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| Buchcover | Autor | Titel | Beschreibung |
| Bild | Autor | Leer | Beschreibung |
| Datum | Ereignis | Stamm | Häuptling |
| 1610 | Die Ojibwe (Chippewa) verdrängten die Sioux aus dem Gebiet der Oberen Seen nach Süden und Westen. Die Chippewa kamen durch den Handel mit den Franzosen schon früh in den Besitz von Gewehren und konnten sich dank ihrer Feuerkraft im gesamten Gebiet der Großen Seen gegen alle Feinde behaupten. Die Sioux drängten ihrerseits die Cheyenne und Arapaho von Minnesota bis an den Missouri zurück. Ursprünglich bestanden die Sioux aus 7 autonomen Gruppen, die aber untereinander in Kontakt standen: - Santee-Dakota (östliche Dakota: Mdewakanton, Sisseton, Wahpekute und Wahpetonwan). Sie lebten am Minnesota River. - Yankton-Dakota und Yanktonai-Dakota (Westliche Dakota). Diese hatten das Waldland der Großen Seen zugunsten der Prärien östlich des Missouri verlassen und lebten zwischen den Santee und den Lakota - Noch weiter westlich lebten die Teton (oder Lakota, 7 Stämme). Die Franzosen nannten die Lakota und Dakota Sioux, in Anlehnung an das Wort 'Feind' der Chippewa. | Ojibwe Cheyenne Arapaho Yankton (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Wahpeton-Santee (Eastern Dakota) Mdewakanton-Santee (Dakota) Sisseton-Santee (Eastern Dakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Two Kettle (Lakota) Blackfoot (Lakota) Miniconjou (Lakota) Santee (Eastern Dakota) Sioux | - |
| Um 1780 | Die Arapaho lebten am Cheyenne River (Süd-Dakota) und in Minnesota und betrieben Ackerbau, bis sie um 1780 von den Cheyenne vertrieben wurden. | Arapaho | - |
| 1781 | Von 1781 bis 1792 zogen die Arapaho vom Cheyenne River und Minnesota kommend zum Little Big Horn River. | Arapaho | - |
| 1793 | Die Arapaho wanderten vom Little Big Horn River (1793) zum South Platte River, wo sie um 1812 ankamen. | Arapaho | - |
| 1795 | Der französische Händler Jean Baptiste Trudeau lebte für kurze Zeit bei den Arikara oberhalb des Grande Rivers an der Grenze zwischen Nord- und Süd-Dakota. Er bemerkte, dass jeden Frühling Sioux aus der Gegend von St. Peter (Minnesota) zu den Arikara kamen, um ihre Pferde gegen Gewehre, Kleidung, Metallkessel und andere Gegenstände zu tauschen. Außerdem kamen jeden August etwa 1500 Sioux, Cheyenne und Arapaho in das Dorf der Arikara, die Bisondecken, Fett und Felle mitbrachten und diese wiederum gegen Waren eintauschten, die die Arikara von den Sioux erhielten. Die Cheyenne waren zu dieser Zeit bereits Prärieindianer, die in Tipis lebten und Büffel jagten. Um 1700 lebten die Cheyenne noch in Lehmhäusern am Sheyenne River im Osten von Nord-Dakota. | Arikara Cheyenne Arapaho Sioux | - |
| 8. Oktober 1804 Nicht erkannter Quellenhinweis | Lewis and Clark 1804-1806 - Lewis . | Arikara Arapaho Comanche Kiowa Osage Tawehash (Wichita) | - |
| 1828 | Zuerst treiben die Comanchen unter Bull Hump die Pferde der Cheyenne aus deren Dorf am Bijou Creek (in der Gegend des heutigen Fort Morgan, Colorado). Dann suchen und finden die Cheyenne unter Little Wolf das Dorf der Comanchen am Huerfano River (Colorado) und treiben einen großen Teil der Pferde der Comanchen weg, wobei sie auch die ihnen gestohlenen Pferde zurückerobern. Nur wenige Comanchen verfolgten die Cheyenne, konnten die Pferde aber nicht zurückholen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Comanche Arapaho | Little Wolf Bull Hump |
| 1830 | Die Cheyenne und Arapaho trafen am Arkansas River zum ersten Mal auf die Comanche und Kiowa. Nach 10 Jahren zeigte sich, dass die Comanche und Kiowa nicht in der Lage waren, die Cheyenne und Arapaho aufzuhalten. Im Jahre 1840 sollten die 4 Stämme unter Mitwirkung von William Bent einen Friedensvertrag schließen. Wie schon die Franzosen war es diesmal ein Amerikaner, der Frieden unter die zerstrittenen Indianerstämme brachte. | Comanche Kiowa Cheyenne Arapaho | - |
| 1833 | Ouray, der spätere Häuptling der Uncompaghre-Ute-Indianer, wurde in der Gegend von Taos beim Stamm der Jicarilla-Apachen geboren. Er wurde später von Ute-Indianern entführt und wuchs als Genizaro auf, wahrscheinlich in Taos oder Abiquiu. Er lernt Spanisch, Englisch, Apachen- und Ute-Sprache. In den 40er Jahren zeichnete sich Ouray als Führer der Ute im Kampf gegen die Cheyenne und Arapaho aus. 1864 wurde er Häuptling der Ute Uncompaghre. | Uncompahgre (Ute) Cheyenne Arapaho Jicarilla (Apache) | Ouray |
| 1833 | William und Charles Bent gründeten Bent's Old Fort am Arkansas River im östlichen Colorado. Die beiden Brüder wollten vor allem mit den Arapaho und Cheyenne Handel treiben. . Ab 1848 wurde der Santa Fe Trail aufgrund des Friedens mit Mexiko von Menschen überflutet. Die Cheyenne zogen in die Prärie und der Handel im Fort brach zusammen. Das Fort wurde 1849 verlassen und zerstört. | Cheyenne Arapaho | - |
| Sommer 1838 | Als Rache für die Ermordung der 38 Bowstring-Krieger der Cheyenne im Jahre 1837 überfielen Cheyenne und Arapaho ein großes Lager der Kiowa, Comanche und Kiowa-Apache am Wolf Creek. Auf dem Weg zu dem großen Lager töteten die Cheyenne und Arapaho 31 Männer und Frauen der Kiowa. Die Frauen waren auf der Suche nach Wurzeln, die Männer auf der Büffeljagd. Die Cheyenne und Arapaho griffen das große Lager an, konnten es aber nicht einnehmen. | Cheyenne Arapaho Kiowa Comanche Kiowa-Apache (Apache) | Porcupine Bear |
| 1838 | (San Juan Mountains / Süd-Colorado). Die Cheyenne und Arapaho suchten das Lager der Kiowa und Comanche und fanden es am Wolf Creek. Etwa 58 Kiowa und Comanche wurden getötet, die Cheyenne und Arapaho verloren etwa 14 Krieger. Erst 1840 schlossen die Stämme Frieden miteinander. | Cheyenne Arapaho Kiowa Comanche | - |
| 1838 | Arapaho und Cheyenne bekämpfen sich in einer großen Schlacht am Zusammenfluss von Beaver River und Wolf Creek in Oklahoma. | Arapaho Cheyenne Comanche Kiowa | - |
| 1840 | Cheyenne, Arapaho, Comanchen, Kiowa 1840Im Fort Bent schlossen die Kiowa-Apachen, Kiowa und Comanche mit den Cheyenne und Arapaho Frieden. Dieser Frieden ist nie gebrochen worden. In den Auseinandersetzungen vor dem Frieden waren die Cheyenne / Arapaho meist unterlegen, da die Apachen / Kiowa / Comanchen bereits Pferde und Gewehre besaßen, die sie den Texanern abgenommen hatten. Die Cheyenne und Arapaho waren meist noch zu Fuß unterwegs, und das in der weiten Prärie! Häuptling Satank von den Kiowa spielte bei den Verhandlungen eine zentrale Rolle, ebenso William Bent. Die Cheyenne und Arapaho erhielten von den Comanchen Tausende von Pferden und entwickelten sich so zu einer richtigen Reiternation. | Cheyenne Kiowa-Apache (Apache) Comanche Kiowa Arapaho | - |
| Mitte August 1841 | 35 Trapper wehrten den Angriff einer großen Zahl von Lakota, Cheyenne und Arapaho an der Mündung des Battle Creek in den Little Snake River ab. Unter den Trappern befand sich auch Henry Fraeb. | Lakota Cheyenne Arapaho | - |
| 21. August 1841 - 27. August 1841 | Wieder wurden 23 Trapper östlich der Mündung des Battle Creek in den Little Snake River von einer großen Anzahl Lakota, Cheyenne und Arapaho angegriffen. Henry Fraeb starb zu Beginn des Überfalls. Jim Baker übernahm die Führung der Trapper. Drei Trapper starben in der Schlacht. Erst am 27. August zogen sich die Indianer zurück. | Lakota Cheyenne Arapaho | - |
| 8. Juli 1842 | John Charles Fremont Expeditionen 1842-1846 - Fremont traf auf Arapaho, die Büffel jagten. L. Maxwell hatte früher bei den Arapaho gelebt. | Arapaho | - |
| 8. Juli 1842 | John Charles Fremont Expeditionen 1842-1846 - Fremont's Expedition war zu Gast in einem Dorf der Arapaho und Cheyenne, wahrscheinlich in der Gegend des Prewitt Reservoirs, Colorado. Das Dorf bestand aus ungefähr 120 Zelten. Die Cheyenne waren mit etwa 20 Zelten zu Gast im Dorf. | Arapaho | - |
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| Dorf der Arapaho. Künstler John Walter Scott. Quelle: https://americangallery20th.wordpress.com/2010/07/20/john-walter-scott-1907-1987/ | |||
| 22. Juni 1844 | John Charles Fremont Expeditionen 1842-1846 - Fremont traf mittags in South Park (Wyoming) auf Ute-Indianer, die ihm berichteten, dass jenseits des Gebirgskamms ihr Dorf gegen Arapaho kämpfe. Etwa 300 Ute-Krieger befanden sich im Dorf. | Ute Arapaho | - |
| 1848 - 1849 | Vertrag von Fort Laramie 1851Die Goldfunde in Kalifornien 1848 führten zu einer Einwanderungswelle durch das Land der Prärieindianer. Auch das Ende des Grenzkonflikts zwischen den USA und England um den Staat Oregon 1846 war ein Grund für die langen Trecks entlang des Platte River nach Oregon und Kalifornien. Die Regierung befürchtete zu Recht blutige Auseinandersetzungen mit den Prärieindianern und lud diese zu einer Friedenskonferenz ein. Diese fand 1851 in Fort Laramie statt. Die Regierung erhoffte sich von dem Vertrag weniger Überfälle auf die Wagenkolonnen. | Lakota Crow Assiniboine Shoshone Cheyenne Arapaho Oglala (Lakota) Brule (Lakota) Arikara Hidatsa Mandan | Red Cloud |
| 1849 - 1854 | Während dieser 5 Jahre wütete eine Choleraepidemie unter den Prärieindianern. | Crow Comanche Cheyenne Arapaho Pawnee Lakota Kiowa | - |
| 1849 | Bent's Old Fort am Arkansas River im östlichen Colorado wurde unter ungeklärten Umständen zerstört. | Cheyenne Arapaho | - |
| 1849 | Vertrag von Fort Laramie 1851Allein in diesem Jahr zogen etwa 22'500 Siedler mit rund 60'000 Rindern über den California Trail nach Kalifornien. Unterwegs verbrauchten die Siedler die spärlichen Brennholzvorräte der Prärie und legten Feuerstellen an. Das Vieh fraß das Gras in der Umgebung fast vollständig ab. Das bemerkten auch die Northern Shoshone, als sie von ihrer jährlichen Büffeljagd aus Montana und Wyoming zurückkehrten. Die Siedler folgten dem Oregon Trail vom Missouri River über Fort Laramie entlang des Platte River nach Soda Springs im Süden Idahos. Diese Route führte mitten durch das Gebiet der Pawnee, Oglala und Brule, Cheyenne und Arapaho sowie der Nördlichen und Östlichen Shoshone. Dies veranlasste die US-Regierung zu Verhandlungen, die 1851 zum Vertrag von Fort Laramie führten. Von Soda Springs (etwa 60 Meilen südöstlich von Fort Hall) aus konnten die Siedler drei verschiedenen Routen folgen. Eine Route war der California-Trail nach Westen. Der Oregon-Trail führte nach Norden in Richtung Oregon. Und der Mormon Trail führte vor allem die Mormonen nach Salt Lake City in Utah. | Northern Shoshone Eastern Shoshone Pawnee Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Brule (Lakota) Cheyenne Arapaho | Red Cloud Smoke |
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| Oregon Trail. Quelle: http://www.univie.ac.at/Anglistik/easyrider/data/parkoret.htm | |||
| 17. September 1851 | Vertrag von Fort Laramie 1851Nachdem der Streit mit England um die Grenzziehung des Staates Oregon 1846 beigelegt war und 1848 in Kalifornien Gold gefunden wurde, begannen lange Wagenzüge den Platte River entlang nach Oregon und Kalifornien zu ziehen. Die Regierung erhoffte sich durch den Vertrag weniger Überfälle auf die Trecks. Der Vertrag legte fest, dass die Great Plains den Indianern gehörten, solange 'die Flüsse fließen und die Adler fliegen'. Im Gegenzug wurde vereinbart, dass der Oregon Trail von den weißen Einwanderern benutzt werden durfte. Dafür sollten die Indianer für die nächsten 50 Jahre jährliche Zahlungen in Höhe von 50'000 US-Dollar erhalten. Der Vertrag erlaubte auch den Bau von Forts und Straßen auf dem Gebiet der Indianer. Der Senat ratifizierte den Vertrag 1853 mit einer Änderung: Die Zahlungen sollten nur 10 Jahre dauern. Alle Stämme außer den Crow stimmten zu. Der Vertrag von Fort Laramie von 1851 ist auch als Horse Creek Treaty bekannt. Da zu den Vertragsverhandlungen mehr als 10'000 Indianer mit mindestens ebenso vielen Pferden erschienen, wurden die Verhandlungen an die Mündung des Horse Creek, etwa 30 Meilen östlich von Fort Laramie, verlegt. Viele Stämme erhielten nie die vereinbarten jährlichen Zahlungen. In den nächsten 10 Jahren wurden eine Reihe von Forts entlang des Platte River gebaut. Dann kamen die Wagenkolonnen, die Postkutschen, dann die Pony-Express-Reiter und schließlich die Telegrafenmasten. Dadurch wurde zuerst das Wild und dann der Bison nach und nach aus dem Gebiet vertrieben. Im Jahre 1858 wurde am Pike Peak Gold gefunden und die Einwanderung verstärkte sich.Im Vertrag wurde vereinbart, dass die Great Plains den Indianern gehören, solange 'die Flüsse fließen und die Adler fliegen'. Im Gegenzug wurde vereinbart, dass der Oregon Trail von den weißen Einwanderern benutzt werden durfte. Dafür sollten die Indianer für die nächsten 50 Jahre jährliche Zahlungen in Höhe von 50'000 US-Dollar erhalten. Der Vertrag erlaubte auch den Bau von Forts und Straßen auf dem Gebiet der Indianer. Der Senat ratifizierte den Vertrag 1853 mit einer Änderung: Die Zahlungen sollten nur für 10 Jahre erfolgen. Alle Stämme außer den Crows stimmten zu. Viele Stämme erhielten nie die vereinbarten jährlichen Zahlungen. Entlang des Platte River wurden in den nächsten 10 Jahren viele Forts gebaut. Dann kamen die Wagenzüge, die Postkutschen, dann die Pony-Express-Reiter und schließlich die Telegrafenmasten. Dadurch wurden das Wild und die Bisons aus der Region vertrieben. 1858 wurde am Pike Peak, südlich von Denver in Colorado, Gold gefunden und die Einwanderung nahm weiter zu. Mit dem Vertrag verpflichteten sich die Stämme, keine Kriege mehr gegeneinander zu führen. Außerdem legte der Vertrag feste Grenzen für die Stämme fest. Man kann davon ausgehen, dass die Indianer kaum wussten, was sie da eigentlich unterschrieben. Es war nicht vorstellbar, dass zum Beispiel die Hunkpapa plötzlich keine Kriege mehr gegen die Crow und Assiniboine führen würden. Zu sehr hatten sich diese Traditionen in den letzten Jahrhunderten in das Leben der Indianer eingeschrieben. Durch den Vertrag wurde das Stammesgebiet der Crow-Indianer von 144'000 km. Der Vertrag sah mehrere Zahlungen vor. Die US-Regierung hat jedoch nur eine Zahlung geleistet und damit den Vertrag gebrochen. Die Assiniboine erhielten ein Reservat zwischen dem Musselshell River und dem Yellowstone River. | Oglala (Lakota) Crow Assiniboine Shoshone Brule (Lakota) Arapaho Gros Ventre Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arikara Hidatsa Mandan Assiniboine Assiniboine | Big Robber Little Owl White Antelope Conquering Bear Iron Bear Four Bears White Wolf First Fly Crazy Bear |
