dieskau wichen die 700 Indianer und 600 Kanadier vor den Kanonen der Engländer zurück. Dieskau griff mit seinen 300 regulären Soldaten allein Johnsons Stellungen am Südende des Lake George an, wurde aber von den Kanonen zurückgeschlagen. Während der Kämpfe wurde Johnson verwundet und General Phineas Lyman übernahm das Kommando. Die Kämpfe dauerten bis zum Nachmittag, dann zogen sich die Franzosen und Indianer an die Stelle zurück, an der Williams am Morgen in einen Hinterhalt geraten war. Baron Dieskau wurde mehrfach verwundet auf dem Schlachtfeld zurückgelassen. | Mohawk (Iroquois) Abenaki | Joseph Brant |
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| Denkmal im Lake George Battlefield State Park. Quelle: Thomet Daniel 2018 | |||
| November 1755 | Phips Spencer erließ eine Proklamation, in der er den Penobscot den Krieg erklärte. Für jeden Skalp eines Mannes, der älter als 12 Jahre war, gab es eine Belohnung von 50 Pfund. Für jede Frau, die älter als 12 Jahre war, gab es 25 Pfund. Innerhalb eines Jahres stieg der Preis für einen Skalp auf unglaubliche 300 Pfund. | Penobscot (Abenaki) | - |
| 1755 | Die Abenaki wurden von den Pocken heimgesucht. | Abenaki | - |
| Frühling 1758 | Kriegsgruppen der St. Lawrence-Missionen griffen das Kennebec-Tal und die Umgebung von St. George an. 24 Siedler wurden getötet, 36 gefangen genommen. | Penobscot (Abenaki) | - |
| 1758 | Die Abenaki wurden von den Pocken heimgesucht. | Abenaki | - |
| 4. Oktober 1759 | 7-jähriger Krieg 1754-1763 - - - Die Abenaki waren den Engländern ein Dorn im Auge, da sie wiederholt englische Dörfer und Städte angegriffen hatten, die auf dem Land der Abenaki errichtet worden waren. Major Roger Roberts überfiel mit seiner 142 Mann starken Ranger-Kompanie das Abenaki-Dorf St. Francois du Lac mit 51 Häusern (im englischen und französischen Stil gebaut) und mehreren hundert Einwohnern, tötete viele Abenaki und brannte fast alle Häuser nieder. Im Gegenzug wurde Charleston von Franzosen und Indianern angegriffen. Nach dem Überfall auf St. Francois nahmen die Abenaki der Gegend nicht mehr am Krieg teil. Auf dem Rückweg geriet Rogers in einen Hinterhalt von Franzosen und einigen Indianern aus Becancour und verlor mehr als die Hälfte seiner Männer. | Abenaki | - |
| 1759 | Der Gouverneur von Massachusetts, Thomas Pownall, leitete den Bau von Fort Pownall. Das Fort wurde gebaut, um die Siedler während des Krieges zu schützen und die Penobscot und Norridgewock aus dem Gebiet zu vertreiben. | Penobscot (Abenaki) Norridgewock (Abenaki) | - |
| 16. September 1760 | Vertrag von Kahnawake 1760Die 'Sieben Nationen Kanadas' erkannten, dass die Franzosen den Krieg gegen die Engländer verlieren würden und schlossen mit ihnen in Kahnawake einen Vertrag. Darin handelten die Indianer einen freien Zugang von Kanada nach New York aus. Damit erhielten die Indianer Zugang zu dem wichtigen Handelsplatz Albany. | 7 Nations of Canada Sokoki (Abenaki) Mohawk (Iroquois) Onondaga (Iroquois) Algonquin Huron (Wendat) | - |
| 27. April 1763 | Pontiac lud zum zweiten großen Council ein, etwa 10 km von Fort Detroit entfernt. Dieses Mal nahmen auch die Krieger teil. Die Ojibwe stellten mit rund 3'000 Personen das grösste Kontingent. Insgesamt nahmen etwa 8'000 Indianer am zweiten großen Rat teil. An diesem Council konnte er etwa 18 Stämme für seine Sache gewinnen. | Ojibwe Ottawa Shawnee Delaware Miami Mississauga (Ojibwe) Potawatomi Wyandot Kickapoo Piankeshaw (Miami) Seneca (Iroquois) Peoria (Illinois Confederation) Munsee (Lenape) Sac and Fox Menominee Mascouten Dakota Osage Winnebago Cahoika Kaskaskia (Illinois Confederation) Nipissing (Ojibwe) Abenaki Mohawk (Iroquois) Calusa Tequesta Timucuan Apalachee (Lower Creek) | - |
