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Datum Ereignis Stamm Häuptling
Februar - März 1822 Ashley's Hundred 1823 -
William Ashley schaltete mehrere Anzeigen in den Zeitungen von St. Louis. Er suchte 100 erfahrene Abenteurer, die mit ihm den Missouri River bis zur Quelle hinauffahren sollten. Dort wollte Ashley vor allem Biber jagen. Ashley besaß eine fünfjährige Lizenz für Handelsrechte im Gebiet entlang des Missouri River.
Die Expedition sollte 1823 starten. Auf die Anzeige meldeten sich berühmte Persönlichkeiten wie Jerediah Smith, Jim Bridger, Hugh Glass und Jim Beckwourth.
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Hugh Glass. Quelle: http://historythings.com/historys-badasses-hugh-glass/

Mitte August 1823 Ashley's Hundred 1823 -
Ashley erreichte mit seinen Männern Fort Kiowa. Von dort schickte er eine Gruppe von etwa 30 Männern unter der Führung von Andrew Henry nach Fort Henry an der Mündung des Yellowstone River. Fort Henry sollte geschlossen werden und die Männer sollten bei den Crow-Indianern überwintern. Hugh Glass marschierte mit der Gruppe.
Crow
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20. August 1823 Andrew Henry wurde von Hidatsa angegriffen 1823 - Ashley's Hundred 1823 -
Die Gruppe von Andrew Henry wurde Ende August (nach den Tagebüchern von Potts und Moses, 2 Mitgliedern der Gruppe) nachts von Hidatsa Indianern angegriffen. 2 Männer wurden getötet, 2 verwundet. Henry schickte die Verwundeten nach Fort Kiowa zurück und marschierte mit 15 Männern weiter.
Hidatsa
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Ende August 1823 Ashley's Hundred 1823 -
Etwa 3 Meilen südwestlich von Shadehill am Grand River im Norden von Süd-Dakota traf Hugh Glass unerwartet auf einen Grizzlybären. Der Grizzly verletzte Glass schwer. 2 Kameraden, Jim Bridger und John Fitzgerald, blieben bei Glass, um ihn nach seinem Tod zu begraben.
Als nach 3 Tagen Indianer in Sicht kamen, verließen Bridger und Fitzgerald Glass und machten sich auf den Rückweg. Sie deckten Glass mit einem Bärenfell zu und nahmen seine Waffen und Ausrüstung mit.
Doch Glass war nicht tot. Er machte sich auf den Weg nach Fort Kiowa.
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Bärenangriff auf Hugh Glass. Quelle: Wikipedia

31. Dezember 1823 Ashley's Hundred 1823 -
Glass erreichte das neue Fort Henry an der Mündung des Bighorn River. Dort traf er Jim Bridger. Glass verzieh Jim Bridger, dass er ihn nach dem Bärenangriff im Stich gelassen hatte. Fitzgerald war nicht im Fort.
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29. Februar 1824 Ashley's Hundred 1823 -
Glass, Marsh, Chapman, More und Dutton verließen Fort Henry mit einer Nachricht für William Ashley, der sich in St. Louis befand.
Die Gruppe marschierte entlang des Powder River zum Platte River und von dort nach Fort Atkinson.
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1. Juli 1825 Das erste Rocky Mountain Rendezvous fand am 1. Juli 1825 am Henry's Fork des Green River in Wyoming statt. 91 Trapper und Pelzhändler nahmen daran teil. Auch einige Cheyenne und Crow waren anwesend. Unter den Teilnehmern waren William Ashley, Jedediah Smith und Jim Bridger.

Cheyenne
Crow
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Juni 1826 Das zweite Rocky Mountain Rendezvous fand im Cache Valley in Utah statt.