| Sommer 1852 | Cheyenne, Prärie-Apachen, Lakota, Arapaho und Kiowa griffen die Pawnee in der Nähe des heutigen Smith Center in Kansas an. Die Cheyenne beteiligten sich mit mehr als 230 Kriegern. Der Kriegstrupp hielt sich etwa zwei Wochen im Gebiet der Pawnee auf. Die Pawnee waren am Beaver Creek auf Büffeljagd. Der charismatische Alights-on-the-Cloud wurde in der Schlacht getötet. | Cheyenne Pawnee Kiowa Arapaho Lakota Kiowa-Apache (Apache) | Alights-on-the-Cloud |
| Sommer 1853 | William und Charles Bent verließen 1849 Bent's Old Fort und bauten 65 km flussabwärts ein neues Fort, Bent's New Fort. Das Fort war etwa 60 m lang und 45 m breit. 1859 vermieteten die Gebrüder Bent das Fort für 65 Dollar pro Monat an die amerikanische Armee. 1860 wurde nur eine Meile entfernt Fort Lyon von Major John Sedgwick erbaut. | Cheyenne Arapaho | - |
| 1855 | Die Cheyenne und Arapaho schlossen sich den Oglala an. Gemeinsam griffen die drei Stämme die Omaha am Loup River in Zentral-Nebraska an. | Oglala (Lakota) Cheyenne Arapaho | - |
| Sommer 1858 | William, Oliver und Levi Russel, John Beck und eine Gruppe von Cherokee-Indianern fanden an der Mündung des Little Dry Creek in den South Platte River in der Gegend von Englewood im heutigen Denver (Colorado) zum ersten Mal in Colorado Gold in nennenswerten Mengen. Bis zur Gründung des Staates Colorado am 28. Februar 1861 kamen aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums etwa 100'000 Goldsucher, Glücksspieler etc. in dieses Gebiet. Diese Einwanderer kamen hauptsächlich über die Einwanderungsrouten entlang des Platte River in dieses Gebiet. Dieses Gebiet war jedoch durch den Vertrag von Fort Laramie 1851 den Indianern zugesprochen worden. Die wachsende Zahl der Einwanderer durch das Indianergebiet führte später zu Auseinandersetzungen zwischen den Indianern der südlichen Prärien und der US-Armee. 1859 entstand die erste Kleinstadt Denver City im Gebiet der Goldsucher. Von hier aus drangen Goldsucher in die Berge um Denver City vor. Im Vertrag von Fort Wise von 1861 versuchte die US-Regierung, den Cheyenne und Arapaho das Land abzukaufen, das einerseits Indianerland war, andererseits aber auch zum neu gegründeten Staat Colorado gehörte. | Cheyenne Arapaho | - |
| Sommer 1858 | Als Späher der Oglala östlich ihres Lagers 50 wandernde Familien entdeckten, ritten etwa 300 Krieger auf das Dorf zu. Es stellte sich heraus, dass es sich um Arapaho-Indianer handelte, die ihre Verwandten im Norden, die Gros Ventres, besuchen wollten. Die Arapaho zogen von Slim Butte nach Nordosten. Da aber die Oglala seit jeher die Feinde der Gros Ventres waren und die Arapaho und die Gros Ventres Verbündete, griffen nun die Oglala die Arapaho an. Alle Arapaho-Krieger wurden getötet, Frauen und Kinder gefangen genommen. Dies war die Rache für die fehlgeschlagenen Angriffe der Oglala auf die Gros Ventres und Arikara. | Oglala (Lakota) Arapaho | Red Cloud |
| Mai 1859 | Die Arapaho unter ihren Häuptlingen Little Raven und Left Hand besuchen die neu gegründete Kleinstadt Denver. Zu dieser Zeit sahen sich die Arapaho mit etwa 100'000 Goldsuchern konfrontiert, die sich wegen der Goldfunde in ihrem Gebiet aufhielten. Little Raven sagte, dass er sich über die Goldfunde in der Gegend freue und die Weißen möge, aber er äußerte auch die Hoffnung, dass die Weißen nicht allzu lange bleiben würden. Schließlich sei die Gegend um Denver schon immer ihr Stammesgebiet gewesen. | Southern Arapaho (Arapaho) Southern Arapaho (Arapaho) | Little Raven Left Hand |
| 18. Februar 1861 | Vertrag von Fort Wise 1861Die Cheyenne und Arapaho (aus dem oberen Kansas-Gebiet) traten das Land, das ihnen im Vertrag von Fort Laramie 1851 versprochen worden war, an die USA ab (!). Die neue Reservation war etwa 1/13 so groß wie ihr ursprüngliches Reservat, das ihnen noch im Vertrag von 1851 zugesichert worden war (im östlichen Colorado, zwischen dem Sand Creek River und dem Arkansas River). Im Reservationsgebiet befand sich Fort Lyon. Die Arapaho forderten die Verlegung des Forts an die Nordgrenze der Reservation. Das Kriegsministerium ging jedoch nie auf diese Forderung ein. Nur 6 der 44 Häuptlinge der Cheyenne unterzeichneten den Vertrag. Die Dog Soldiers der Southern Cheyenne und andere Gruppen hatten den Vertrag nie unterschrieben und lebten weiterhin außerhalb der Reservation, östlich von Colorado und westlich von Kansas. Wie üblich betrachtete die US-Regierung die nicht unterzeichnenden Indianer als Feinde und behandelte sie entsprechend. Diese Unstimmigkeiten sollten 1864 zum 'Colorado War' führen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Arapaho Arapaho Arapaho | Black Kettle White Antelope Lean Bear Little Wolf Tall Bear Left Hand Little Raven Storm Shave-Head Big Mouth |
| 7. Juni 1862 | Ab der ersten Juniwoche 1862 wurde die neu errichtete Platte Bridge Station von der Kompanie D der 6. Ohio-Freiwilligenkavallerie besetzt. Die Aufgabe des Forts war es, das Personal und die Güter der Overland Mail Company und des Pacific Telegraph vor Indianerüberfällen (Arapaho, Oglala (Lakota), Northern Cheyenne und Southern Cheyenne) zu schützen. | Arapaho Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Oglala (Lakota) | - |
| 1863 | Der zweite Gouverneur von Colorado, John Evans, ließ seine Bürger wissen, dass alle Indianer in Colorado getötet und vernichtet werden sollten, wo immer sie angetroffen würden. Es dürfe kein Unterschied zwischen freundlichen und feindlichen Indianern gemacht werden. Damit ebnete Gouverneur Evans den Weg für das Massaker am Sand Creek 1864, bei dem Colonel Chivington mit genau dieser Einstellung friedliche Cheyenne und Arapaho am Sand Creek ermordete. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | - |
| Frühling 1864 | In den USA herrschte noch immer Bürgerkrieg. Seit 1861 drangen immer mehr Blauröcke auf der Suche nach den Grauröcken (Südstaatler) in die Jagdgründe der Indianer ein, im Frühjahr sogar bis in die entlegenen Jagdgründe am Smoky Hill River. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | - |
| 28. Juni 1864 | Der Gouverneur von Colorado, Evans, schickte Briefe an die friedlichen Indianer, in denen er sie aufforderte, in die Nähe von Fort zu ziehen, um nicht von der Armee angegriffen zu werden. Damit solle verhindert werden, dass versehentlich friedliche Indianer getötet würden. Der Weiße Vater in Washington sei sehr verärgert, dass die Indianer einen Krieg begonnen hätten (...). Die Meldereiter hatten mehrere Wochen Zeit, um die Nachricht zu den verstreut lebenden Indianern zu bringen. Die Cheyenne und Arapaho sollten sich nach Fort Lyon, die Kiowa und Comanche nach Fort Larned begeben. An beiden Orten sollten die Indianer Rationen von der US-Armee erhalten. In dieser Zeit wurden die Wagenzüge auf der Einwanderungsroute zwischen Fort Laramie und Julesburg sowie Fort Larned und Fort Lyon von Indianern überfallen. Viele dieser Überfälle wurden von Sioux (vor allem Brule) verübt, die aus Empörung über die Strafexpedition von General Sully aus dem Norden in den Süden kamen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Kiowa Comanche | - |
| Anfang Juli 1864 | Im Gebiet des Platte River und entlang des Arkansas River kam es immer wieder zu Überfällen der Indianer, vor allem der Kiowa, Comanche, Arapaho und Lakota (Brule und Oglala). Die Cheyenne zogen in dieser Zeit an den Republican River und beteiligten sich von dort aus ebenfalls an den Angriffen. Diese Überfälle machten sich bei den Einwanderern, den Frachtwagen und den Postreitern schnell bemerkbar. Der Post- und Frachtverkehr entlang des Platte River hatte etwa alle 12 Meilen eine Station, zwischen den Stationen lagen Farmen und Ranches. Auf der gleichen Route wurde die gesamte Fracht für Colorado, Oregon, Kalifornien, Utah und die neuen Minen in Montana transportiert. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Kiowa Comanche Apache Oglala (Lakota) Arapaho Brule (Lakota) | - |
| 26. September 1864 | Häuptling Black Kettle, White Antelope, Bull Bear, Neva und die Häuptlinge der Arapaho reiten mit Major Wynkoop nach Denver, um mit Gouverneur Evans und Colonel Chivington zu sprechen. Beide versprachen jedoch keinen Frieden. Beide waren der Meinung, dass die Indianer vor einem Frieden noch einmal richtig hart bestraft werden müssten. Chivington und Wynkoop hatten das Heu nicht auf der gleichen Bühne. Wynkoop war bereit für den Frieden und ein guter Freund von Black Kettle, während Chivington an Krieg dachte und ein Regiment mit einer begrenzten Dienstzeit von 100 Tagen aufstellte. Zurück in Fort Lyon versprach Major Wynkoop den Indianern Frieden und Schutz durch die US-Armee. Die friedlichen Indianer sollten sich in der Umgebung von Fort Lyon ansiedeln. Während etwa 650 Arapaho in die Nähe von Fort Lyon zogen, lagerten die Cheyenne unter Black Kettle am Sand Creek, 65 km nordöstlich von Fort Lyon. Noch während sich die Indianer Fort Lyon näherten, wurde Major Wynkoop seines Postens enthoben und durch Major Anthony, einen Offizier von Chivingtons Colorado Volunteers, ersetzt. Grund: Die freundliche Behandlung der Indianer durch Major Wynkoop wurde vom Hauptquartier der US-Armee scharf verurteilt. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Cheyenne | Black Kettle White Antelope Bull Bear Neva |
| 17. Oktober 1864 | Major Scott Anthony, der neue Kommandant von Fort Loyon, war wie Colonel Chivington der Meinung, dass man die aufständischen Indianer erst richtig bestrafen müsse, bevor man an Frieden denken könne. Auch er versicherte den Cheyenne und Arapaho die friedlichen Absichten der US-Armee. Die Arapaho in der Nähe von Fort Lyon erhielten jedoch plötzlich keine Rationen mehr von der US-Armee. Die Arapaho trennten sich daraufhin: Der größte Teil unter Häuptling Little Raven zog den Arkansas hinunter nach Camp Wynkoop, etwa zehn Zelte unter Häuptling Left Hand zogen zu den Cheyenne am Sand Creek. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Southern Arapaho (Arapaho) | Black Kettle Little Raven Left Hand |