| Mai 1763 | Fast alle Algonkin-Stämme sowie die Irokesen (mit Ausnahme der Mohawk) unterstützten den Aufstand, insgesamt 25 Nationen. Die meisten Forts konnten erobert werden, mit Ausnahme von Fort Pitt und Fort Detroit. Nach dem Abzug der Franzosen betrachteten sich die Engländer als die Herren Nordamerikas. Im Gegensatz zu den Franzosen erhielten die Indianer von den Engländern keine Geschenke. Zudem strömten immer mehr englische Siedler über die Appalachen in das Gebiet der Indianer, das ihnen immer noch gehörte. General Amherst verfügte, dass Pulver, Gewehre und Blei nur noch gegen Felle an die Indianer verkauft werden durften. Inzwischen hatten Gewehre Pfeil und Bogen weitgehend abgelöst und waren für die Indianer unentbehrlich geworden. Neben den Stämmen, die für Pontiac waren, gab es auch solche, die entweder von Anfang an oder später gegen Pontiac waren, wie Teile der Chippewa, sogar die Ottawa (unter Häuptling Atawang), Teile der Seneca und die Stämme der Illinois-Konföderation. | Mingo Ottawa Huron (Wendat) Delaware Shawnee Ojibwe Miami Abenaki Micmac Delaware Potawatomi Cherokee Creek Shawnee Peoria (Illinois Confederation) Wyandot Oneida (Iroquois) Onondaga (Iroquois) Cayuga (Iroquois) Seneca (Iroquois) Tuscarora (Iroquois) | Pontiac Cornstalk |
| 1770 | 1760 vertrieben Rogers Ranger die Franzosen aus dem Gebiet um St. John (New Brunswick). 10 Jahre später schlossen die Abenaki um St. John und die Östlichen Abenaki 1770 und 1776 Friedensverträge mit den Engländern. | Abenaki | - |
| 1775 | Vertrag zwischen Massachusetts und den Penobscot 1In einem ersten Vertrag zwischen Massachusetts und den Penobscot erhielten die Penobscot ein Reservat von 6 Meilen Breite auf beiden Seiten des Penobscot River. Der Landstreifen reichte etwa von Hampton bis Meday. Damit wollte sich Massachusetts die Neutralität der Penobscot im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg sichern. Der Vertrag zwischen Massachusetts und den Penobscot wurde in Watertown geschlossen. Das Abkommen wurde am Ende des Krieges von beiden Seiten unterschiedlich interpretiert. | Penobscot (Abenaki) | - |
| 1776 | Die Abenaki um St. John (New Brunswick) und die östlichen Abenaki (u.a. die Micmac) schlossen erneut einen Friedensvertrag mit den Engländern. | Abenaki Micmac | - |
| 1777 | Die Abenaki waren nun Fremde im eigenen Land und lebten in kleinen Gruppen verstreut in ihrem ehemaligen Heimatland. Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpften die Abenaki auf beiden Seiten. | Abenaki | - |
| 1780 | Der amerikanische Oberst John Allen bildete ein Abenaki-Regiment und griff die Engländer entlang der Küste von Maine an. | Abenaki | - |
| 1783 | Am Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges lebten von den ursprünglich rund 40'000 Abenaki um das Jahr 1500 noch etwa 1'000 Abenaki. Von 1500 bis zum Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges wurden die Abenaki von rund 30 Epidemien heimgesucht. Die Verluste in den Kolonialkriegen auf Seiten der Franzosen und im King Philip's War dürften im Vergleich zu den Epidemien nur einen Bruchteil an Menschenleben gekostet haben. | Abenaki | - |
| 1784 | Vertragsverhandlungen zwischen Massachusetts und den Penobscot gescheitert. | Penobscot (Abenaki) | - |