Cheyenne
Crow
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Juni 1827 Das dritte Rocky Mountain Rendezvous fand am Bear Lake in Utah statt. Blackfoot Indianer griffen das Rendezvous an, der Kampf dauerte über 6 Stunden.Blackfoot
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Juli 1827 Das vierte Rocky Mountain Rendezvous fand wieder am Bear Lake in Utah statt. Erneut griffen Blackfoot Indianer das Rendezvous an. Diese konnten jedoch mit Hilfe von mehreren hundert befreundeten Indianern abgewehrt werden.Blackfoot
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Juli 1829 Das fünfte Rocky Mountain Rendezvous fand nördlich von Lander am Little Wind River in Wyoming statt.--
18. Juli 1832 In der Gegend von Pierre's Hole wurde ein Häuptling der Blackfoot erschossen, als er sich in friedlicher Absicht dem Rendezvous bei Pierre's Hole näherte.

Die Blackfoot griffen die 40 Trapper, Nez Perce und Flathead an. In der folgenden Schlacht starben 7 Nez Perce oder Flathead, 6 Trapper und 9 Blackfoot. Der Häuptling der Nez Perce, Lawyer, wurde durch eine Gewehrkugel verwundet. Noch mehr als 20 Jahre später sollte diese Verletzung dem Häuptling zu schaffen machen.

Nez Perce
Flathead (Salish)
Blackfoot
Lawyer
8. Juli 1842 John Charles Fremont Expeditionen 1842-1846 -
Die zweite Gruppe der Fremont Expedition unter Charles Preuss (mit Kit Carson als Führer) traf auf eine große Gruppe von Händlern und Trappern unter der Führung von Jim Bridger.
Bridger warnte Preuss vor feindlichen Lakota, Gros Ventre und Cheyenne, die sich im Gebiet der Red Buttes (westlich der heutigen Stadt Casper) aufhielten.

Lakota
Cheyenne
Gros Ventre
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1843 Jim Bridger und Louis Vasquez begannen mit dem Bau von Fort Bridger. Das Fort wurde zu einem Handelsposten und Haltepunkt für Einwanderer nach Kalifornien und Oregon.--
17. September 1851 Vertrag von Fort Laramie 1851
Nachdem der Streit mit England um die Grenzziehung des Staates Oregon 1846 beigelegt war und 1848 in Kalifornien Gold gefunden wurde, begannen lange Wagenzüge den Platte River entlang nach Oregon und Kalifornien zu ziehen. Die Regierung erhoffte sich durch den Vertrag weniger Überfälle auf die Trecks.
Der Vertrag legte fest, dass die Great Plains den Indianern gehörten, solange 'die Flüsse fließen und die Adler fliegen'. Im Gegenzug wurde vereinbart, dass der Oregon Trail von den weißen Einwanderern benutzt werden durfte. Dafür sollten die Indianer für die nächsten 50 Jahre jährliche Zahlungen in Höhe von 50'000 US-Dollar erhalten. Der Vertrag erlaubte auch den Bau von Forts und Straßen auf dem Gebiet der Indianer.
Der Senat ratifizierte den Vertrag 1853 mit einer Änderung: Die Zahlungen sollten nur 10 Jahre dauern. Alle Stämme außer den Crow stimmten zu.

Der Vertrag von Fort Laramie von 1851 ist auch als Horse Creek Treaty bekannt. Da zu den Vertragsverhandlungen mehr als 10'000 Indianer mit mindestens ebenso vielen Pferden erschienen, wurden die Verhandlungen an die Mündung des Horse Creek, etwa 30 Meilen östlich von Fort Laramie, verlegt. Viele Stämme erhielten nie die vereinbarten jährlichen Zahlungen. In den nächsten 10 Jahren wurden eine Reihe von Forts entlang des Platte River gebaut. Dann kamen die Wagenkolonnen, die Postkutschen, dann die Pony-Express-Reiter und schließlich die Telegrafenmasten.

Dadurch wurde zuerst das Wild und dann der Bison nach und nach aus dem Gebiet vertrieben. Im Jahre 1858 wurde am Pike Peak Gold gefunden und die Einwanderung verstärkte sich.Im Vertrag wurde vereinbart, dass die Great Plains den Indianern gehören, solange 'die Flüsse fließen und die Adler fliegen'. Im Gegenzug wurde vereinbart, dass der Oregon Trail von den weißen Einwanderern benutzt werden durfte. Dafür sollten die Indianer für die nächsten 50 Jahre jährliche Zahlungen in Höhe von 50'000 US-Dollar erhalten. Der Vertrag erlaubte auch den Bau von Forts und Straßen auf dem Gebiet der Indianer.