| 29. November 1864 | Colonel John M. Chivington von der Colorado-Miliz griff mit 600-700 schwer bewaffneten Soldaten der 3. Colorado-Kavallerie und einer Howitzer-Kanone überraschend das Dorf der Süd-Cheyenne von Black Kettle am Sand Creek an und tötete 200 Indianer. Zwei Drittel der Opfer waren Frauen und Kinder. Dieses Massaker löste einen Indianerkrieg in Colorado aus, der sich auf Nebraska und Wyoming ausbreitete. Während des Massakers wurden White Antelope (Cheyenne) und Left Hand (Arapaho) erschossen. Left Hand stand da, stimmte sein Todeslied an und war bereit zu sterben: 'Nothing lifes long, only the earth and the mountains' (Nichts lebt lange, nur die Erde und die Berge). Black Kettle überlebte das Massaker und zog zu den Arapaho, Kiowa und Comanchen südlich des Arkansas River. Major Wynkoop gab Black Kettle 1861 eine amerikanische Flagge, die Black Kettle über seinem Zelt wehen ließ. Die Flagge sollte allen zeigen, dass Black Kettle in Frieden mit den USA lebte. Sand Creek lag etwa 40 Meilen von Fort Lyon entfernt. Zuvor hatten die Cheyenne sogar ihre Gewehre abgegeben, um ihren Frieden mit den USA zu bezeugen. Den Überlebenden gelang die Flucht in das nächste Cheyennedorf am Smoky Hill River, unter ihnen Black Kettle. Black Kettle's Frau überlebte mit 9 Schusswunden. Die Cheyenne schickten Reiter zu den Brule am Solomon Fork und zu den Northern Arapaho. Beide Stämme erklärten sich bereit, die Cheyenne im Kampf gegen die Weißen zu unterstützen. Die Bürger von Denver begrüßten ihren tapfersten Bürger so: 'Alle Bürger begrüßen mit überströmender Freude unsere tapferen Soldaten, die sich im Kampf gegen die rothäutige Pest mit unsterblichem Ruhm bedeckt haben. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) | Black Kettle White Antelope Left Hand |
| Ende Dezember 1864 | Die Brule, Northern Cheyenne und Arapaho vereinigen sich im Kampf gegen die Weißen und lagern am Cherry Creek. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
| 6. Januar 1865 | Die Brule, Northern Cheyenne und Arapaho griffen Julesburg mit etwa 1'000 Kriegern an. Julesburg war zu dieser Zeit ein kleiner Ort, bestehend aus einer Poststation, einer Telegrafenstation, Stallungen und Ställen für die Pferde, einem Gemischtwarenladen und einem gut gefüllten Lagerhaus. 5 Cheyenne und 2 Brule unter der Führung von Häuptling Big Crow lockten die 7. Iowa Kavallerie unter dem Kommando von Captain Nick O'Briens aus dem etwa eine Meile entfernten Fort Ranking (Fort Sedgwick) in einen nahen Canyon, wo die Hauptstreitmacht wartete. Etwa eine halbe Meile vor der Hauptstreitmacht stürmten einige junge Krieger vor und der Überraschungseffekt war dahin. Von den etwa 60 Soldaten kehrten 14 nicht lebend ins Fort zurück. Einige Wochen später zählte George Bent 18 Gräber außerhalb der Palisaden von Fort Sedgwick. Anschließend plünderten die Krieger das Lager und transportierten die Waren auf Ponys ab, die von Frauen mitgebracht worden waren. Die Soldaten beschossen die Indianer mit Howitzer-Kanonen, jedoch ohne Erfolg. Wegen der schweren Last auf den Ponys wurde das Hauptlager am Cherry Creek erst drei Tage später erreicht. Die Indianer zogen weiter zu einem Lager zwischen dem Republican River und dem South Platte River. Von hier aus wollten sie Angriffe in Richtung South Platte River starten und dann weiter nach Norden zum Powder River ziehen, um sich mit den Nördlichen Cheyenne und den Oglala zu vereinigen. Als Black Kettle von dieser Entscheidung erfuhr, trennte er sich mit 80 Zelten von der Gruppe und zog am 26. Januar südlich des Arkansas River, um dort zu kampieren und auf die Wiederherstellung des Friedens zu warten. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
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| Typisches Tipi der Prärieindianer. | |||
| 28. Januar 1865 - 2. Februar 1865 | Südliche Cheyenne, Brule und Arapaho griffen gleichzeitig auf einer Länge von etwa 75 Meilen die Einwandererroute um Julesburg am South Platte River an, brannten Stationen und Farmen nieder, überfielen Wagenzüge und zerstörten die Telegraphenlinie. Das Lager der Indianer erstreckte sich über 3 bis 4 Meilen entlang des Platte River. Das Gebiet am South Platte River war zu dieser Zeit das am dichtesten besiedelte der Prärie, aber es befanden sich nur zwei Kompanien Soldaten in der Gegend. Am 1. Februar wurde Julesburg erneut angegriffen, geplündert und niedergebrannt. Am 2. Februar zogen die Indianer nach Norden. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
| 2. Februar 1865 | Am 2. Februar wurde Julesburg erneut angegriffen, geplündert und niedergebrannt. Danach zogen die Indianer weiter nach Norden. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
| 4. Februar 1865 | Die südlichen Cheyenne, Brule und Arapaho trieben bei Mud Springs Vieh weg, griffen den Ort aber nicht an. Mud Springs war damals ein kleines Dorf mit einer Telegrafenstation und einigen Soldaten. Von der Telegrafenstation aus schickten die Einwohner ein Telegramm nach Fort Mitchell (etwa 55 Meilen westlich von Mud Springs). Bereits am nächsten Tag trafen 46 Soldaten der 11. Ohio-Freiwilligen-Kavallerie unter Leutnant William Ellsworth aus Fort Mitchel ein und verwickelten die Indianer in ein Gefecht. Am nächsten Tag zogen sich die Indianer in ihr Lager zurück. Das Lager lag etwa 10 Meilen östlich von Mud Springs. | Cheyenne Brule (Lakota) Arapaho | - |
| 4. Februar 1865 | Im Februar 1865 lagerten Arapaho, Brule-Lakota und Cheyenne gemeinsam etwa 10 Meilen westlich von Mud Springs. Von diesem Dorf aus trieben die Indianer am 4. Februar 1865 Vieh weg und wurden daraufhin von Soldaten aus Fort Mitchell angegriffen (siehe Schlacht bei Mud Springs 1864). | Arapaho | - |
| 8. Februar 1865 | Oberstleutnant William Collins wurde mit etwa 200 Soldaten von Mud Springs kommend am North Platte River von Indianern angegriffen. Er bildet mit seinen Wagen eine Wagenburg und schickt während der Kämpfe 2 Reiter in verschiedene Richtungen, um Hilfe zu holen. Die Indianer brechen ihr Lager ab und ziehen weiter nach Norden, wo sie am 10. Februar den Niobrara River erreichen. Runners` (Meldereiter) berichten, dass die Nördlichen Cheyenne und Oglala am Powder River lagerten und die Nördlichen Cheyenne am Tongue River. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
| Mai 1865 | Die Nördlichen und Südlichen Cheyenne überquerten den Tongue River und verlegten ihr Lager an den Fuß der Big Horn Mountains. Da die Pferde nach dem Winter wieder stark genug waren, wurde beschlossen, die Einwanderungsrouten entlang des North Platte River und des South Platte River erneut anzugreifen. Von ihrem Lager am Fuße der Big Horn Mountains kehrten die Cheyenne zum Powder River zurück, von wo aus die Angriffe nach Süden gestartet wurden. Als Hauptziel wurde die Einwanderungsstraße in der Nähe der Platte Bridge gewählt. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Young Man Afraid of his Horses |
| Mitte Sommer 1865 | Östlich der Platte Bridge sammelten sich die Cheyenne, Oglala und Arapaho in einem großen Lager mit schätzungsweise 3'000 Kriegern und etwa 200 Cheyenne-Frauen. Die Indianer beschlossen, von hier aus das kleine Fort Caspar an der Platte Bridge in Zentral-Wyoming anzugreifen. Dazu wurden die Soldaten wieder aus dem Fort gelockt, aber diesmal wurden die Indianer nur bis zur Platte Bridge verfolgt, aber nicht weiter. So kam die im Hinterhalt wartende Hauptstreitmacht der Indianer nicht zum Einsatz. Von der Platte Bridge aus schossen die Soldaten mit der Howitzer-Kanone auf die Indianer. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Young Man Afraid of his Horses Roman Nose |
| 2. Juli 1865 | Mehrere hundert Indianer griffen die Kompanie I etwa 12 Meilen östlich von Platte Bridge an. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Young Man Afraid of his Horses |
| 25. Juli 1865 | Ein Teil der Cheyenne, Arapaho und Oglala versuchte, die Pferde in die Umgebung der Platte Bridge zu treiben, was jedoch misslang. Wenig später drängten die vereinten Streitkräfte der Indianer die Soldaten zurück, die zur Verstärkung aus dem Fort gekommen waren. Bei diesem Manöver wurde High Backed Wolf getötet. | Arapaho Cheyenne Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) | High Backed Wolf Roman Nose Young Man Afraid of his Horses |
| 26. Juli 1865 | Morgens um 9 Uhr näherte sich eine Wagenkolonne aus Richtung Sweat Water über die Hügel dem Fort, begleitet von 25 Soldaten der 11. Kansas unter dem Kommando von Seargant Custard. 25 Soldaten der 11. Ohio aus dem Fort unter dem Kommando von Leutnant Caspar Collins ritten der Wagenkolonne entgegen. Kaum über der Platte Bridge wurde die Abteilung von hunderten Indianern angegriffen. Im folgenden Rückzugsgefecht zurück zur Brücke verloren Leutnant Collins selbst und mehr als die Hälfte seiner Männer ihr Leben. Sergeant Custard und der Wagenzug wurden von den Indianern vernichtet. Nur zwei seiner Männer konnten sich zum Fluss retten und überlebten. Etwa 40 US-Soldaten verloren an diesem Tag ihr Leben. Die Indianer zogen sich daraufhin zurück. Die 11. Kansas wurde von der 6. Michigan abgelöst, nach Fort Leavenworth zurückgeschickt und ausgemustert. Fort Caspar in Zentral-Wyoming wurde nach Leutnant Caspar Collings benannt. Nach der Schlacht zogen sich die Lakota, Cheyenne und Arapaho in das Land am Powder River im Nordosten Wyomings zurück. Die Indianer lagerten im Bereich der Mündung des Crazy Woman Fork in den Powder River. Weiter nördlich am Powder River und am Little Missouri River lagerten die Hunkpapa, die sich nach den Kämpfen mit General Alfred Sully dorthin zurückgezogen hatten. Black Bear beschloss, mit seinen Arapaho zum Tongue River zu ziehen und dort zu überwintern. | Northern Arapaho (Arapaho) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Oglala (Lakota) | Black Coal Roman Nose Black Bear Young Man Afraid of his Horses |
| 30. Juli 1865 | Powder River Expedition 1865 - Die Powder River Expedition war die bis dahin größte Militäroperation der US-Armee im Westen. Ziel der Expedition war die Bekämpfung der feindlichen Indianer entlang des Bozeman Trail und des Platte River.General Patrick E. Conner zog mit mehr Soldaten ins Feld als Sully und Sibley in den Jahren 1863 und 1864. Seine Armee setzte sich wie folgt zusammen: - Conner selbst führte etwa 600 Soldaten des 2. California Regiments sowie die Pawnee Kompanie unter Captain Franck North - Oberstleutnant Samuel Walker mit 600 Soldaten der 16. Kansas Kavallerie und der 11. Ohio Kavallerie aus Fort Laramie im südöstlichen Wyoming am 5. August - Colonel Nelson Cole befehligte 1'400 Soldaten der 2. Missouri Artillerie und der 12. Missouri Kavallerie aus Ohama in Nebraska am 1. Juli. Conner teilte die Truppen in diese drei Einheiten ein, die sich am 1. September am Rosebud Creek in Montana treffen sollten. Sehr schlechtes Wetter machte den Truppen zu schaffen. Conner selbst griff die Arapaho am Tongue River an, die beiden anderen Kolonnen wurden von den Oglala unter Red Cloud und den Cheyenne unter Dull Knife stark bedrängt. Außerdem waren 84 Winnebago und Omaha als Späher dabei. | Arapaho Omaha Winnebago Pawnee Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Black Bear Red Cloud Dull Knife |
| 22. August 1865 | Powder River Expedition 1865 - General Patrick E. Connor verließ Camp Conner und marschierte in Richtung Tongue River auf der Suche nach Indianern. Eine Kavalleriekompanie ließ er im Fort zurück. | Arapaho Pawnee | Black Bear |
| 29. August 1865 | Schlacht am Tongue River 1865 - Powder River Expedition 1865 - General Patrick E. Connor griff am Tongue River mit 250 Soldaten und seinen Pawnee-Scouts im Nordosten Wyomings das Dorf Black Bear mit 250 Zelten an. Bei diesem Angriff war auch Jim Bridger als Scout für Connor dabei. Die Indianer mussten sich 10 Meilen über den Wolf Creek zurückziehen und griffen von dort aus Conner erneut an, doch durch den Einsatz von Howitzer-Kanonen konnten die nun zahlenmäßig überlegenen Arapaho auf Distanz gehalten werden. Die Arapaho verloren 64 Krieger und viele Frauen und Kinder. Die etwa 1000 Ponys, die zunächst von den Soldaten weggetrieben worden waren, konnten wieder eingefangen werden. Insgesamt verloren die Arapaho ihren gesamten Hausstand, einschließlich ihrer Zelte, Bisonfelle, Zeltstangen und etwa 30 Tonnen getrocknetes Bisonfleisch für den Winter. Conner fand das Lager, weil er einem Cheyenne-Indianer folgte, der mit seiner Frau trotz dieser kriegerischen Zeiten sorglos auf dem Weg zu den Arapaho war! Die Folge dieses Überfalls war, dass sich die Arapaho noch enger mit den Lakota und Cheyenne verbündeten und in den folgenden Schlachten wie Fettermann, Rosebud und am Little Big Horn erbittert kämpften. | Arapaho Pawnee | Black Bear |
| 29. August 1865 | Schlacht am Tongue River 1865 - Powder River Expedition 1865 - General Patrick E. Connor griff mit 250 Soldaten und seinen Pawnee-Scouts das Dorf Black Bear mit 250 Zelten am Tongue River im Nordosten Wyomings an. Connor fand das Lager, weil er einem Cheyenne-Indianer folgte, der mit seiner Frau trotz der kriegerischen Zeiten sorglos auf dem Weg zu den Arapaho war! Bei diesem Überfall war auch Jim Bridger als Scout für Conner dabei. Die Indianer mussten sich 10 Meilen über den Wolf Creek zurückziehen und griffen von dort aus Conner erneut an, doch dank des Einsatzes von Howitzer-Kanonen konnten die nun zahlenmäßig überlegenen Arapaho auf Distanz gehalten werden. Die Arapaho verloren 64 Krieger und zahlreiche Frauen und Kinder. Die etwa 1000 Ponys, die zunächst von den Soldaten weggetrieben worden waren, konnten wieder eingefangen werden. Insgesamt verloren die Arapaho ihren gesamten Hausstand, einschließlich ihrer Zelte, Bisonfelle, Zeltstangen und etwa 30 Tonnen getrocknetes Bisonfleisch für den Winter. Die Folge des Überfalls war, dass sich die Arapaho noch enger mit den Lakota und Cheyenne verbündeten und in den folgenden Schlachten wie Fettermann, Rosebud und am Little Big Horn erbittert kämpften. | Arapaho Pawnee | Black Bear |
