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| Buchcover | Autor | Titel | Beschreibung |
| Bild | Autor | Leer | Beschreibung |
| Datum | Ereignis | Stamm | Häuptling |
| 1610 | Die Ojibwe (Chippewa) verdrängten die Sioux aus dem Gebiet der Oberen Seen nach Süden und Westen. Die Chippewa kamen durch den Handel mit den Franzosen schon früh in den Besitz von Gewehren und konnten sich dank ihrer Feuerkraft im gesamten Gebiet der Großen Seen gegen alle Feinde behaupten. Die Sioux drängten ihrerseits die Cheyenne und Arapaho von Minnesota bis an den Missouri zurück. Ursprünglich bestanden die Sioux aus 7 autonomen Gruppen, die aber untereinander in Kontakt standen: - Santee-Dakota (östliche Dakota: Mdewakanton, Sisseton, Wahpekute und Wahpetonwan). Sie lebten am Minnesota River. - Yankton-Dakota und Yanktonai-Dakota (Westliche Dakota). Diese hatten das Waldland der Großen Seen zugunsten der Prärien östlich des Missouri verlassen und lebten zwischen den Santee und den Lakota - Noch weiter westlich lebten die Teton (oder Lakota, 7 Stämme). Die Franzosen nannten die Lakota und Dakota Sioux, in Anlehnung an das Wort 'Feind' der Chippewa. | Ojibwe Cheyenne Arapaho Yankton (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Wahpeton-Santee (Eastern Dakota) Mdewakanton-Santee (Dakota) Sisseton-Santee (Eastern Dakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Two Kettle (Lakota) Blackfoot (Lakota) Miniconjou (Lakota) Santee (Eastern Dakota) Sioux | - |
| 1650 | Die Cheyenne lebten wahrscheinlich zwischen dem Lac Qui Parle und dem Lake Traverse im Südwesten von Minnesota. Die Cheyenne lebten von Wildreis und der Jagd. Die Bisons wurden etwa 70 bis 80 Meilen westlich der Cheyenne-Siedlungen in der Prärie gejagt. | Cheyenne | - |
| Um 1650 | Die Suhtai oder Sutaio (die späteren Cheyenne) lebten im Gebiet nördlich des Oberen Sees. Von dort zogen sie später nach Südwesten und trafen um 1665 im Coteau des Prairies (Hochebene in der flachen Prärie des östlichen Süd-Dakota, die sich bis in den Südwesten Minnesotas und den Nordwesten Iowas erstreckt) auf die Tsitsista, die damals im Südwesten Minnesotas lebten. Jahrhunderts zu den heutigen Cheyenne zusammen. | Cheyenne Suhtai (Cheyenne) | - |
| Um 1660 | Die Suhtai kamen in das Coteau des Prairies im heutigen Südosten von Nord-Dakota. Die Suhtai kamen aus dem Norden des Oberen Sees, verließen dieses Gebiet aber und zogen auf der Suche nach einer neuen Heimat nach Südwesten. | Cheyenne Suhtai (Cheyenne) | - |
| Um 1665 | Die Cheyenne (auch Tsitsetta genannt) zogen in die Prärie, ein eiszeitliches Hochland im heutigen Südosten Nord-Dakotas, östlich des Missouri River. Hier lebten die Cheyenne wie ihre Nachbarstämme (Mandan, Hidatsa, Arikara und andere) in Erdhäusern. Im Coteau des Prairies trafen die Cheyenne auf die Suhtai oder Sutaio, die aus dem Gebiet nördlich des Lake Superior in das Coteau des Prairies gezogen waren. Beide Gruppen verbündeten sich und wurden zu Beginn des 19. | Cheyenne Tsitsistas (Cheyenne) | - |
| Um 1673 | Marquette-Joliet Expedition 1673 - Erste Erwähnung der Cheyenne - Auf ihrer Reise von den Großen Seen bis zum Golf von Mexiko fertigten Pater Jacques Marquette (ein Jesuit) und Louis Joliet (ein Pelzhändler) neben Reiseberichten auch Karten an. Auf einer dieser Karten werden die Cheyenne zum ersten Mal von Europäern erwähnt, die damals im südwestlichen Wisconsin am Wisconsin River lebten. Der Name 'Cheyenne' leitet sich von dem Sioux-Wort 'sha hi ye na' ab, was soviel bedeutet wie 'diejenigen, die eine unverständliche Sprache sprechen'. Die Cheyenne waren eine eingewanderte Gruppe von Algonkin-Indianern und sprachen einen anderen Dialekt als die Sioux-Indianer der Region. | Cheyenne | - |
| 1700 | Marquette-Joliet Expedition 1673 - Inzwischen waren die Cheyenne an den Sheyenne River im Osten von Nord-Dakota gewandert und lebten dort in Lehmhäusern, wie die Mandan, Hidatsa und Arikara im Westen. Die Cheyenne bauten Mais, Kürbisse und Tabak an und jagten. Von nun an begannen die Cheyenne einen allmählichen Transformationsprozess vom Ackerbauern (Erdhäuser, Mais, Kürbis, Tabak) zum Nomadenstamm (Tipizelte, Büffeljagd). Dieser Prozess ging mit einer weiteren Migration nach Westen in die Prärien einher und war um 1770 abgeschlossen. | Cheyenne | - |
| 1750-1780 | Zu dieser Zeit kamen die Cheyenne, wahrscheinlich aus dem Gebiet der Großen Seen, auf der Suche nach Pferden und Bisons in die nördlichen Prärien. Die Cheyenne betrieben im Gebiet der Großen Seen Gartenbau und pflanzten unter anderem Mais und Kürbisse an. Mit der Migration in die großen Prärien verloren die Cheyenne ihren Mais und wurden zu sehr guten Reitern, die hauptsächlich von der Bisonjagd lebten. | Cheyenne | - |
| Um 1785 | Die Tsistista und Suhtai (die späteren Cheyenne) überquerten gemeinsam den Missouri River und drangen in die westlichen Prärien ein. Für einige Jahre lebten die Cheyenne entlang des heutigen Sheyenne River. | Tsistsistas (Cheyenne) Suhtai (Cheyenne) | - |
| Um 1790 | Es ist nicht genau bekannt, wann die Cheyenne das Gebiet am Sheyenne River im Osten von Nord-Dakota verließen. Auch nicht warum. Am plausibelsten ist die Aussage eines Ojibwe-Häuptlings gegenüber David Thompson, der um 1790 mehrere Erkundungsreisen entlang der kanadisch-amerikanischen Grenze unternahm und Karten zeichnete, dass die Ojibwe aus dem Gebiet des Rainy-Lake (im Norden von Minnesota) mit etwa 150 Kriegern das Dorf der Cheyenne überfielen und niederbrannten. Wann und wo genau, geht aus den Aufzeichnungen nicht hervor, aber es muss um 1790 gewesen sein. Archäologen haben an der sogenannten 'Biesterfeldt Site' am Sheyenne River in Nord-Dakota Ausgrabungen durchgeführt, die die obigen Aussagen bestätigen. | Cheyenne Ojibwe | - |
| Ab 1795 | Die Cheyenne trieben Pferdehandel mit den am Missouri lebenden Mandan, Hidatsa und Arikara. Wie die dort lebenden Lakota handelten auch die Cheyenne im Tausch gegen Pferde mit begehrten europäischen Handelsgütern. Dieser Handel funktionierte, bis die drei genannten Stämme am Missouri nach 1800 von eingeschleppten Krankheiten heimgesucht und stark dezimiert wurden. Danach handelten die Cheyenne vor allem direkt mit den weißen Händlern im Norden und unternahmen Raubzüge in die südlichen Prärien, um sich Pferde zu beschaffen. | Cheyenne Mandan Hidatsa Arikara Lakota | - |
| 1795 | Der französische Händler Jean Baptiste Trudeau lebte für kurze Zeit bei den Arikara oberhalb des Grande Rivers an der Grenze zwischen Nord- und Süd-Dakota. Er bemerkte, dass jeden Frühling Sioux aus der Gegend von St. Peter (Minnesota) zu den Arikara kamen, um ihre Pferde gegen Gewehre, Kleidung, Metallkessel und andere Gegenstände zu tauschen. Außerdem kamen jeden August etwa 1500 Sioux, Cheyenne und Arapaho in das Dorf der Arikara, die Bisondecken, Fett und Felle mitbrachten und diese wiederum gegen Waren eintauschten, die die Arikara von den Sioux erhielten. Die Cheyenne waren zu dieser Zeit bereits Prärieindianer, die in Tipis lebten und Büffel jagten. Um 1700 lebten die Cheyenne noch in Lehmhäusern am Sheyenne River im Osten von Nord-Dakota. | Arikara Cheyenne Arapaho Sioux | - |
| 1801 | Lewis and Clark 1804-1806 - Die Cheyenne überfielen ein Crow-Dorf mit 30 Zelten. Lewis . | Crow Cheyenne Arikara | - |
| 1. Oktober 1804 Nicht erkannter Quellenhinweis | Lewis and Clark 1804-1806 - Lewis . | Cheyenne Arikara | - |
| 21. August 1806 | Lewis and Clark 1804-1806 - Am Nachmittag erreichten Lewis und Clark die Dörfer der Arikara-Indianer am Grand River. Das Lager befand sich gegenüber dem Dorf Waho-erha. Bei den Arikara waren Cheyenne-Indianer zu Gast, die mit den Arikara u.a. Mais und Pferde tauschten. | Arikara Cheyenne | Grey Eyes |
| Um 1810 | Dull Knife wurde um 1810 am Rosebud Creek geboren. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife |
| 1819 | 32 Cheyenne wurden von einer großen Gruppe Crow-Indianer angegriffen. Die Cheyenne mussten sich auf eine Anhöhe zurückziehen. Die Cheyenne kämpften die ganze Nacht und am nächsten Tag, bis ihnen die Munition und die Pfeile ausgingen. Mit den Messern stürzten sich die Cheyenne auf die Crow und wurden getötet. | Cheyenne Crow | - |
| 1820 | Aus Rache für die Tötung von 32 Kriegern im Vorjahr überfielen die Cheyenne mit Unterstützung der Lakota ein fast leeres Dorf der Crow im Gebiet des Tongue River. Die Krieger beider Stämme verließen ihre Dörfer, um das gegnerische Lager anzugreifen. Aus unbekannten Gründen fanden die Crow das leere Lager der Cheyenne nicht. Die Cheyenne hingegen fanden das leere Lager der Crow, töteten die anwesenden Krieger und nahmen viele Frauen und Kinder gefangen. | Cheyenne Lakota Crow | - |
| 4. Juli 1825 | Yellowstone Expedition 1825 - Vertrag von Fort Lookout 1825General Henry Atkinson unterzeichnete einen Friedens- und Freundschaftsvertrag mit den Cheyenne. Die Unterzeichnung fand wahrscheinlich irgendwo in der Gegend der Mündung des Cheyenne River in den Missouri River im zentralen Süd-Dakota statt. Der Vertrag sollte den aufkommenden Pelzhandel zwischen Weißen und Indianern absichern. Die Indianer verpflichteten sich, ihre Waffen, Schießpulver und Munition mit keinem anderen Stamm zu tauschen, innerhalb der Grenzen der USA zu bleiben, die Oberhoheit der USA anzuerkennen und sich unter deren Schutz zu stellen. In diesem Vertrag wurden die Grenzen des Indianergebietes festgelegt. | Cheyenne | High Backed Wolf |
| 1. Juli 1825 | Das erste Rocky Mountain Rendezvous fand am 1. Juli 1825 am Henry's Fork des Green River in Wyoming statt. 91 Trapper und Pelzhändler nahmen daran teil. Auch einige Cheyenne und Crow waren anwesend. Unter den Teilnehmern waren William Ashley, Jedediah Smith und Jim Bridger. | Cheyenne Crow | - |
| 1834 | Ein Teil der Cheyenne bevorzugte für den Handel Fort William (gegründet 1834, später Fort Laramie) in Wyoming, andere Bent's Fort (gegründet 1833) im südöstlichen Colorado. Diese unterschiedlichen Präferenzen führten direkt zur Teilung der Cheyenne in Nord-Cheyenne und Süd-Cheyenne. Auch die zunehmende Nutzung des Oregon Trails ab 1840 und die damit verbundene Aufgabe dieses ehemaligen Stammesgebietes der Cheyenne entlang des Platte River trug sicherlich zur Trennung bei. Der letzte traditionelle 'camp circle' mit allen Cheyenne-Gruppen soll 1838 stattgefunden haben. | Cheyenne | - |
| Juni 1826 | Das zweite Rocky Mountain Rendezvous fand im Cache Valley in Utah statt. | Cheyenne Crow | - |
| 1828 | Zuerst treiben die Comanchen unter Bull Hump die Pferde der Cheyenne aus deren Dorf am Bijou Creek (in der Gegend des heutigen Fort Morgan, Colorado). Dann suchen und finden die Cheyenne unter Little Wolf das Dorf der Comanchen am Huerfano River (Colorado) und treiben einen großen Teil der Pferde der Comanchen weg, wobei sie auch die ihnen gestohlenen Pferde zurückerobern. Nur wenige Comanchen verfolgten die Cheyenne, konnten die Pferde aber nicht zurückholen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Comanche Arapaho | Little Wolf Bull Hump |
| 1830 | Die Cheyenne und Arapaho trafen am Arkansas River zum ersten Mal auf die Comanche und Kiowa. Nach 10 Jahren zeigte sich, dass die Comanche und Kiowa nicht in der Lage waren, die Cheyenne und Arapaho aufzuhalten. Im Jahre 1840 sollten die 4 Stämme unter Mitwirkung von William Bent einen Friedensvertrag schließen. Wie schon die Franzosen war es diesmal ein Amerikaner, der Frieden unter die zerstrittenen Indianerstämme brachte. | Comanche Kiowa Cheyenne Arapaho | - |
| 1830 | Cheyenne und Pawnee kämpfen gegeneinander. Dabei wurden den Cheyenne ihre heiligen 'Medicine Arrows' gestohlen. | Cheyenne Pawnee | - |
| 1832 | Die Crows unter Häuptling Rotten Belly lockten die Cheyenne in eine Falle und griffen sie an. Die Cheyenne zogen sich zurück. Auf dem Rückzug griffen die Crows immer wieder an und töteten viele Cheyenne. Der Häuptling der Cheyenne, Striped Elk, wurde durch einen Schuss aus großer Entfernung getötet. Die Cheyenne verloren in dieser Schlacht viele Krieger. Nach Angaben der Crow-Indianer waren es mehr als 100. | River Crow (Crow) Cheyenne | Rotten Belly Striped Elk |
| 1833 | Die Cheyenne entdeckten die Kiowa, die nach Norden zu den Crows zogen. Bei den Crows wollten die Kiowa Hirschzähne und Hermelinfelle tauschen. Die Cheyenne ritten aber zum falschen Ort und bemerkten zu spät, dass die Kiowas schon weit weg waren. . | Cheyenne Kiowa | - |
| 1833 | Eine kleine Gruppe von Crows mit 30 Zelten lagerte im Quellgebiet des Sheyenne River in Nord-Dakota. Die Cheyenne hatten sich erst vor kurzem wieder in diesem Gebiet niedergelassen und bemerkten das Lager der Crows. Die Cheyenne zählten zu diesem Zeitpunkt etwa 300 Zelte. In der Nacht griffen die Cheyenne das Lager der Crow an und töteten alle bis auf wenige, die fliehen konnten. Etwa 600 Krieger der Crows und die Häuptlinge Rotten Belly, Long Hair, Little White Bear, Yellow Belly und Two Face machten sich auf den Weg nach Nord-Dakota, um den erlittenen Verlust zu rächen. Die Crows verfolgten die Cheyenne bis zum Arkansas River und überfielen deren Lager. Zwischen 100 und 200 Cheyenne-Krieger wurden getötet, 270 Frauen und Kinder gefangen genommen und etwa 1'000 Pferde erbeutet. Die Crows verloren 5 Krieger und hatten 15 Verwundete. Der Angriff auf die Cheyenne erfolgte am Arkansas River, entweder in Colorado oder in Kansas. Auf dem Rückweg nach Montana trafen die Crows auf einen Einwandererzug und steckten sich mit Pocken an! Die Hälfte der Crows starb auf dem Rückweg nach Montana. Die Crows teilten sich in kleine Gruppen auf, um den Pocken so weit wie möglich zu entkommen. Im nächsten Sommer trafen sich die Crows wieder an der Mündung des Big Horn River in den Yellowstone River. Von den 800 Zelten des Vorjahres waren nur noch 360 übrig geblieben. . | River Crow (Crow) Crow Crow Crow Crow Cheyenne | Rotten Belly Long Hair Yellow Belly Two Face Little White Bear |
| 1833 | Ouray, der spätere Häuptling der Uncompaghre-Ute-Indianer, wurde in der Gegend von Taos beim Stamm der Jicarilla-Apachen geboren. Er wurde später von Ute-Indianern entführt und wuchs als Genizaro auf, wahrscheinlich in Taos oder Abiquiu. Er lernt Spanisch, Englisch, Apachen- und Ute-Sprache. In den 40er Jahren zeichnete sich Ouray als Führer der Ute im Kampf gegen die Cheyenne und Arapaho aus. 1864 wurde er Häuptling der Ute Uncompaghre. | Uncompahgre (Ute) Cheyenne Arapaho Jicarilla (Apache) | Ouray |
| 1833 | William und Charles Bent gründeten Bent's Old Fort am Arkansas River im östlichen Colorado. Die beiden Brüder wollten vor allem mit den Arapaho und Cheyenne Handel treiben. . Ab 1848 wurde der Santa Fe Trail aufgrund des Friedens mit Mexiko von Menschen überflutet. Die Cheyenne zogen in die Prärie und der Handel im Fort brach zusammen. Das Fort wurde 1849 verlassen und zerstört. | Cheyenne Arapaho | - |
| 1837 | 38 Krieger der Bowstring-Kriegergemeinschaft der Cheyenne waren auf einem Rachefeldzug gegen die Kiowa und wurden von den Kriegern eines großen Dorfes der Kiowa, Comanche und Kiowa-Apachen entdeckt. Das Dorf lag am Walnut Creek, einem Nebenfluss des North Fork Red River im äußersten Osten von Texas. Die Cheyenne wurden entlang des North Fork Red River nach Osten verfolgt. Bei der Verfolgung wurden mehrere Cheyenne getötet. Am North Fork Red River im heutigen Oklahoma, ganz im Westen von Beckham County, verteidigten sich die Cheyenne in einer Ravine (einer kleinen Schlucht). Alle Cheyenne wurden dort getötet. | Cheyenne Kiowa Comanche Kiowa-Apache (Apache) | - |
| Sommer 1838 | Als Rache für die Ermordung der 38 Bowstring-Krieger der Cheyenne im Jahre 1837 überfielen Cheyenne und Arapaho ein großes Lager der Kiowa, Comanche und Kiowa-Apache am Wolf Creek. Auf dem Weg zu dem großen Lager töteten die Cheyenne und Arapaho 31 Männer und Frauen der Kiowa. Die Frauen waren auf der Suche nach Wurzeln, die Männer auf der Büffeljagd. Die Cheyenne und Arapaho griffen das große Lager an, konnten es aber nicht einnehmen. | Cheyenne Arapaho Kiowa Comanche Kiowa-Apache (Apache) | Porcupine Bear |
| 1838 | (San Juan Mountains / Süd-Colorado). Die Cheyenne und Arapaho suchten das Lager der Kiowa und Comanche und fanden es am Wolf Creek. Etwa 58 Kiowa und Comanche wurden getötet, die Cheyenne und Arapaho verloren etwa 14 Krieger. Erst 1840 schlossen die Stämme Frieden miteinander. | Cheyenne Arapaho Kiowa Comanche | - |
| 1838 | Arapaho und Cheyenne bekämpfen sich in einer großen Schlacht am Zusammenfluss von Beaver River und Wolf Creek in Oklahoma. | Arapaho Cheyenne Comanche Kiowa | - |
| 1838 | Die Cheyenne und die Delaware trafen aufeinander. Die Delaware waren Jäger, die mit Fellen beladen auf dem Rückweg waren. Die Delaware und die Cheyenne kämpften nie gegeneinander, aber die Delaware schossen auf die Cheyenne. In der Schlacht wurden alle Delawaren getötet. | Cheyenne Delaware | - |
| 1840 | Cheyenne, Arapaho, Comanchen, Kiowa 1840Im Fort Bent schlossen die Kiowa-Apachen, Kiowa und Comanche mit den Cheyenne und Arapaho Frieden. Dieser Frieden ist nie gebrochen worden. In den Auseinandersetzungen vor dem Frieden waren die Cheyenne / Arapaho meist unterlegen, da die Apachen / Kiowa / Comanchen bereits Pferde und Gewehre besaßen, die sie den Texanern abgenommen hatten. Die Cheyenne und Arapaho waren meist noch zu Fuß unterwegs, und das in der weiten Prärie! Häuptling Satank von den Kiowa spielte bei den Verhandlungen eine zentrale Rolle, ebenso William Bent. Die Cheyenne und Arapaho erhielten von den Comanchen Tausende von Pferden und entwickelten sich so zu einer richtigen Reiternation. | Cheyenne Kiowa-Apache (Apache) Comanche Kiowa Arapaho | - |
| Mai 1841 | Der erste Treck mit etwa 80 weißen Siedlern verließ das Gebiet Westport/Independence am Kansas River unter der Führung von Thomas Fitzpatrick, einem sehr erfahrenen Mountain Man. Er führte den 'Bidwell-Bartelson' Wagenzug an. Das erste Fort, das der Treck sah, war Fort Laramie am North Platte River ganz im Südosten von Wyoming. Fort Laramie war zu dieser Zeit von Trappern, Händlern, Franzosen und Indianern bewohnt, von denen viele Frauen mit weißen Trappern verheiratet waren. Von Fort Laramie führte der Oregon Trail weiter entlang des North Platte River, dann entlang des Sweetwater River bis zum Green River im Westen Wyomings. Bei Soda Springs im südlichen Idaho teilten sich die Siedler: Die einen zogen nach Kalifornien, die anderen folgten dem Oregon Trail weiter nach Norden. Als die ersten Wagenzüge von St. Louis nach Westen zogen, hatten die Pawnee viele ihrer Dörfer genau an diesen Routen: Einige ihrer Dörfer lagen in der Nähe von St. Louis im heutigen Bundesstaat Missouri und am Platte River in Nebraska. Mit dieser Einwanderung der Weißen begann der Niedergang der Pawnee. Die Pawnee hatten keine Verbündeten unter den Indianern und wurden ständig von ihnen angegriffen: von den Dakota im Norden und Osten, von den Cheyenne und Kiowa im Norden und Westen und von den Comanche und Wichita im Süden. | Pawnee Dakota Cheyenne Kiowa Wichita Comanche | - |
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| Migrationsrouten nach Westen. Quelle: http://quarriesandbeyond.org/states/ca/ca-research_resources-hist.html | |||
| Mitte August 1841 | 35 Trapper wehrten den Angriff einer großen Zahl von Lakota, Cheyenne und Arapaho an der Mündung des Battle Creek in den Little Snake River ab. Unter den Trappern befand sich auch Henry Fraeb. | Lakota Cheyenne Arapaho | - |
| 21. August 1841 - 27. August 1841 | Wieder wurden 23 Trapper östlich der Mündung des Battle Creek in den Little Snake River von einer großen Anzahl Lakota, Cheyenne und Arapaho angegriffen. Henry Fraeb starb zu Beginn des Überfalls. Jim Baker übernahm die Führung der Trapper. Drei Trapper starben in der Schlacht. Erst am 27. August zogen sich die Indianer zurück. | Lakota Cheyenne Arapaho | - |
| 28. Juni 1842 | John Charles Fremont Expeditionen 1842-1846 - Bei Sonnenuntergang am 28. Juni trafen Fremont und seine Männer auf drei Cheyenne-Indianer, zwei Männer und einen 13-jährigen Jungen. Die Cheyenne wollten den Pawnees Pferde stehlen, fanden aber keine Pawnees. Die Cheyenne waren nur mit Pfeil und Bogen und langen Speeren bewaffnet. Wären die Cheyenne in der Prärie auf Pawnee gestoßen, hätten sie keine Chance gegen die teilweise mit Gewehren bewaffneten Pawnee gehabt. | Cheyenne Pawnee | - |
| 8. Juli 1842 | John Charles Fremont Expeditionen 1842-1846 - Die zweite Gruppe der Fremont Expedition unter Charles Preuss (mit Kit Carson als Führer) traf auf eine große Gruppe von Händlern und Trappern unter der Führung von Jim Bridger. Bridger warnte Preuss vor feindlichen Lakota, Gros Ventre und Cheyenne, die sich im Gebiet der Red Buttes (westlich der heutigen Stadt Casper) aufhielten. | Lakota Cheyenne Gros Ventre | - |
| 5. Juli 1844 | John Charles Fremont Expeditionen 1842-1846 - Fremont setzte seine Expedition fort und kampierte am Abend etwa 20 Meilen unterhalb von Bent's Old Fort. Unterwegs traf er auf ein großes Dorf der Lakota und Cheyenne. | Lakota Cheyenne | - |
| 1846 | Die Cheyenne unter Häuptling Tobacco entdeckten in Kansas einen Wagenzug auf dem Santa Fe Trail. Old Tobacco wollte den Wagenzug vor Comanchen warnen, die sich in der Nähe aufhielten. Als sich der Wagenzug näherte, wurde der Häuptling tödlich verwundet und starb fünf Tage später. Die Ermordung von Old Tobacco ist wahrscheinlich auf ein Missverständnis in der Zeichensprache zurückzuführen. | Cheyenne | Old Tobacco |
| 1848 - 1849 | Vertrag von Fort Laramie 1851Die Goldfunde in Kalifornien 1848 führten zu einer Einwanderungswelle durch das Land der Prärieindianer. Auch das Ende des Grenzkonflikts zwischen den USA und England um den Staat Oregon 1846 war ein Grund für die langen Trecks entlang des Platte River nach Oregon und Kalifornien. Die Regierung befürchtete zu Recht blutige Auseinandersetzungen mit den Prärieindianern und lud diese zu einer Friedenskonferenz ein. Diese fand 1851 in Fort Laramie statt. Die Regierung erhoffte sich von dem Vertrag weniger Überfälle auf die Wagenkolonnen. | Lakota Crow Assiniboine Shoshone Cheyenne Arapaho Oglala (Lakota) Brule (Lakota) Arikara Hidatsa Mandan | Red Cloud |
| 1849 - 1854 | Während dieser 5 Jahre wütete eine Choleraepidemie unter den Prärieindianern. | Crow Comanche Cheyenne Arapaho Pawnee Lakota Kiowa | - |
| 1849 | Bent's Old Fort am Arkansas River im östlichen Colorado wurde unter ungeklärten Umständen zerstört. | Cheyenne Arapaho | - |