Der Senat ratifizierte den Vertrag 1853 mit einer Änderung: Die Zahlungen sollten nur für 10 Jahre erfolgen. Alle Stämme außer den Crows stimmten zu.

Viele Stämme erhielten nie die vereinbarten jährlichen Zahlungen. Entlang des Platte River wurden in den nächsten 10 Jahren viele Forts gebaut. Dann kamen die Wagenzüge, die Postkutschen, dann die Pony-Express-Reiter und schließlich die Telegrafenmasten. Dadurch wurden das Wild und die Bisons aus der Region vertrieben. 1858 wurde am Pike Peak, südlich von Denver in Colorado, Gold gefunden und die Einwanderung nahm weiter zu.

Mit dem Vertrag verpflichteten sich die Stämme, keine Kriege mehr gegeneinander zu führen. Außerdem legte der Vertrag feste Grenzen für die Stämme fest. Man kann davon ausgehen, dass die Indianer kaum wussten, was sie da eigentlich unterschrieben. Es war nicht vorstellbar, dass zum Beispiel die Hunkpapa plötzlich keine Kriege mehr gegen die Crow und Assiniboine führen würden. Zu sehr hatten sich diese Traditionen in den letzten Jahrhunderten in das Leben der Indianer eingeschrieben.

Durch den Vertrag wurde das Stammesgebiet der Crow-Indianer von 144'000 km.

Der Vertrag sah mehrere Zahlungen vor. Die US-Regierung hat jedoch nur eine Zahlung geleistet und damit den Vertrag gebrochen.

Die Assiniboine erhielten ein Reservat zwischen dem Musselshell River und dem Yellowstone River.

Oglala (Lakota)
Crow
Assiniboine
Shoshone
Brule (Lakota)
Arapaho
Gros Ventre
Southern Cheyenne (Cheyenne)
Brule (Lakota)
Arikara
Hidatsa
Mandan
Assiniboine
Assiniboine

Big Robber



Little Owl

White Antelope
Conquering Bear
Iron Bear
Four Bears
White Wolf
First Fly
Crazy Bear
Juni 1864 John Bozeman und Jim Bridger organisierten unabhängig voneinander Wagenzüge von Casper (Wyoming) zu den Goldfeldern von Virginia City (Montana).
John Bozemans Route führte durch das Gebiet des Powder River östlich der Bighorn Mountains. Beim heutigen Sheridan im Norden Wyomings ging es nach Montana, wo der Powder River und der Big Horn River überquert werden mussten. Entlang des Yellowstone River ging es weiter nach Virginia City. Der Weg führte mitten durch die Jagdgründe der Lakota, Cheyenne und Arapaho. Nach dem Vertrag von Fort Laramie von 1851 gehörte dieses Gebiet den Indianern.

Jim Bridger kannte die Indianer sehr gut und wählte deshalb eine Route westlich der Bighorn Mountains nach Virginia City. Diese Route war einige Wochen schneller und führte nicht durch die wichtigsten Jagdgründe der Prärieindianer am Powder River. Allerdings war diese Route wesentlich anspruchsvoller als die von John Bozeman.
Deshalb setzte sich die Route von John Bozeman durch. Die Route wurde unter dem Namen Bozeman Trail bekannt. Der Bozeman Trail hatte eine Länge von 680 Meilen.