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| Informationen zum Conner Battlefield beim heutigen Ranchester ganz im Norden von Wyoming. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 14. Oktober 1865 | Vertrag von Little Arkansas River 1865Little Raven von den Südlichen Arapaho und Black Kettle von den Südlichen Cheyenne unterzeichneten den Friedensvertrag von Little Arkansas River und verloren damit ihr gesamtes Gebiet in Colorado. Die neue Reservation lag im östlichen Kansas. Die vertraglich zugesicherten Reservate wurden nie eingerichtet und im Vertrag von Medicine Lodge flächenmäßig nochmals um ca. 90% reduziert. Nur 4 Cheyenne-Häuptlinge unterzeichneten den Vertrag. Im Laufe der Zeit unterzeichneten weitere Häuptlinge den Vertrag, allerdings unter der Voraussetzung, dass die Cheyenne so lange in ihrem Land bleiben durften, wie es Bisons gab. Die Dog Soldiers und die Suhtai haben diesen Vertrag nie unterschrieben. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Black Kettle Little Raven Tall Bull |
| 20. November 1865 | 60 Cheyenne und Arapaho Indianer griffen die Bluffton und Downers Station am Smoky Hill River an. Colonel William Tamblyn von Fort Fletcher berichtete, dass drei Mitarbeiter des B.O.D. (Butterfield Overland Dispatch) bei Downers Station getötet wurden. | Arapaho Cheyenne | - |
| Ab 1866 | Das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs setzte bei den Amerikanern neue Kräfte und Energien frei. Tausende zogen nach Westen in die neuen Territorien, die eine neue Heimat und eine attraktive Zukunft versprachen. Die Einwanderung erfolgte vor allem entlang des Platte River durch das Gebiet der Cheyenne und Arapaho. Entlang des neu eröffneten Bozeman Trail fanden Goldsucher und Farmer ihren Weg nach Norden und dann nach Westen zu den Goldfeldern im Südwesten Montanas, mitten durch das Gebiet der Oglala, Miniconjou, Sans Arc, Two Kettle und Hunkpapa. Diese beiden Migrationsrouten verursachten die Kämpfe der US-Armee in den südlichen Prärien entlang des Platte River bis zum damaligen Ende der Eisenbahnlinie der Union Pacific Railroad (1867 und 1868) und entlang des Bozeman Trail (Red Cloud War von 1866 bis 1868). Zur gleichen Zeit bauten die Regierungen weiter an der Central Pacific (im Osten, von Kalifornien nach Osten) und an der bereits erwähnten Union Pacific (vom Mississippi nach Westen). Weiter südlich wurde an der Kansas Pacific Railway entlang des Smoky Hill River nach Denver gebaut. | Oglala (Lakota) Cheyenne Arapaho | - |
| 8. September 1866 | Die Indianer erbeuteten etwa 20 Pferde aus der Herde von Caldwells Wagenzug, einem Contractor. Am selben Tag griffen sie die Pferdeherden der Soldaten an, wurden aber zurückgeschlagen. | Lakota Arapaho | - |
| 10. September 1866 | Die Indianer überfielen erneut die Pferdeherde der Soldaten und erbeuteten diesmal 42 Pferde. Den Soldaten gelang es auf ihren geschwächten Pferden nicht, die Indianer einzuholen. Seit Monaten wurden die Pferde nur mit Heu gefüttert, versprochene Maislieferungen kamen nie im Fort an. Kurze Zeit später griffen die Indianer die Pferdeherde der Soldaten erneut an und trieben diesmal 101 Pferde und Maultiere davon. | Lakota Arapaho | - |
| 12. September 1866 | In einem Doppelangriff überfielen die Lakota und Arapaho die Rinderherde des Forts und 80 zivile Heuarbeiter am Goose Creek nordwestlich des Forts. Die Heuarbeiter hatten bereits 3 Männer und mehrere Verwundete verloren, als Mr. Carter demjenigen 500 Dollar versprach, der im Fort Hilfe holen würde. Der einzige, der sich meldete, war der Hufschmied Jose, der sich auf den Weg machte und um 01:00 Uhr im Fort eintraf, um Hilfe zu holen. Die Rinderherde wurde von einem Feldwebel und 10 Mann bewacht. Die Indianer trieben eine Büffelherde (!) in die Rinderherde und erbeuteten so 200 Rinder. | Lakota Arapaho | - |
| 21. September 1866 | Etwa 300 Lakota und Arapaho überfielen einen Wagenzug mit Heuarbeitern etwa 5 Meilen vom Fort Phil Kearny entfernt. Erst am nächsten Morgen konnten die Heuarbeiter von herbeigeeilten Soldaten des Forts befreit werden. Auf dem Bozeman Trail wurde ein weißer Mann in Indianerkleidung gesehen, der sich als Captain North ausgab. | Lakota Arapaho | - |
| 16. Oktober 1866 | General Hancocks Feldzug 1867 - Oberstleutnant George Armstrong Custer traf in Fort Riley im Osten von Kansas ein. Der eigentliche Kommandeur der 7. U.S. Kavallerie war kaum bei der Truppe zu sehen. Custer hingegen war täglich bei der Truppe und übernahm die Aufstellung und Ausbildung der 7. Die 7. U.S. Kavallerie hatte die Aufgabe, die Arbeiter der Kansas Pacific Railway vor den Angriffen der Cheyenne, Lakota und Arapaho zu schützen. | Lakota Cheyenne Arapaho | - |
| 6. Dezember 1866 | Die Wachen auf dem Pilot Hill signalisierten mit ihren Fahnen, dass die Holzfäller auf Piney Island von Indianern angegriffen wurden. Piney Island lag südlich von Sullivant Hill, etwa vier Meilen vom Fort entfernt. Carrington ritt von Osten, Fetterman von Westen auf die Indianer zu. So sollten die Indianer in die Zange genommen werden. Im folgenden Gefecht wurden Leutnant Bingham und Seargant Bowers getötet und 5 Soldaten verwundet. Bingham und Bowers ritten zu weit vor und wurden von den übrigen Soldaten abgeschnitten und getötet. An diesem Tag wurden Befehle nicht befolgt, es gab Missverständnisse, Feigheit und dumme Fehler. Die Verfolgung der Indianer wäre beinahe in einer Katastrophe geendet! Es scheint, dass dieses Manöver eine Art Generalprobe für die Schlacht von Fetterman am 21. Dezember war. | Oglala (Lakota) Northern Arapaho (Arapaho) | Red Cloud Black Coal |
| Mitte Dezember 1866 | Red Cloud hatte zu dieser Zeit schätzungsweise 4'000 Krieger entlang des Tongue River versammelt, um die Soldaten entlang des Bozeman Trails zu bekämpfen. Crow-Indianer berichteten, dass sich die Zelte über mehr als 40 Meilen entlang des Tongue River erstreckten. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Roman Nose Dull Knife Red Cloud Crazy Horse Little Chief Sorrel Horse Black Shield Rain-in-the-face |
| 21. Dezember 1866 | Captain William Judd Fetterman geriet mit 5 Kompanien in einen Hinterhalt von ca. 2000 Lakota, Cheyenne und Arapaho und wurde mit seinem gesamten Kommando von 81 Soldaten getötet. 10 Lockvögel (2 Cheyenne, 8 Lakota) unter dem Kommando von Crazy Horse lockten die Soldaten in das Tal des Peno Creek, etwa 2 Meilen von Fort Phil Kearny entfernt. Kein Soldat kam mit dem Leben davon. Die Lockvögel der Lakota waren American Horse, Young Men Afraid Of His Horses, He Dog, Little Hawk (der jüngere Bruder von Crazy Horse) sowie Big Nose und Bird Ash von den Cheyenne.) . 10:00 Uhr: Leutnant Wands führt auf Befehl von Oberst Carrington einen Holzfällerzug mit 10 Soldaten der Kompanie E unter Seargent Legrow nach 'Piney Island' südwestlich des Forts. 10'50 Uhr: Die Wachposten auf dem Sullivant Hill signalisieren mit Fahnen, dass der Holzfällerzug von einer großen Anzahl Indianer angegriffen wird. 11'15 Uhr: Auf Befehl von Oberst Carrington verlässt Hauptmann Fetterman mit der Kompanie A und Teilen der Kompanie C der 18. Infanterie (Infanteriesoldaten mit alten Springfield Muzzle-Loadern) das Fort. Der Befehl lautete, den Holzfällerzug zu befreien und zum Fort zurückzukehren. Auf keinen Fall sollten die Indianer weiter als bis zur Lodge Trail Ridge verfolgt werden. 11'30 Uhr: Leutnant George Grummond folgte Fetterman mit 25 Kavalleristen und zwei Zivilisten, James Wheatley und Issac Fisher. Etwas später folgte der Arzt den Soldaten. Grummont holte die Infanterie südwestlich des Sullivant Hill ein, wo der Big Piney überquert werden musste. Von da an ritten beide Einheiten gemeinsam weiter. Kurz vor 12:00 Uhr: Fetterman ritt in Richtung Lodge Tail Ridge. Die Infanterie war in der Mitte, Leutnant Grummond mit der Kavallerie an den Flanken und vor der Infanterie. Fetterman sah Indianer, die auf den steilen Hängen hin und her ritten und Decken schwangen, um die Pferde der Soldaten zu erschrecken. Die Infanterie schoss, die Indianer flohen außer Reichweite, kamen aber immer wieder zurück. Als Fetterman ganz oben war, sah er die kleine Gruppe Indianer, die Carrington zuvor mit der Haubitze beschossen hatte. Sie schlossen sich den Lockvögeln an. Unter den Lockvögeln befanden sich später so berühmte Häuptlinge wie Crazy Horse, Dull Knife, Black Shield, Big Nose und White Bull. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Cheyenne Northern Arapaho (Arapaho) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Big Nose Red Cloud Medicine Man Little Chief Black Shield Hump Crazy Horse Young Man Afraid of his Horses He Dog |
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| Denkmal beim Fetterman Battlefield im Nordosten von Wyoming. Quelle: Daniel Thomet 2009 | |||
| 21. Dezember 1866 | 12:00 Uhr: Fetterman stand immer noch auf der Lodge Trail Ridge, wie von Carrington befohlen. Die Infanterie schoss auf Befehl auf die Indianer an der Bozeman Road. Nun tauchten die Indianer, die zuvor den Wagenzug überfallen hatten, in Fettermans Rücken am Fuße des Lodge Trail Ridge auf und ritten auf Fetterman zu. Fetterman hätte nun den Entschluss fassen können, zum Bozeman Trail hinunter zu reiten, so viele Indianer wie möglich zu töten und dann zum Fort zurückzukehren. Aber es kam anders. 11:35 Uhr: Die Wachen auf dem Sullivant Hill signalisieren mit ihren Fahnen, dass der Wagenzug nicht mehr angegriffen wird. 11:40: Carrington ließ mit den Haubitzen auf etwa 50 Indianer an der Stelle schießen, wo der Big Piney Creek die Bozeman Road kreuzt. Die Indianer ritten daraufhin die Hänge des Lodge Trail Ridge hinauf. Kurz nach 12 Uhr: Fetterman ließ die Infanterie und Kavallerie zum Bozeman Trail hinabreiten. Von hier aus wandte sich Fetterman jedoch entgegen dem Befehl von Colonel Carrington nach Westen, folgte der Bozeman Road und ritt in das Tal des Peno Creek. Rechts von ihm lag der Massacre Hill. 12:10 Die Lockvögel überquerten den Peno Creek am Ende des Massacre Hill, gefolgt von Grummonds Kavallerie. Die Infanterie folgte im Laufschritt. Nachdem die Lockvögel den Peno Creek überquert hatten, teilten sie sich in zwei Gruppen, ritten voneinander weg und dann wieder zurück zum Peno Creek. Dies war das Signal zum Angriff. Westlich des Massacre Hill ritten die berittenen Cheyenne auf die Soldaten zu. Die Oglala rückten zu Fuß vor. Vor lauter Angriffsgeschrei der Indianer müssen Fettermans Kommandos kaum noch zu verstehen gewesen sein. Grummond stoppte seine Kavallerie und Fetterman konnte etwas aufholen. Trotzdem wurden Infanterie und Kavallerie beim ersten Angriff getrennt. Nach etwa 15 Minuten konnten die Infanteristen ihre Stellung kaum noch halten und die Munition wurde knapp. Einige Männer verließen die Stellung und versuchten, sich zur Kavallerie durchzuschlagen. Kurz darauf brach die Stellung der zwei Zivilisten und der sechs Infanteristen zusammen. Diese kämpften bis zum Schluss mit Gewehrkolben, Bajonetten und Messern, bis der letzte Mann tot war. Der Rest der Kavallerie versuchte nun, die Anhöhe zu erreichen, und wollte wahrscheinlich über den Hügel in Richtung des Forts fliehen. Zu ihrem Entsetzen sahen sie aber, dass von der anderen Seite des Massacre Hill viele Indianer heraufkamen! Auf dem Hügel angekommen, stellten sich die Soldaten wie die Infanterie hinter kleinen, flachen Felsblöcken zur Verteidigung auf. 12:40 Zu diesem Zeitpunkt schickte Carrington weitere Verstärkung aus dem Fort. Die Indianerspäher sahen dies und meldeten es ihren Häuptlingen. Fettermans Infanterie suchte Schutz zwischen einer flachen Felsformation, die Kavallerie war etwa 100 Meter entfernt. Die Kavallerie war zu diesem Zeitpunkt bereits ohne Leutnant Grummond, der wahrscheinlich gleich zu Beginn des Kampfes gefallen war. Bei der Kavallerie, immer noch unten an der Bozeman Road, kämpften die Zivilisten Wheatley und Fisher mit 5 oder 6 Soldaten gegen die angreifenden Indianer. Die Indianer starteten einen letzten Angriff auf die unerfahrenen Kavalleristen. Um 12'50 Uhr war der Kampf beendet. Einer der letzten gefallenen Soldaten war der Trompeter Metzger, der mit seiner zerbeulten Trompete bis zum Schluss gekämpft hatte und mit 12 Wunden am Körper starb. Die meisten Soldaten starben durch Pfeile, da die Indianer zu diesem Zeitpunkt kaum mit Gewehren bewaffnet waren. 