| 1849 | Vertrag von Fort Laramie 1851Allein in diesem Jahr zogen etwa 22'500 Siedler mit rund 60'000 Rindern über den California Trail nach Kalifornien. Unterwegs verbrauchten die Siedler die spärlichen Brennholzvorräte der Prärie und legten Feuerstellen an. Das Vieh fraß das Gras in der Umgebung fast vollständig ab. Das bemerkten auch die Northern Shoshone, als sie von ihrer jährlichen Büffeljagd aus Montana und Wyoming zurückkehrten. Die Siedler folgten dem Oregon Trail vom Missouri River über Fort Laramie entlang des Platte River nach Soda Springs im Süden Idahos. Diese Route führte mitten durch das Gebiet der Pawnee, Oglala und Brule, Cheyenne und Arapaho sowie der Nördlichen und Östlichen Shoshone. Dies veranlasste die US-Regierung zu Verhandlungen, die 1851 zum Vertrag von Fort Laramie führten. Von Soda Springs (etwa 60 Meilen südöstlich von Fort Hall) aus konnten die Siedler drei verschiedenen Routen folgen. Eine Route war der California-Trail nach Westen. Der Oregon-Trail führte nach Norden in Richtung Oregon. Und der Mormon Trail führte vor allem die Mormonen nach Salt Lake City in Utah. | Northern Shoshone Eastern Shoshone Pawnee Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Brule (Lakota) Cheyenne Arapaho | Red Cloud Smoke |
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| Oregon Trail. Quelle: http://www.univie.ac.at/Anglistik/easyrider/data/parkoret.htm | |||
| 17. September 1851 | Vertrag von Fort Laramie 1851Nachdem der Streit mit England um die Grenzziehung des Staates Oregon 1846 beigelegt war und 1848 in Kalifornien Gold gefunden wurde, begannen lange Wagenzüge den Platte River entlang nach Oregon und Kalifornien zu ziehen. Die Regierung erhoffte sich durch den Vertrag weniger Überfälle auf die Trecks. Der Vertrag legte fest, dass die Great Plains den Indianern gehörten, solange 'die Flüsse fließen und die Adler fliegen'. Im Gegenzug wurde vereinbart, dass der Oregon Trail von den weißen Einwanderern benutzt werden durfte. Dafür sollten die Indianer für die nächsten 50 Jahre jährliche Zahlungen in Höhe von 50'000 US-Dollar erhalten. Der Vertrag erlaubte auch den Bau von Forts und Straßen auf dem Gebiet der Indianer. Der Senat ratifizierte den Vertrag 1853 mit einer Änderung: Die Zahlungen sollten nur 10 Jahre dauern. Alle Stämme außer den Crow stimmten zu. Der Vertrag von Fort Laramie von 1851 ist auch als Horse Creek Treaty bekannt. Da zu den Vertragsverhandlungen mehr als 10'000 Indianer mit mindestens ebenso vielen Pferden erschienen, wurden die Verhandlungen an die Mündung des Horse Creek, etwa 30 Meilen östlich von Fort Laramie, verlegt. Viele Stämme erhielten nie die vereinbarten jährlichen Zahlungen. In den nächsten 10 Jahren wurden eine Reihe von Forts entlang des Platte River gebaut. Dann kamen die Wagenkolonnen, die Postkutschen, dann die Pony-Express-Reiter und schließlich die Telegrafenmasten. Dadurch wurde zuerst das Wild und dann der Bison nach und nach aus dem Gebiet vertrieben. Im Jahre 1858 wurde am Pike Peak Gold gefunden und die Einwanderung verstärkte sich.Im Vertrag wurde vereinbart, dass die Great Plains den Indianern gehören, solange 'die Flüsse fließen und die Adler fliegen'. Im Gegenzug wurde vereinbart, dass der Oregon Trail von den weißen Einwanderern benutzt werden durfte. Dafür sollten die Indianer für die nächsten 50 Jahre jährliche Zahlungen in Höhe von 50'000 US-Dollar erhalten. Der Vertrag erlaubte auch den Bau von Forts und Straßen auf dem Gebiet der Indianer. Der Senat ratifizierte den Vertrag 1853 mit einer Änderung: Die Zahlungen sollten nur für 10 Jahre erfolgen. Alle Stämme außer den Crows stimmten zu. Viele Stämme erhielten nie die vereinbarten jährlichen Zahlungen. Entlang des Platte River wurden in den nächsten 10 Jahren viele Forts gebaut. Dann kamen die Wagenzüge, die Postkutschen, dann die Pony-Express-Reiter und schließlich die Telegrafenmasten. Dadurch wurden das Wild und die Bisons aus der Region vertrieben. 1858 wurde am Pike Peak, südlich von Denver in Colorado, Gold gefunden und die Einwanderung nahm weiter zu. Mit dem Vertrag verpflichteten sich die Stämme, keine Kriege mehr gegeneinander zu führen. Außerdem legte der Vertrag feste Grenzen für die Stämme fest. Man kann davon ausgehen, dass die Indianer kaum wussten, was sie da eigentlich unterschrieben. Es war nicht vorstellbar, dass zum Beispiel die Hunkpapa plötzlich keine Kriege mehr gegen die Crow und Assiniboine führen würden. Zu sehr hatten sich diese Traditionen in den letzten Jahrhunderten in das Leben der Indianer eingeschrieben. Durch den Vertrag wurde das Stammesgebiet der Crow-Indianer von 144'000 km. Der Vertrag sah mehrere Zahlungen vor. Die US-Regierung hat jedoch nur eine Zahlung geleistet und damit den Vertrag gebrochen. Die Assiniboine erhielten ein Reservat zwischen dem Musselshell River und dem Yellowstone River. | Oglala (Lakota) Crow Assiniboine Shoshone Brule (Lakota) Arapaho Gros Ventre Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arikara Hidatsa Mandan Assiniboine Assiniboine | Big Robber Little Owl White Antelope Conquering Bear Iron Bear Four Bears White Wolf First Fly Crazy Bear |
| Sommer 1852 | Cheyenne, Prärie-Apachen, Lakota, Arapaho und Kiowa griffen die Pawnee in der Nähe des heutigen Smith Center in Kansas an. Die Cheyenne beteiligten sich mit mehr als 230 Kriegern. Der Kriegstrupp hielt sich etwa zwei Wochen im Gebiet der Pawnee auf. Die Pawnee waren am Beaver Creek auf Büffeljagd. Der charismatische Alights-on-the-Cloud wurde in der Schlacht getötet. | Cheyenne Pawnee Kiowa Arapaho Lakota Kiowa-Apache (Apache) | Alights-on-the-Cloud |
| 15. Juni 1853 | In der Nähe der Fähre über den Platte River bei Fort Laramie schoss ein Miniconjou-Indianer auf einen Soldaten. Leutnant Richard B. Garnett, Kommandant von Fort Laramie, schickte 23 Soldaten in das Dorf der Miniconjou-Lakota, um den Schützen zu verhaften. In diesem Gebiet befanden sich etwa 600 Zelte der Lakota und Cheyenne. Während die Soldaten im Dorf der Miniconjou-Lakota waren, wurde die Diskussion immer hitziger. Die Soldaten eröffneten das Feuer und töteten 3 Indianer. Weitere 3 Indianer wurden verwundet und die Soldaten nahmen 2 Indianer gefangen. Durch das Eingreifen der Häuptlinge konnte ein Blutbad verhindert werden. | Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Cheyenne | - |
| Sommer 1853 | William und Charles Bent verließen 1849 Bent's Old Fort und bauten 65 km flussabwärts ein neues Fort, Bent's New Fort. Das Fort war etwa 60 m lang und 45 m breit. 1859 vermieteten die Gebrüder Bent das Fort für 65 Dollar pro Monat an die amerikanische Armee. 1860 wurde nur eine Meile entfernt Fort Lyon von Major John Sedgwick erbaut. | Cheyenne Arapaho | - |
| 1853 | Cheyenne und Kiowa griffen die Pawnee erneut an. Kurz zuvor hatten die Pawnee zusammen mit den Potawatomie kampiert. Die Pawnee riefen die Potawatomie zu Hilfe und schlugen mit 20 Mann die Cheyenne in die Flucht. Die Potawatomie schießen vom Pferd aus, jeweils 10 Mann schießen, die anderen laden nach. Die hervorragenden Gewehre wurden durch lange Stangen gestützt, um die Treffsicherheit zu erhöhen. Diese Fertigkeiten haben die Potawatomie in den Kämpfen während des Pontiac-Aufstandes und von den Engländern erworben. | Cheyenne Kiowa Pawnee Potawatomi | - |
| 1854 | Etwa 100 Krieger der Sauk und Fox trafen etwa 100 Meilen westlich von Fort Riley im Osten von Kansas auf eine Streitmacht von etwa 1'000 Kriegern der Comanche, Cheyenne, Osage und Kiowa. Die Sauk und Fox besaßen im Gegensatz zu den Prärieindianern Gewehre. Die meisten Krieger waren noch mit Pfeil und Bogen bewaffnet. Aus diesem Grund waren die Sauk und Fox in dieser Schlacht siegreich und konnten mindestens 26 gegnerische Krieger töten, bei 'nur' 6 eigenen Verlusten. | Sac and Fox Comanche Kiowa Osage Cheyenne | - |
| 1. Juli 1855 | Harney Expedition 1855-1856 - Die Truppen in Fort Kearny bekamen Besuch von den Cheyenne-Indianern. Die Cheyenne führten Krieg gegen die Pawnee. | Cheyenne Pawnee | - |
| 1855 | Die Cheyenne und Arapaho schlossen sich den Oglala an. Gemeinsam griffen die drei Stämme die Omaha am Loup River in Zentral-Nebraska an. | Oglala (Lakota) Cheyenne Arapaho | - |
| Sommer 1858 | William, Oliver und Levi Russel, John Beck und eine Gruppe von Cherokee-Indianern fanden an der Mündung des Little Dry Creek in den South Platte River in der Gegend von Englewood im heutigen Denver (Colorado) zum ersten Mal in Colorado Gold in nennenswerten Mengen. Bis zur Gründung des Staates Colorado am 28. Februar 1861 kamen aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums etwa 100'000 Goldsucher, Glücksspieler etc. in dieses Gebiet. Diese Einwanderer kamen hauptsächlich über die Einwanderungsrouten entlang des Platte River in dieses Gebiet. Dieses Gebiet war jedoch durch den Vertrag von Fort Laramie 1851 den Indianern zugesprochen worden. Die wachsende Zahl der Einwanderer durch das Indianergebiet führte später zu Auseinandersetzungen zwischen den Indianern der südlichen Prärien und der US-Armee. 1859 entstand die erste Kleinstadt Denver City im Gebiet der Goldsucher. Von hier aus drangen Goldsucher in die Berge um Denver City vor. Im Vertrag von Fort Wise von 1861 versuchte die US-Regierung, den Cheyenne und Arapaho das Land abzukaufen, das einerseits Indianerland war, andererseits aber auch zum neu gegründeten Staat Colorado gehörte. | Cheyenne Arapaho | - |
| 18. Februar 1861 | Vertrag von Fort Wise 1861Die Cheyenne und Arapaho (aus dem oberen Kansas-Gebiet) traten das Land, das ihnen im Vertrag von Fort Laramie 1851 versprochen worden war, an die USA ab (!). Die neue Reservation war etwa 1/13 so groß wie ihr ursprüngliches Reservat, das ihnen noch im Vertrag von 1851 zugesichert worden war (im östlichen Colorado, zwischen dem Sand Creek River und dem Arkansas River). Im Reservationsgebiet befand sich Fort Lyon. Die Arapaho forderten die Verlegung des Forts an die Nordgrenze der Reservation. Das Kriegsministerium ging jedoch nie auf diese Forderung ein. Nur 6 der 44 Häuptlinge der Cheyenne unterzeichneten den Vertrag. Die Dog Soldiers der Southern Cheyenne und andere Gruppen hatten den Vertrag nie unterschrieben und lebten weiterhin außerhalb der Reservation, östlich von Colorado und westlich von Kansas. Wie üblich betrachtete die US-Regierung die nicht unterzeichnenden Indianer als Feinde und behandelte sie entsprechend. Diese Unstimmigkeiten sollten 1864 zum 'Colorado War' führen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Arapaho Arapaho Arapaho | Black Kettle White Antelope Lean Bear Little Wolf Tall Bear Left Hand Little Raven Storm Shave-Head Big Mouth |
| 7. Juni 1862 | Ab der ersten Juniwoche 1862 wurde die neu errichtete Platte Bridge Station von der Kompanie D der 6. Ohio-Freiwilligenkavallerie besetzt. Die Aufgabe des Forts war es, das Personal und die Güter der Overland Mail Company und des Pacific Telegraph vor Indianerüberfällen (Arapaho, Oglala (Lakota), Northern Cheyenne und Southern Cheyenne) zu schützen. | Arapaho Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Oglala (Lakota) | - |
| Winter 1862 | Während des ganzen Winters 1862/1863 wurde die Kriegspfeife zwischen den Lakota und den Cheyenne herumgereicht. Die Lakota bereiteten sich auf einen Krieg gegen die Weißen vor. Auch George Bent erinnerte sich, dass die Kriegspfeife zu dieser Zeit auch bei den Northern Cheyenne in Umlauf war. Tatsächlich sollten im Sommer 1863 die ersten größeren Kämpfe zwischen den Prärieindianern und der US-Armee in Nord-Dakota stattfinden (Schlacht am Big Mound, Dead Buffalo Lake, Stony Lake, Whitestone Hills). Die weißen Händler im Dorf der Oglala wurden im Frühjahr 1863 angewiesen, die Oglala erst wieder zu besuchen, wenn die Oglala nach ihnen schickten. | Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Cheyenne Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Brule (Lakota) | Red Cloud |
| 1863 | Der zweite Gouverneur von Colorado, John Evans, ließ seine Bürger wissen, dass alle Indianer in Colorado getötet und vernichtet werden sollten, wo immer sie angetroffen würden. Es dürfe kein Unterschied zwischen freundlichen und feindlichen Indianern gemacht werden. Damit ebnete Gouverneur Evans den Weg für das Massaker am Sand Creek 1864, bei dem Colonel Chivington mit genau dieser Einstellung friedliche Cheyenne und Arapaho am Sand Creek ermordete. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | - |
| Frühling 1864 | In den USA herrschte noch immer Bürgerkrieg. Seit 1861 drangen immer mehr Blauröcke auf der Suche nach den Grauröcken (Südstaatler) in die Jagdgründe der Indianer ein, im Frühjahr sogar bis in die entlegenen Jagdgründe am Smoky Hill River. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | - |
| März 1864 | Black Kettle und White Antelope von den Südlichen Cheyenne sprechen in Fort Larned / Kansas mit Agent Colley und warnen ihn, dass Teile der Cheyenne, vor allem die Dog Soldier und die Arapaho, im Sommer entlang des Platte und Arkansas River wieder Krieg führen werden. Diese Warnung wurde an Gouverneur Evans weitergeleitet, der nicht an die friedlichen Absichten der beiden Häuptlinge glaubte. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Black Kettle White Antelope |
| 12. April 1864 | Die Soldaten von Leutnant Dunn entdeckten nördlich von Denver am Bijou Creek (bei Fremonts Orchard) 25 Dog-Soldiers der Cheyenne. Die Indianer hatten eine Herde Maultiere dabei. Die Indianer behaupteten, sie hätten die Maultiere gefunden und wollten sie gegen Bezahlung zurückgeben. Die Soldaten behaupteten, die Indianer hätten zugegeben, die Mulies gestohlen zu haben und sich dann zum Kampf formiert. Bei dem anschließenden Gefecht wurden 2 Soldaten getötet und 2 verwundet, die Indianer verloren etwa 3 ihrer Männer (Big Wolf und seine Familie). An derselben Stelle fand 1869 die Schlacht von Summit Springs statt. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Little Chief |
| 16. Mai 1864 | Die Südlichen Cheyenne lagerten am Ash Creek in Nebraska unter dem Kommando von Lean Bear. Soldaten der Colorado-Miliz unter Leutnant George Eayre näherten sich dem Lager mit 4 Kompanien Kavallerie und 2 Berghaubitzen. Lean Bear und andere Cheyenne näherten sich den Truppen, um mit ihnen zu sprechen. Etwa 30 Meter vor den Soldaten eröffneten diese ohne Vorwarnung das Feuer und töteten Lean Bear und zwei weitere Cheyenne. Die wütenden Cheyenne wurden von Black Kettle vom Kampf abgehalten, verfolgten die Soldaten aber bis nach Fort Larned. Black Kettle wurde nun Häuptling dieser Cheyenne-Gruppe. Die Artilleristen standen unter dem Kommando von Colonel Chivington. Er gab Leutnant Eayre den Befehl, 'Cheyenne zu töten, wo und wann immer er sie trifft'. Über diesen Kampf gibt es mehrere Berichte, die sich alle voneinander unterscheiden. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Lean Bear Black Kettle |
| Anfang Mai 1864 | Major Jacob Downing überfiel ein Lager der Cheyenne am Cedar Creek im Norden Colorados. Bei dem Angriff wurden zwei Kinder getötet, die eine Ponyherde bewachten. Alle anderen Cheyenne konnten fliehen. Downing erbeutete die Ponyherde der Cheyenne und zerstörte das Dorf. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Juni 1864 | Die Cheyenne (Dog Soldier) und die Brule (die damals mit den Cheyenne zusammenlebten) überfielen immer wieder Farmer und Rancher in der Nähe von Denver entlang des Platte River, trieben deren Vieh weg, brannten Farmen nieder und töteten viele Weiße. Die Farmer der Umgebung flohen alle nach Denver. In Denver selbst waren jedoch keine US-Truppen stationiert. Am bekanntesten ist das Hungate-Massaker vom 11. April, bei dem die Hungates getötet wurden. Vermutlich wurde das Haus belagert, dann in Brand gesteckt, die Hungates mussten das Haus verlassen und wurden getötet. Die getöteten Hungates wurden nach Denver gebracht und lösten eine Panik unter den Einwohnern aus. Wieder forderte Chivington die Bildung eines neuen Regiments. Bis heute ist nicht geklärt, wer das Massaker verübt hat. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) | - |
| Juni 1864 | John Bozeman und Jim Bridger organisierten unabhängig voneinander Wagenzüge von Casper (Wyoming) zu den Goldfeldern von Virginia City (Montana). John Bozemans Route führte durch das Gebiet des Powder River östlich der Bighorn Mountains. Beim heutigen Sheridan im Norden Wyomings ging es nach Montana, wo der Powder River und der Big Horn River überquert werden mussten. Entlang des Yellowstone River ging es weiter nach Virginia City. Der Weg führte mitten durch die Jagdgründe der Lakota, Cheyenne und Arapaho. Nach dem Vertrag von Fort Laramie von 1851 gehörte dieses Gebiet den Indianern. Jim Bridger kannte die Indianer sehr gut und wählte deshalb eine Route westlich der Bighorn Mountains nach Virginia City. Diese Route war einige Wochen schneller und führte nicht durch die wichtigsten Jagdgründe der Prärieindianer am Powder River. Allerdings war diese Route wesentlich anspruchsvoller als die von John Bozeman. Deshalb setzte sich die Route von John Bozeman durch. Die Route wurde unter dem Namen Bozeman Trail bekannt. Der Bozeman Trail hatte eine Länge von 680 Meilen. Die Nutzung des Bozeman Trail ab 1865 durch weiße Siedler, Goldsucher und Abenteurer führte dazu, dass die Armee den Auftrag erhielt, die Wagenzüge der Weißen vor den Indianern zu schützen. Der Einmarsch von Colonel Carrington mit acht Kompanien der 18. Infanterie im Mai 1866 in die wichtigsten verbliebenen Jagdgründe der Prärieindianer führte direkt in den 'Red Cloud War'. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Lakota | Red Cloud |
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| Bozeman Trail. Quelle: http://www.plentycoups.org/ | |||
| 28. Juni 1864 | Der Gouverneur von Colorado, Evans, schickte Briefe an die friedlichen Indianer, in denen er sie aufforderte, in die Nähe von Fort zu ziehen, um nicht von der Armee angegriffen zu werden. Damit solle verhindert werden, dass versehentlich friedliche Indianer getötet würden. Der Weiße Vater in Washington sei sehr verärgert, dass die Indianer einen Krieg begonnen hätten (...). Die Meldereiter hatten mehrere Wochen Zeit, um die Nachricht zu den verstreut lebenden Indianern zu bringen. Die Cheyenne und Arapaho sollten sich nach Fort Lyon, die Kiowa und Comanche nach Fort Larned begeben. An beiden Orten sollten die Indianer Rationen von der US-Armee erhalten. In dieser Zeit wurden die Wagenzüge auf der Einwanderungsroute zwischen Fort Laramie und Julesburg sowie Fort Larned und Fort Lyon von Indianern überfallen. Viele dieser Überfälle wurden von Sioux (vor allem Brule) verübt, die aus Empörung über die Strafexpedition von General Sully aus dem Norden in den Süden kamen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Kiowa Comanche | - |
| Anfang Juli 1864 | Im Gebiet des Platte River und entlang des Arkansas River kam es immer wieder zu Überfällen der Indianer, vor allem der Kiowa, Comanche, Arapaho und Lakota (Brule und Oglala). Die Cheyenne zogen in dieser Zeit an den Republican River und beteiligten sich von dort aus ebenfalls an den Angriffen. Diese Überfälle machten sich bei den Einwanderern, den Frachtwagen und den Postreitern schnell bemerkbar. Der Post- und Frachtverkehr entlang des Platte River hatte etwa alle 12 Meilen eine Station, zwischen den Stationen lagen Farmen und Ranches. Auf der gleichen Route wurde die gesamte Fracht für Colorado, Oregon, Kalifornien, Utah und die neuen Minen in Montana transportiert. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Kiowa Comanche Apache Oglala (Lakota) Arapaho Brule (Lakota) | - |
| 6. August 1864 | 4 Bisonjäger wurden von Dog Soldiers am Saline River oberhalb von Salina / Kansas getötet. Am Little Blue River wurden Wagenzüge überfallen. Bei Salina wurden 4 Soldaten getötet. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 7. - 9. August 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - General Sully zog entlang des Heart River in Richtung Yellowstone River. Das Yellowstone-Gebiet war zu dieser Zeit eines der besten Jagdgebiete der Lakota. Am 5. August erreichte er mit etwa 3'000 Soldaten die östliche Grenze der Badlands im Westen von Nord-Dakota. Sully wollte die Badlands schnell durchqueren und den Yellowstone River in Montana erreichen, wo Nachschub für ihn bereit lag. Die Lakota lagerten ebenfalls in den Badlands und suchten erneut die Konfrontation mit den Soldaten. Die Lakota, verstärkt durch Cheyenne, Sans Arc, Miniconjou und Brule, griffen Sullys Soldaten auf ihrem Weg durch die unübersichtlichen Badlands zwischen den heutigen Orten Medora und Sentinel Butte (Nord-Dakota) an und erzielten durch Überraschungsangriffe erste Erfolge. Die Schlacht von Two Hills am Little Missouri River. 3 Tage lang griffen die Lakota-Krieger die lange Soldatenkolonne an ihrem Ende immer wieder überraschend an. Immer wieder versuchten die Lakota-Krieger, die große Rinderherde zu vertreiben. Die Artillerie und die weitreichenden Gewehre der Soldaten hielten die Indianer auf Distanz und reduzierten die Wirkung von Pfeil und Bogen und den älteren Gewehren der Indianer erheblich. 9 Soldaten wurden getötet und 100 verwundet. Am 10. August verließ Sully die Badlands und erreichte den Yellowstone River. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) | Four Horns Sitting Bull Inkpaduta |
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| Badlands. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 6. August 1864 | 4 Bisonjäger wurden von Dog Soldiers am Saline River oberhalb von Salina / Kansas getötet. Am Little Blue River wurden Wagenzüge überfallen. Bei Salina wurden 4 Soldaten getötet. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 8. August 1864 | Die Cheyenne überfielen am Plum Creek am Platte River (zwischen Omaha und Julesburg, Nebraska), etwa 400 Meilen nördlich von Fort Lyon, einen Wagenzug, töteten 14 Männer und verbrannten 11 Wagen. Der Treck war auf dem Weg zu den Goldfeldern am Pike's Peak in Colorado. 2 Tage später überfallen die Cheyenne Farmen und Wagenzüge im Little Blue Valley. Diese Überfälle lösten in Nebraska Panik aus. Alle Siedler flohen nach Osten. Zu dieser Zeit gibt es ein großes Lager mit Kiowas, Comanchen, Cheyenne, Apachen, Arapaho und Brule (unter der Führung von Spotted Tail und Pawnee Killer). Von hier aus starteten die Indianer ihre Angriffe westlich von Kearny (Cheyenne), South Platte und Denver (Arapaho) General Mitchel ritt mit einer großen Anzahl von Soldaten den Platte River entlang, fand aber die feindlichen Indianer nicht. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Kiowa Comanche Apache Brule (Lakota) Oglala (Lakota) | Spotted Tail Pawnee Killer |
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| Häuptling Pawnee Mörder der Oglala. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 10. August 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Die Truppen von General Sully verließen die Badlands. Sie erreichten den Yellowstone River, wo Dampfschiffe mit Proviant auf die Truppen warteten.Die Indianer gaben die Angriffe auf und zogen sich in ihre Lager zurück. Die Zelte des Indianerlagers erstreckten sich über eine Länge von 3 Meilen. Sully aber folgte den Spuren der Indianer bis zu ihrem Lager. Die völlig überraschten Indianer mussten Hals über Kopf das Lager verlassen. Die Indianer mussten sich nun um die Nahrungsbeschaffung kümmern. Die Verluste der Indianer an Fleisch, Zelten und Material waren groß, seit General Sully in das Gebiet der Indianer eingedrungen war.Sully zog mit seinen Soldaten weiter nach Fort Union und später nach Fort Rice. Am 8. Oktober erreichte Sully Fort Ridgely. Während der Expedition legten Sullys Soldaten etwa 1'625 Meilen zurück. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall |
| 29. August 1864 | William Bent schrieb einen Brief an Häuptling Black Kettle von den Cheyenne (!), in dem er ihn dringend bat, Frieden zu schließen. Die Cheyenne, die immer noch am Solomon River in Kansas lagerten, hielten eine Versammlung ab und beschlossen, Frieden zu schließen. Black Kettle schickte Reiter mit einer entsprechenden Botschaft zu den anderen Stämmen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Black Kettle |
| 26. September 1864 | Häuptling Black Kettle, White Antelope, Bull Bear, Neva und die Häuptlinge der Arapaho reiten mit Major Wynkoop nach Denver, um mit Gouverneur Evans und Colonel Chivington zu sprechen. Beide versprachen jedoch keinen Frieden. Beide waren der Meinung, dass die Indianer vor einem Frieden noch einmal richtig hart bestraft werden müssten. Chivington und Wynkoop hatten das Heu nicht auf der gleichen Bühne. Wynkoop war bereit für den Frieden und ein guter Freund von Black Kettle, während Chivington an Krieg dachte und ein Regiment mit einer begrenzten Dienstzeit von 100 Tagen aufstellte. Zurück in Fort Lyon versprach Major Wynkoop den Indianern Frieden und Schutz durch die US-Armee. Die friedlichen Indianer sollten sich in der Umgebung von Fort Lyon ansiedeln. Während etwa 650 Arapaho in die Nähe von Fort Lyon zogen, lagerten die Cheyenne unter Black Kettle am Sand Creek, 65 km nordöstlich von Fort Lyon. Noch während sich die Indianer Fort Lyon näherten, wurde Major Wynkoop seines Postens enthoben und durch Major Anthony, einen Offizier von Chivingtons Colorado Volunteers, ersetzt. Grund: Die freundliche Behandlung der Indianer durch Major Wynkoop wurde vom Hauptquartier der US-Armee scharf verurteilt. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Cheyenne | Black Kettle White Antelope Bull Bear Neva |
| 17. Oktober 1864 | Major Scott Anthony, der neue Kommandant von Fort Loyon, war wie Colonel Chivington der Meinung, dass man die aufständischen Indianer erst richtig bestrafen müsse, bevor man an Frieden denken könne. Auch er versicherte den Cheyenne und Arapaho die friedlichen Absichten der US-Armee. Die Arapaho in der Nähe von Fort Lyon erhielten jedoch plötzlich keine Rationen mehr von der US-Armee. Die Arapaho trennten sich daraufhin: Der größte Teil unter Häuptling Little Raven zog den Arkansas hinunter nach Camp Wynkoop, etwa zehn Zelte unter Häuptling Left Hand zogen zu den Cheyenne am Sand Creek. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Southern Arapaho (Arapaho) | Black Kettle Little Raven Left Hand |
| 29. November 1864 | Colonel John M. Chivington von der Colorado-Miliz griff mit 600-700 schwer bewaffneten Soldaten der 3. Colorado-Kavallerie und einer Howitzer-Kanone überraschend das Dorf der Süd-Cheyenne von Black Kettle am Sand Creek an und tötete 200 Indianer. Zwei Drittel der Opfer waren Frauen und Kinder. Dieses Massaker löste einen Indianerkrieg in Colorado aus, der sich auf Nebraska und Wyoming ausbreitete. Während des Massakers wurden White Antelope (Cheyenne) und Left Hand (Arapaho) erschossen. Left Hand stand da, stimmte sein Todeslied an und war bereit zu sterben: 'Nothing lifes long, only the earth and the mountains' (Nichts lebt lange, nur die Erde und die Berge). Black Kettle überlebte das Massaker und zog zu den Arapaho, Kiowa und Comanchen südlich des Arkansas River. Major Wynkoop gab Black Kettle 1861 eine amerikanische Flagge, die Black Kettle über seinem Zelt wehen ließ. Die Flagge sollte allen zeigen, dass Black Kettle in Frieden mit den USA lebte. Sand Creek lag etwa 40 Meilen von Fort Lyon entfernt. Zuvor hatten die Cheyenne sogar ihre Gewehre abgegeben, um ihren Frieden mit den USA zu bezeugen. Den Überlebenden gelang die Flucht in das nächste Cheyennedorf am Smoky Hill River, unter ihnen Black Kettle. Black Kettle's Frau überlebte mit 9 Schusswunden. Die Cheyenne schickten Reiter zu den Brule am Solomon Fork und zu den Northern Arapaho. Beide Stämme erklärten sich bereit, die Cheyenne im Kampf gegen die Weißen zu unterstützen. Die Bürger von Denver begrüßten ihren tapfersten Bürger so: 'Alle Bürger begrüßen mit überströmender Freude unsere tapferen Soldaten, die sich im Kampf gegen die rothäutige Pest mit unsterblichem Ruhm bedeckt haben. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) | Black Kettle White Antelope Left Hand |
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| In diesem Gebiet, im Osten von Colorado, fand das Massaker von Sand Creek statt. Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Sand_Creek_Massacre_National_Historic_Site | |||
| Ende Dezember 1864 | Die Brule, Northern Cheyenne und Arapaho vereinigen sich im Kampf gegen die Weißen und lagern am Cherry Creek. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
| 6. Januar 1865 | Die Brule, Northern Cheyenne und Arapaho griffen Julesburg mit etwa 1'000 Kriegern an. Julesburg war zu dieser Zeit ein kleiner Ort, bestehend aus einer Poststation, einer Telegrafenstation, Stallungen und Ställen für die Pferde, einem Gemischtwarenladen und einem gut gefüllten Lagerhaus. 5 Cheyenne und 2 Brule unter der Führung von Häuptling Big Crow lockten die 7. Iowa Kavallerie unter dem Kommando von Captain Nick O'Briens aus dem etwa eine Meile entfernten Fort Ranking (Fort Sedgwick) in einen nahen Canyon, wo die Hauptstreitmacht wartete. Etwa eine halbe Meile vor der Hauptstreitmacht stürmten einige junge Krieger vor und der Überraschungseffekt war dahin. Von den etwa 60 Soldaten kehrten 14 nicht lebend ins Fort zurück. Einige Wochen später zählte George Bent 18 Gräber außerhalb der Palisaden von Fort Sedgwick. Anschließend plünderten die Krieger das Lager und transportierten die Waren auf Ponys ab, die von Frauen mitgebracht worden waren. Die Soldaten beschossen die Indianer mit Howitzer-Kanonen, jedoch ohne Erfolg. Wegen der schweren Last auf den Ponys wurde das Hauptlager am Cherry Creek erst drei Tage später erreicht. Die Indianer zogen weiter zu einem Lager zwischen dem Republican River und dem South Platte River. Von hier aus wollten sie Angriffe in Richtung South Platte River starten und dann weiter nach Norden zum Powder River ziehen, um sich mit den Nördlichen Cheyenne und den Oglala zu vereinigen. Als Black Kettle von dieser Entscheidung erfuhr, trennte er sich mit 80 Zelten von der Gruppe und zog am 26. Januar südlich des Arkansas River, um dort zu kampieren und auf die Wiederherstellung des Friedens zu warten. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
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| Typisches Tipi der Prärieindianer. | |||
| 28. Januar 1865 - 2. Februar 1865 | Südliche Cheyenne, Brule und Arapaho griffen gleichzeitig auf einer Länge von etwa 75 Meilen die Einwandererroute um Julesburg am South Platte River an, brannten Stationen und Farmen nieder, überfielen Wagenzüge und zerstörten die Telegraphenlinie. Das Lager der Indianer erstreckte sich über 3 bis 4 Meilen entlang des Platte River. Das Gebiet am South Platte River war zu dieser Zeit das am dichtesten besiedelte der Prärie, aber es befanden sich nur zwei Kompanien Soldaten in der Gegend. Am 1. Februar wurde Julesburg erneut angegriffen, geplündert und niedergebrannt. Am 2. Februar zogen die Indianer nach Norden. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
| 2. Februar 1865 | Am 2. Februar wurde Julesburg erneut angegriffen, geplündert und niedergebrannt. Danach zogen die Indianer weiter nach Norden. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
| 4. Februar 1865 | Die südlichen Cheyenne, Brule und Arapaho trieben bei Mud Springs Vieh weg, griffen den Ort aber nicht an. Mud Springs war damals ein kleines Dorf mit einer Telegrafenstation und einigen Soldaten. Von der Telegrafenstation aus schickten die Einwohner ein Telegramm nach Fort Mitchell (etwa 55 Meilen westlich von Mud Springs). Bereits am nächsten Tag trafen 46 Soldaten der 11. Ohio-Freiwilligen-Kavallerie unter Leutnant William Ellsworth aus Fort Mitchel ein und verwickelten die Indianer in ein Gefecht. Am nächsten Tag zogen sich die Indianer in ihr Lager zurück. Das Lager lag etwa 10 Meilen östlich von Mud Springs. | Cheyenne Brule (Lakota) Arapaho | - |
| 4. Februar 1865 | Im Februar 1865 lagerten Cheyenne, Brule-Lakota und Arapaho gemeinsam etwa 10 Meilen westlich von Mud Springs. Von diesem Dorf aus trieben die Indianer am 4. Februar 1865 Vieh weg und wurden daraufhin von Soldaten aus Fort Mitchell angegriffen (siehe Schlacht bei Mud Springs 1864). | Cheyenne | - |
| 8. Februar 1865 | Oberstleutnant William Collins wurde mit etwa 200 Soldaten von Mud Springs kommend am North Platte River von Indianern angegriffen. Er bildet mit seinen Wagen eine Wagenburg und schickt während der Kämpfe 2 Reiter in verschiedene Richtungen, um Hilfe zu holen. Die Indianer brechen ihr Lager ab und ziehen weiter nach Norden, wo sie am 10. Februar den Niobrara River erreichen. Runners` (Meldereiter) berichten, dass die Nördlichen Cheyenne und Oglala am Powder River lagerten und die Nördlichen Cheyenne am Tongue River. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Brule (Lakota) Arapaho | - |
| April 1865 | Cheyenne-Krieger töteten im Nordosten Wyomings vier junge Crow-Indianer, die zuvor das Lager der Cheyenne entdeckt und einige Pferde gestohlen hatten. Die Cheyenne zogen daraufhin zum Little Powder River. Dort wurden Bisons gesichtet. | Crow Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Mai 1865 | Die Nördlichen und Südlichen Cheyenne überquerten den Tongue River und verlegten ihr Lager an den Fuß der Big Horn Mountains. Da die Pferde nach dem Winter wieder stark genug waren, wurde beschlossen, die Einwanderungsrouten entlang des North Platte River und des South Platte River erneut anzugreifen. Von ihrem Lager am Fuße der Big Horn Mountains kehrten die Cheyenne zum Powder River zurück, von wo aus die Angriffe nach Süden gestartet wurden. Als Hauptziel wurde die Einwanderungsstraße in der Nähe der Platte Bridge gewählt. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Young Man Afraid of his Horses |
| Mitte Sommer 1865 | Östlich der Platte Bridge sammelten sich die Cheyenne, Oglala und Arapaho in einem großen Lager mit schätzungsweise 3'000 Kriegern und etwa 200 Cheyenne-Frauen. Die Indianer beschlossen, von hier aus das kleine Fort Caspar an der Platte Bridge in Zentral-Wyoming anzugreifen. Dazu wurden die Soldaten wieder aus dem Fort gelockt, aber diesmal wurden die Indianer nur bis zur Platte Bridge verfolgt, aber nicht weiter. So kam die im Hinterhalt wartende Hauptstreitmacht der Indianer nicht zum Einsatz. Von der Platte Bridge aus schossen die Soldaten mit der Howitzer-Kanone auf die Indianer. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Young Man Afraid of his Horses Roman Nose |
| 2. Juli 1865 | Mehrere hundert Indianer griffen die Kompanie I etwa 12 Meilen östlich von Platte Bridge an. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Young Man Afraid of his Horses |
| 25. Juli 1865 | Ein Teil der Cheyenne, Arapaho und Oglala versuchte, die Pferde in die Umgebung der Platte Bridge zu treiben, was jedoch misslang. Wenig später drängten die vereinten Streitkräfte der Indianer die Soldaten zurück, die zur Verstärkung aus dem Fort gekommen waren. Bei diesem Manöver wurde High Backed Wolf getötet. | Arapaho Cheyenne Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) | High Backed Wolf Roman Nose Young Man Afraid of his Horses |
| 26. Juli 1865 | Morgens um 9 Uhr näherte sich eine Wagenkolonne aus Richtung Sweat Water über die Hügel dem Fort, begleitet von 25 Soldaten der 11. Kansas unter dem Kommando von Seargant Custard. 25 Soldaten der 11. Ohio aus dem Fort unter dem Kommando von Leutnant Caspar Collins ritten der Wagenkolonne entgegen. Kaum über der Platte Bridge wurde die Abteilung von hunderten Indianern angegriffen. Im folgenden Rückzugsgefecht zurück zur Brücke verloren Leutnant Collins selbst und mehr als die Hälfte seiner Männer ihr Leben. Sergeant Custard und der Wagenzug wurden von den Indianern vernichtet. Nur zwei seiner Männer konnten sich zum Fluss retten und überlebten. Etwa 40 US-Soldaten verloren an diesem Tag ihr Leben. Die Indianer zogen sich daraufhin zurück. Die 11. Kansas wurde von der 6. Michigan abgelöst, nach Fort Leavenworth zurückgeschickt und ausgemustert. Fort Caspar in Zentral-Wyoming wurde nach Leutnant Caspar Collings benannt. Nach der Schlacht zogen sich die Lakota, Cheyenne und Arapaho in das Land am Powder River im Nordosten Wyomings zurück. Die Indianer lagerten im Bereich der Mündung des Crazy Woman Fork in den Powder River. Weiter nördlich am Powder River und am Little Missouri River lagerten die Hunkpapa, die sich nach den Kämpfen mit General Alfred Sully dorthin zurückgezogen hatten. Black Bear beschloss, mit seinen Arapaho zum Tongue River zu ziehen und dort zu überwintern. | Northern Arapaho (Arapaho) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Oglala (Lakota) | Black Coal Roman Nose Black Bear Young Man Afraid of his Horses |
| 30. Juli 1865 | Powder River Expedition 1865 - Die Powder River Expedition war die bis dahin größte Militäroperation der US-Armee im Westen. Ziel der Expedition war die Bekämpfung der feindlichen Indianer entlang des Bozeman Trail und des Platte River.General Patrick E. Conner zog mit mehr Soldaten ins Feld als Sully und Sibley in den Jahren 1863 und 1864. Seine Armee setzte sich wie folgt zusammen: - Conner selbst führte etwa 600 Soldaten des 2. California Regiments sowie die Pawnee Kompanie unter Captain Franck North - Oberstleutnant Samuel Walker mit 600 Soldaten der 16. Kansas Kavallerie und der 11. Ohio Kavallerie aus Fort Laramie im südöstlichen Wyoming am 5. August - Colonel Nelson Cole befehligte 1'400 Soldaten der 2. Missouri Artillerie und der 12. Missouri Kavallerie aus Ohama in Nebraska am 1. Juli. Conner teilte die Truppen in diese drei Einheiten ein, die sich am 1. September am Rosebud Creek in Montana treffen sollten. Sehr schlechtes Wetter machte den Truppen zu schaffen. Conner selbst griff die Arapaho am Tongue River an, die beiden anderen Kolonnen wurden von den Oglala unter Red Cloud und den Cheyenne unter Dull Knife stark bedrängt. Außerdem waren 84 Winnebago und Omaha als Späher dabei. | Arapaho Omaha Winnebago Pawnee Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Black Bear Red Cloud Dull Knife |
| 14. August 1865 | Angriff auf Sawyers Kolonne 1865 - Powder River Expedition 1865 - Die am Powder River lagernden Lakota und Cheyenne erfuhren, dass sich Sawyers Truppen ihnen näherten. 500 Lakota und Cheyenne ritten Sawyer am Powder River entgegen. Etwa 25 Kilometer vor ihrem Dorf trafen die Indianer auf die Soldaten. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Dull Knife |
| 14. August 1865 | Angriff auf Sawyers Kolonne 1865 - Powder River Expedition 1865 - Von Sioux City (Nebraska) aus marschierten zwei Kompanien, bestehend aus entlassenen Soldaten der Konföderierten Armee und 73 Goldgräbern, unter dem Kommando von Colonel Sawyer den Niobrara River entlang. Die Truppe war mit 80 Wagen und 300 Stück Vieh unterwegs. Sawyer hatte den Auftrag, einen Weg zu den Goldminen im Westen Montanas zu finden. Am Powder-River bei Pumpkin Butte (Bone Pile Creek) wurde der Trupp von den Oglala unter Red Cloud und den nördlichen Cheyenne unter Dull Knife angegriffen. Die Soldaten wurden 4 Tage lang belagert, es gab nur wenige Tote auf beiden Seiten. Bei Verhandlungen erfuhren Red Cloud und Dull Knife, dass sich Sawyer mit General Patrick E. Conner im neu errichteten Camp Conner getroffen hatte. Conner im neu errichteten Camp Conner (Fort Reno). Die Oglala und Cheyenne erfuhren, dass in ihrem Gebiet neue Forts gebaut werden sollten. Nach der Schlacht marschierte Sawyer mit seinem Tross nach Camp Conner. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Dull Knife |
| 16. August 1865 Nicht erkannter Quellenhinweis | Powder River Expedition 1865 - In der Gegend von Camp Conner töteten die Pawnee-Scouts von Frank North eine kleine Gruppe umherziehender Cheyenne. Unter ihnen befand sich auch die Mutter von Charly Bent. | Oglala (Lakota) Pawnee Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Dull Knife |
| 17. August 1865 | Powder River Expedition 1865 - 48 Pawnee-Scouts aus Fort Conner unter Captain Frank North überfielen Cheyenne-Krieger auf dem Rückweg von der Schlacht an der Platte Bridge zu ihren Familien entlang des Powder River und töteten alle 24 Cheyenne-Krieger und eine Frau. Die Cheyenne marschierten sehr langsam und wurden deshalb von den Pawnee entdeckt, weil diese einen verwundeten Krieger auf dem Travois transportierten. Unter den Cheyenne befand sich auch die Mutter von Charly Bent. | Pawnee Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 5. September 1865 | Powder River Expedition 1865 - Walker und Cole wurden im Gebiet nördlich der heutigen Stadt Powderville in Montana von 1000 Cheyenne und Lakota angegriffen. Artillerie hielt die Indianer auf Abstand. Häuptling Roman Nose von den Cheyenne ritt mehrmals vor den Reihen der Soldaten hin und her, ohne getroffen zu werden. Der Medizinmann der Northern Cheyenne, Ice, hatte eine Kriegshaube angefertigt, die Roman Nose vor feindlichen Kugeln schützen sollte. Daraufhin gaben die Hunkpapa, Sans Arc und Blackfeet den Kampf auf und kehrten in ihre Lager zurück. Diese alarmierten die weiter südlich lagernden Oglala unter Red Cloud und die Northern Cheyenne unter Little Wolf. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Sans Arc (Lakota) Blackfoot (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Red Cloud Little Wolf Roman Nose |
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| Roman Nose 1868 bei Fort Laramie, kurz vor seinem Tod. Quelle: http://www.search.com/reference/Roman_Nose | |||
| 8. September 1865 | Powder River Expedition 1865 - Cole und Walker wurden von etwa 2000 Oglala und Cheyenne angegriffen. Den Soldaten gelang es jedoch, die Indianer zurückzuschlagen. In der Nacht zum 9. September wurden die Soldaten von einem heftigen Schneesturm überrascht, der den ganzen nächsten Tag anhielt. Etwa 400 Pferde verendeten. Die Soldaten mussten sich von den Pferdekadavern ernähren. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Roman Nose |
| 19. September 1865 | Powder River Expedition 1865 - Die Pawnee des Pawnee Bataillons unter General Conner fanden Cole und Walker mit den etwa 800 Soldaten. Die Soldaten befanden sich in einem erbärmlichen Zustand. Wenig später erreichten die Soldaten Camp Conner am oberen Powder River (nahe der Quelle des Powder River - Wyoming). Die Cheyenne zogen weiter in die Black Hills, um Büffel zu jagen. Viele Pferde wurden von den Indianern weggetrieben. Die verbliebenen 600 Pferde waren nicht mehr einsatzfähig. Weder Cole noch Walker hatten Erfahrung mit den Prärieindianern. Beide Kommandanten hatten immer Angst, dass ihre Pferde von den Indianern weggetrieben werden könnten. Aus diesem Grund ließen beide Kommandanten die Pferde nicht in der offenen Prärie grasen. Während mehrerer starker und kalter Stürme verhungerten viele Pferde. Auch der größte Teil der Rinderherde ging verloren. Man kann davon ausgehen, dass die beiden Kolonnen ohne die Artillerie vernichtet worden wären. | Lakota Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud |
| 24. September 1865 | Powder River Expedition 1865 - General Conner erreichte mit seinen Truppen Camp Conner. Dort wurde Conner angewiesen, sich nach Fort Laramie zu begeben, wo er seines Kommandos enthoben und nach Salt Lake City geschickt wurde. Aus den Aussagen der Cheyenne und einem langen Bericht von Colonel Cole an General Grant geht hervor, dass General Conner zu einem großen Teil für die Katastrophe verantwortlich gemacht wurde. Er hatte zwei Kolonnen unter zwei Obersten ins Feld geschickt und es versäumt, das Oberkommando über die Truppen zu regeln. Schon in den Black Hills stritten sich die beiden Kommandeure um den Oberbefehl. Conner versprach auch, sich am 1. September mit Cole und Walker in den Black Hills zu treffen, was aber nie geschah. Stattdessen errichtete Conner Camp Conner und griff das Lager der Arapaho an. Colonel Cole wurde in St. Louis vor Gericht gestellt und kam mit einem Verweis davon. Captain Frank North kehrte mit seinen Pawnee-Scouts in die Pawnee-Reservation in Kansas zurück. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud |
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| General Patrick Conner zwischen 1860 und 1865. Quelle: http://www.old-picture.com/civil-war/General-Patrick-Connor-E.htm | |||
| 14. Oktober 1865 | Vertrag von Little Arkansas River 1865Little Raven von den Südlichen Arapaho und Black Kettle von den Südlichen Cheyenne unterzeichneten den Friedensvertrag von Little Arkansas River und verloren damit ihr gesamtes Gebiet in Colorado. Die neue Reservation lag im östlichen Kansas. Die vertraglich zugesicherten Reservate wurden nie eingerichtet und im Vertrag von Medicine Lodge flächenmäßig nochmals um ca. 90% reduziert. Nur 4 Cheyenne-Häuptlinge unterzeichneten den Vertrag. Im Laufe der Zeit unterzeichneten weitere Häuptlinge den Vertrag, allerdings unter der Voraussetzung, dass die Cheyenne so lange in ihrem Land bleiben durften, wie es Bisons gab. Die Dog Soldiers und die Suhtai haben diesen Vertrag nie unterschrieben. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Black Kettle Little Raven Tall Bull |
| 20. November 1865 | 60 Cheyenne und Arapaho Indianer griffen die Bluffton und Downers Station am Smoky Hill River an. Colonel William Tamblyn von Fort Fletcher berichtete, dass drei Mitarbeiter des B.O.D. (Butterfield Overland Dispatch) bei Downers Station getötet wurden. | Arapaho Cheyenne | - |
| Ab 1866 | Das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs setzte bei den Amerikanern neue Kräfte und Energien frei. Tausende zogen nach Westen in die neuen Territorien, die eine neue Heimat und eine attraktive Zukunft versprachen. Die Einwanderung erfolgte vor allem entlang des Platte River durch das Gebiet der Cheyenne und Arapaho. Entlang des neu eröffneten Bozeman Trail fanden Goldsucher und Farmer ihren Weg nach Norden und dann nach Westen zu den Goldfeldern im Südwesten Montanas, mitten durch das Gebiet der Oglala, Miniconjou, Sans Arc, Two Kettle und Hunkpapa. Diese beiden Migrationsrouten verursachten die Kämpfe der US-Armee in den südlichen Prärien entlang des Platte River bis zum damaligen Ende der Eisenbahnlinie der Union Pacific Railroad (1867 und 1868) und entlang des Bozeman Trail (Red Cloud War von 1866 bis 1868). Zur gleichen Zeit bauten die Regierungen weiter an der Central Pacific (im Osten, von Kalifornien nach Osten) und an der bereits erwähnten Union Pacific (vom Mississippi nach Westen). Weiter südlich wurde an der Kansas Pacific Railway entlang des Smoky Hill River nach Denver gebaut. | Oglala (Lakota) Cheyenne Arapaho | - |