Die Nutzung des Bozeman Trail ab 1865 durch weiße Siedler, Goldsucher und Abenteurer führte dazu, dass die Armee den Auftrag erhielt, die Wagenzüge der Weißen vor den Indianern zu schützen. Der Einmarsch von Colonel Carrington mit acht Kompanien der 18. Infanterie im Mai 1866 in die wichtigsten verbliebenen Jagdgründe der Prärieindianer führte direkt in den 'Red Cloud War'.
Oglala (Lakota)
Northern Cheyenne (Cheyenne)
Lakota
Red Cloud
Bozeman Trail. Quelle: http://www.plentycoups.org/

29. August 1865 Schlacht am Tongue River 1865 - Powder River Expedition 1865 -
General Patrick E. Connor griff am Tongue River mit 250 Soldaten und seinen Pawnee-Scouts im Nordosten Wyomings das Dorf Black Bear mit 250 Zelten an. Bei diesem Angriff war auch Jim Bridger als Scout für Connor dabei.
Die Indianer mussten sich 10 Meilen über den Wolf Creek zurückziehen und griffen von dort aus Conner erneut an, doch durch den Einsatz von Howitzer-Kanonen konnten die nun zahlenmäßig überlegenen Arapaho auf Distanz gehalten werden.
Die Arapaho verloren 64 Krieger und viele Frauen und Kinder. Die etwa 1000 Ponys, die zunächst von den Soldaten weggetrieben worden waren, konnten wieder eingefangen werden. Insgesamt verloren die Arapaho ihren gesamten Hausstand, einschließlich ihrer Zelte, Bisonfelle, Zeltstangen und etwa 30 Tonnen getrocknetes Bisonfleisch für den Winter.

Conner fand das Lager, weil er einem Cheyenne-Indianer folgte, der mit seiner Frau trotz dieser kriegerischen Zeiten sorglos auf dem Weg zu den Arapaho war! Die Folge dieses Überfalls war, dass sich die Arapaho noch enger mit den Lakota und Cheyenne verbündeten und in den folgenden Schlachten wie Fettermann, Rosebud und am Little Big Horn erbittert kämpften.
Arapaho
Pawnee
Black Bear
29. August 1865 Schlacht am Tongue River 1865 - Powder River Expedition 1865 -
General Patrick E. Connor griff mit 250 Soldaten und seinen Pawnee-Scouts das Dorf Black Bear mit 250 Zelten am Tongue River im Nordosten Wyomings an. Connor fand das Lager, weil er einem Cheyenne-Indianer folgte, der mit seiner Frau trotz der kriegerischen Zeiten sorglos auf dem Weg zu den Arapaho war! Bei diesem Überfall war auch Jim Bridger als Scout für Conner dabei.
Die Indianer mussten sich 10 Meilen über den Wolf Creek zurückziehen und griffen von dort aus Conner erneut an, doch dank des Einsatzes von Howitzer-Kanonen konnten die nun zahlenmäßig überlegenen Arapaho auf Distanz gehalten werden.

Die Arapaho verloren 64 Krieger und zahlreiche Frauen und Kinder. Die etwa 1000 Ponys, die zunächst von den Soldaten weggetrieben worden waren, konnten wieder eingefangen werden. Insgesamt verloren die Arapaho ihren gesamten Hausstand, einschließlich ihrer Zelte, Bisonfelle, Zeltstangen und etwa 30 Tonnen getrocknetes Bisonfleisch für den Winter. Die Folge des Überfalls war, dass sich die Arapaho noch enger mit den Lakota und Cheyenne verbündeten und in den folgenden Schlachten wie Fettermann, Rosebud und am Little Big Horn erbittert kämpften.
Arapaho
Pawnee
Black Bear
Informationen zum Conner Battlefield beim heutigen Ranchester ganz im Norden von Wyoming. Quelle: Thomet Daniel 2009

3. August 1866 Von Fort Phil Kearny aus verließen die Kompanien D und G unter dem Kommando von Captain Nathanial Kinney Fort Phil Kearny in Richtung Norden. Sie hatten den Auftrag, einen geeigneten Platz für ein drittes Fort (neben Phil Kearny und Fort Reno) entlang des Bozeman Trail zu finden. Jim Bridger war als Scout dabei.
Fort C.F. Smith wurde etwa 90 Meilen nordöstlich von Fort Phil Kearny errichtet.
Oglala (Lakota)
Red Cloud