12:45: Hauptmann Ten Eck überquerte mit seinen 75 Soldaten den Big Piney Creek und erreichte eine Anhöhe rechts der Bozeman Road. Von hier aus ritt er auf den Peno Creek zu. 12:50: Hauptmann Ten Eyck erreicht mit seinen Soldaten eine Anhöhe östlich des Massacre Hill und kann ins Tal hinunter sehen. Die Indianer versuchen, Ten Eyck hinunterzulocken, doch dieser wartet und schickt einen Melder zu Carrington. 13:05 Uhr: Der Meldereiter Soldat Sample erreicht das Fort. Hauptmann Ten Eyck fordert erneut Verstärkung an. Carrington schrieb ihm eine Nachricht und verwies auf die 40 Soldaten, die kurz zuvor mit dem Ambulanzwagen und 3'000 Schuss Munition in Marsch gesetzt worden waren. Soldat Sample ritt zu Ten Eyck zurück und traf etwa zu der Zeit ein, als die Indianer das Tal zu verlassen begannen. Kurz darauf sahen Ten Eycks Männer zum ersten Mal die toten Soldaten im Schnee liegen. Carrington selbst blieb im Fort, da etwa 3/4 seiner Soldaten bereits im Feld waren. Er befürchtete einen Angriff der Indianer auf das leere Fort. Bis zum Abend des 21. Dezember wurden etwa 49 tote Soldaten auf Wagen ins Fort gebracht, die restlichen 32 Soldaten, vor allem Kavalleristen, erst am nächsten Tag. Der Holzfällerzug auf der Kieferninsel hatte von der Schlacht bei Fettermann nichts mitbekommen, sie waren zu weit weg, um den Kampflärm zu hören. Nach diesem Sieg war Red Cloud auf dem Höhepunkt seiner Macht, auch wenn er selbst nicht anwesend war. Aber er war der Organisator und führte die Stämme am Tongue River zusammen. Neben der Schlacht am Little Big Horn 1876 war die Schlacht von Fetterman die einzige Schlacht der US-Armee gegen die Indianer, aus der kein Soldat lebend zurückkehrte. Die Verluste der Indianer müssen beträchtlich gewesen sein. Die Schätzungen schwanken stark, aber man kann von etwa 60 oder mehr Toten und etwa 300 Verwundeten ausgehen, von denen schätzungsweise 100 später starben. White Elk, ein Cheyenne, wiederholte immer wieder, dass diese Schlacht mehr Tote gefordert habe als die Schlacht am Little Big Horn. Noch in der Nacht nach der Schlacht schickte Colonel Carrington einen freiwilligen Meldereiter nach Fort Laramie, um seine Vorgesetzten über die Katastrophe zu informieren und erneut um Verstärkung, Gewehre und Verpflegung zu bitten. Portugee Phillips ritt 236 Meilen durch Schneestürme. Er ritt nur in der Nacht. Am späten Vormittag des 24. Dezember erreichte er die Telegrafenstation 'Horseshoe Station', wo ein Telegramm nach Fort Laramie geschickt wurde. Das Telegramm kam nie an! Daraufhin ritt Portugee Phillips weitere 40 Meilen nach Fort Laramie. Zwischen 23 Uhr und Mitternacht traf es im Fort ein. Carringtons Nachricht wurde sofort nach Omaha, dem Hauptquartier seines Vorgesetzten General George Crook, weitergeleitet. Von nun an verbreitete sich die Nachricht von der Niederlage sehr schnell und landete bald in den Zeitungen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Cheyenne Northern Arapaho (Arapaho) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Big Nose Red Cloud Medicine Man Little Chief Black Shield Hump Crazy Horse Young Man Afraid of his Horses He Dog |
| Ab 1867 | Vertrag von Medicine Lodge 1867In den Jahren 1867 und 1868 setzte die Regierung eine Friedenskommission ein. Die Kommission wollte Verträge mit den Prärieindianern abschließen, um die Besiedlung des Westens vorantreiben zu können. Außerdem sollten die Indianer dazu gebracht werden, sich von den zentralen Einwanderungsrouten entlang des Platte River und des Santa Fe Trail sowie entlang der Eisenbahnlinien fernzuhalten. Zu diesem Zweck sollten zwei Reservationen im Norden Nebraskas und im Süden Kansas' eingerichtet werden. Im Vertrag von Medicine Lodge von 1867 wurde den Indianern der südlichen Prärie die Reservation im Süden von Kansas zugesprochen. Die Friedenskommission begann 1867 mit den Stämmen der südlichen Prärie und wandte sich ab 1868 den Stämmen der nördlichen Prärie zu. Die größte Sorge der US-Regierung waren die Überfälle von Red Cloud entlang des Bozeman Trails! Irgendwann im Jahr 1868 war die US-Regierung sogar bereit, die 3 Forts entlang des Bozeman Trails für einen Friedensvertrag aufzugeben. Ein Novum in der Geschichte der Kriege der US-Regierung gegen die Indianer. Das größte Problem für die Kommission bestand darin, an den hartnäckigen Sitting Bull heranzukommen. Deshalb wurde Pater de Smet ausgewählt, der im Juni 1868 Sitting Bulls Dorf besuchte. | Lakota Cheyenne Yamparika (Comanche) Arapaho | Ten Bears |
| 28. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Hancock traf sich in Fort Dodge mit Little Raven, dem Häuptling der Arapaho. Little Raven distanzierte sich von den Oglala und Cheyenne und versicherte den Weißen seine Freundschaft. | Southern Arapaho (Arapaho) | Little Raven |
| 1. August 1867 | Etwa 2 Meilen südwestlich von Fort C.F. Smith kämpften Oberstleutnant Luther P. Bradley und Leutnant Sigismund Sternberg von der 27. Infanterie mit 21 Soldaten und 7 Zivilisten gegen 500 bis 800 Krieger der Cheyenne und Arapaho. Zwei Offiziere und ein Soldat wurden getötet und 4 Soldate wurden verwundet. Die Indianer erlitten schwere Verluste. Die Indianer wussten nicht, dass erst etwa eine Woche vor dem Gefecht die alten Vorderlader-Gewehre durch neue, modernere Springfield Modell 1866 Gewehre ersetzt wurden, die eine viel höhere Feuerkadenz hatten. | Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Arapaho | American Horse Little Wolf Red Cloud |
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| Hier fand die Schlacht von Hayfield statt, etwa eine Meile nordöstlich der heutigen Stadt Fort Smith im Süden Montanas. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| Oktober 1867 | Captain Dandy, Quartiermeister von Fort Phil Kearny, traf am Big Piney Creek auf eine Gruppe von Lakota, Arapaho und Cheyenne. Die US-Armee besprach mit den Indianern, dass der Bozeman Trail mit den 3 Forts eventuell aufgegeben werden sollte. Im Gegenzug versprachen die Indianer, alle Feindseligkeiten einzustellen. | Oglala (Lakota) Cheyenne Arapaho | Red Cloud |
| 28. Oktober 1867 | Vertrag von Medicine Lodge 1867Die Cheyenne und Arapaho trafen erst am Mittag des 26. Oktober ein. Am 28. Oktober unterzeichneten die südlichen Cheyenne unter Häuptling Black Kettle und die Arapaho den Vertrag. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Arapaho Arapaho Arapaho | Black Kettle Buffalo Chief Bull Bear Little Bear Spotted Elk White Horse Tall Bull Heap of Birds Slim Face Buffalo Chief Black White Man Grey Head Little Raven Storm Big Mouth Yellow Bear |
| November 1867 | Kurz nach dem Vertrag von Medicine Lodge griffen die Arapaho die Kaw-Indianer in deren Reservat im Südosten von Kansas an, töteten zwei Kaw-Indianer und stahlen 140 Ponys. Die Kaw-Indianer hatten den Arapaho während des Medicine Lodge Vertrages Pferde gestohlen. Im Gegenzug griffen die Kaw-Indianer die Arapaho an, töteten einige von ihnen und erbeuteten etwa 50 Ponys. | Kaw Arapaho | - |
| Anfang 1868 | Vertrag von Medicine Lodge 1867Junge Krieger der Stämme, die den Vertrag von Medicine Lodge unterzeichnet hatten, zogen immer wieder nach Norden, um gegen die Pawnee zu kämpfen. Durch das Eindringen der Weißen in das Gebiet der Indianer sind die Büffel weitgehend verschwunden. Colonel Wynkoop sagte aus, dass die Indianer sogar Hunger litten. Die Indianer wollten sich längst in den ihnen zugewiesenen Reservaten niederlassen und von den Rationen der US-Administration leben, denn der Büffel war verschwunden, die Winter waren lang und hart und das Wasser vieler Flüsse schmeckte bitter und war wegen des vielen Gipses im Süden von Kansas und am Cimarron River kaum trinkbar. Aber die Reservate waren noch gar nicht bezugsfertig. Mitte 1868 kamen die Generäle Sherman und Sheridan gemeinsam zu dem Schluss, dass die Indianer verfolgt, bekämpft und vernichtet werden sollten. Die beiden Generäle hatten leider kein Verständnis für die Indianer und ihre Denkweise. | Pawnee Cheyenne Arapaho | - |
| 29. April 1868 | Vertrag von Fort Laramie (Lakota) 1868Der Vertrag von Fort Laramie 1868 war ein Vertrag zwischen der US-Regierung, vertreten durch Generalleutnant William Tecumseh Sherman, General Harney, General Alfred Terry und General Sanborn mit - Lakota (Hunkpapa, Brule, Oglala, Miniconjou , Blackfeet, Two Kettles, Sans Arc) - Yankton (Yanktonai) - Dakota (Santee) - Arapaho Die Brule-Lakota mit Spotted Tail, Red Leaf, Swift Bear und Standing Elk, unterzeichnet am 29. April. April. Oglala-Lakota mit Man Afraid of his Horses, Sitting Bull und American Horse unterzeichneten am 25. Mai. Miniconjou-Lakota mit Spotted Elk (Big Foot) und Bull Bear unterzeichnete am 26. Mai. Die Hunkpapa-Lakota sowie Sans Arc, Blackfoot und Two Kettle unter Gall, Bear's Rib und Running Antelope unterzeichneten am 2. Juli in Fort Rice. Red Cloud unterzeichnete den Vertrag am 6. November 1868, nachdem die drei Forts am Bozeman Trail von den Indianern aufgegeben und niedergebrannt worden waren. Sitting Bull und Crazy Horse unterzeichneten den Vertrag nicht. Die Black Hills wurden den Indianern für immer zugesprochen. Die Indianer erhielten das Gebiet der Great Sioux Reservation, ca. 240000 km². Bereits 1872 begann der Vertrag zu bröckeln, als die Armee Ingenieure unter dem Schutz amerikanischer Truppen in das Gebiet der Great Sioux Reservation schickte, um eine geeignete Trasse für die Eisenbahn zu erkunden. Und als Custer 1874 mit rund 1000 Soldaten in die Black Hills vordrang, um dort nach Gold zu suchen, war der Vertrag wie viele andere bereits Makulatur. Der Vertrag legte das gesamte Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Süd-Dakota westlich des Missouri Rivers einschließlich der Black Hills (von der Nordgrenze in Nebraska bis zum 46. Breitengrad und vom Missouri im Osten bis zum 104. Meridian im Westen) als Indianerland (Great Sioux Reservation) zur uneingeschränkten und ungestörten Nutzung und Besiedlung durch die Great Sioux Nation fest. Landabtretungen sollten nur möglich sein, wenn mindestens drei Viertel aller erwachsenen männlichen Sioux zustimmten. Nach 1876 mussten die Sioux bereits ihr Land am Powder River aufgeben. Die Great Sioux Reservation wurde immer kleiner. Häuptling Washakie von den Shoshone konnte für seinen Stamm ein Reservat am Wind River in Wyoming durchsetzen. Die Crow-Indianer haben mehr als 100'000 km zurückgelegt. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Blackfoot Two Kettle (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Santee (Eastern Dakota) Northern Arapaho (Arapaho) Crow Northern Cheyenne (Cheyenne) Eastern Shoshone | Red Cloud Man-afraid-of-his-horses American Horse Sitting Bull One Horn Spotted Elk Bull Bear Spotted Tail Red Leaf Swift Bear Standing Elk Running Antelope Gall Bear's Rib Fire Heart Long Mandan The one that has neither horn Two Bears Mad Bear Red Ensig Little Chief Dull Knife Washakie |
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| Unterzeichnung des Vertrags von Fort Laramie 1868, Quelle: http://www.ask.com/wiki/Fort_Laramie_Treaty_(1868) | |||
| Ende April 1868 | Vertrag von Fort Laramie (Lakota) 1868Erst gegen Ende April erhielten die Cheyenne und Arapaho die ersten vertraglich zugesicherten Waren, mehrere Wagen mit Rindfleisch, Mehl, Speck, Kaffee, Zucker und Salz, nicht aber die versprochenen Waffen und die dazugehörige Munition. Die Cheyenne sprachen bereits von Betrug. Im Mai sollte es zu ersten kriegerischen Aktionen unzufriedener Indianer kommen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Black Kettle Little Robe Medicine Arrow Old Little Wolf |
| 10. Mai 1868 | Vertrag von Fort Laramie (Northern Cheyenne, NorthIn Fort Laramie schlossen 13 Häuptlinge der Nördlichen Cheyenne und Nördlichen Arapaho einen ähnlichen Vertrag mit den gleichen Beamten wie beim Vertrag von Fort Laramie 1868. Im Gegensatz zum Vertrag mit den Lakota konnten die Stämme wählen, ob sie sich den Southern Cheyenne und Southern Arapaho in den Reservationen in Oklahoma oder den Lakota anschließen wollten. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) | Dull Knife Little Shield Medicine Man Sorrel Horse Sharp Nose Little Wolf Black Bear |