| Sommer 1866 | Viele der Südlichen Cheyenne, die 1865 in den Norden nach Red Cloud gezogen waren, kehrten im Sommer nach Süden zurück, um in ihren alten Jagdgründen am Smoky Hill River zu jagen. Unter ihnen waren Häuptlinge wie Tall Bull, White Horse, Bull Bear und Roman Nose. Roman Nose scherte sich nicht um den Vertrag von Little Arkansas River von 1865, in dem die Cheyenne genau dieses Gebiet abgetreten hatten und nur noch südlich des Arkansas jagen durften. Nur 6 der 44 Cheyenne-Häuptlinge hatten diesen Vertrag unterzeichnet, darunter Black Kettle. Die südlichen Cheyenne, die nun aus dem Norden zurückkehrten, nicht. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | White Horse Bull Bear Tall Bull Roman Nose |
| 16. Juli 1866 | Die friedlichen Cheyenne besuchen das neue Fort Phil Kearny. Die Cheyenne lagerten zu dieser Zeit mit etwa 180 Zelten am Tongue River, etwa abseits der feindlichen Lakota und Cheyenne unter Red Cloud. Black Horse bot Colonel Carrington sogar die Unterstützung der Cheyenne im Kampf der US-Armee gegen die feindlichen Lakota und Cheyenne an. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Black Horse Two Moons Dull Knife |
| 20. Juli 1866 | Die Trecks von Dillon und Kirkendall wurden auf dem Bozeman Trail von Lakota und Cheyenne angegriffen. In beiden Fällen näherten sich die Indianer den Trecks in scheinbar friedlicher Absicht, sprachen mit den Anführern der Trecks, tauschten Geschenke aus und eröffneten kurz darauf das Feuer auf ihre Gastgeber. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud |
| 20. Juli 1866 | Ein Treck von 39 Soldaten und Zivilisten unter Leutnant George Templeton, der von Fort Reno nach Fort Phil Kearny unterwegs war, wurde am Crazy Womans Fork, einem Nebenfluss des Powder River, überfallen. Templeton und Leutnant Daniels ritten als Späher voraus und wurden von etwa 50 Lakotas angegriffen, wobei Daniels getötet wurde. Templeton wurde von den Lakota zum Wagenzug zurückgetrieben. Etwa 200 Lakota und Cheyenne griffen den Wagenzug ab Mittag an und belagerten ihn bis spät in die Nacht. Als ein weiterer Wagenzug aus Fort Reno unter dem Kommando von Captain Burrowes eintraf, zogen sich die Lakotas zurück. 1 Offizier und 1 Soldat wurden getötet, 6 Soldaten verwundet. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud |
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| Crazy Womans Fork im Osten von Wyoming. Der Wagenzug wurde am linken Bildrand angegriffen, die Verteidigungsstellung befand sich im Bereich des rechten Bildrandes. | |||
| 28. September 1866 | Wütend über die Skalpierung ihres Kameraden am Vortag, griffen einige der Soldaten die Cheyenne-Indianer unter Two Moons an, die in der Nähe des Forts lagerten und am Vortag Colonel Carrington um Erlaubnis gebeten hatten, am Tongue River zu jagen. Carrington reagierte sehr schnell und schickte Hauptmann Ten Eyck, um die Cheyenne vor den aufgebrachten Soldaten zu schützen. Der Vorfall blieb ohne weitere Folgen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Two Moons |
| 12. Oktober 1866 | Cheyenne brannten die Chalk Bluffs Station des Butterfield Overland Dispatch (BOD, Smoky Hill Trail) nieder. | Cheyenne | - |
| 16. Oktober 1866 | General Hancocks Feldzug 1867 - Oberstleutnant George Armstrong Custer traf in Fort Riley im Osten von Kansas ein. Der eigentliche Kommandeur der 7. U.S. Kavallerie war kaum bei der Truppe zu sehen. Custer hingegen war täglich bei der Truppe und übernahm die Aufstellung und Ausbildung der 7. Die 7. U.S. Kavallerie hatte die Aufgabe, die Arbeiter der Kansas Pacific Railway vor den Angriffen der Cheyenne, Lakota und Arapaho zu schützen. | Lakota Cheyenne Arapaho | - |
| 18. Oktober 1866 | Colonel Carpenter marschierte mit zwei Kompanien der 10. U.S. Kavallerie entlang der Nordseite des Beaver Creek. Die Soldaten wurden von den Cheyenne (Dog Soldiers) etwa 60 Meilen westlich von Fort Hays entdeckt. Ein Cheyenne namens Bullet Proof hatte eine Medizin entwickelt, die die Gewehre der Soldaten unschädlich machen sollte. Mit 7 Kriegern ritt er den Soldaten entgegen. Viermal sollten sie die Soldaten umrunden, dann konnten sie die Soldaten gefahrlos töten. Zuerst griffen die Cheyenne gemeinsam die Wagenburg der Soldaten an. Danach demonstrierte Bullet Proof den 7 Kriegern seine Medizin. Das Ergebnis war, dass mehrere der jungen Krieger schnell getötet wurden. Als die Cheyenne dies von einer Anhöhe aus sagten, bestiegen sie ihre Pferde und ritten davon. Das war das Ende des Kampfes, der etwa 6 Stunden dauerte. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Mitte Dezember 1866 | Red Cloud hatte zu dieser Zeit schätzungsweise 4'000 Krieger entlang des Tongue River versammelt, um die Soldaten entlang des Bozeman Trails zu bekämpfen. Crow-Indianer berichteten, dass sich die Zelte über mehr als 40 Meilen entlang des Tongue River erstreckten. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Roman Nose Dull Knife Red Cloud Crazy Horse Little Chief Sorrel Horse Black Shield Rain-in-the-face |
| 21. Dezember 1866 | Captain William Judd Fetterman geriet mit 5 Kompanien in einen Hinterhalt von ca. 2000 Lakota, Cheyenne und Arapaho und wurde mit seinem gesamten Kommando von 81 Soldaten getötet. 10 Lockvögel (2 Cheyenne, 8 Lakota) unter dem Kommando von Crazy Horse lockten die Soldaten in das Tal des Peno Creek, etwa 2 Meilen von Fort Phil Kearny entfernt. Kein Soldat kam mit dem Leben davon. Die Lockvögel der Lakota waren American Horse, Young Men Afraid Of His Horses, He Dog, Little Hawk (der jüngere Bruder von Crazy Horse) sowie Big Nose und Bird Ash von den Cheyenne.) . 10:00 Uhr: Leutnant Wands führt auf Befehl von Oberst Carrington einen Holzfällerzug mit 10 Soldaten der Kompanie E unter Seargent Legrow nach 'Piney Island' südwestlich des Forts. 10'50 Uhr: Die Wachposten auf dem Sullivant Hill signalisieren mit Fahnen, dass der Holzfällerzug von einer großen Anzahl Indianer angegriffen wird. 11'15 Uhr: Auf Befehl von Oberst Carrington verlässt Hauptmann Fetterman mit der Kompanie A und Teilen der Kompanie C der 18. Infanterie (Infanteriesoldaten mit alten Springfield Muzzle-Loadern) das Fort. Der Befehl lautete, den Holzfällerzug zu befreien und zum Fort zurückzukehren. Auf keinen Fall sollten die Indianer weiter als bis zur Lodge Trail Ridge verfolgt werden. 11'30 Uhr: Leutnant George Grummond folgte Fetterman mit 25 Kavalleristen und zwei Zivilisten, James Wheatley und Issac Fisher. Etwas später folgte der Arzt den Soldaten. Grummont holte die Infanterie südwestlich des Sullivant Hill ein, wo der Big Piney überquert werden musste. Von da an ritten beide Einheiten gemeinsam weiter. Kurz vor 12:00 Uhr: Fetterman ritt in Richtung Lodge Tail Ridge. Die Infanterie war in der Mitte, Leutnant Grummond mit der Kavallerie an den Flanken und vor der Infanterie. Fetterman sah Indianer, die auf den steilen Hängen hin und her ritten und Decken schwangen, um die Pferde der Soldaten zu erschrecken. Die Infanterie schoss, die Indianer flohen außer Reichweite, kamen aber immer wieder zurück. Als Fetterman ganz oben war, sah er die kleine Gruppe Indianer, die Carrington zuvor mit der Haubitze beschossen hatte. Sie schlossen sich den Lockvögeln an. Unter den Lockvögeln befanden sich später so berühmte Häuptlinge wie Crazy Horse, Dull Knife, Black Shield, Big Nose und White Bull. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Cheyenne Northern Arapaho (Arapaho) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Big Nose Red Cloud Medicine Man Little Chief Black Shield Hump Crazy Horse Young Man Afraid of his Horses He Dog |
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| Denkmal beim Fetterman Battlefield im Nordosten von Wyoming. Quelle: Daniel Thomet 2009 | |||
| 21. Dezember 1866 | 12:00 Uhr: Fetterman stand immer noch auf der Lodge Trail Ridge, wie von Carrington befohlen. Die Infanterie schoss auf Befehl auf die Indianer an der Bozeman Road. Nun tauchten die Indianer, die zuvor den Wagenzug überfallen hatten, in Fettermans Rücken am Fuße des Lodge Trail Ridge auf und ritten auf Fetterman zu. Fetterman hätte nun den Entschluss fassen können, zum Bozeman Trail hinunter zu reiten, so viele Indianer wie möglich zu töten und dann zum Fort zurückzukehren. Aber es kam anders. 11:35 Uhr: Die Wachen auf dem Sullivant Hill signalisieren mit ihren Fahnen, dass der Wagenzug nicht mehr angegriffen wird. 11:40: Carrington ließ mit den Haubitzen auf etwa 50 Indianer an der Stelle schießen, wo der Big Piney Creek die Bozeman Road kreuzt. Die Indianer ritten daraufhin die Hänge des Lodge Trail Ridge hinauf. Kurz nach 12 Uhr: Fetterman ließ die Infanterie und Kavallerie zum Bozeman Trail hinabreiten. Von hier aus wandte sich Fetterman jedoch entgegen dem Befehl von Colonel Carrington nach Westen, folgte der Bozeman Road und ritt in das Tal des Peno Creek. Rechts von ihm lag der Massacre Hill. 12:10 Die Lockvögel überquerten den Peno Creek am Ende des Massacre Hill, gefolgt von Grummonds Kavallerie. Die Infanterie folgte im Laufschritt. Nachdem die Lockvögel den Peno Creek überquert hatten, teilten sie sich in zwei Gruppen, ritten voneinander weg und dann wieder zurück zum Peno Creek. Dies war das Signal zum Angriff. Westlich des Massacre Hill ritten die berittenen Cheyenne auf die Soldaten zu. Die Oglala rückten zu Fuß vor. Vor lauter Angriffsgeschrei der Indianer müssen Fettermans Kommandos kaum noch zu verstehen gewesen sein. Grummond stoppte seine Kavallerie und Fetterman konnte etwas aufholen. Trotzdem wurden Infanterie und Kavallerie beim ersten Angriff getrennt. Nach etwa 15 Minuten konnten die Infanteristen ihre Stellung kaum noch halten und die Munition wurde knapp. Einige Männer verließen die Stellung und versuchten, sich zur Kavallerie durchzuschlagen. Kurz darauf brach die Stellung der zwei Zivilisten und der sechs Infanteristen zusammen. Diese kämpften bis zum Schluss mit Gewehrkolben, Bajonetten und Messern, bis der letzte Mann tot war. Der Rest der Kavallerie versuchte nun, die Anhöhe zu erreichen, und wollte wahrscheinlich über den Hügel in Richtung des Forts fliehen. Zu ihrem Entsetzen sahen sie aber, dass von der anderen Seite des Massacre Hill viele Indianer heraufkamen! Auf dem Hügel angekommen, stellten sich die Soldaten wie die Infanterie hinter kleinen, flachen Felsblöcken zur Verteidigung auf. 12:40 Zu diesem Zeitpunkt schickte Carrington weitere Verstärkung aus dem Fort. Die Indianerspäher sahen dies und meldeten es ihren Häuptlingen. Fettermans Infanterie suchte Schutz zwischen einer flachen Felsformation, die Kavallerie war etwa 100 Meter entfernt. Die Kavallerie war zu diesem Zeitpunkt bereits ohne Leutnant Grummond, der wahrscheinlich gleich zu Beginn des Kampfes gefallen war. Bei der Kavallerie, immer noch unten an der Bozeman Road, kämpften die Zivilisten Wheatley und Fisher mit 5 oder 6 Soldaten gegen die angreifenden Indianer. Die Indianer starteten einen letzten Angriff auf die unerfahrenen Kavalleristen. Um 12'50 Uhr war der Kampf beendet. Einer der letzten gefallenen Soldaten war der Trompeter Metzger, der mit seiner zerbeulten Trompete bis zum Schluss gekämpft hatte und mit 12 Wunden am Körper starb. Die meisten Soldaten starben durch Pfeile, da die Indianer zu diesem Zeitpunkt kaum mit Gewehren bewaffnet waren. 12:45: Hauptmann Ten Eck überquerte mit seinen 75 Soldaten den Big Piney Creek und erreichte eine Anhöhe rechts der Bozeman Road. Von hier aus ritt er auf den Peno Creek zu. 12:50: Hauptmann Ten Eyck erreicht mit seinen Soldaten eine Anhöhe östlich des Massacre Hill und kann ins Tal hinunter sehen. Die Indianer versuchen, Ten Eyck hinunterzulocken, doch dieser wartet und schickt einen Melder zu Carrington. 13:05 Uhr: Der Meldereiter Soldat Sample erreicht das Fort. Hauptmann Ten Eyck fordert erneut Verstärkung an. Carrington schrieb ihm eine Nachricht und verwies auf die 40 Soldaten, die kurz zuvor mit dem Ambulanzwagen und 3'000 Schuss Munition in Marsch gesetzt worden waren. Soldat Sample ritt zu Ten Eyck zurück und traf etwa zu der Zeit ein, als die Indianer das Tal zu verlassen begannen. Kurz darauf sahen Ten Eycks Männer zum ersten Mal die toten Soldaten im Schnee liegen. Carrington selbst blieb im Fort, da etwa 3/4 seiner Soldaten bereits im Feld waren. Er befürchtete einen Angriff der Indianer auf das leere Fort. Bis zum Abend des 21. Dezember wurden etwa 49 tote Soldaten auf Wagen ins Fort gebracht, die restlichen 32 Soldaten, vor allem Kavalleristen, erst am nächsten Tag. Der Holzfällerzug auf der Kieferninsel hatte von der Schlacht bei Fettermann nichts mitbekommen, sie waren zu weit weg, um den Kampflärm zu hören. Nach diesem Sieg war Red Cloud auf dem Höhepunkt seiner Macht, auch wenn er selbst nicht anwesend war. Aber er war der Organisator und führte die Stämme am Tongue River zusammen. Neben der Schlacht am Little Big Horn 1876 war die Schlacht von Fetterman die einzige Schlacht der US-Armee gegen die Indianer, aus der kein Soldat lebend zurückkehrte. Die Verluste der Indianer müssen beträchtlich gewesen sein. Die Schätzungen schwanken stark, aber man kann von etwa 60 oder mehr Toten und etwa 300 Verwundeten ausgehen, von denen schätzungsweise 100 später starben. White Elk, ein Cheyenne, wiederholte immer wieder, dass diese Schlacht mehr Tote gefordert habe als die Schlacht am Little Big Horn. Noch in der Nacht nach der Schlacht schickte Colonel Carrington einen freiwilligen Meldereiter nach Fort Laramie, um seine Vorgesetzten über die Katastrophe zu informieren und erneut um Verstärkung, Gewehre und Verpflegung zu bitten. Portugee Phillips ritt 236 Meilen durch Schneestürme. Er ritt nur in der Nacht. Am späten Vormittag des 24. Dezember erreichte er die Telegrafenstation 'Horseshoe Station', wo ein Telegramm nach Fort Laramie geschickt wurde. Das Telegramm kam nie an! Daraufhin ritt Portugee Phillips weitere 40 Meilen nach Fort Laramie. Zwischen 23 Uhr und Mitternacht traf es im Fort ein. Carringtons Nachricht wurde sofort nach Omaha, dem Hauptquartier seines Vorgesetzten General George Crook, weitergeleitet. Von nun an verbreitete sich die Nachricht von der Niederlage sehr schnell und landete bald in den Zeitungen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Cheyenne Northern Arapaho (Arapaho) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Big Nose Red Cloud Medicine Man Little Chief Black Shield Hump Crazy Horse Young Man Afraid of his Horses He Dog |
| 1866 | Das ganze Jahr über war es in Kansas verhältnismäßig ruhig. Lediglich die Kiowas verübten einige Überfälle in Texas und ein Cheyenne ermordete in betrunkenem Zustand einen Mexikaner. | Kiowa Cheyenne | - |
| Ab 1867 | Vertrag von Medicine Lodge 1867In den Jahren 1867 und 1868 setzte die Regierung eine Friedenskommission ein. Die Kommission wollte Verträge mit den Prärieindianern abschließen, um die Besiedlung des Westens vorantreiben zu können. Außerdem sollten die Indianer dazu gebracht werden, sich von den zentralen Einwanderungsrouten entlang des Platte River und des Santa Fe Trail sowie entlang der Eisenbahnlinien fernzuhalten. Zu diesem Zweck sollten zwei Reservationen im Norden Nebraskas und im Süden Kansas' eingerichtet werden. Im Vertrag von Medicine Lodge von 1867 wurde den Indianern der südlichen Prärie die Reservation im Süden von Kansas zugesprochen. Die Friedenskommission begann 1867 mit den Stämmen der südlichen Prärie und wandte sich ab 1868 den Stämmen der nördlichen Prärie zu. Die größte Sorge der US-Regierung waren die Überfälle von Red Cloud entlang des Bozeman Trails! Irgendwann im Jahr 1868 war die US-Regierung sogar bereit, die 3 Forts entlang des Bozeman Trails für einen Friedensvertrag aufzugeben. Ein Novum in der Geschichte der Kriege der US-Regierung gegen die Indianer. Das größte Problem für die Kommission bestand darin, an den hartnäckigen Sitting Bull heranzukommen. Deshalb wurde Pater de Smet ausgewählt, der im Juni 1868 Sitting Bulls Dorf besuchte. | Lakota Cheyenne Yamparika (Comanche) Arapaho | Ten Bears |
| Frühling 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Im Westen von Kansas griffen Lakota, Cheyenne und Arapaho weiße Siedler an. Generalmajor Hancock, der neue Kommandant des Missouri-Departements, forderte eine Strafexpedition. Diese wurde genehmigt. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) | Bull Bear Tall Bull White Horse Roman Nose Pawnee Killer |
| 12. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - In Fort Larned trafen sich Cheyenne-Häuptlinge zu einer Unterredung mit Generalmajor Hancock. Der im Umgang mit Indianern unerfahrene Hancock machte den Cheyenne klar, dass er sie vernichten werde, wenn sie weiterhin Arbeiter der Kansas Pacific Railroad angriffen. Hancock erhob auch falsche Anschuldigungen gegen die Cheyenne und bestand darauf, mit seiner Streitmacht zu einem vermuteten Lager der Cheyenne 35 Meilen westlich am Pawnee Fork zu ziehen. Dies wiederum alarmierte die Häuptlinge, die ein zweites Sand Creek befürchteten. Das Massaker am Sand Creek war noch keine drei Jahre her. Tatsächlich lag das Lager der Cheyenne noch 10 Meilen weiter entfernt, als Hancock vermutet hatte. Der Indianeragent Major Wynkoop war der Meinung, dass die Indianer friedfertig seien und durch die Anwesenheit dieser starken Militärtruppen nur in den Krieg getrieben würden. Hancock, zwar ein Kriegsheld, aber ohne Erfahrung mit Indianern, bestritt dies natürlich. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Little Robe Black Kettle White Horse Bull Bear Tall Bull |
| 13. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Die Soldaten lagerten am Abend am Pawnee Fork in der Nähe des Dorfes der Cheyenne und Oglala. Major General Hancock hielt am Abend in der Nähe des Lagers der Cheyenne und Oglala eine Versammlung mit Pawnee Killer von den Oglala und White Horse von den Dog Soldiers der Cheyenne ab. Die Häuptlinge versprachen, sich am nächsten Morgen im Lager der Soldaten zu treffen. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer White Horse |
| 14. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Häuptling Bull Bear erschien am Morgen im Lager der Soldaten und sagte, dass die anderen Häuptlinge wegen einer Büffeljagd später kommen würden. Um 11 Uhr brach Hancock das Lager ab und ritt weiter entlang des Pawnee River in Richtung des Dorfes der Oglala und Cheyenne. Nach einigen Meilen traf Hancock auf etwa 300 Krieger, die sich vor seinen Truppen aufgestellt hatten. Es kam zu einer Unterredung zwischen Hancock, Custer, Colonel Wynkoop und den Indianern. Anwesend waren die Cheyenne-Häuptlinge Roman Nose, Bull Bear, White Horse, Grey Beard und Medicine Wolf sowie die Oglala-Häuptlinge Pawnee Killer, Little Bear und 'The Bear that walks under the ground'. Wynkoop erklärte den Indianern, dass Hancock beabsichtige, nur wenige hundert Meter vom Lager der Indianer entfernt zu kampieren. Die beunruhigten Häuptlinge ritten sofort zu ihrem Lager zurück. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 14. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Nach einem Ritt von etwa 10 Meilen kampierte Hancock am späten Nachmittag einige hundert Meter vom Dorf der Oglala und Cheyenne entfernt. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 14. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Captain Barnitz mit der Kompanie G der 7. US-Kavallerie erreichte am Abend das leere Lager der Dog Soldiers (Cheyenne) und Oglala am Pawnee River. Die Indianer hatten das Lager verlassen. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
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| Lakota-Dorf Quelle: http://www.old-picture.com/old-west/Village-Indian-Lakota.htm | |||
| 15. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Custer erhielt von Hancock den Auftrag, die fliehenden Indianer so schnell wie möglich zu verfolgen und aufzuhalten. Um 5 Uhr morgens verließ Custer mit 8 Kompanien (4 Schwadronen) und den Delaware-Scouts das leere Lager der Cheyenne und Oglala. Ohne Probleme konnte man den Spuren bis zum Walnut Creek folgen. Wie die Indianer überquerte auch Custer mehrmals den Walnut Creek. Die Indianer waren nun in Reichweite der Soldaten. Am späten Abend, nach einem Marsch von 35 Meilen, kampierte Custer am Walnut Creek. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 15. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Die nach Norden ziehenden Cheyenne und Oglala zerstörten die Lookout Station am Smoky Hill River. 18 Pferde und 4 Maultiere wurden erbeutet. Die 3 Angestellten wurden getötet. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 15. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - In der Umgebung von Fort Lyon traf die Kompanie C der 7. US-Kavallerie unter dem Kommando von Leutnant Matthew Berry auf Cheyenne-Indianer. 1 Soldat wurde verwundet. | Cheyenne | - |
| 16. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Custer verließ das Lager am Walnut Creek vor 4 Uhr morgens und ritt schnell nach Norden. Nach etwa 9 Meilen wurde klar, dass man für die Pferde zu weit vom Wasser entfernt war. Es wurde beschlossen, zum Walnut Creek zurückzureiten. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 16. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Cheyenne und Oglala trieben Pferde aus der Station Stormy Hollow des Butterfield Overland Dispatch. Die Indianer schossen erfolglos mit Brandpfeilen auf die Gebäude. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 16. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Auf dem Rückweg nach Walnut Creek wurden Bisons gesichtet. Sofort begann eine wilde Jagd auf die Büffel. Während der Büffeljagd passierte Custer ein Missgeschick: In seinem Jagdeifer erschoss er sein eigenes Pferd. Am Abend um 20:00 Uhr setzte die 7. US-Kavallerie ihren Weg in Richtung Smoky Hill River fort. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 16. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Am Morgen um 3'30 Uhr erreichte die 7. US-Kavallerie den Smoky Hills River, etwa 13 Meilen westlich von Downers Station. Downers Station (Fort Downer) war eine Station an der Butterfield Overland Dispatch, einer Postkutschenlinie zwischen dem Missouri River und Denver, Colorado. Die Postkutschen transportierten Waren und Briefe. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 16. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Am späten Nachmittag kampierte Custer in der Nähe von Downers Station. Custer schickte einen Boten nach Hancock. Am Abend verließen ein Korporal, fünf Soldaten und ein Scout aus Delaware die 7. US-Kavallerie und ritten 70 Meilen nach Süden. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 18. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Um 5 Uhr morgens marschierten die Truppen weiter nach Osten. 10 Stunden später erreichte Custer die zerstörte Lookout Station. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 18. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Hancock ließ das verlassene Lager der Cheyenne und Oglala niederbrennen, nachdem er von Custer Berichte über Angriffe der Cheyenne und Lakota am Smoky Hill River erhalten hatte. Unter anderem wurden 436 Sättel, 251 Zelte (111 Zelte der Cheyenne und 140 Zelte der Oglala) und 942 Bisondecken verbrannt. Von da an griffen die bis dahin friedlichen Indianer die Einwandererroute entlang des Platte River wieder an. In den Jahren 1867 und 1868 wurden allein in Kansas 210 amerikanische Bürger und Soldaten getötet. Am 20. April verließ Hancock das niedergebrannte Dorf in Richtung Fort Dodge. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 19. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Major Wickliffe Copper von der 7. US-Kavallerie griff bei Cimarron Crossing westlich von Fort Dodge sechs Cheyenne-Indianer an, die bei der Pferdeherde der Soldaten gesehen worden waren. Edward W. Wynkoop schrieb später, dass es sich um einen unprovozierten Angriff der US-Armee handelte. | Cheyenne | - |