| 1790 | Der Kongress verabschiedete das Indian Nonintercourse Act. | Abenaki | - |
| 1790 | Vermont wurde ein Bundesstaat der USA. Bis heute haben weder Vermont noch die US-Regierung die ungerechtfertigte Landnahme anerkannt oder Entschädigungen gezahlt. Auch die Abenaki sind bis heute nicht als Stamm anerkannt. Die Sokoki haben in den Jahren 1798, 1800, 1812, 1826, 1853 und 1874 Entschädigungszahlungen für Landenteignungen gefordert, aber der Staat Vermont hat alle Anträge abgelehnt. | Abenaki | - |
| 1797 | Vertrag mit den 7 Nations of Canada 1797Die Vereinigten Staaten schlossen mit den 7 Nations of Canada einen Vertrag, in dem diese Land an die USA abtraten. Andere Stämme sollten später den Vertrag anfechten, da ihrer Meinung nach die 7 Nations of Canada nicht befugt waren, das entsprechende Land abzutreten. Die Namen der Dörfer, in denen die 7 Stämme entlang des Sankt-Lorenz-Stromes lebten, waren Jeune-Lorette, Becancour, Odanak, Kahnawake, Kanesetake, Akwesasne und Oswegatchie. | Mohawk (Iroquois) 7 Nations of Canada Wyandot Onondaga (Iroquois) Sokoki (Abenaki) Algonquin | - |
| 1798 | Im nördlichen Maine schuf Massachusetts drei kleine Reservate für die Penobscot und Passamaquoddy in Anerkennung ihrer Verdienste im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. | Penobscot (Abenaki) Passamaquoddy | - |
| 1812 | Die Abenaki zogen zum letzten Mal in den Krieg und stellten zwei Kompanien, die auf der Seite der Engländer kämpften. Die Abenaki kamen aus Becancour. | Abenaki | - |
| 1818 | Vertrag zwischen Massachusetts und den Penobscot 1In einem Vertrag traten die Penobscot ihre großen Jagdgebiete innerhalb des Main ab. Im Gegenzug erhielten die Penobscot vier Reservate im Gebiet von Mattawamkeag und Millinocket sowie die Inseln im Penobscot River, die in den gescheiterten Verhandlungen von 1796 festgelegt wurden. | Penobscot (Abenaki) | - |
| 1833 | Vertrag zwischen Massachusetts und den Penobscot 1Unter dem Druck des Staates Maine traten die Penobscot die vier Reservate ab, die sie im Vertrag von 1818 erhalten hatten. Den Penobscot blieben nur die Inseln im Penobscot River. | Penobscot (Abenaki) | - |
| 1924 | Penobscot und Passamaquoddy erhalten Wahlrecht in Maine. | Penobscot (Abenaki) Passamaquoddy | - |
| 1976 | Die Abenaki hielten in Swanton (Vermont) eine Stammesversammlung ab. Der Staat Vermont stimmte der Anerkennung des Stammes zu, zog diese aber später wieder zurück. | Abenaki | - |
| 1978 | Die US-Regierung zahlte den Abenaki 81,5 Millionen Dollar für Land, das die Regierung den Abenaki ohne Entschädigung weggenommen hatte. | Abenaki | - |
| 1980 | Die Abenaki klagten vor Gericht auf Anerkennung als Stamm. Der Fall ist noch nicht entschieden. | Abenaki | - |
| 1997 | Die Abenaki hatten sich auf etwa 12'000 Personen erholt und lebten in Kanada oder in den USA.In den USA lebten: - 2'000 Penobscot in der Reservation bei Old Town in Maine - 2'500 Passamaquoddy in den Reservationen Pleasant Point, Peter Dana Point und Indian Township in Maine - 2'500 Abenaki in 3 Reservationen in Maine - 600 Maliseet bei Houlton in Maine - 2'500 Abenaki in Vermont und New Hampshire, am Lake Champlain In Kanada lebten: - 3'000 Maliseet in 7 Stammesgruppen - 2'000 Abenaki im Gebiet von Quebec - 2'500 Abenaki im Gebiet des Lake Champlain . | Abenaki | - |
| 2010 | Die Volkszählung (engl. Census) ergab eine Zahl von 2367 Penobscot. 450 Penobscot lebten in der Reservation 'Indian Island' bei Bangor (Maine). Weitere 1399 Penobscot lebten im Bundesstaat Maine. | Penobscot (Abenaki) | - |