| 5. Juni 1868 | 200 Krieger der Cheyenne und Arapaho überfielen kurz nach dem Vertrag von Medicine Lodge die Agentur der Kaw-Indianer 2,5 Meilen östlich von Council Grouve in deren Reservation, etwa 25 Meilen südöstlich von Fort Riley im Osten von Kansas. Den Kaw gelang es, die Cheyenne und Arapaho zurückzuschlagen. Auf dem Rückweg plünderten die Indianer 3 Farmen und töteten 7 Rinder. Die Indianer kamen bei Fort Harker vorbei und erzählten den Soldaten, dass die Indianer hungerten und sie deshalb Rinder töteten. Die Indianer ritten durch die Stadt Council Grove und versetzten die Bewohner in Angst und Schrecken. Daraufhin wurden den Cheyenne und Arapaho die im Vertrag von Medicine Lodge versprochenen Waffen für die Jagd nicht geliefert. Frustriert griffen die Cheyenne, Arapaho und Oglala im August 1868 die Siedler am Saline River und am Solomon River an. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Southern Cheyenne (Cheyenne) Kaw | Little Robe Tall Bull |
| 3. Juli 1868 | Vertrag von Fort Bridger 1868Geschlossen zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten, vertreten durch General C.C. Augur, und den Östlichen Shoshone und Bannock. Die Shoshone forderten ein Reservat am Wind River im Westen Wyomings, die Bannock ein Reservat um Soda Springs, Portneuf River und Camas Plains im Südosten Idahos. Als Ergebnis des Vertrages wurden 1869 die Fort Hall Reservation beim heutigen Pocatello und die Wind River Reservation für die östlichen Shoshone und nördlichen Arapaho im Westen Wyomings eingerichtet. | Eastern Shoshone Northern Arapaho (Arapaho) Bannock (Northern Paiute) | Washakie Chief Taghee |
| 20. Juli 1868 | In Fort Larned versammelten sich 15'000 bis 20'000 Indianer, um die vertraglich zugesicherten jährlichen Lieferungen und Zahlungen von Colonel Alfred Sully in Empfang zu nehmen. Erneut erhielten die Indianer die vertraglich zugesicherten Gewehre und Munition nicht, da die Kaw-Indianer (Kanza-Indianer) angegriffen wurden. Siehe Cheyenne-Angriff auf Kaw-Agency 1868 Um Unruhen zu vermeiden, ließ General Alfred Sully, der Befehlshaber des Distrikts Arkansas, 6 Kompanien der 7. U.S. Kavallerie und 2 weitere Kavallerieeinheiten in Fort Larned stationieren. Gewehre und Munition wurden erst am 9. August ausgehändigt. | Cheyenne Arapaho Southern Arapaho (Arapaho) Kiowa Kiowa-Apache (Apache) | Heap of Bears Little Raven Lone Wolf |
| 20. Juli 1868 | Während die Kiowa und Comanche in Fort Larned auf ihre jährlichen Vorräte warteten, zogen diese gemeinsam gegen die Ute. In diesem Feldzug erlitten die Kiowa und Arapaho eine Niederlage. Der Arapaho-Häuptling Heap of Bears und fünf Arapaho-Krieger wurden getötet. Diese Schlacht war für die Kiowa seit dem Osage-Massaker von 1833 die verhängnisvollste. | Kiowa Arapaho Ute | Heap of Bears |
| 20. Juli 1868 | Während die Kiowa und Comanche in Fort Larned auf die jährlichen Lieferungen warteten, lagerten sie 9 Meilen südwestlich von Fort Larned am Arkansas River. Das Dorf bestand aus 400 Zelten mit mehr als 4'000 Menschen, 5'000 Ponys. | Kiowa Arapaho Southern Arapaho (Arapaho) | Lone Wolf Heap of Bears Little Raven |
| Anfang August 1868 | Endlich erhielten die Arapaho und Kiowa-Apachen die im Vertrag von Medicine Lodge vereinbarten Gewehre und Munition. Die Arapaho erhielten: 160 Pistolen, 80 Lancaster-Gewehre, 12 kleine Fässer Pulver, 1,5 Fässer Blei und 15'000 Zündhütchen Die Kiowa-Apachen erhielten: 40 Pistolen, 20 Lancaster-Gewehre, 3 kleine Fässer Pulver, ein halbes Fass Blei und 5'000 Zündhütchen. . | Kiowa Kiowa-Apache (Apache) Arapaho | - |
| 15. August 1868 | Generalmajor Philip Sheridan stellte eine zusätzliche Kompanie von etwa 50 sehr erfahrenen und gut bewaffneten Soldaten unter dem Kommando von Oberstleutnant George A. Forsyth auf. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Arapaho (Arapaho) | Pawnee Killer White Horse Tall Bull Roman Nose |
| 16. August 1868 | Lieutenant Frederick W. Beecher wollte mehr über die Vorgänge am Saline River und am Solomon River erfahren und schickte zwei Scouts von Fort Hays in nordwestlicher Richtung zum Dorf der Dog Soldiers (Cheyenne). Zurückkehrende Krieger vom Saline River und Solomon River töteten einen der Scouts, ein zweiter konnte sich verwundet nach Sheridan City schleppen. Ab September 1868 waren die Generäle Sheridan und Sherman davon überzeugt, dass die Indianer gejagt und vernichtet werden müssten, unabhängig davon, ob sie den Weißen freundlich oder feindlich gesinnt waren. General Sheridan lehnte sogar die Einrichtung von Reservaten für friedliche Indianer ab. | Arapaho Cheyenne Kiowa-Apache (Apache) | - |
| 15. September 1868 | Eine Kompanie der 10. U.S. Kavallerie wurde am Big Sandy Creek im östlichen Colorado von etwa 100 Cheyennes angegriffen. Die Soldaten mussten sich nach Fort Wallace zurückziehen, nachdem sie viele Pferde und Maultiere verloren hatten. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | - |
| 16. September 1868 | Forsyth Beecher Expedition 1868 - Oberstleutnant Forsyth lagerte am Arikaree Fork, einem Nebenfluss des Republican River. In der Nähe befanden sich die Lager der Oglala unter Pawnee Killer, der Cheyenne (hauptsächlich Dog Soldiers) mit den Häuptlingen White Horse, Tall Bull und Roman Nose und der Northern Arapaho. Einige der Krieger hatten bereits am Morgen des 16. September Soldaten gesehen und die Dörfer alarmiert. Gegen Mittag waren alle Krieger für einen Angriff versammelt und ritten los, konnten die Soldaten aber bis zum Abend nicht finden und lagerten. Um Mitternacht ritten einige junge Krieger auf eigene Faust los, entdeckten die Soldaten, trieben einige Pferde weg und alarmierten das Hauptlager. Im Morgengrauen des 17. September erreichte die Hauptmacht der Indianer das Lager der Soldaten. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Arapaho (Arapaho) | Pawnee Killer White Horse Tall Bull Bull Bear Roman Nose |
| 17. September 1868 | Forsyth Beecher Expedition 1868 - Oberstleutnant Forsyth wurde im Morgengrauen am Arikaree Fork (in der Nähe der heutigen Stadt Wray im Osten Colorados) von etwa 600 Indianern angegriffen und musste sich auf einer Sandbank in der Mitte des Arikaree Fork verteidigen. In den folgenden Tagen wurden die Indianer durch die überlegene Feuerkraft der US-Scouts und der Soldaten mit ihren modernen Spencer-Repetiergewehren immer weiter zurückgedrängt. Die Indianer besaßen nur wenige alte Muzzle-Loader. Beim ersten Angriff um 9 Uhr wurde kein Indianer getötet. Einem Indianer, Bed Heart, gelang es, über die Soldaten hinweg und zurück zu reiten, ohne verwundet zu werden. Oberstleutnant Forsyth wurde beim ersten Angriff zweimal getroffen und schwer verwundet. Leutnant Frederick Beecher wurde ebenfalls zweimal getroffen und starb am Abend. Beim zweiten Angriff wurden die Stellungen der Soldaten und Kundschafter umzingelt und angegriffen, wobei drei Indianer getötet wurden. Die nächsten Angriffe erfolgten zu Fuß, wobei 2 weitere Indianer getötet wurden. Dann kam Roman Nose und es wurde still, alle warteten darauf, was Roman Nose tun würde. Roman Nose hielt auf einem Hügel an, um sich zu beraten. Er sagte, die Medizin wirke nicht mehr, weil er Brot gegessen habe, das mit einer Metallgabel aus einer Pfanne genommen worden sei. Wenn er jetzt angreifen würde, wäre er sicher tot. Und es war keine Zeit mehr, die Medizin zu erneuern, denn Forsyths Männer waren entdeckt worden. Trotzdem ritt Roman Nose gegen Mittag in die Nähe der Soldaten und wurde von einer Kugel in den Rücken getroffen. Einer seiner Krieger konnte ihn noch aus der Gefahrenzone ziehen. Wie Beecher starb auch er am frühen Abend. Am 2. Tag griffen die Indianer den ganzen Tag an. In der Nacht schickte Colonel Forsyth zwei Späher nach Fort Wallace, um Verstärkung zu holen. Am dritten Tag kehrten einige Cheyenne zurück, um zu sehen, ob die Soldaten noch da waren. Es kam zu kleineren Gefechten. Die Indianer hatten 9 Tote zu beklagen (6 Cheyenne, 1 Arapaho, 2 Oglala) und nannten die Schlacht die 'Schlacht, in der Roman Nose starb'. Die US-Armee verlor 6 Soldaten (darunter Leutnant Beecher, Forsyths Stellvertreter), 15 wurden verwundet. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Arapaho (Arapaho) | Pawnee Killer White Horse Tall Bull Bull Bear Roman Nose |
| 20. September 1868 | Forsyth Beecher Expedition 1868 - Nach der Schlacht bei Beecher's Island zogen die Oglala und Arapaho mit ihren Dörfern weiter den Republican River hinunter. Nur die Cheyenne (Dog Soldiers) blieben, wo sie waren. | Oglala (Lakota) Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Roman Nose |
| 24. September 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Die Sommerexpeditionen von 1867 und 1868 gegen die Prärieindianer waren erfolglos. Die Prärieindianer waren der US-Armee immer einen Schritt voraus! George Armstrong Custer kam zu dem Schluss, dass es erfolgversprechender sei, die Indianer im Winter anzugreifen. Deshalb plante General Philip H. Sheridan nun einen Winterangriff auf die Indianerlager: . 6 Kompanien der 3. U.S. Kavallerie und 2 Kompanien Infanterie sollten von Fort Bascom / New Mexico unter dem Kommando von Major Andrew W. Evans nach Osten marschieren. 7 Kompanien des 5. U.S. Kavallerie-Regiments, 4 Kompanien des 10. U.S. Kavallerie-Regiments und eine Kompanie des 7. U.S. Kavallerie-Regiments sollten unter dem Kommando von Major Eugene A. Carr von Fort Lyon in Colorado aus nach Südosten marschieren. 11 Kompanien der 7. US-Kavallerie, 5 Kompanien Infanterie und 12 Kompanien der 19. Kansas-Freiwilligen sollten unter dem Kommando von Oberstleutnant George Armstrong Custer von Fort Dodge aus nach Süden marschieren. Neben Sherman selbst war General Alfred A. Sully als Kommandant vorgesehen. | Cheyenne Arapaho Comanche Kiowa Kiowa-Apache (Apache) | - |
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| General Philip Sheridan. Quelle: http://militaryhistory.about.com/od/1800sarmybiographies/p/sheridan.htm | |||
| 7. Oktober 1868 - 13. Oktober 1868 | Im östlichen Colorado, 10 Meilen östlich der Mündung des Sand Creek, überfielen 75 Krieger der Kiowa und Arapaho einen zivilen Treck, der auf dem Rückweg von Colorado nach Kansas war. Clara Blinn und ihr Kind wurden verschleppt. Die Wagen wurden mit Brandpfeilen in Brand gesetzt. Am 12. Oktober holte einer der Männer Hilfe aus Fort Lyon. Leutnant Henry H. Abell ritt mit zehn Soldaten zur Wagenkolonne. | Kiowa Arapaho | Satanta |
| 27. November 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Oberstleutnant George Armstrong Custer greift das Lager der Südlichen Cheyenne unter Häuptling Black Kettle mit etwa 50 Zelten am Washita River an, unterstützt von Osage-Spähern. Das Lager wurde von 4 Seiten angegriffen. Im Washita-Tal hielten sich zu dieser Zeit etwa 6'000 Indianer auf, alles Stämme, die kurz zuvor den Vertrag von Medicine Lodge unterzeichnet hatten. Südlich der Cheyenne lagerten die Arapaho unter Häuptling Little Raven und die Kiowa unter Kicking Bird. Noch weiter südlich lagerten weitere Cheyenne, Arapaho, Comanche und Lipan-Apachen. Die Indianer glaubten, in Frieden zu leben und besuchten häufig General Hazen im nahe gelegenen Fort Cobb. Bei einem dieser Besuche wurden die Indianer gewarnt, dass General Sheridan mit seinen Truppen in Richtung Washita River ritt, um die Indianer anzugreifen. Der Schnee lag inzwischen meterhoch. Innerhalb von 10 Minuten war das ganze Dorf unter Kontrolle der 7. US-Kavallerie. Das ganze Dorf wurde zerstört und etwa 850 Ponys der Cheyenne erschossen. . 241 Sättel, 573 Bisonfelle, 360 ungegerbte Felle, 35 Pistolen und 47 Gewehre, 125 kg Blei, 4'000 Pfeile und Pfeilspitzen, 75 Speere, 150 kg Tabak und andere Waren fielen den Soldaten an diesem Tag in die Hände, dazu der ganze Wintervorrat an Dörrfleisch, Mehl und Kleidern. Custer verteilte die besten Pferde unter seinen Männern und ließ die restlichen 800 Ponys der Indianer erschießen. Nach Aussagen überlebender Cheyenne-Indianer verloren sie 13 Krieger (darunter Black Kettle selbst), 16 Frauen und 9 Kinder. Die 7. U.S. Kavallerie hatte 4 Tote zu beklagen, darunter Captain Hamilton. Von Major Elliott fehlte jede Spur, niemand wusste, wo er sich aufhielt und was aus ihm geworden war. Custer ließ vergeblich nach Elliott suchen und verließ ohne ihn das inzwischen niedergebrannte Dorf. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Kiowa Southern Arapaho (Arapaho) Yamparika (Comanche) Osage | Black Kettle Little Rock Kicking Bird Little Raven White Wolf |
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| Massaker am Washita River 1868 Quelle: https://www.nps.gov/nr/travel/cultural_diversity/washita_battlefield.html | |||
| 27. November 1868 | In der Umgebung des Dorfes von Black Kettle lagerten Arapaho, Kiowa und eine weitere Gruppe von Cheyenne-Indianern. | Arapaho | - |