| 19. April 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Custer erreichte Fort Hays am Nachmittag. Fort Hays lag etwa 20 Meilen von der Lookout Station entfernt. In Fort Hays gab es nicht genug Nahrung für die Soldaten und Futter für die Pferde. Im Fort gab es nur Lebensmittel und Futter für 3'000 Pferde für einen Tag. Custer brauchte aber Verpflegung für mindestens 20 Tage. Custer schickte Wild Bill Hickok als Kurier nach Fort Harker, um Lebensmittel und Futter zu besorgen. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Little Bear The bear that walks under the ground Henry Roman Nose Bull Bear Grey Beard Medicine Wolf White Horse |
| 1. Mai 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Hancock hielt in Fort Larned ein Treffen mit Häuptlingen der Kiowa ab. Hancock war sichtlich beeindruckt von Satanta. Hancock schenkte Satanta seine Armee-Jacke mit den Emblemen eines Generalmajors. | Kiowa Kiowa Kiowa Cheyenne | Satanta Stumbling Bear Lone Wolf |
| 13. Mai 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Im Lager am Big Creek traf die Nachricht ein, dass bei der Lookout Station 3'000 Indianer gesichtet worden seien. Am Nachmittag verließ die gesamte 7. U.S. Kavallerie, unterstützt von einer Kompanie der 37. U.S. Infanterie, das Lager am Big Creek und marschierte zur Lookout Station. In der Nacht um 01:00 Uhr erreichten sie ohne Pause die Lookout Station. Es wurden aber keine Indianer gesehen. Bei Tagesanbruch marschierte man wieder ohne Pause zurück zum Lager am Big Creek. Hier wurde Captain Barnitz verhaftet. Custer warf ihm vor, seine Pferde bei der Lookout Station nicht gefüttert zu haben. Barnitz wurde 4 Tage inhaftiert. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 26. Mai 1867Nicht erkannter Quellenhinweis | Vermutlich Cheyenne-Indianer überfielen einen Wagenzug auf der Smoky Hill Route bei der Coyote Station. | Cheyenne | - |
| Ende Mai 1867 | In der Gegend von Fort Wallace wurde ein Mann von Indianern getötet und skalpiert. | Cheyenne | - |
| 22. Juni 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - In der Umgebung von Fort Wallace wurden einmal Indianer gesichtet. Seargant William H. Dummell ritt mit 3 Soldaten und einem Zivilisten aus dem Fort, um die Indianer zu vertreiben. Dabei wurden Dummell und die 3 Soldaten getötet. Der Zivilist konnte mit einem schnellen Pferd entkommen. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Roman Nose |
| 24. Juni 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Nach dem Treffen verfolgten Soldaten unter dem Kommando von Hauptmann Louis Hamilton und Oberstleutnant Tom Custer die Indianer. Sie trennten sich und gerieten vier Meilen vom Lager entfernt in einen Hinterhalt. Nur das rechtzeitige Eintreffen von Custer und seinen Soldaten aus dem Lager verhinderte Schlimmeres. | Oglala (Lakota) Cheyenne | Pawnee Killer |
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| Pawnee Killer greift Soldaten außerhalb des Lagers an. Quelle: http://www.minerd.com/custerphotos.htm | |||
| 24. Juni 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Am Abend trafen Leutnant Robbins und Leutnant William W. Cook von der 7. U.S. Kavallerie mit 20 Wagen in Fort Wallace ein. Kommandant von Fort Wallace war Leutnant Joseph Hale. Ebenfalls im Fort anwesend war Leutnant Frederick Beecher. | Oglala (Lakota) Cheyenne | Pawnee Killer |
| 26. Juni 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Die Indianer versuchten, die Pferde der Pond Creek Stage Station in der Nähe von Fort Wallace zu vertreiben. Die Indianer versuchten, die Station mit Brandpfeilen in Brand zu setzen. Sie befestigten Zündhütchen, Baumwolle und Schwarzpulver an den Pfeilspitzen, aber die Zündhütchen explodierten nicht. Hauptmann Barnitz Alfred verwickelte die Indianer in ein Gefecht. Dabei wurden 7 Soldaten getötet und 6 verwundet. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Roman Nose |
| 26. Juni 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Nach dem Angriff der Indianer auf die Pond Creek Stage Station ritten die Indianer nach Norden. Am Nachmittag griffen 800 Indianer die Wagenkolonne von Robbins und Cooke an. Die Wagen fuhren in 2 Kolonnen mit den Pferden in der Mitte. Robbins gelang es, die Wagenkolonne zusammenzuhalten. Nach einigen Stunden trafen rechtzeitig Oberstleutnant Myers und Oberst Robert West mit Verstärkung aus Custers Lager ein. Die Indianer gaben den Angriff auf. Robbins verlor zwei Soldaten und hatte drei Verwundete zu beklagen. | Oglala (Lakota) Cheyenne | Pawnee Killer |
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| Cheyenne und Oglala griffen die Wagenkolonne von Leutnant Robbins an. Quelle: http://www.minerd.com/custerphotos.htm | |||
| Juni - September 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Die Indianerüberfälle weiteten sich aus und fanden nun zwischen Fort Harker / Kansas und Denver / Colorado statt. Die Arapaho (und mit ihnen die Apachen) lagerten am Cimarron River. Die Dog Soldiers der Cheyenne lagen am Beaver Creek. Die Südlichen Cheyenne unter Black Kettle in Texas am Sweet Water River. Custer wurde in dieses Gebiet abkommandiert, um die Dörfer der Indianer niederzubrennen. Pawnee - Killer traf sich mit Custer und versprach, sich ruhig und friedlich zu verhalten. | Black Kettle | |
| Juni 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - William Bent führt mit Colonel Leavenworth am Little Arkansas River Vorverhandlungen zur Beendigung der indianischen Überfälle und zu Friedensverhandlungen. Auch Comanchen, Apachen, Kiowa, Südliche Cheyenne und Arapaho waren anwesend. Zu dieser Zeit griffen nur die Südlichen Cheyenne die Einwandererpfade entlang des Arkansas an. Nach diesen Vorverhandlungen stellte Black Kettle die Angriffe ein. Andere Stämme überfielen jedoch weiterhin die Einwandererrouten. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Yamparika (Comanche) Comanche Kiowa-Apache (Apache) Kiowa | Black Kettle Ten Bears Long Hat Wolfs Sleeve Black Eagle |
| 2. Juli 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Wahrscheinlich um die Mittagszeit trafen die Oglala unter Häuptling Pawnee-Killer und etwa 12 Cheyenne-Krieger unter Häuptling 'Tobacco' auf Kidder und töteten alle Soldaten und den Indianer-Scout Red Bead. Kidder und seine 10 Männer wurden von den Oglala und Cheyenne getötet, weil Kidder nach Aussagen von Indianern vermutlich unbewusst direkt auf das Lager der Pawnee-Killer und der Dog Soldiers (Cheyenne) am Beaver Creek im Nordosten von Kansas zugeritten war. Bei diesem Angriff verloren die Indianer zwei Menschen, darunter Yellow Horse, der kurz zuvor zum Häuptling gewählt worden war. . Nach einer Aussage von zwei Indianern, die bei dem Gefecht anwesend waren, gegenüber George Bent im Jahre 1906, ritten die Cheyenne auf ihren Pferden im Kreis um die Soldaten, während die Oglala sich zu Fuß näherten. Die meisten Oglala und Cheyenne waren noch mit Pfeil und Bogen bewaffnet. In der Ravine, in der sich Kidder verteidigte, wurden Hunderte von Pfeilen der Indianer gefunden. Kidder starb im Alter von nur 25 Jahren. Seine Soldaten waren fast alle um die 20 Jahre alt. 5 von ihnen waren Amerikaner, die anderen kamen aus Irland (3) und Deutschland (2), . | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Bear Rising Mischief Big Head Tobacco Howling Wolf Yellow Horse |
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| Häuptling Pawnee Mörder der Oglala. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 2. Juli 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Wahrscheinlich um die Mittagszeit trafen die Oglala unter Häuptling Pawnee-Killer und etwa 12 Cheyenne-Krieger unter Häuptling 'Tobacco' auf Kidder und töteten alle Soldaten und den Indianer-Scout Red Bead. Kidder und seine 10 Männer wurden von den Oglala und Cheyenne getötet, weil Kidder nach Aussagen von Indianern wahrscheinlich unbewusst direkt auf das Lager der Pawnee-Killer und der Dog Soldiers (Cheyenne) am Beaver Creek im Nordosten von Kansas zugeritten war. Bei diesem Angriff verloren die Indianer zwei Menschen, darunter Yellow Horse, der kurz zuvor zum Häuptling gewählt worden war. . Nach einer Aussage von zwei Indianern, die bei dem Gefecht anwesend waren, gegenüber George Bent im Jahre 1906, ritten die Cheyenne auf ihren Pferden im Kreis um die Soldaten, während die Oglala sich zu Fuß näherten. Die meisten Oglala und Cheyenne waren noch mit Pfeil und Bogen bewaffnet. In der Ravine, in der sich Kidder verteidigte, wurden Hunderte von Pfeilen der Indianer gefunden. Kidder starb im Alter von nur 25 Jahren. Seine Soldaten waren fast alle um die 20 Jahre alt. 5 von ihnen waren Amerikaner, die anderen kamen aus Irland (3) und Deutschland (2), . | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Bear Rising Mischief Big Head Tobacco Howling Wolf Yellow Horse |
| 22. Juli 1867 | 9 Tage vor der Schlacht von Hayfield trafen neue Breech-Loading Springfield-Gewehre in Fort C.F. Smith ein. Die neuen Gewehre trugen entscheidend zum Erfolg der Soldaten bei den kommenden Angriffen der Lakota und Cheyenne bei. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Crazy Horse High Back-Bone Little Wolf |
| Juli 1867 | Während des ganzen Monats Juli griffen Lakota- und Cheyenne-Krieger einige Meilen nordwestlich von Fort Phil Kearny zivile Heuarbeiter und Holzfäller an und versuchten immer wieder, weidendes Vieh zu vertreiben. Die Angriffe waren nicht sehr heftig und wurden nur von wenigen Kriegern ausgeführt, da die Lakota im Juli ihre Sonnentanz-Zeremonien abhielten. Diese endeten gewöhnlich in der letzten Juliwoche. Die Zivilarbeiter wurden von Soldaten der A-Kompanie der 27. US-Infanterie beschützt. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud High Back-Bone |
| Ende Juli 1867 | Nach dem Ende der Sonnentanz-Zeremonien beschlossen die Lakota und Cheyenne, die Forts am Bozeman Trail wieder verstärkt anzugreifen. Fort C.F. Smith sollte von Cheyenne-Kriegern unter High Back-Bone angegriffen werden. Fort Phil Kearny sollte von Crazy Horse angegriffen werden. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Crazy Horse High Back-Bone |
| 31. Juli 1867 | Die Kompanie A der 27. US-Infanterie, die die zivilen Heuarbeiter und Holzfäller von Fort Phil Kearny bewachte, wurde von der Kompanie C der 27. US-Infanterie unter Captain James Powell abgelöst. Powell brachte 51 Soldaten und Verpflegung für 10 Tage mit. Jeder Soldat hatte 150 Schuss Munition. 13 Soldaten und ein Offizier bewachten die Holztransporte von den Holzfällern zum Fort und zurück. Von diesem Trupp bewachten 8 Soldaten und der Offizier die Holzfäller selbst, die restlichen 4 Soldaten bewachten das 'side camp', eine Blockhütte, die zur Verteidigung und als Lager diente. Damit blieben Captain Powell noch 24 Soldaten, die er am Standort der 13 ovalen Wagenboxen positionierte. . | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Crazy Horse High Back-Bone Little Wolf |
| 1. August 1867 | Krieger der Oglala unter Crazy Horse, Miniconjou unter High Back-Bone, Sans Arc und etwa 60 Cheyenne unter Little Wolf lagerten in der Gegend von Fort Phil Kearny und bereiteten sich auf einen Angriff vor. Insgesamt waren etwa 1000 Krieger versammelt. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Crazy Horse High Back-Bone Little Wolf |
| 1. August 1867 | Etwa 2 Meilen südwestlich von Fort C.F. Smith kämpften Oberstleutnant Luther P. Bradley und Leutnant Sigismund Sternberg von der 27. Infanterie mit 21 Soldaten und 7 Zivilisten gegen 500 bis 800 Krieger der Cheyenne und Arapaho. Zwei Offiziere und ein Soldat wurden getötet und 4 Soldate wurden verwundet. Die Indianer erlitten schwere Verluste. Die Indianer wussten nicht, dass erst etwa eine Woche vor dem Gefecht die alten Vorderlader-Gewehre durch neue, modernere Springfield Modell 1866 Gewehre ersetzt wurden, die eine viel höhere Feuerkadenz hatten. | Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Arapaho | American Horse Little Wolf Red Cloud |
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| Hier fand die Schlacht von Hayfield statt, etwa eine Meile nordöstlich der heutigen Stadt Fort Smith im Süden Montanas. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 2. August 1867 | Am Morgen des 2. August entdeckten zwei weiße Jäger in der Nähe von Fort Phil Kearny Oglala, Miniconjou, Sans Arc und Cheyenne, die zum Angriff bereit waren. Kurz nachdem die beiden Jäger bei der Wagenburg Alarm geschlagen hatten, griffen die Indianer die Holzfäller und das 'Side Camp' an. 200 Indianer griffen um 9 Uhr die Zivilisten an, die die Rinderherde bewachten, und vertrieben sie. 500 Indianer griffen die Wagenburg mit dem geladenen Holz an, vertrieben die Männer und steckten die Wagenburg in Brand. Der erste Angriff auf den Treck erfolgte wahrscheinlich aus südwestlicher Richtung. Aufgrund des für die Indianer wegen der neuen Gewehre überraschend konstanten und starken Feuers mussten sie sich bald hinter einen etwa 600 Meter entfernten Hügel zurückziehen. Dort entledigten sich die Krieger aller überflüssigen Ausrüstung und Kleidung und bereiteten sich auf den nächsten Angriff vor. Bevor der zweite Angriff begann, sammelten die Indianer ihre Toten und Verwundeten ein. Der zweite Angriff erfolgte auf der Ost-Südwest Linie in einem Winkel von etwa 180 Grad. Den Indianern gelang es, hinter einem Hügel im Nordwesten einen Offizier und zwei Soldaten durch Scharfschützen zu töten. Aber wieder feuerten die Soldaten ein konstantes und tödliches Feuer in die Reihen der meist zu Pferd angreifenden Indianer. Viele Soldaten feuerten so lange und intensiv, dass die Läufe der Gewehre rot zu glühen begannen. Der dritte Angriff erfolgte gegen 12'00 Uhr zu Fuß aus nordwestlicher Richtung. Diesmal kamen die Indianer der Wagenburg näher als je zuvor. Da der Angriff aber nur aus einer Richtung erfolgte, versammelte Powell alle seine Männer auf dieser Angriffsseite der Wagenburg und feuerte wieder ein konstantes, schweres und tödliches Feuer in Richtung der angreifenden Indianer. Deshalb scheiterte auch der dritte Angriff, die Indianer mussten sich sicher zurückziehen. Gegen 13 Uhr traf Verstärkung aus Fort Phil Kearny ein. Major Benjamin Smith begann mit seinen Berghaubitzen auf die Stellungen der Indianer zu schießen. Die Geschütze vertrieben etwa 500 Indianer östlich der Wagenburg. Kurz nach der Ankunft von Major Smith kamen 4 Holzfäller und 14 Soldaten aus ihren Unterständen außerhalb der Wagenburg und stürmten auf die Wagenburg zu. Die Indianer stellten nun ihren Angriff ein. Die Soldaten verloren keine Zeit und marschierten in Richtung Fort Phil Kearny zurück, wobei Soldaten noch einige Indianer skalpierten. Wieder sammelten die Indianer ihre Toten und Verwundeten ein, bevor sie den Ort verließen. Der Grund für die deutliche Niederlage in dieser Schlacht, wie auch in der Schlacht von Hayfield am 1. August, waren die neuen Springfield Model 66 Gewehre. Bei diesen neuen Gewehren wurden die Patronen von hinten geladen. Mit bis zu 10 abgefeuerten Patronen pro Minute konnte eine wesentlich höhere Kadenz erreicht werden als mit den alten 'muzzle loadern'. Mit den alten Vorderladern konnten durchschnittlich zwei Schuss pro Minute abgegeben werden. Zwischen den Schüssen gab es lange Feuerpausen. Die US-Armee hatte 3 Tote und 2 Verwundete in der Wagenburg und 3 Tote im 'Side-Camp' zu beklagen. Die Verluste der Indianer lassen sich nicht genau beziffern. Doch die Verluste waren hoch: 50 bis 100 tote Indianer und ebenso viele Verwundete, von denen viele erst später starben. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Red Cloud Crazy Horse High Back-Bone Little Wolf |
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| Szene aus Wagon Box Fight. Quelle: http://www.militaryphotos.net | |||
| Anfang August 1867 | Cheyennes am Pawnee Fork (30 Meilen nordwestlich von Fort Harker, Kansas) unter Spotted Wolf kippten einen Wagen der Union Pacific Railroad bei Plum Creek von den Schienen. Einige Eisenbahner wurden dabei getötet. Anschließend plünderten die Cheyenne den Frachtzug. Die Lokomotive wurde zum Entgleisen gebracht. Nachdem die Güter in ihrem eigenen Dorf abgeladen worden waren, kamen die Cheyenne zurück, um den Rest zu holen. Dabei trafen sie auf die Pawnee-Scouts, die auf der Suche nach den Cheyenne waren. Die Pawnee-Scouts unter dem Kommando von Captain James Murie in Omaha wurden telegrafisch um Unterstützung gebeten, nachdem die Cheyenne den Güterzug geplündert hatten. Nachdem die Pawnee die Cheyenne vertrieben hatten, blieben diese noch einige Monate am Plum Creek stationiert. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Pawnee | Spotted Wolf |
| 21. August 1867 | General Hancocks Feldzug 1867 - Captain George A. Armes und Captain Horace L. Moore trafen mit etwa 250 Soldaten der 10. US-Kavallerie und der 18. Kansas-Freiwilligen auf etwa 300 Kiowa und nördliche Cheyenne unter Satanta und Roman Nose. 3 Soldaten wurden getötet und 36 verwundet. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Kiowa | Roman Nose Pawnee Killer Satanta |
| Oktober 1867 | Captain Dandy, Quartiermeister von Fort Phil Kearny, traf am Big Piney Creek auf eine Gruppe von Lakota, Arapaho und Cheyenne. Die US-Armee besprach mit den Indianern, dass der Bozeman Trail mit den 3 Forts eventuell aufgegeben werden sollte. Im Gegenzug versprachen die Indianer, alle Feindseligkeiten einzustellen. | Oglala (Lakota) Cheyenne Arapaho | Red Cloud |
| 28. Oktober 1867 | Vertrag von Medicine Lodge 1867Die Cheyenne und Arapaho trafen erst am Mittag des 26. Oktober ein. Am 28. Oktober unterzeichneten die südlichen Cheyenne unter Häuptling Black Kettle und die Arapaho den Vertrag. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Arapaho Arapaho Arapaho | Black Kettle Buffalo Chief Bull Bear Little Bear Spotted Elk White Horse Tall Bull Heap of Birds Slim Face Buffalo Chief Black White Man Grey Head Little Raven Storm Big Mouth Yellow Bear |
| November 1867 | Die Kaw-Indianer im Reservat bei Council Grove . | Kaw Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Winter 1867 | Kurz nach dem Vertrag von Medicine Lodge lagerten Cheyenne (Dog Soldiers, Suhtais), Comanche und Kiowa am oberen Pawnee River und am Arkansas River westlich von Fort Dodge. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Anfang 1868 | Vertrag von Medicine Lodge 1867Junge Krieger der Stämme, die den Vertrag von Medicine Lodge unterzeichnet hatten, zogen immer wieder nach Norden, um gegen die Pawnee zu kämpfen. Durch das Eindringen der Weißen in das Gebiet der Indianer sind die Büffel weitgehend verschwunden. Colonel Wynkoop sagte aus, dass die Indianer sogar Hunger litten. Die Indianer wollten sich längst in den ihnen zugewiesenen Reservaten niederlassen und von den Rationen der US-Administration leben, denn der Büffel war verschwunden, die Winter waren lang und hart und das Wasser vieler Flüsse schmeckte bitter und war wegen des vielen Gipses im Süden von Kansas und am Cimarron River kaum trinkbar. Aber die Reservate waren noch gar nicht bezugsfertig. Mitte 1868 kamen die Generäle Sherman und Sheridan gemeinsam zu dem Schluss, dass die Indianer verfolgt, bekämpft und vernichtet werden sollten. Die beiden Generäle hatten leider kein Verständnis für die Indianer und ihre Denkweise. | Pawnee Cheyenne Arapaho | - |
| 29. April 1868 | Vertrag von Fort Laramie (Lakota) 1868Der Vertrag von Fort Laramie 1868 war ein Vertrag zwischen der US-Regierung, vertreten durch Generalleutnant William Tecumseh Sherman, General Harney, General Alfred Terry und General Sanborn mit - Lakota (Hunkpapa, Brule, Oglala, Miniconjou , Blackfeet, Two Kettles, Sans Arc) - Yankton (Yanktonai) - Dakota (Santee) - Arapaho Die Brule-Lakota mit Spotted Tail, Red Leaf, Swift Bear und Standing Elk, unterzeichnet am 29. April. April. Oglala-Lakota mit Man Afraid of his Horses, Sitting Bull und American Horse unterzeichneten am 25. Mai. Miniconjou-Lakota mit Spotted Elk (Big Foot) und Bull Bear unterzeichnete am 26. Mai. Die Hunkpapa-Lakota sowie Sans Arc, Blackfoot und Two Kettle unter Gall, Bear's Rib und Running Antelope unterzeichneten am 2. Juli in Fort Rice. Red Cloud unterzeichnete den Vertrag am 6. November 1868, nachdem die drei Forts am Bozeman Trail von den Indianern aufgegeben und niedergebrannt worden waren. Sitting Bull und Crazy Horse unterzeichneten den Vertrag nicht. Die Black Hills wurden den Indianern für immer zugesprochen. Die Indianer erhielten das Gebiet der Great Sioux Reservation, ca. 240000 km². Bereits 1872 begann der Vertrag zu bröckeln, als die Armee Ingenieure unter dem Schutz amerikanischer Truppen in das Gebiet der Great Sioux Reservation schickte, um eine geeignete Trasse für die Eisenbahn zu erkunden. Und als Custer 1874 mit rund 1000 Soldaten in die Black Hills vordrang, um dort nach Gold zu suchen, war der Vertrag wie viele andere bereits Makulatur. Der Vertrag legte das gesamte Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Süd-Dakota westlich des Missouri Rivers einschließlich der Black Hills (von der Nordgrenze in Nebraska bis zum 46. Breitengrad und vom Missouri im Osten bis zum 104. Meridian im Westen) als Indianerland (Great Sioux Reservation) zur uneingeschränkten und ungestörten Nutzung und Besiedlung durch die Great Sioux Nation fest. Landabtretungen sollten nur möglich sein, wenn mindestens drei Viertel aller erwachsenen männlichen Sioux zustimmten. Nach 1876 mussten die Sioux bereits ihr Land am Powder River aufgeben. Die Great Sioux Reservation wurde immer kleiner. Häuptling Washakie von den Shoshone konnte für seinen Stamm ein Reservat am Wind River in Wyoming durchsetzen. Die Crow-Indianer haben mehr als 100'000 km zurückgelegt. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Blackfoot Two Kettle (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Santee (Eastern Dakota) Northern Arapaho (Arapaho) Crow Northern Cheyenne (Cheyenne) Eastern Shoshone | Red Cloud Man-afraid-of-his-horses American Horse Sitting Bull One Horn Spotted Elk Bull Bear Spotted Tail Red Leaf Swift Bear Standing Elk Running Antelope Gall Bear's Rib Fire Heart Long Mandan The one that has neither horn Two Bears Mad Bear Red Ensig Little Chief Dull Knife Washakie |