| 20. Dezember 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Custer schickte den Kiowa-Apache Häuptling Iron Shirt mit einer Friedensbotschaft zu den Cheyenne und Arapaho. Als Iron Shirt zurückkehrte, berichtete er Custer, dass Little Robe von den Cheyenne und Yellow Bear von den Arapaho versprochen hatten, sich bald in Fort Cobb zu treffen. | Kiowa-Apache (Apache) Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Iron Shirt Little Robe Yellow Bear |
| 31. Dezember 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - 21 Häuptlinge der Arapaho und Cheyenne erschienen in Fort Cobb und baten um die Erlaubnis, in der Nähe von Fort Cobb lagern zu dürfen. Bald sammelten sich mehrere Gruppen der Cheyenne und Arapaho um Fort Cobb. Am 2. Januar 1869 fand ein großer Rat mit den Häuptlingen der Cheyenne, Arapaho, Kiowa, Kiowa-Apache und Comanche sowie Custer und Sheridan statt. | Kiowa-Apache (Apache) Kiowa Penateka (Comanche) Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Iron Shirt Black Eagle Silver Knife Little Robe Yellow Bear |
| Januar 1868 | Custer war mit 50 Scharfschützen in den Wichita Mountains unterwegs. Er überzeugte ein Arapaho-Dorf mit 65 Zelten unter Häuptling Little Raven, sich zu ergeben. | Arapaho | Little Raven |
| Frühling 1869 | Die US-Regierung beschloss, die Comanche und Kiowa von Fort Cobb nach Fort Sill / Texas zu verlegen. Die Cheyenne unter Little Robe und Yellow Bear sowie die Arapaho unter Yellow Bear sollten in die Umgebung von Camp Supply verlegt werden. Yellow Bull wollte den Frieden in seiner Reservation bewahren, musste aber feststellen, dass Tall Bull (Dog Soldier) eher den Krieg mit der US-Armee suchte. Nach einem Streit vertrieb er Tall Bull mit seinen 165 Zelten aus der Reservation. Von nun an teilten sich die Cheyenne, wie schon nach Sand Creek, erneut: Die Stammesgruppe unter Little Robe ging in die Reservation beim Camp Supply, während die Stammesgruppe unter Tall Bull sich weigerte, in die Reservation zu gehen und nach Norden zog, um sich den siegreichen Red Cloud und den Nördlichen Cheyenne anzuschließen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Comanche Kiowa | Yellow Bear Tall Bull Yellow Bear |
| März 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Die Comanche und Kiowa um Fort Cobb wurden nach Fort Sill umgesiedelt, die Cheyenne und Arapaho nach Darlington, Oklahoma (Indian Territory). | Kiowa Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Juni 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Im Hochsommer 1869 akzeptierten die Cheyenne von Little Robe und Medicine Arrow sowie die Arapaho von Little Raven und Yellow Bear die Reservation gemäß dem Vertrag von Medicine Lodge 1867 und zogen nach Camp Supply im Norden Oklahomas. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Arapaho | Little Robe Medicine Arrow Little Raven Yellow Bear |
| 1869 | Fort Washakie wurde als Hauptquartier der Wind River Reservation an der Stelle der heutigen Stadt Lander Central Wyoming errichtet. | Northern Arapaho (Arapaho) Eastern Shoshone | - |
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| Fort Washakie wurde 1869 an der Stelle der heutigen Stadt Lander in Zentral-Wyoming als Hauptquartier der Wind River Reservation erbaut. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 31. März 1870 | Black Bear Gefecht 1870 - Bei Little Atlantic Gulch, Smiths Gulch und St. Mary's Station am Sweetwater River in Wyoming im Gebiet des South Pass wurden am 31. März 1870 insgesamt sieben Goldsucher von Indianern getötet. In der Folge wurden am 7. April 1870 der Arapaho-Häuptling Black Bear sowie 14 Krieger und zwei Frauen ermordet. | Northern Arapaho (Arapaho) | Black Bear |
| 7. April 1870 | Nach der Ermordung von sieben Goldsuchern im Gebiet des South Pass in Wyoming machten sich Freiwillige vom South Pass aus auf die Suche nach den schuldigen Indianern. Auf dem Weg zum gut sichtbaren Dorf der Northern Arapaho in der Wind River Reservation trafen die Weißen noch vor dem Dorf auf eine Gruppe von Arapaho-Indianern unter Häuptling Black Bear. Black Bear war auf dem Weg zum Camp Brown (Fort Washakie), um dort zu verhandeln. Die Weißen töteten Black Bear, 14 Krieger und zwei Frauen. Sieben Kinder wurden gefangen genommen und wuchsen in weißen Familien auf. Zwei Frauen entkamen und alarmierten das nahegelegene Arapaho-Dorf. | Northern Arapaho (Arapaho) | Black Bear |
| April 1870 | Die Indianeragentur für die nördlichen Cheyenne und Arapaho wurde von Camp Supply (Fort Supply) weiter nach Süden an den North Canadian River verlegt. 4 Jahre später wurde südwestlich der Agentur Fort Reno errichtet, um die Agentur besser schützen zu können. | Cheyenne Arapaho | - |
| Sommer 1870 | Während ihrer jährlichen Büffeljagd im Wind River Gebiet vereinigten sich die beiden Stämme und griffen die Arapaho mehrmals an. | Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Arapaho | - |
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| Bison im Custer State Park in Süd-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| März 1871 | Die Arapaho verließen ihre Reservation am Wind River und jagten im Gebiet des Powder River Basin. Im März 1871 beschlossen die vier Häuptlinge, die den Arapaho nach dem Vertrag von Fort Laramie von 1868 zustehenden Jahreslieferungen bei der Red Cloud Agency im Gebiet von Fort Laramie abzuholen. Die Oglala behandelten sie jedoch herablassend. Die Arapaho blieben so lange wie möglich im Powder River Country, obwohl die Zahl der Bisons zurückging. | Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) | Medicine Man Friday Littleshield Black Coal |
| 1871 | Medicine Man, Häuptling der Northern Arapaho, starb. Nachdem Black Bear, ein anderer wichtiger Häuptling der Northern Arapaho, am 7. April 1870 bei einem Zusammenstoß mit Weißen in der Wind River Reservation getötet worden war, wurde Black Coal der wichtigste Häuptling der Antelopes, der größten Gruppe der Northern Arapaho. | Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) | Medicine Man Black Coal |
| April 1872 | Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Im Winter 1871/1872 erfuhr Sitting Bull, dass die US-Regierung den Bau einer Eisenbahnlinie entlang des Yellowstone River plante und dass den beiden Expeditionen von 1871 noch zwei weitere folgen sollten. Sitting Bull schickte Spotted Tail als Gesandten nach Fort Sully. Der etwa 30-jährige Spotted Eagle erschien mit 150 Zelten der Sans-Arc vor der Cheyenne River Agency bei Fort Sully in Süd-Dakota. Im Gespräch mit dem Kommandanten des Forts, Colonel David S. Stanley, wollte Spotted Eagle wissen, ob die Northern Pacific Railroad nun gebaut würde. Wenn ja, würde er gegen die Bauarbeiter kämpfen, solange er lebe. Als er die Agentur verließ, weigerten sich die Sans Arc (Lakota), Rationen der US-Regierung mitzunehmen. Stanley machte Spotted Tail klar, dass die Northern Pacific Railroad gebaut würde. Colonel Stanley sollte die zweite Expedition im Juli 1872 entlang des Yellowstone River leiten. Sitting Bull sandte Reiter zu den Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho, um sie zu einem Treffen im August 1872 einzuladen. Das Treffen sollte am Powder River in der Nähe der Grenze zwischen Montana und Wyoming stattfinden (möglicherweise in der Gegend von Moorhead). | Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Spotted Eagle Sitting Bull |
| Anfang August 1872 | Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Hunkpapa, Sans Arc, Miniconjou, Brule, Northern Cheyenne und Arapaho lagerten gemeinsam in einem großen Lager am Powder River an der Grenze zwischen Montana und Wyoming. Das Lager umfasste etwa 2000 Krieger. Die Häuptlinge besprachen die beiden bevorstehenden Expeditionen der Northern Pacific Railway und wie die Stämme darauf reagieren sollten. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte noch immer am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und schlichen sich in das Lager der Soldaten. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist kamen ums Leben. Nach dem Gefecht weigerte sich Baker, sein Lager zu verlegen. Die Ingenieure der Northern Pacific Railway mussten sich von Tag zu Tag weiter vom Lager der Soldaten entfernen. Schließlich willigten sie ein, nach Fort Ellis zurückzukehren. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte immer noch am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und schlichen sich in das Lager der Soldaten. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist wurden getötet. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte noch immer am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und drangen in das Lager der Soldaten ein. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist wurden getötet. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
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| Gesamtansicht der Schlacht von Baker 1872. Quelle: https://thelbha.proboards.com/thread/2885/baker-fight-8-14-1872 | |||
| Juli 1874 | Fort Reno wurde im Norden Oklahomas von Truppen der 6. U.S. Kavallerie unter Colonel Thomas H. Neil in der Nähe der Darlington Indian Agency errichtet. Die Darlington Indian Agency war für die südlichen Cheyenne und Arapaho zuständig. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | - |
| 4. Juli 1874 | Captain Alfred E. Bates greift mit 63 Soldaten, 20 Scouts (Weiße und Shoshone) und 167 Eastern Shoshone unter Washakie ein Lager der Arapaho unter Black Coal in Wyoming westlich von Thermopolis (Hot Springs County, im Norden von Wyoming) an. Nachdem die Arapaho einen Hügel erklommen hatten und auf die Soldaten zu schießen begannen, zogen sich diese zurück, ohne ihre Toten zu bergen. Bates hatte 4 tote Soldaten und etwa 6 Verwundete zu beklagen, die Arapaho zwischen 10 und 25 Tote und viele Verwundete. | Northern Arapaho (Arapaho) | Black Coal |
| Februar 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Als die Truppen von General George W. Crook und Colonel Joseph Reynolds sich sammelten, um das Dorf der Northern Cheyenne bei Fort Fetterman anzugreifen, befand sich in der Nähe von Fort Fetterman am North Platte River ein Dorf der Nördlichen Arapaho unter Häuptling Black Coal. Black Coal teilte General George W. Crook mit, dass sich die von Crook gesuchten Northern Cheyenne etwa 150 Meilen von Fort Fetterman entfernt südlich von Fort Reno am Powder River aufhielten. | Northern Arapaho (Arapaho) | Black Coal |
| 14. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Nach der Schlacht am Little Big Horn wollte die US-Armee die letzten noch freien Prärieindianer in die Reservate treiben. General Crook erhielt den Befehl, eine Winterexpedition in das Gebiet des Powder River und des Tongue River durchzuführen. General Crook, Colonel Mackenzie und Colonel Dodge verließen Fort Fetterman bei einer Temperatur von ca. -15 Grad mit ca. 2'000 Soldaten, 400 Indianerscouts (63 Oglala, 55 Arapaho, 105 Bannock, Eastern Shoshone, 48 Pawnee und 10 Northern Cheyenne) und 175 Versorgungswagen. Die Soldaten mussten sich durch viel Schnee kämpfen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
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| Fort Fetterman im Winter. Quelle: http://www.wyomingtalesandtrails.com/rosebud.html | |||