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| Unterzeichnung des Vertrags von Fort Laramie 1868, Quelle: http://www.ask.com/wiki/Fort_Laramie_Treaty_(1868) | |||
| Ende April 1868 | Vertrag von Fort Laramie (Lakota) 1868Erst gegen Ende April erhielten die Cheyenne und Arapaho die ersten vertraglich zugesicherten Waren, mehrere Wagen mit Rindfleisch, Mehl, Speck, Kaffee, Zucker und Salz, nicht aber die versprochenen Waffen und die dazugehörige Munition. Die Cheyenne sprachen bereits von Betrug. Im Mai sollte es zu ersten kriegerischen Aktionen unzufriedener Indianer kommen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Black Kettle Little Robe Medicine Arrow Old Little Wolf |
| 10. Mai 1868 | Vertrag von Fort Laramie (Northern Cheyenne, NorthIn Fort Laramie schlossen 13 Häuptlinge der Nördlichen Cheyenne und Nördlichen Arapaho einen ähnlichen Vertrag mit den gleichen Beamten wie beim Vertrag von Fort Laramie 1868. Im Gegensatz zum Vertrag mit den Lakota konnten die Stämme wählen, ob sie sich den Southern Cheyenne und Southern Arapaho in den Reservationen in Oklahoma oder den Lakota anschließen wollten. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) Northern Arapaho (Arapaho) | Dull Knife Little Shield Medicine Man Sorrel Horse Sharp Nose Little Wolf Black Bear |
| 5. Juni 1868 | 200 Krieger der Cheyenne und Arapaho überfielen kurz nach dem Vertrag von Medicine Lodge die Agentur der Kaw-Indianer 2,5 Meilen östlich von Council Grouve in deren Reservation, etwa 25 Meilen südöstlich von Fort Riley im Osten von Kansas. Den Kaw gelang es, die Cheyenne und Arapaho zurückzuschlagen. Auf dem Rückweg plünderten die Indianer 3 Farmen und töteten 7 Rinder. Die Indianer kamen bei Fort Harker vorbei und erzählten den Soldaten, dass die Indianer hungerten und sie deshalb Rinder töteten. Die Indianer ritten durch die Stadt Council Grove und versetzten die Bewohner in Angst und Schrecken. Daraufhin wurden den Cheyenne und Arapaho die im Vertrag von Medicine Lodge versprochenen Waffen für die Jagd nicht geliefert. Frustriert griffen die Cheyenne, Arapaho und Oglala im August 1868 die Siedler am Saline River und am Solomon River an. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Southern Cheyenne (Cheyenne) Kaw | Little Robe Tall Bull |
| 5. Juni 1868 | Auf ihrem Rückzug durchquerten die Cheyenne die Ortschaft Council Grove, zündeten zwei Häuser an, plünderten die Häuser von drei Siedlern und töteten Vieh und viele Hunde. Die Kanza-Indianer weigerten sich, die Cheyenne gemeinsam mit den Weißen zu verfolgen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Kaw | Little Robe Tall Bull |
| Juni 1868 | Im November 1867 griffen die Cheyenne das Reservat der Kansas-Indianer bei Council Grove in Kansas an. Die Cheyenne ritten mitten durch das Reservat der Kansas-Indianer. Der Kampf dauerte den ganzen Tag ohne große Verluste. | Kaw Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Little Robe |
| Juni 1868 | Oberhalb von Fort Larned lebten Cheyenne-Indianer entlang des Pawnee-Fork. | Cheyenne | - |
| 20. Juli 1868 | In Fort Larned versammelten sich 15'000 bis 20'000 Indianer, um die vertraglich zugesicherten jährlichen Lieferungen und Zahlungen von Colonel Alfred Sully in Empfang zu nehmen. Erneut erhielten die Indianer die vertraglich zugesicherten Gewehre und Munition nicht, da die Kaw-Indianer (Kanza-Indianer) angegriffen wurden. Siehe Cheyenne-Angriff auf Kaw-Agency 1868 Um Unruhen zu vermeiden, ließ General Alfred Sully, der Befehlshaber des Distrikts Arkansas, 6 Kompanien der 7. U.S. Kavallerie und 2 weitere Kavallerieeinheiten in Fort Larned stationieren. Gewehre und Munition wurden erst am 9. August ausgehändigt. | Cheyenne Arapaho Southern Arapaho (Arapaho) Kiowa Kiowa-Apache (Apache) | Heap of Bears Little Raven Lone Wolf |
| 2. August 1868 | 200 Krieger der Dog Soldiers (Southern Cheyenne) verließen ihre Dörfer am Walnut Creek im mittleren Westen von Kansas und griffen Pawnee-Dörfer am Platte River im Süden von Nebraska an. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Pawnee | - |
| 9. August 1868 | Erst am 9. August erhielten die Südlichen Cheyenne ihre Gewehre, die ihnen im Vertrag von Medicine Lodge versprochen worden waren. Das war zu spät. Ab dem 10. August griffen die Cheyenne die Siedler in den Countys entlang des Saline River an. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Little Robe |
| 9. August 1868 | Oberst Wynkoop kann zum ersten Mal die Jahresrationen gemäß dem Medicine Lodge Vertrag an die Cheyenne in Fort Larned verteilen. Außerdem wurden 160 Pistolen, 8 Gewehre, Schießpulver, Blei und 15'000 Zündkapseln verteilt. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 10. August 1868 | Dog-Soldiers der Cheyenne erreichten ihr Lager am Saline River im nördlichen Zentrum von Kansas. Von hier aus wollten die Cheyenne die Pawnee angreifen, die sich immer wieder als Späher für die US-Armee zur Verfügung stellten. Als die Cheyenne in der Nähe einer Farm nach Nahrung suchten, wurden sie beschossen. Als Reaktion darauf entführten die Cheyenne am Spillman Creek, 17 Meilen nördlich von Ellsworth, eine weiße Frau, die aber am nächsten Tag wieder zurückgebracht wurde. Auf dem Weg zum Salmon River wurden die Cheyenne erneut von Weißen beschossen. Daraufhin überfielen die Cheyenne eine Farm, töteten mehrere Siedler und entführten 2 Kinder, die später wieder freigelassen wurden. 3 Tage später kehrten die Cheyenne zurück und wiederholten ihre Aktionen, bis sie von Soldaten vertrieben wurden. Innerhalb von 3 Tagen töteten die Cheyenne 15 Siedler, überfielen einige Farmen und trieben Vieh weg. | Cheyenne | - |
| 12. August 1868 | Wieder griffen Cheyenne-Indianer Siedler an, diesmal am Solomon River. Wieder wurden Siedler getötet, Häuser zerstört und Vieh weggetrieben. Captain Frederick Benteen ritt mit einer Kompanie Soldaten zum Solomon River und vertrieb die Indianer. | Cheyenne | - |
| 15. August 1868 | Generalmajor Philip Sheridan stellte eine zusätzliche Kompanie von etwa 50 sehr erfahrenen und gut bewaffneten Soldaten unter dem Kommando von Oberstleutnant George A. Forsyth auf. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Arapaho (Arapaho) | Pawnee Killer White Horse Tall Bull Roman Nose |
| Mitte August 1868 | 6 Indianer überfielen die Farm von Mr. White am Granny Creek in der Gegend von Concordia. Die Indianer entführten die 18jährige Tochter Sarah C. White. Der Vater wurde getötet, die beiden Söhne konnten fliehen. | Cheyenne | - |
| 16. August 1868 | Lieutenant Frederick W. Beecher wollte mehr über die Vorgänge am Saline River und am Solomon River erfahren und schickte zwei Scouts von Fort Hays in nordwestlicher Richtung zum Dorf der Dog Soldiers (Cheyenne). Zurückkehrende Krieger vom Saline River und Solomon River töteten einen der Scouts, ein zweiter konnte sich verwundet nach Sheridan City schleppen. Ab September 1868 waren die Generäle Sheridan und Sherman davon überzeugt, dass die Indianer gejagt und vernichtet werden müssten, unabhängig davon, ob sie den Weißen freundlich oder feindlich gesinnt waren. General Sheridan lehnte sogar die Einrichtung von Reservaten für friedliche Indianer ab. | Arapaho Cheyenne Kiowa-Apache (Apache) | - |
| 7. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - General Alfred Sully verließ Fort Dodge mit 9 Kompanien der 7. US-Kavallerie unter dem Kommando von Major Elliott und einer Kompanie der 3. US-Infanterie, insgesamt 500 Soldaten. Sully hatte den Auftrag, die Dörfer der Cheyenne und Arapaho zwischen dem Crooked Creek und dem Cimarron River vor Wintereinbruch anzugreifen. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 10. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Sully überquerte den Cimarron River an der Grenze zwischen Kansas und Oklahoma. Südlich des Cimarron traf Sully auf Major Elliot von der 7. US-Kavallerie. Elliot hatte Indianerspuren gefunden. Sully folgte den Spuren etwa 18 Meilen nach Osten entlang des Cimarron River. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 10. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Cheyenne und Arapaho griffen General Sully in der Nähe des Zusammenflusses von Cimarron River und Crooked Creek an der Grenze zwischen Kansas und Oklahoma nachts immer wieder an. Auch tagsüber griffen die Cheyenne und Arapaho die Soldaten immer wieder an. Sullys Soldaten waren sehr müde und erschöpft und der blitzschnellen Angriffs- und Rückzugstaktik der Cheyenne und Arapaho nicht gewachsen. Sully verlor 3 Soldaten und hatte 6 Verwundete. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 11. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Am Morgen drang eine Gruppe Indianer in das Lager der Soldaten ein und versuchte, die Pferde wegzutreiben. 2 Soldaten wurden aus dem Lager verschleppt. Einer der beiden Soldaten wurde nach einer wilden Verfolgung durch die Soldaten getötet. Nach einem Marsch von 10 Meilen in östlicher Richtung entlang des Cimarron River stießen die Soldaten auf ein verlassenes Indianerdorf. In der Nähe des verlassenen Dorfes wurden Sullys Soldaten von einigen hundert Indianern angegriffen. Die Indianer konnten jedoch nach 3 bis 4 Stunden zurückgeschlagen werden. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 11. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Sully folgte den Spuren der Indianer. Während des Marsches griffen die Indianer die Soldaten immer wieder an. Sully lagerte wahrscheinlich am Beaver River, oberhalb des Wolf Creek. In der Nacht schossen die Indianer in das Lager der Soldaten. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 12. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Im Gebiet des Wolf Creek wurden Sullys Truppen erneut von einer großen Gruppe Cheyenne (Dog Soldiers), Kiowa und Comanchen angegriffen. Am Abend befand sich das Lager am rechten Ufer des North Fork Canadian River. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 13. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Sully marschierte entlang des North Fork Canadian River in südöstlicher Richtung. Während des gesamten Marsches kam es immer wieder zu Überfällen durch Indianer. Irgendwann machte sich Sully wieder auf den Rückweg. Am Abend lagert Sully am North Fork Canadian River. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 14. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Sully marschierte weiter nach Norden entlang des North Fork Canadian River und dann nach Osten entlang des Buffalo Creek. Am Abend kampierte er am Buffalo Creek. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 15. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Sully überquerte den Cimarron River und marschierte in nordwestlicher Richtung. Am Abend kampierte Sully an einem kleinen Bach. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 15. September 1868 | Eine Kompanie der 10. U.S. Kavallerie wurde am Big Sandy Creek im östlichen Colorado von etwa 100 Cheyennes angegriffen. Die Soldaten mussten sich nach Fort Wallace zurückziehen, nachdem sie viele Pferde und Maultiere verloren hatten. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | - |
| 16. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Sully lagerte 45 Meilen südöstlich von Fort Dodge am Bluff Creek. Hier beendete Sully seine Expedition. Die Soldaten blieben bis zum 23. September in diesem Lager. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 16. September 1868 | Forsyth Beecher Expedition 1868 - Oberstleutnant Forsyth lagerte am Arikaree Fork, einem Nebenfluss des Republican River. In der Nähe befanden sich die Lager der Oglala unter Pawnee Killer, der Cheyenne (hauptsächlich Dog Soldiers) mit den Häuptlingen White Horse, Tall Bull und Roman Nose und der Northern Arapaho. Einige der Krieger hatten bereits am Morgen des 16. September Soldaten gesehen und die Dörfer alarmiert. Gegen Mittag waren alle Krieger für einen Angriff versammelt und ritten los, konnten die Soldaten aber bis zum Abend nicht finden und lagerten. Um Mitternacht ritten einige junge Krieger auf eigene Faust los, entdeckten die Soldaten, trieben einige Pferde weg und alarmierten das Hauptlager. Im Morgengrauen des 17. September erreichte die Hauptmacht der Indianer das Lager der Soldaten. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Arapaho (Arapaho) | Pawnee Killer White Horse Tall Bull Bull Bear Roman Nose |
| 17. September 1868 | Alfred Sully's Expedition 1868 - Sully kehrte mit 3 toten und 5 verwundeten Soldaten nach Fort Dodge zurück. | Cheyenne Kiowa Comanche | - |
| 17. September 1868 | Forsyth Beecher Expedition 1868 - Oberstleutnant Forsyth wurde im Morgengrauen am Arikaree Fork (in der Nähe der heutigen Stadt Wray im Osten Colorados) von etwa 600 Indianern angegriffen und musste sich auf einer Sandbank in der Mitte des Arikaree Fork verteidigen. In den folgenden Tagen wurden die Indianer durch die überlegene Feuerkraft der US-Scouts und der Soldaten mit ihren modernen Spencer-Repetiergewehren immer weiter zurückgedrängt. Die Indianer besaßen nur wenige alte Muzzle-Loader. Beim ersten Angriff um 9 Uhr wurde kein Indianer getötet. Einem Indianer, Bed Heart, gelang es, über die Soldaten hinweg und zurück zu reiten, ohne verwundet zu werden. Oberstleutnant Forsyth wurde beim ersten Angriff zweimal getroffen und schwer verwundet. Leutnant Frederick Beecher wurde ebenfalls zweimal getroffen und starb am Abend. Beim zweiten Angriff wurden die Stellungen der Soldaten und Kundschafter umzingelt und angegriffen, wobei drei Indianer getötet wurden. Die nächsten Angriffe erfolgten zu Fuß, wobei 2 weitere Indianer getötet wurden. Dann kam Roman Nose und es wurde still, alle warteten darauf, was Roman Nose tun würde. Roman Nose hielt auf einem Hügel an, um sich zu beraten. Er sagte, die Medizin wirke nicht mehr, weil er Brot gegessen habe, das mit einer Metallgabel aus einer Pfanne genommen worden sei. Wenn er jetzt angreifen würde, wäre er sicher tot. Und es war keine Zeit mehr, die Medizin zu erneuern, denn Forsyths Männer waren entdeckt worden. Trotzdem ritt Roman Nose gegen Mittag in die Nähe der Soldaten und wurde von einer Kugel in den Rücken getroffen. Einer seiner Krieger konnte ihn noch aus der Gefahrenzone ziehen. Wie Beecher starb auch er am frühen Abend. Am 2. Tag griffen die Indianer den ganzen Tag an. In der Nacht schickte Colonel Forsyth zwei Späher nach Fort Wallace, um Verstärkung zu holen. Am dritten Tag kehrten einige Cheyenne zurück, um zu sehen, ob die Soldaten noch da waren. Es kam zu kleineren Gefechten. Die Indianer hatten 9 Tote zu beklagen (6 Cheyenne, 1 Arapaho, 2 Oglala) und nannten die Schlacht die 'Schlacht, in der Roman Nose starb'. Die US-Armee verlor 6 Soldaten (darunter Leutnant Beecher, Forsyths Stellvertreter), 15 wurden verwundet. | Oglala (Lakota) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Arapaho (Arapaho) | Pawnee Killer White Horse Tall Bull Bull Bear Roman Nose |
| 20. September 1868 | Forsyth Beecher Expedition 1868 - Nach der Schlacht bei Beecher's Island zogen die Oglala und Arapaho mit ihren Dörfern weiter den Republican River hinunter. Nur die Cheyenne (Dog Soldiers) blieben, wo sie waren. | Oglala (Lakota) Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Pawnee Killer Roman Nose |
| 24. September 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Die Sommerexpeditionen von 1867 und 1868 gegen die Prärieindianer waren erfolglos. Die Prärieindianer waren der US-Armee immer einen Schritt voraus! George Armstrong Custer kam zu dem Schluss, dass es erfolgversprechender sei, die Indianer im Winter anzugreifen. Deshalb plante General Philip H. Sheridan nun einen Winterangriff auf die Indianerlager: . 6 Kompanien der 3. U.S. Kavallerie und 2 Kompanien Infanterie sollten von Fort Bascom / New Mexico unter dem Kommando von Major Andrew W. Evans nach Osten marschieren. 7 Kompanien des 5. U.S. Kavallerie-Regiments, 4 Kompanien des 10. U.S. Kavallerie-Regiments und eine Kompanie des 7. U.S. Kavallerie-Regiments sollten unter dem Kommando von Major Eugene A. Carr von Fort Lyon in Colorado aus nach Südosten marschieren. 11 Kompanien der 7. US-Kavallerie, 5 Kompanien Infanterie und 12 Kompanien der 19. Kansas-Freiwilligen sollten unter dem Kommando von Oberstleutnant George Armstrong Custer von Fort Dodge aus nach Süden marschieren. Neben Sherman selbst war General Alfred A. Sully als Kommandant vorgesehen. | Cheyenne Arapaho Comanche Kiowa Kiowa-Apache (Apache) | - |
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| General Philip Sheridan. Quelle: http://militaryhistory.about.com/od/1800sarmybiographies/p/sheridan.htm | |||
| 27. September 1868 | Forsyth Beecher Expedition 1868 - Die Soldaten verließen das Schlachtfeld. Die Verwundeten wurden in Krankenwagen abtransportiert. Unterwegs kamen die Soldaten an den Gräbern eines Cheyenne-Häuptlings und eines Medizinmannes der Oglala vorbei. Bei dem Cheyenne-Häuptling handelte es sich wahrscheinlich um Roman Nose. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Roman Nose |
| Anfang Oktober 1868 | Major William B. Royall befand sich mit seiner 5. U.S. Cavalry im Nordwesten von Kansas am Republican River, als sein Lager von Tall Bull und seinen Dog Soldiers angegriffen wurde. 2 Soldaten wurden getötet und 26 Pferde weggetrieben. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Tall Bull |
| 17. Oktober 1868 | Major Eugene A. Carr verließ am 14. Oktober Fort Wallace mit einer Eskorte von zwei Kompanien der 10. U.S. Kavallerie unter dem Kommando von Captain Louis H. Carpenter. Carr war auf der Suche nach vermissten Männern der 5. U.S. Kavallerie. Am 17. Oktober wurden die Truppen im Nordwesten von Kansas entlang des Beaver Creek von 400 bis 600 Dog Soldiers (Cheyenne) angegriffen. Carpenter stellte die Wagen sofort zu einer Wagenburg zusammen. Mit den neuen Spencer Karabinern (7 Schuss) konnten die Indianer auf Distanz gehalten werden. Während des Kampfes griffen 5 junge Krieger der Dog Soldier die Soldaten an. Ein Krieger namens 'Wolf Man' behauptete, eine heilige Medizin zu besitzen, die die Krieger gegen die Kugeln der Soldaten unverwundbar machen sollte. Der Angriff endete für zwei der jungen Krieger tödlich. Die Cheyenne brachen daraufhin den Angriff ab. | Cheyenne Northern Cheyenne (Cheyenne) | Wolf Man Bullet Proof |
| 25. Oktober 1868 bis 31. Oktober 1868 | Major Eugene A. Carr ritt mit der 5. U.S. Kavallerie vom Beaver Creek nach Norden und verfolgte die Indianer, die seine Truppen am 17. Oktober angegriffen hatten. Am Solomon River entdeckte er ein Dorf und griff es an. Die Indianer attackierten Carr so lange, bis das Dorf fliehen konnte. Carr glaubte, die Indianer endgültig aus Kansas vertrieben zu haben. Er kehrte mit seinen Truppen nach Fort Wallace im Westen von Kansas und dann nach Fort Lyon im Südosten von Colorado zurück. | Cheyenne | - |
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| General Alfred E. Sully. Quelle: http://history.nd.gov/textbook/unit3_3_sullysreport_whitestone.html | |||
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| Camp Supply 1869 im nördlichen Oklahoma Quelle: http://www.johnhorse.com/imgszz/campsupzz.jpg | |||
| 23. November 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - General Custer verließ am Morgen auf Befehl von General Sheridan mit dem 7. Kavallerieregiment und etwa 900 Soldaten Camp Supply in Oklahoma. Die Pferde der 7. Kavallerie waren im Gegensatz zu den anderen Pferden der anwesenden Kompanien in einem sehr guten Zustand, weshalb Custer für diesen Auftrag ausgewählt wurde. Custer nahm Verpflegung für einen Monat mit. | Osage Southern Cheyenne (Cheyenne) | Black Kettle |
| 27. November 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Oberstleutnant George Armstrong Custer greift das Lager der Südlichen Cheyenne unter Häuptling Black Kettle mit etwa 50 Zelten am Washita River an, unterstützt von Osage-Spähern. Das Lager wurde von 4 Seiten angegriffen. Im Washita-Tal hielten sich zu dieser Zeit etwa 6'000 Indianer auf, alles Stämme, die kurz zuvor den Vertrag von Medicine Lodge unterzeichnet hatten. Südlich der Cheyenne lagerten die Arapaho unter Häuptling Little Raven und die Kiowa unter Kicking Bird. Noch weiter südlich lagerten weitere Cheyenne, Arapaho, Comanche und Lipan-Apachen. Die Indianer glaubten, in Frieden zu leben und besuchten häufig General Hazen im nahe gelegenen Fort Cobb. Bei einem dieser Besuche wurden die Indianer gewarnt, dass General Sheridan mit seinen Truppen in Richtung Washita River ritt, um die Indianer anzugreifen. Der Schnee lag inzwischen meterhoch. Innerhalb von 10 Minuten war das ganze Dorf unter Kontrolle der 7. US-Kavallerie. Das ganze Dorf wurde zerstört und etwa 850 Ponys der Cheyenne erschossen. . 241 Sättel, 573 Bisonfelle, 360 ungegerbte Felle, 35 Pistolen und 47 Gewehre, 125 kg Blei, 4'000 Pfeile und Pfeilspitzen, 75 Speere, 150 kg Tabak und andere Waren fielen den Soldaten an diesem Tag in die Hände, dazu der ganze Wintervorrat an Dörrfleisch, Mehl und Kleidern. Custer verteilte die besten Pferde unter seinen Männern und ließ die restlichen 800 Ponys der Indianer erschießen. Nach Aussagen überlebender Cheyenne-Indianer verloren sie 13 Krieger (darunter Black Kettle selbst), 16 Frauen und 9 Kinder. Die 7. U.S. Kavallerie hatte 4 Tote zu beklagen, darunter Captain Hamilton. Von Major Elliott fehlte jede Spur, niemand wusste, wo er sich aufhielt und was aus ihm geworden war. Custer ließ vergeblich nach Elliott suchen und verließ ohne ihn das inzwischen niedergebrannte Dorf. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Kiowa Southern Arapaho (Arapaho) Yamparika (Comanche) Osage | Black Kettle Little Rock Kicking Bird Little Raven White Wolf |
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| Massaker am Washita River 1868 Quelle: https://www.nps.gov/nr/travel/cultural_diversity/washita_battlefield.html | |||
| 27. November 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Während des Angriffs ritt Major Elliott mit etwa 20 Soldaten hinter einer Gruppe Indianer her. Am Seargant Major Creek traf Elliott auf eine große Gruppe Indianer aus den umliegenden Dörfern. Alle Soldaten wurden getötet. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Black Kettle |
| 27. November 1868 | In der Umgebung des Dorfes von Black Kettle lagerten Arapaho, Kiowa und eine weitere Gruppe von Cheyenne-Indianern. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 1. Dezember 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Custer kam mit der 7. US-Kavallerie und den 53 gefangenen Frauen und Kindern im Camp Supply an. Custers Truppen wurden von General Philip H. Sheridan und der 19. Kansas-Freiwilligenkavallerie triumphal empfangen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 9. Dezember 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Custer, Sheridan und Crawford kehrten zum Schlachtfeld am Washita River zurück, suchten und fanden Major Elliott. Wahrscheinlich traf Major Elliott bei der Verfolgung der fliehenden Indianer auf eintreffende Arapaho und Kiowa aus den umliegenden Dörfern und wurde von dieser Übermacht getötet. Die Leichen der toten Soldaten waren furchtbar entstellt. Captain Frederick Benteen und Custer gerieten in Streit, weil Custer das Schlachtfeld verlassen hatte, ohne sich um das Schicksal von Major Elliott zu kümmern. US-Kavallerieregiment eine regelrechte Anti-Custer-Fraktion: Die einen waren für Custer, die anderen gegen Custer. Am 12. Dezember verließen Custer, Sheridan und Crawford das Schlachtfeld am Washita River in Richtung Fort Cobb. Unterwegs traf ein Kurier von General Hazen aus Fort Cobb ein, der den Truppen mitteilte, dass die Indianer am Washita River freundlich seien und in diesem Jahr keine Kämpfe gegen die weißen Siedler und Soldaten unternommen hätten (...). | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Black Kettle |
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| Major Joel Elliott. Quelle: http://custerlives.com/7thcav7.htm | |||
| 12. Dezember 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Das Kommando von Sheridan, Custer und Crawford verließ das Schlachtfeld am Washita River und trat den Rückmarsch nach Fort Cobb an. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Black Kettle |
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| Fort Cobb in Zentral-Oklahoma. Quelle: http://digital.library.okstate.edu/encyclopedia/entries/F/FO029.html | |||
| 20. Dezember 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - Custer schickte den Kiowa-Apache Häuptling Iron Shirt mit einer Friedensbotschaft zu den Cheyenne und Arapaho. Als Iron Shirt zurückkehrte, berichtete er Custer, dass Little Robe von den Cheyenne und Yellow Bear von den Arapaho versprochen hatten, sich bald in Fort Cobb zu treffen. | Kiowa-Apache (Apache) Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Iron Shirt Little Robe Yellow Bear |
| 31. Dezember 1868 | Sheridan's Winter Expedition 1868 - 21 Häuptlinge der Arapaho und Cheyenne erschienen in Fort Cobb und baten um die Erlaubnis, in der Nähe von Fort Cobb lagern zu dürfen. Bald sammelten sich mehrere Gruppen der Cheyenne und Arapaho um Fort Cobb. Am 2. Januar 1869 fand ein großer Rat mit den Häuptlingen der Cheyenne, Arapaho, Kiowa, Kiowa-Apache und Comanche sowie Custer und Sheridan statt. | Kiowa-Apache (Apache) Kiowa Penateka (Comanche) Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Iron Shirt Black Eagle Silver Knife Little Robe Yellow Bear |
| Winter 1869 | Im Winter 1868/1869 lagerten die Nördlichen Cheyenne und die Südlichen Cheyenne entlang des North Fork Republican River und des South Fork Republican River im Nordwesten von Kansas, im Südwesten von Nebraska und im Nordosten von Colorado. Die Cheyenne konnten im Winter nicht mehr am Smoky Hill River lagern. Die Kansas Pacific Railroad führte nun durch ihr früheres Wintergebiet. In der Nähe, wahrscheinlich irgendwo am Republican River, lagerten Oglala unter Whistler und Brules unter Two Strike. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Brule (Lakota) | Tall Bull White Horse Bull Bear Black Shin Gray Beard Whistler Two Strike |
| Frühling 1869 | Die US-Regierung beschloss, die Comanche und Kiowa von Fort Cobb nach Fort Sill / Texas zu verlegen. Die Cheyenne unter Little Robe und Yellow Bear sowie die Arapaho unter Yellow Bear sollten in die Umgebung von Camp Supply verlegt werden. Yellow Bull wollte den Frieden in seiner Reservation bewahren, musste aber feststellen, dass Tall Bull (Dog Soldier) eher den Krieg mit der US-Armee suchte. Nach einem Streit vertrieb er Tall Bull mit seinen 165 Zelten aus der Reservation. Von nun an teilten sich die Cheyenne, wie schon nach Sand Creek, erneut: Die Stammesgruppe unter Little Robe ging in die Reservation beim Camp Supply, während die Stammesgruppe unter Tall Bull sich weigerte, in die Reservation zu gehen und nach Norden zog, um sich den siegreichen Red Cloud und den Nördlichen Cheyenne anzuschließen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho Comanche Kiowa | Yellow Bear Tall Bull Yellow Bear |
| Frühling 1869 | Die Northern und Southern Cheyenne verließen ihre Winterquartiere am North Fork und South Fork Republican River und zogen zum Beaver Creek in Kansas. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | Tall Bull White Horse Bull Bear Black Shin Gray Beard |
| 15. März 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Am Mittag des 15. März fand Custer das Dorf der Südlichen Cheyenne mit 260 Zelten am Sweetwater Creek unter den Häuptlingen Medicine Arrow und Little Robe. Custer ritt in das Dorf der Cheyenne. Hier forderte Custer Medicine Arrow auf, mit den Cheyennes in das Reservat beim Camp Supply zu ziehen. Custer verließ daraufhin das Dorf. Custers Truppen lagerten etwa 0,75 Meilen vom Dorf der Cheyenne entfernt am Sweetwater Creek. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Osage Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Robe Medicine Arrow Big Head Dull Knife |
| 16. März 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Am nächsten Tag nahm Custer drei Cheyennes gefangen: Dull Knife, Big Head und Fat Bear. Er wollte die 3 Cheyenne gegen gefangene Weiße austauschen. Im Lager der Cheyenne befanden sich 2 weiße Frauen (Sarah C. White und Anna Brewster Morgan) und ein weißer Mann. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Osage Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Robe Medicine Arrow Big Head Dull Knife |
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| Big Head, Fat Beat und Dull Knife. Quelle: http://amertribes.proboards.com/thread/1154?page=3 | |||
| 20. März 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Die Cheyenne übergaben Custer die drei Gefangenen an die Weißen. Custer weigerte sich daraufhin, seine Gefangenen den Cheyennes zu übergeben. Am Abend lagerte Custer am Sweetwater Creek, etwa vier Meilen vom Lager der Cheyenne entfernt. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Osage Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Robe Medicine Arrow Big Head Dull Knife |
| März 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Die Comanche und Kiowa um Fort Cobb wurden nach Fort Sill umgesiedelt, die Cheyenne und Arapaho nach Darlington, Oklahoma (Indian Territory). | Kiowa Southern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 10. April 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Custers Truppen erreichten Fort Hays. Dort wurde die 19. Kansas-Freiwilligen-Kavallerie aufgelöst. 4 Männer starben an Hunger und Kälte, ein Mann starb durch einen Unfall. Von den etwa 1100 Soldaten desertierten nur 90. Die 19. Kansas-Freiwilligen-Kavallerie marschierte 2'200 Meilen durch sehr schwieriges Gelände und schlechtes Wetter. Trotzdem erfüllte die Truppe alle gestellten Aufgaben mit Bravour! Die 3 gefangenen Cheyenne-Häuptlinge (Dull Knife, Big Head, Fat Bear) wurden zusammen mit den 53 Gefangenen aus der Schlacht am Washita River im Gefängnis von Fort Hays eingesperrt. Kommandant in Fort Hays war Colonel Nelson A. Miles. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Cheyenne | Dull Knife Big Head Fat Bear |
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| Fort Hays. Quelle: http://www.fhsu.edu/library/ksheritage/Fort-Hays/ | |||
| Anfang Mai 1869 | Die Cheyenne trafen sich zu einem Rat am Washita River in Oklahoma. Die Frage war, ob man in die Reservation ziehen sollte oder nicht. Little Robe von den Dog Soldiers war für die Kapitulation. Tall Bull, White Horse und Bull Bear von den Dog Soldiers waren dagegen, ebenso Black Shin und Grey Bird von den Southern Cheyenne,. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Cheyenne Southern Cheyenne (Cheyenne) Cheyenne Cheyenne Southern Cheyenne (Cheyenne) | Tall Bull Little Robe Bull Bear Black Shin Grey Bird White Horse |
| 9. Mai 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Die drei Cheyenne-Häuptlinge Dull Knife, Big Head und Fat Bear, die Custer in Fort Hays gefangen hielt, sollten in ein anderes Gefängnis verlegt werden. Die Häuptlinge dachten, sie würden erschossen und begannen sich zu wehren. Big Head wurde sofort getötet und Dull Knife mit einem Bajonett erstochen. Fat Bear überlebte nur, weil er niedergeschlagen wurde. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Cheyenne | Dull Knife Big Head Fat Bear |
| 10. Mai 1869 | General Sheridan bemerkte, dass Tall Bull das Reservat verlassen hatte und befahl Major Eugene Carr, Tall Bull zu suchen und anzugreifen. Major Eugene Carr verließ Fort Wallace mit sieben Kompanien der 5. US-Kavallerie und marschierte nach Norden. Er wollte das Gebiet zwischen dem Republican River und dem Smoky Hill River nach Cheyenne und Oglala absuchen. | Cheyenne | - |
| 13. Mai 1869 | Major Eugene Carr stieß mit sieben Kompanien der 5. US-Kavallerie entlang des Beaver Creek im Nordwesten von Kansas auf das Dorf von Tall Bull. Tall Bull war gerade von einem Treffen am Washita River in sein Dorf zurückgekehrt. Einem Großteil des Stammes war die Flucht gelungen. In der Eile mussten jedoch viele Zelte und Vorräte zurückgelassen werden. Carr brannte das ganze Dorf nieder. Voller Zorn wandte sich Tall Bull zum Smoky River (Kansas) und führte dort Überfälle und Raubzüge durch, zerstörte ein 3 km langes Eisenbahnstück und entführte 2 Frauen. In den folgenden Tagen verfolgte Carr die Cheyenne bis in die Gegend von Spring Creek im südlichen Nebraska. Dann gab Carr die Verfolgung auf und marschierte nach Fort McPherson zurück. Tall Bull begab sich in das Dorf der Oglala unter den Häuptlingen Little Wound und Pawnee Killer an der Quelle des Solomon River im Nordwesten von Kansas. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Tall Bull Pawnee Killer Little Wound |
| 13. Mai 1869 | Major Eugene Carr stieß mit sieben Kompanien der 5. US-Kavallerie entlang des Beaver Creek im Nordwesten von Kansas auf das Dorf von Tall Bull. Tall Bull war gerade von einem Treffen am Washita River in sein Dorf zurückgekehrt. Einem Großteil des Stammes war die Flucht gelungen. Doch in der Eile mussten viele Zelte und Vorräte zurückgelassen werden. Carr brannte das ganze Dorf nieder. Voller Zorn wandte sich Tall Bull zum Smoky River (Kansas) und führte dort Überfälle und Raubzüge durch, zerstörte ein 3 km langes Eisenbahnstück und entführte 2 Frauen. In den folgenden Tagen verfolgte Carr die Cheyenne bis in die Gegend von Spring Creek im südlichen Nebraska. Dann gab Carr die Verfolgung auf und marschierte nach Fort McPherson zurück. Tall Bull begab sich in das Dorf der Oglala unter den Häuptlingen Little Wound und Pawnee Killer an der Quelle des Solomon River im Nordwesten von Kansas. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Tall Bull Pawnee Killer Little Wound |
| 21. Mai 1869 | Ab dem 21. Mai griffen Cheyenne und Oglala als Vergeltung für das Niederbrennen ihres Dorfes am Beaver Creek weiße Siedler entlang des Solomon Rivers, des Saline Rivers und des Republican Rivers an. Die Angriffe dauerten bis zum 12. Juni. Dies waren die letzten Angriffe der Cheyenne Dog Soldiers im nördlichen Kansas. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Tall Bull Pawnee Killer Little Wound |
| 9. Juni 1869 | Major Eugene Carr verließ Fort McPherson mit 8 Kompanien der 5. U.S. Kavallerie und 3 Kompanien Pawnee Scouts unter dem Kommando von Frank North. Unter dem Kommando von Carr befanden sich etwa 500 Mann. | Cheyenne | - |
| 12. Juni 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Befreiung der 53 von Custer gefangen genommenen Cheyenne-Indianer in Fort Hays. | Cheyenne | - |
| Juni 1869 | Custers Sweetwater Expedition 1869 - Im Hochsommer 1869 akzeptierten die Cheyenne von Little Robe und Medicine Arrow sowie die Arapaho von Little Raven und Yellow Bear die Reservation gemäß dem Vertrag von Medicine Lodge 1867 und zogen nach Camp Supply im Norden Oklahomas. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Arapaho (Arapaho) Arapaho | Little Robe Medicine Arrow Little Raven Yellow Bear |
| 11. Juli 1869 | Am 5. Juli lagerte das Kommando von Major Eugene Carr am Cherry Creek, einem Nebenfluss des Republican River. Zur gleichen Zeit lagerten die Dog Soldiers mit einigen Oglala im Quellgebiet des Flusses. In der Nacht zum 5. Juli versuchten die Cheyenne, die Pferde wegzutreiben, was aber dank der Wachsamkeit der Pawnee-Scouts misslang. Noch in derselben Nacht verlegten die Cheyenne und Oglala ihr Lager in die Gegend des heutigen Summit Springs am White Butte Creek. Am 11. Juli entdeckten die Pawnee-Scouts unter Major Frank North Spuren von Jägern, die zu ihrem Dorf zurückkehrten. Die Truppen von General E. Carr und die Pawnee unter dem Kommando von Major Frank North griffen das Lager aus drei Richtungen an. Von 2 gefangenen weißen Frauen wurde eine zu Beginn des Angriffs getötet. Die Indianer waren völlig überrascht. 52 Indianer wurden getötet (die meisten davon wahrscheinlich Frauen, Kinder und Alte) und nur 18 Frauen und Kinder gefangen genommen. 400 Pferde wurden erbeutet. Am nächsten Tag wurde das Dorf niedergebrannt. Im Dorf fanden die Soldaten viel Gold und Silber, das die Indianer den weißen Siedlern abgenommen hatten. Auch Häuptling Tall Bull und viele bekannte Dog Soldiers wurden bei diesem Angriff getötet. Von da an gab es bis 1874 keine Kämpfe mehr zwischen Cheyenne und Weißen (Adobe Walls). Damit waren die Kämpfe in der südlichen Prärie beendet. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) | Tall Bull |
| Winter 1869 | Ein Teil der Cheyenne verbrachte den Winter an den Ufern des South Fork Republican River im östlichen Colorado. In der Nähe lagerten Oglala unter Häuptling Whistler und Brule-Lakota unter Two Strike. Normalerweise überwinterten die Cheyenne am Smoky Hill River im Zentrum von Kansas. Inzwischen wurde dieses Gebiet jedoch von der Kansas Pacific Railway und einer Postkutschenlinie durchquert. | Cheyenne Oglala (Lakota) Brule (Lakota) | Whistler Two Strike |
| Winter 1869 | Ein Teil der Cheyenne verbrachte den Winter im Gebiet der Antelope Hills. Die Antelope Hills liegen nördlich des Black Kettle National Grassland im Westen von Oklahoma, nördlich des Washita River. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) Cheyenne Cheyenne Southern Cheyenne (Cheyenne) | Tall Bull White Horse Grey Bird Black Shin Bull Bear |
| Winter 1869 | Ein Teil der Cheyenne verbrachte den Winter im Gebiet der Antelope Hills. Die Antelope Hills liegen nördlich des Black Kettle National Grassland im Westen von Oklahoma, nördlich des Washita River. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Tall Bull |
| April 1870 | Die Indianeragentur für die nördlichen Cheyenne und Arapaho wurde von Camp Supply (Fort Supply) weiter nach Süden an den North Canadian River verlegt. 4 Jahre später wurde südwestlich der Agentur Fort Reno errichtet, um die Agentur besser schützen zu können. | Cheyenne Arapaho | - |
| Anfang Juni 1870 | Anfang Juni beschlossen Kiowa und Comanche während der Kiowa Medicine Lodge Zeremonie, die Soldaten aus ihrem Land zu vertreiben. Die Mehrheit der ebenfalls anwesenden Cheyenne-Indianer weigerte sich. Schon vor der Medicine Lodge-Zeremonie hatten sich einzelne Gruppen der Comanche und Kiowa feindlich gegenübergestanden. | Comanche Southern Cheyenne (Cheyenne) Kiowa | Little Robe Little Heart |
| 25. September 1870 | Hunkpapa, Miniconjou und Northern Cheyenne griffen Holzfäller etwa 2 Meilen von Fort Buford entfernt an und töteten einen Holzfäller. Die Indianer verloren fünf Krieger. Es war das letzte Mal, dass Sitting Bull Fort Buford angriff. Von nun an war Sitting Bull weniger aktiv an der Front und mehr mit defensiven Aufgaben als Häuptling der Lakota beschäftigt. Immerhin war er schon fast 40 Jahre alt. Die offensiven Aufgaben übernahm nun Crazy Horse, der sehr ähnlich wie Sitting Bull dachte. | Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull |
| April 1872 | Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Im Winter 1871/1872 erfuhr Sitting Bull, dass die US-Regierung den Bau einer Eisenbahnlinie entlang des Yellowstone River plante und dass den beiden Expeditionen von 1871 noch zwei weitere folgen sollten. Sitting Bull schickte Spotted Tail als Gesandten nach Fort Sully. Der etwa 30-jährige Spotted Eagle erschien mit 150 Zelten der Sans-Arc vor der Cheyenne River Agency bei Fort Sully in Süd-Dakota. Im Gespräch mit dem Kommandanten des Forts, Colonel David S. Stanley, wollte Spotted Eagle wissen, ob die Northern Pacific Railroad nun gebaut würde. Wenn ja, würde er gegen die Bauarbeiter kämpfen, solange er lebe. Als er die Agentur verließ, weigerten sich die Sans Arc (Lakota), Rationen der US-Regierung mitzunehmen. Stanley machte Spotted Tail klar, dass die Northern Pacific Railroad gebaut würde. Colonel Stanley sollte die zweite Expedition im Juli 1872 entlang des Yellowstone River leiten. Sitting Bull sandte Reiter zu den Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho, um sie zu einem Treffen im August 1872 einzuladen. Das Treffen sollte am Powder River in der Nähe der Grenze zwischen Montana und Wyoming stattfinden (möglicherweise in der Gegend von Moorhead). | Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Spotted Eagle Sitting Bull |
| Anfang August 1872 | Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Hunkpapa, Sans Arc, Miniconjou, Brule, Northern Cheyenne und Arapaho lagerten gemeinsam in einem großen Lager am Powder River an der Grenze zwischen Montana und Wyoming. Das Lager umfasste etwa 2000 Krieger. Die Häuptlinge besprachen die beiden bevorstehenden Expeditionen der Northern Pacific Railway und wie die Stämme darauf reagieren sollten. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte noch immer am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und schlichen sich in das Lager der Soldaten. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist kamen ums Leben. Nach dem Gefecht weigerte sich Baker, sein Lager zu verlegen. Die Ingenieure der Northern Pacific Railway mussten sich von Tag zu Tag weiter vom Lager der Soldaten entfernen. Schließlich willigten sie ein, nach Fort Ellis zurückzukehren. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte immer noch am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und schlichen sich in das Lager der Soldaten. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist wurden getötet. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte noch immer am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und drangen in das Lager der Soldaten ein. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist wurden getötet. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
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| Gesamtansicht der Schlacht von Baker 1872. Quelle: https://thelbha.proboards.com/thread/2885/baker-fight-8-14-1872 | |||
| Ende April 1873 | Die Hunkpapa und Northern Cheyenne entdeckten ein Dorf der Crow und New Perce an der Mündung des Rosebud Creek. Die Hunkpapa und Cheyenne griffen das Dorf an und ritten direkt hinein. Sitting Bull führte den Angriff an. 5 Hunkpapa wurden getötet, darunter Middle Bull und Sitting Crow. Zwei weitere Hunkpapa starben später an ihren Verletzungen. 4 Nez Perce und vielleicht 10 Crow Indianer starben bei diesem Angriff. In der folgenden Nacht stahlen die Hunkpapa weitere 10 Pferde aus dem Dorf der Crow und Nez Perce. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Nez Perce Crow | Sitting Bull Sitting Crow Old Bull Middle Bull Iron Thunder Fish in the kettle Little Horse Scout Catch the bear Strikes him as he runs Rain-in-the-face |
| 10. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Am Abend erhielten die Hunkpapa und Miniconjou Verstärkung von Miniconjou, Oglala, Sans Arc und Cheyenne vom unteren Bighorn River. Diese Streitmacht war unter anderem mit Henry und Winchester Repetiergewehren bewaffnet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull White Bull Gall Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Um 4 Uhr morgens begannen die Indianer vom anderen Ufer des Yellowstone River auf Custers Soldaten zu schießen. Die große Schussentfernung von etwa 450 Metern erschwerte ein präzises Schießen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Nach den ersten Schüssen überquerten die Indianer den Yellowstone River etwa 1 bis 1,5 Meilen von Custers Lager entfernt. In dieser Phase des Gefechts wurde Custers Ordonnanz, Private John H. Tuttle, von einem Scharfschützen der Indianer erschossen. Zuvor hatte Tuttle mehrere Indianer über die gleiche Distanz von ihren Ponys gezogen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Custer schickte Leutnant Charles Braden mit 20 Soldaten auf einen nahe gelegenen Hügel, um die Lage zu überblicken und die angreifenden Indianer bekämpfen zu können. Etwa 200 Indianer überquerten den Yellowstone River und näherten sich dem Lager der Soldaten. Aus einer Entfernung von etwa 30 Metern eröffneten Bradens Männer das Feuer auf die herannahenden Indianer. Das Feuer zwang die Indianer zum Rückzug, mehrere Indianer wurden getötet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Custer schickte Leutnant Charles Braden mit 20 Soldaten auf einen nahe gelegenen Hügel, um die Lage zu überblicken und die angreifenden Indianer zu bekämpfen. Etwa 200 Indianer überquerten den Yellowstone River und näherten sich dem Lager der Soldaten. Aus einer Entfernung von etwa 30 Metern eröffneten Bradens Männer das Feuer auf die anrückenden Indianer. Das Feuer zwang die Indianer zum Rückzug, mehrere Indianer wurden getötet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Sechs Kompanien bildeten nun eine Kampflinie und griffen die Lakota und Northern Cheyenne an, die zu Beginn der Schlacht den Yellowstone River an der Mündung des Bighorn River überquert hatten. Die Indianer konnten dem Feuer der Soldaten nicht standhalten und mussten fliehen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Zur gleichen Zeit traf Stanley mit drei Kompanien Infanterie und Artillerie nördlich von Custers Lager ein und begann, auf die Indianer auf der anderen Seite des Yellowstone River zu schießen. Die Infanterie war mit weitreichenden Springfield Breechloading-Gewehren ausgerüstet, die noch auf 1000 Meter tödlich trafen! Die Artillerie schoss dreimal auf die Indianer, dann war die Schlacht am Pease Bottom vorbei. Nach dem Buch 'Custer and the 1873 Yellowstone Survey, by M. John Lubetkin, Army and Navy Journal page 311' hatten die Indianer in beiden Gefechten 4 Tote, 12 Verwundete und 26 tote Ponys. Von den Verwundeten erlagen schätzungsweise weitere 6 ihren Wunden, so dass die Indianer in beiden Gefechten insgesamt 10 Tote zu beklagen hatten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