| 15. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Powder River Expedition lagerte am Sage Creek, 11 Meilen von Fort Fetterman entfernt. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 16. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Powder River Expedition lagerte 29 Meilen von Fort Fetterman entfernt. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 17. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Powder River Expedition zeltete am Dry Fork Powder River. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 18. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Powder River Expedition campierte am alten Fort Reno am Powder River. Das ehemalige Fort Reno war nun ein Versorgungsdepot der U.S. Army. Das Nachschubdepot wurde von Captain Edwin Pollock vom 15. In der Nacht wurden 8 Oglala der Red Cloud Agency und 6 Arapaho als Scouts ausgesandt, um das Gebiet nördlich und westlich in Richtung Bighorn Mountains nach Indianern abzusuchen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 21. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Scouts der Oglala und Arapaho trafen am Clear Creek auf einen jungen Cheyenne. Aufgrund der Aussagen des jungen Kriegers kam Crook zu dem Schluss, dass sich in der Nähe Cheyenne-Indianer befinden müssten. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 22. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - An diesem Tag wanderte die Expedition 28 Meilen (!) und campierte am Crazy Woman's Fork. Ein junger Cheyenne von der Red Cloud Agency kam in Crooks Lager und berichtete, dass sich in der Nähe ein großes Lager der Northern Cheyenne befinde. Crook befahl Colonel Mackenzie, seine Soldaten marschbereit zu machen, um das Dorf der Northern Cheyenne anzugreifen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 23. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Am späten Nachmittag verließ Colonel Mackenzie mit etwa 1'100 Mann das Lager am Crazy Woman's Fork. Mackenzie nahm fast alle indianischen Späher mit. 14 Pawnee- und Shoshone-Scouts verließen Crook's Camp mit dem Auftrag, das Gebiet nördlich bis zu den Bighorn Mountains zu erkunden. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 23. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Mackenzie marschierte 12 Meilen entlang des Crazy Woman Creek bis zur Mündung des Beaver Creek und kampierte dort. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 24. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Am Morgen kamen 5 Indianerscouts bei Mackenzie an und berichteten, dass sie ein Dorf der Northern Cheyenne mit etwa 200 Zelten entdeckt hätten. Mackenzie plante nun, durch die Nacht zu marschieren und das Dorf am Morgen des 25. November anzugreifen. Um 2 Uhr morgens befand sich Mackenzie noch etwa 8 Meilen vom Dorf entfernt am 'Sioux Pass' (vor dem heutigen Dull Knife Pass). | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Colonel Mackenzie griff im Morgengrauen das Lager der Northern Cheyenne von Dull Knife und Little Wolf am Red Fork River an (im Gebiet westlich des heutigen Kaycee in Zentralwyoming. Die Indianer nannten den Fluss damals Willow Creek). Eine Kompanie nach der anderen ritt auf das Dorf der Northern Cheyenne zu. Die 48 Pawnee ritten östlich des Red Fork River, überquerten den Red Fork River und ritten mitten in das Dorf hinein. Die Pawnee sollten verhindern, dass sich die Cheyenne am westlichen Ende des Dorfes auf die nahen Hügel zurückziehen und von dort in das Dorf schießen konnten. Die Shoshone erklommen die Hügel westlich des Dorfes und begannen in das Dorf zu schießen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Colonel Mackenzie griff im Morgengrauen das Lager der Northern Cheyenne von Dull Knife und Little Wolf am Red Fork River an (im Gebiet westlich des heutigen Kaycee in Zentral-Wyoming. Die Indianer nannten den Fluss damals Willow Creek). Eine Kompanie nach der anderen ritt auf das Dorf der Northern Cheyenne zu. Die 48 Pawnee ritten östlich des Red Fork River, überquerten den Red Fork River und ritten mitten in das Dorf hinein. Die Pawnee sollten verhindern, dass sich die Cheyenne am westlichen Ende des Dorfes auf die nahen Hügel zurückziehen und von dort in das Dorf schießen konnten. Die Shoshone erklommen die Hügel westlich des Dorfes und begannen in das Dorf zu schießen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
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| In diesem Tal wurden die Northern Cheyenne angegriffen. Quelle: Thomet Daniel 2009 1) Von hier aus griff Mackenzie an 2) Dorf der Northern Cheyenne 3) Deep Ravine 4) Verteidigungsstellung der Cheyenne 5) Mackenzie's Hill. | |||
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Etwa in der Mitte des Dorfes erstreckte sich in nördlicher Richtung eine tiefe Schlucht ('Deep Ravine'). Hier versteckten sich 30 bis 40 Cheyenne und begannen auf die Soldaten der heranreitenden Kompanie von Second Leutnant McKinney zu schießen. McKinney wurde von mindestens sechs Kugeln getroffen und starb. Die Kompanie F der 4. U.S. Kavallerie und die Kompanie H der 5. U.S. Kavallerie eilten McKinneys Soldaten zu Hilfe. Zwei weitere Kompanien der 3. U.S. Kavallerie und der 5. U.S. Kavallerie waren nötig, um die Cheyenne aus der Schneise zu vertreiben. Die überlebenden Cheyenne zogen sich auf die erhöhten Verteidigungsstellungen am westlichen Ende des Dorfes zurück. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Südlich des Dorfes errichtete Mackenzie sein Hauptquartier auf einem Hügel. Von hier aus hatte er einen sehr guten Überblick über das Dorf und konnte seine Truppen gezielt einsetzen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Nach wenigen Stunden war das ganze Dorf in der Hand der Soldaten. Die Cheyenne hatten sich auf den Hügel am Westrand des Dorfes zurückgezogen. Von dort aus konnten sie die Soldaten auf Distanz halten. Soldaten und Cheyenne lieferten sich ein Feuergefecht aus großer Entfernung. Die Soldaten hätten den Hügel stürmen können, aber nur unter großen Verlusten. Die Pawnee begannen, die 173 Zelte des Dorfes niederzubrennen. Später wurden die Pawnee von der Kompanie K der 3. US-Kavallerie und der Kompanie F der 4. US-Kavallerie unterstützt. 700 Ponys wurden erbeutet. 40 Cheyenne wurden getötet. Little Wolf wurde 6 mal verwundet. 6 Soldaten wurden getötet und 24 verwundet. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
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| Geschützstellung auf dem Hügel westlich des Dorfes. Quelle: Daniel Thomet 2009 | |||
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die überlebenden Cheyenne sammelten sich in einem Canyon hinter den Gewehrständen am westlichen Ende des Dorfes. Man beschloss, im Dorf Crazy Horse um Hilfe zu bitten. Noch in derselben Nacht begannen die Cheyenne ihren Marsch nach Crazy Horse. Die meisten Cheyenne hatten keine Zeit, Kleidung oder gar ihre heilige Kriegsmedizin mitzunehmen. So waren viele Cheyenne fast nackt unterwegs. In der ersten Nacht starben 11 Kleinkinder in den Armen ihrer Mütter bei Temperaturen um -30 Grad. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
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| Durch diesen Canyon flohen die Cheyenne. Quelle: Daniel Thomet 2009 | |||
| 26. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die 14 Pawnee- und Shoshone-Scouts, die am 23. November Crook's Camp verließen, trafen auf die im Schneesturm marschierenden Cheyenne. Den Scouts gelang es, etwa die Hälfte der 200 Pferde der Cheyenne wegzutreiben. Die Scouts schätzten, dass etwa 1'200 Cheyenne auf der Flucht waren. Die meisten waren fast nackt, ohne Moccasins, Decken und Munition. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 26. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Mackenzie begann am Nachmittag seinen Rückmarsch zur Crazy Woman's Fork. Am späten Nachmittag stieß Mackenzie zu den 14 Scouts, die am 23. November Crook's Camp verließen. Die Scouts berichteten vom Zusammenstoß mit den Cheyenne und von etwa 100 Pferden, die davongelaufen waren. Mackenzie kampierte am späten Abend in Willow Creek. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 26. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Crook erhielt von einem Kundschafter die Nachricht vom erfolgreichen Angriff auf das Dorf der Cheyenne. Am Mittag begannen Crook und Dodge mit der 9. US-Infanterie einen Eilmarsch in Richtung Mackenzie. An diesem Tag legten die Truppen 35 Meilen durch den Schnee zurück. Um 23:00 Uhr erreichten Crook und Frank Grouard das Willow Creek Tal, nicht weit von Mackenzie entfernt. Hier warteten beide auf den Rest der Truppe. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 27. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Am Vormittag setzte Mackenzie seinen Marsch in Richtung des Camps von Crook und Dodge am Crazy Woman's Fork fort. Nach 14 Meilen kampierte Mackenzie am Willow Creek. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 27. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Um 10:00 Uhr erhielt Crook die Nachricht, dass Mackenzie auf dem Weg zum Camp am Crazy Woman's Fork war. Crook und Dodge kehrten zum Camp am Crazy Womans Fork zurück, da Mackenzie offensichtlich nicht mehr auf Dodges Hilfe angewiesen war. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 28. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Mittags fing es wieder an zu schneien. Nach 10 Meilen Marsch lagerten Mackenzies Truppen. Es war sehr kalt. Die Soldaten konnten kein Feuer machen, da es in der Umgebung kein Holz mehr gab,. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 29. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Nach weiteren 10 Meilen erreichte Mackenzie schließlich das Lager von Crook und Dodge am Crazy Woman's Fork. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| Winter 1877 | Die Northern Arapaho müssen den Winter 1877/78 gegen ihren Willen in der Wind River Reservation in Wyoming bei den Shoshone verbringen. Mittelfristig wird den Northern Arapaho eine eigene Reservation im Powder River County versprochen, die sie jedoch nie erhalten. Seitdem ist die Wind River Reservation die Heimat der Northern Arapaho. | Shoshone Northern Arapaho (Arapaho) | - |
| 1882 | Im Wind River Reservat der Northern Arapaho und Eastern Shoshone verkaufen die Indianer 4200 Büffelfelle an die Weißen. | Northern Arapaho (Arapaho) Eastern Shoshone | - |
| 1883 | In der Wind River Reservation der Northern Arapaho und Eastern Shoshone verkaufen die Indianer 1'500 Büffelfelle und 4'500 Pfund Hirsch- und Rehfleisch an die Weißen. | Northern Arapaho (Arapaho) Eastern Shoshone | - |
| 1884 | Im Wind River Reservat der Northern Arapaho und Eastern Shoshone verkaufen die Indianer noch 500 Büffelfelle und 6'000 Pfund Hirsch- und Rehfleisch an die Weißen. | Northern Arapaho (Arapaho) Eastern Shoshone | - |
| 1884 | In der Wind River Reservation der Northern Arapaho und Eastern Shoshone verkaufen die Indianer keine Büffelfelle mehr, sondern 7'000 Pfund Hirsch- und Rehfleisch an die Weissen. Offenbar ist der Bison in diesem Gebiet ausgestorben. | Northern Arapaho (Arapaho) Eastern Shoshone | - |
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| Bison im Custer State Park in Süd-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| Herbst 1886 | In der Wind River Reservation der Northern Arapaho und Eastern Shoshone in Wyoming wurde der Geistertanz wochenlang jede Nacht getanzt. Lakota, Cheyenne und Stämme aus den Reservationen in Oklahoma kamen in die Wind River Reservation, die damals das Zentrum der Geistertanzbewegung war. | Eastern Shoshone Northern Arapaho (Arapaho) Lakota Cheyenne | - |
| März 1890 | Die Lakota stellten eine zweite Delegation für eine Reise zu Wovoka zusammen. Diesmal sollte die Delegation direkt zum Propheten Wovoka nach Nevada reisen, um mehr über den Geistertanz zu erfahren. An dieser Reise nahmen Vertreter der Stämme der Oglala, Brule und Miniconjou teil. Kein Vertreter der Hunkpapa war dabei. Auf dem Weg nach Nevada schlossen sich einige Cheyenne und Arapaho der Gruppe an. | Oglala (Lakota) Brule (Lakota) Miniconjou (Lakota) Cheyenne Arapaho Northern Paiute (Paiute) | Good Thunder Short Bull Kicking Bear Wovoka |
| 1892 | In der Wind River Reservation wurde eine neue staatliche Schule für Kinder gebaut. Die Kinder hatten von Anfang an Schwierigkeiten mit dem Schulalltag und der Zivilisation, an die sie sich erst gewöhnen mussten. Die Kindersterblichkeit lag von Anfang an bei 50%. Erst 1901 wurden die Bestimmungen gelockert, indem den Kindern erlaubt wurde, während des Jahres teilweise nach Hause zu gehen (anstatt während des Jahres mehr oder weniger ganztags anwesend sein zu müssen). Ab diesem Zeitpunkt verbesserte sich die Säuglingssterblichkeit schlagartig. | Northern Arapaho (Arapaho) Eastern Shoshone | - |
| 10. Juli 1893 | Black Coal, der letzte Häuptling der Northern Arapaho, starb im Alter von 50 Jahren in Arapaho (etwa 18 Meilen östlich von Fort Washakie, Wyoming). Black Coal war stets ein Freund der US-Regierung und nahm an zahlreichen Expeditionen der US-Armee gegen die Lakota und Cheyenne teil, darunter auch an der Schlacht am Bates Creek im Jahr 1874. | Northern Arapaho (Arapaho) | Black Coal |
| Juni 1895 | Im 'Harpers new monthly Magazine' war ein Bericht über die Schlacht bei Beecher's Island 1868 zu lesen, verfasst von George A. Forsyth, dem damaligen kommandierenden Offizier: Jahre nach der Schlacht traf Forsyth einen jungen Häuptling der Brule, der an der Schlacht teilgenommen hatte. Von ihm erfuhr er, dass die Oglala, Cheyenne und Arapaho 75 tote Krieger zu beklagen hatten. Der Brule-Häuptling erwähnte, dass noch viel mehr Krieger verwundet worden waren. Und von diesen verwundeten Kriegern seien noch viele an ihren Verwundungen gestorben. | Oglala (Lakota) Cheyenne Arapaho | - |
| 1907 | Durch einen 'Vertrag' verloren die Northern Arapaho und Eastern Shoshone der Windriver Reservation in Wyoming 1,5 Millionen Acres Land nördlich des Big Wind River. Ihnen blieben 800'000 Acres. | Northern Arapaho (Arapaho) Shoshone | - |