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| Gezogene Roadman-Kanone. Quelle: Wikipedia | |||
| 27. Juni 1874 | Der Medizinmann der Comanchen, Isatai, versprach den Comanchen ein goldenes Zeitalter. Ein Zauber sollte die Krieger vor den Kugeln der Weißen schützen. Er rief die Comanchen zum erbitterten Kampf gegen die Weißen auf. Zu dieser Zeit sahen sich die Kwahadi mit der Tatsache konfrontiert, dass die weißen Büffeljäger unzählige Bisons abschlachteten und damit die Existenz der Comanche ernsthaft bedrohten. Und das in einem Gebiet, das im Vertrag von Medicine Lodge 1867 den Indianern und nicht den Weißen als Jagdgebiet zugesprochen worden war. Aus der Umgebung von Fort Lodge zogen immer wieder weiße Bisonjäger in das Jagdgebiet der Indianer südlich des Arkansas River. Angeführt von Isatai schlichen sich einige hundert Comanche, Kiowa und Südliche Cheyenne in der Nacht an den alten Handelsposten bei Adobe Walls heran. Die Indianer konnten sich nicht auf den Überraschungseffekt verlassen, denn die Büffeljäger hatten die ganze Nacht in einem Saloon gearbeitet. So wurden die in Reih und Glied aufgestellten Indianer erst im Morgengrauen gesichtet. Den 28 Büffeljägern gelang es, mit ihren weitreichenden und treffsicheren Sharps-Büffelbüchsen den Ansturm der Indianer zu stoppen, die nie nahe genug an die Büffeljäger herankamen. Die Büffeljäger verteidigten sich aus 3 Blockhäusern. Um ca. 14:00 Uhr des ersten Tages zogen die Indianer demotiviert ab und kamen in den nächsten 2 Tagen immer wieder vorbei, griffen aber nicht mehr an. Die Büffeljäger verloren gleich zu Beginn 2 Frachtmänner, die noch in ihren Fahrzeugen schliefen. Ein dritter Büffeljäger starb ebenfalls zu Beginn des Kampfes. Die Indianer verloren 6 Cheyenne und 3 Comanchen. Am dritten Tag gelang dem 23-jährigen Scout Billy Dixon der berühmte Schuss, als er mit seinem Sharps-Gewehr Kaliber 0,50 aus einer Entfernung von etwa 1400 Metern einen Indianer auf einem entfernten Hügel aus dem Sattel schoss. Der verwundete Quanah Parker befahl daraufhin seinen Kriegern den Rückzug. Nach diesem Gefecht gaben die Büffeljäger ihr Fort auf, das etwa eine Meile vom verlassenen Bents Fort am Adobe Creek entfernt lag. | Quahadi (Comanche) Kiowa Southern Cheyenne (Cheyenne) Apache | Quanah Parker |
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| Sharps Gewehr Modell 1874. Quelle: Daniel Thomet 2021, Southwest Museum of the American Indian, Los Angeles. | |||
| Juli 1874 | Eine Gruppe frustrierter Cheyenne zog zum Smoky Hill River in Kansas und tötete fünf der neun Mitglieder eines Einwandererzuges der Familie Germaine. | Southern Cheyenne (Cheyenne) | Medicine Water |
| Juli 1874 | Fort Reno wurde im Norden Oklahomas von Truppen der 6. U.S. Kavallerie unter Colonel Thomas H. Neil in der Nähe der Darlington Indian Agency errichtet. Die Darlington Indian Agency war für die südlichen Cheyenne und Arapaho zuständig. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | - |
| 17. August 1874 - 2. Oktober 1874 | Bighorn Expedition 1874 - 400 Soldaten unter dem Kommando von Anson Mills starteten eine Expedition mit 5 Scouts und 68 Teamstern. Die Späher wurden von Buffalo Bill angeführt. Die Truppen waren auf der Suche nach feindlichen Lakota und Cheyenne, die zu dieser Zeit Siedler und Minenarbeiter im Gebiet des South Pass überfielen. Die Expedition startete an der Rawlins Station der Union Pacific Railway und ritt nach Norden. | Lakota Cheyenne | - |
| Ende August 1874 | Bighorn Expedition 1874 - Etwa zu dieser Zeit erreichte die Bighorn Expedition von Anson Mills die Fraker Mountains in Zentral-Wyoming. Von hier aus hatte Mills einen guten Überblick über das Tal des Red Fork River des Powder River. Dort wurde am 25. November 1876 das Dorf der Northern Cheyenne von Colonel Mackenzie angegriffen. | Lakota Cheyenne | - |
| 27. September 1874 | Die Comanchen unter ihrem Häuptling Quanah Parker wurden im Palo Duro Canyon im Norden von Texas von Colonel Mackenzie und seinen 7 Kompanien der 4. Kavallerie vernichtend geschlagen, wobei alle Zelte, über 1000 Pferde und fast alle Vorräte zerstört wurden. Mackenzie trieb die Pferde der Komantschen im nahegelegenen Tule Canyon in den Tod. Die Überlebenden zogen sich in den Ilano Estacado, ein ödes Wüstengebiet, zurück, konnten sich dort aber nicht lange halten. Im Juni 1875 ergaben sich die Comanche und zogen in die Reservate Fort Sill (Oklahoma) und Fort Reno. | Quahadi (Comanche) Quahadi (Comanche) Cheyenne Quahadi (Comanche) Kiowa | Quanah Parker Red Warbonnet Iron Shirt Poor Buffalo Lone Wolf |
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| Oberst Ranald S. Mackenzie. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| Anfang 1875 | Anfang des Jahres kam White Horse mit seinen Dog Soldiers nach Darlington, Oklahoma (Indian Territory) und kapitulierte. Später kapitulierte auch Stone Calf. Die Indianer wurden als Kriegsgefangene gehalten und mit Rationen versorgt. Im Frühjahr 1875 ließ Colonel Neal alle männlichen Indianer aufstellen und 25 von ihnen in ein Wachhaus sperren. Mexikaner hatten berichtet, dass Indianer in Mexiko Überfälle begangen hätten. Die 25 Indianer wurden später über Fort Sill nach Florida gebracht und blieben dort 5 Jahre. Einige Indianer starben in Florida, die Überlebenden durften ins Indianerterritorium zurückkehren. Währenddessen wurden die jüngeren Männer im Indianergebiet gezwungen, die Schule in Carlisle (Pennsylvania) zu besuchen, um Englisch zu lernen. Danach durften auch diese wieder in das Indianergebiet zurückkehren. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | White Horse Stone Calf |
| 6. April 1875 | Schlacht am Dark Water Creek 1875 - Southern Cheyenne Exodus 1875 - 167 Südliche Cheyenne unter Häuptling Little Bull lagerten am Canadian River. Die Südlichen Cheyenne hatten den Winter außerhalb der Darlington-Reservation verbracht. Reiter aus dem Lager von White Horse brachten die Nachricht, dass Indianer in der Darlington-Reservation gefangen genommen und nach Florida gebracht würden. Little Bull beschloss, das Lager abzubrechen und sich den nördlichen Cheyenne in den Black Hills anzuschließen. Alle südlichen Cheyenne lebten bereits in Reservationen und konnten ihr traditionelles Leben nicht mehr weiterführen. Die nördlichen Cheyenne lebten noch frei in der Prärie. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | White Bear Little Bull |
| 8. April 1875 | Schlacht am Dark Water Creek 1875 - Southern Cheyenne Exodus 1875 - In der Nähe von Fort Wallace am Punished Woman Creek stahlen die fliehenden Cheyenne mehrere Rinder. Dadurch wussten die Truppen von Fort Wallace, dass sich die fliehenden Cheyenne in der Gegend aufhielten. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | White Bear Little Bull |
| 10. April 1875 | Schlacht am Dark Water Creek 1875 - Southern Cheyenne Exodus 1875 - Leutnant Austin Henely verlässt mit der Kompanie A der 6. U.S. Kavallerie Fort Wallace, um die fliehenden Süd-Cheyenne zu verfolgen. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | White Bear Little Bull |
| Mitte April 1875 | Schlacht am Dark Water Creek 1875 - Southern Cheyenne Exodus 1875 - Die Cheyenne überfielen ein Jagdlager von 4 Weißen. Die Weißen konnten entkommen und schlossen sich den Truppen der 6. U.S. Kavallerie an. Dieser Überfall führte die 6. U.S. Kavallerie wieder auf die Spur der fliehenden Cheyenne. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | White Bear Little Bull |
| 23. April 1875 | Schlacht am Dark Water Creek 1875 - Southern Cheyenne Exodus 1875 - Das Dorf Little Bull wurde am Morgen von 40 gut bewaffneten Soldaten der 6. US-Kavallerie überfallen. 19 Krieger und 8 Frauen und Kinder starben bei dem Angriff, darunter auch der Häuptling Little Bull. Die meisten Dorfbewohner konnten fliehen. Eine Gruppe Cheyenne konnte nicht rechtzeitig aus dem Dorf fliehen und grub sich auf einem nahegelegenen Hügel ein. Diese Gruppe leistete etwa 3 Stunden Widerstand und wurde schließlich von den Soldaten überrannt. Keiner der Cheyenne überlebte. 2 Soldaten kamen ums Leben. 140 Ponys der Indianer wurden erschossen. Es war die letzte Schlacht der Southern Cheyenne gegen die Truppen der US-Armee. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | White Bear Little Bull |
| 23. April 1875 | Schlacht am Dark Water Creek 1875 - Southern Cheyenne Exodus 1875 - Das Dorf Little Bull wurde am Morgen von 40 gut bewaffneten Soldaten der 6. US-Kavallerie angegriffen. 19 Krieger und 8 Frauen und Kinder starben bei dem Angriff, darunter auch der Häuptling Little Bull. Die meisten Dorfbewohner konnten fliehen. Eine Gruppe Cheyenne konnte nicht rechtzeitig aus dem Dorf fliehen und grub sich auf einem nahegelegenen Hügel ein. Diese Gruppe leistete etwa 3 Stunden Widerstand und wurde schließlich von den Soldaten überrannt. Keiner der Cheyenne überlebte. 2 Soldaten kamen ums Leben. 140 Ponys der Indianer wurden erschossen. Es war die letzte Schlacht der Southern Cheyenne gegen die Truppen der US-Armee. | Southern Cheyenne (Cheyenne) Southern Cheyenne (Cheyenne) | White Bear Little Bull |
| Sommer 1875 | Sitting Bull arrangierte ein Sonnentanztreffen mit den Northern Cheyenne, um sie als Verbündete im Kampf gegen die wachsende Flut der Weißen zu gewinnen. Die Northern Cheyenne hatten schon immer mit den Oglala und Miniconjou gekämpft und gejagt, aber nicht mit den weiter nördlich lebenden Hunkpapa. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Twin Crazy Horse Spotted Eagle Little Wolf White Bull |
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| Lakota-Sonnentanz. Quelle: http://lib.fit.edu/print.php?app=librarydisplays | |||
| Anfang März 1876 | Hunkpapa und Northern Cheyenne belagerten vom Herbst 1875 bis zum Spätwinter 1876 Fort Pease in der Nähe der heutigen Stadt Bozeman und töteten sechs der etwa zwei Dutzend anwesenden Zivilisten und verwundeten acht Männer. Nach einem Hilferuf trafen Infanterie und Kavallerie aus Fort Ellis unter dem Kommando von Major James S. Brisbin Anfang März 1876 im Fort ein. Das Fort wurde aufgegeben und die überlebenden Zivilisten wurden von den Truppen nach Fort Ellis gebracht. | Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull |
| Anfang März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Die Northern Cheyenne unter ihren Häuptlingen Old Bear, Box Elder und Black Eagle führten ein Dorf von etwa 60 Zelten vom Tongue River zum Powder River, etwa 40 Meilen nördlich der Mündung des Little Powder River. Unter ihnen waren etwa zehn Zelte der Oglala unter He Dog und einige Miniconjou-Lakota. Insgesamt dürften sich etwa 735 Personen im Lager befunden haben, davon etwa 210 Männer im wehrfähigen Alter. Das Lager wurde mehrmals von anderen Cheyenne-Häuptlingen besucht, die die anwesenden Cheyenne-Häuptlinge warnten, dass Soldaten in ihr Dorf kommen und sie angreifen würden, wie Spotted Wolf, Medicine Wolf, Twin und Little Wolf. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder Black Eagle He Dog Little Wolf Twin Medicine Wolf Spotted Wolf |
| 3. November 1875 | Bighorn Expedition März 1876 - Vertrag von Fort Laramie 1868Im Weißen Haus in Washington fand eine Sitzung mit Präsident Ulysses Grant, den Generälen Philip Sheridan und George Crook, Verteidigungsminister William Belknap und hohen zivilen Vertretern statt, um eine Lösung für das Sioux-Problem zu finden. Folgende Beschlüsse wurden gefasst: - Die Regierung verbietet weiterhin offiziell den Betrieb von Goldminen in Montana, wird aber von sich aus nicht tätig. Mit anderen Worten: Die Regierung verbietet etwas, weiß aber, dass das Verbot nicht eingehalten wird, unternimmt aber nichts dagegen.- Infanterie und Kavallerie unter Captain Robert Pollack - Die noch freien Lakota werden aufgefordert, ihr Land zu verlassen und wie die südlichen Lakota in die Great Sioux Reservation zu ziehen. Diese Maßnahme wurde im Vertrag von Fort Laramie 1868 auch schriftlich festgehalten, aber nicht alle Prärieindianer hatten sich an diese Vereinbarung gehalten. Der Krieg gegen die letzten freien Prärieindianer hatte nichts mit dem Streit um die Black Hills zu tun. Die Weißen interpretierten die ständigen Überfälle der Indianer auf die Bewohner Montanas und die Angriffe auf friedliche Indianer wie die Crow und Arikara als Verletzung des Vertrages von Fort Laramie 1868. Nur hatten einige Häuptlinge dieser letzten freien Prärieindianer diesen Vertrag nie unterschrieben und bewegten sich weiterhin außerhalb der Reservate. Außerdem war es den Reservationsindianern erlaubt, außerhalb der Reservationen zu jagen, solange das Wildangebot groß genug war. | Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull |
| 9. November 1875 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Am 1. März marschierte die Expedition unter seinem Kommando und dem von Colonel Joseph Reynolds von Fort Fetterman (Wyoming) nach Norden auf der Suche nach Indianerdörfern. Am 17. März 1876 überfiel Colonel Joseph Reynolds mit sechs Kompanien Kavallerie ein Dorf der Northern Cheyenne und Oglala am Powder River nördlich der heutigen Ortschaft Moorhead in Montana. Watkins, U.S. Indian Inspector, schrieb einen geharnischten Brief an Commissioner John Q. Smith. Watkins hatte zuvor eine Reise durch Nord- und Süd-Dakota und den Osten Montanas unternommen. Watkins stellte fest, dass dieses Gebiet so reich an Wild sei, dass die dort lebenden Indianer keine Lebensmittel von der US-Regierung benötigten und daher keinen Grund hätten, in den Reservaten zu bleiben. Watkins erkannte auch, dass die einzelnen Stämme nicht von einem einzigen Häuptling geführt wurden. So kam es vor, dass Red Cloud von den Oglala-Lakota 1868 den Vertrag von Fort Laramie unterzeichnete, andere Oglala-Lakota-Häuptlinge wie Crazy Horse jedoch nicht. Crazy Horse hatte nicht die Absicht, in die Reservation zu gehen und lebte weiterhin außerhalb der Reservation.Watkins empfahl, dass 1000 Soldaten unter dem Kommando eines erfahrenen Kommandanten die Indianer im Winter angreifen und unterwerfen sollten. Im Dezember 1875 stimmten die Generäle Sheridan, Crook und Terry dem Vorschlag von Watkins zu. General George W. Crook begann nun mit der Planung eines Winterfeldzuges gegen die Indianer der nördlichen Prärie. Ein Ergebnis dieser Planung war der Angriff auf ein Dorf der Northern Cheyenne am Powder River am 17. März 1876. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Lakota | - |
| 6. Dezember 1875 | Bighorn Expedition März 1876 - Die Indianeragenten wurden von der US-Regierung beauftragt, Meldereiter zu den Stämmen zu schicken und das Ultimatum der Regierung zu überbringen: Bis zum 31. Januar 1876 sollten sich alle Indianer in den Reservationen einfinden und ergeben. Nach diesem Datum sollten alle noch frei lebenden Indianer außerhalb der Reservate als feindliche Indianer betrachtet und bekämpft werden. Unter den gegebenen Umständen war es unmöglich, diesen Termin einzuhalten. Der Winter 1875/1876 ging mit Temperaturen zwischen -30 und -40 Grad unter Null als der kälteste Winter seit langem in die Geschichte ein. Die Nachricht traf am 20. Dezember im Cheyenne River Reservat (Miniconjou-Lakota) und am 22. Dezember im Standing Rock Reservat (Hunkpapa-Lakota) ein. Die Hunkpapa überwinterten an der Mündung des Powder River, die Northern Cheyenne, Sans Arc und Miniconjou am Tongue River. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall Crazy Horse |
| Winter 1875 - 1876 | Die Northern Cheyenne unter ihrem Häuptling Dull Knife verbrachten den Winter bei den Oglala in der Red Cloud Agency No. 2. Im Frühjahr verließen die Cheyenne die Agency und zogen entlang des Powder River. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife |
| Winter 1875 - 1876 | Miniconjou's, Sans Arc's, Oglala's und Northern Cheyenne überwinterten im Winter 1875/1876 westlich des Powder River am Mittellauf des Tongue River in Montana. | Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Winter 1875 - 1876 | Die Lager der Cheyenne befanden sich südlich des Yellowstone River entlang des Powder River und des Tongue River. Gemäß dem Vertrag von Fort Laramie von 1868 durften die Cheyenne Bisons jagen und Bisonfelle gewinnen. Ein Cheyenne-Dorf lag am Otter Creek, der bei Ashland (Montana) in den Tongue River mündet. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 1. Februar 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Das Ultimatum verstrich, ohne dass sich die Indianer in der Reservation niederließen. Nur ein kleiner Teil der Indianer fand den Weg in die Reservation. General Shermans Armee erhielt nun den Befehl, die Indianer in die Reservate zu treiben. General George Crook war zu dieser Zeit in Omaha stationiert, General Alfred Terry in St. Paul, Minnesota.) General Shermans Plan sah den Einmarsch von drei Einheiten in das Gebiet der Lakota vor:. - Von Fort Abraham Lincoln im Osten von Nord-Dakota aus sollte General Alfred Terry mit 2'000 Soldaten in Richtung Yellowstone River reiten. In seiner Begleitung befand sich Oberstleutnant George Armstrong Custer mit seinem 7. - Von Fort Ellis in Montana aus sollte Colonel Gibbon mit 1'300 Soldaten aufbrechen. Er sollte sich mit General Alfred Terry am Yellowstone River treffen. - Aus dem Süden sollte General George Crook von Fort Fetterman aus mit etwa 1'000 Soldaten nach Norden vorstoßen. Unterstützt wurde die Armee von Crow- und Shoshone-Scouts. Die erste konkrete Aktion sollte jedoch von General George W. Crook ausgehen, der am 17. März 1876 ein Dorf der Northern Cheyenne am Powder River angriff. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall Crazy Horse |
| Ende Februar 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Die Northern Cheyenne unter ihren Häuptlingen Old Bear, Box Elder und Black Eagle führten ein Dorf von etwa 60 Zelten vom Tongue River zum Powder River, etwa 40 Meilen nördlich der Mündung des Little Powder River. Unter ihnen waren etwa zehn Zelte der Oglala unter He Dog und einige Miniconjou-Lakota. Insgesamt dürften sich etwa 735 Personen im Lager befunden haben, davon etwa 210 Männer im wehrfähigen Alter. Das Lager wurde mehrmals von anderen Cheyenne-Häuptlingen besucht, die die anwesenden Cheyenne-Häuptlinge warnten, dass Soldaten in ihr Dorf kämen und sie angreifen würden, darunter Spotted Wolf, Medicine Wolf, Twin und Little Wolf. Red Cloud schickte Crawler von der Red Cloud Agency in das Dorf der Northern Cheyenne und Oglala. Crawler bat He Dog, den Häuptling der Oglala, zur Red Cloud Agency zurückzukehren. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder Black Eagle He Dog Little Wolf Twin Medicine Wolf Last Bull Spotted Wolf |
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Um 9'00 Uhr am Morgen des 17. März 1876 griffen die Kompanien K unter Captain James Egan und I unter Captain Noyes Henry das Dorf der Cheyenne und Oglala von Stellungen aus an, die etwa eine halbe Meile von der Mündung des Thompson Creek entfernt lagen. Die Kompanie K sollte durch das Dorf zum nördlichen Rand des Dorfes reiten. Die Kompanie I sollte den Südrand des Dorfes besetzen und dort mit den Scouts die Pferde von den Indianern fernhalten, zusammentreiben und bewachen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
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| He Dog, Oglala Häuptling 1877 Quelle: Wikipedia | |||
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Die Kompanie K unter Hauptmann Egan, die sich vom Südrand des Dorfes näherte, traf gegen 9'30 Uhr morgens etwas oberhalb des Südrandes des Dorfes auf die Soldaten der Kompanie M unter Hauptmann Anson Mills, die sich von Westen näherten. Beide Kompanien setzten ihren Angriff gemeinsam in Richtung des nördlichen Dorfrandes fort, der inzwischen fast völlig verlassen war. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Die Kompanien E unter dem Kommando von 1st Lieutenant Rawolle William und F unter dem Kommando von Captain Moore Alexander bezogen auf Befehl von Reynolds ihre Stellungen 'under the bluff'. Da das Gelände vor Beginn der Schlacht nicht ausreichend erkundet werden konnte, fand sich Moore nicht wie gewünscht im Gelände zurecht und bezog eine Stellung, die zu weit vom Dorf entfernt war. Moore hätte wahrscheinlich eine Stellung am nördlichen Rand des Dorfes beziehen sollen, um die Flucht der Indianer entlang des Flood Creek oder nach Nordosten zu verhindern. Dennoch schossen die Soldaten auf das etwa 1100 Yards entfernte Dorf. Der Springfield-Karabiner Modell 1873 hatte jedoch nur eine maximale Reichweite von 600 Yards. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Der Angriff von Egan und Mill veranlasste fast alle Indianer des Dorfes zur Flucht an den nördlichen Ortsrand. Von dort aus wurden die fliehenden Indianer von einer kleinen Gruppe Soldaten der Kompanie E unter Major Stanton (Chef der Späher), 2nd Leutnant Frederick Sibley und fünf Soldaten unter Feuer genommen. Stantons Männer befanden sich ursprünglich in den Stellungen der beiden Kompanien von Moore und machten sich auf den Weg, um eine Stellung näher am Dorf zu erkunden. Die übrigen Soldaten der Kompanien E und F unter dem Kommando von Captain Moore Alexander befanden sich noch immer auf einem Hügel eine knappe Meile westlich des Powder River, ohne aktiv in den Kampf verwickelt zu sein. Stanton bemerkte, dass ein Mann die Indianer nicht aufhalten konnte und ritt ins Dorf zu den Kompanien K und M. Moores Kompanien E und F ritten ebenfalls ins Dorf. Leutnant Rawolle schloss sich der Kompanie M unter Captain Mills an, während die Kompanie F unter Moore südlich der Kompanie E stand. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Bis etwa 10 Uhr war das Dorf in der Hand der Soldaten, und ein großer Teil der Ponys der Indianer war am Südrand des Dorfes zusammengetrieben worden. Reynolds befahl nun, Felle und Fleisch aus den Zelten zu sammeln und die Zelte anschließend niederzubrennen. Das Dorf bestand aus ungefähr 105 Zelten. Als Reynolds jedoch erkannte, dass er wahrscheinlich nicht genügend Soldaten unter seinem Kommando hatte, um einerseits mit einem Teil seines Kommandos einen bevorstehenden Angriff der Indianer abzuwehren und gleichzeitig mit dem Rest seines Kommandos das Fleisch und die Felle zu trennen und dann das Dorf niederzubrennen, befahl er kurze Zeit später die vollständige Zerstörung des Dorfes. Reynolds wollte das Dorf so schnell wie möglich verlassen und sich an einen sichereren Ort begeben, d.h. nach Lodge Pole Creek marschieren, um sich dort mit General Crook zu treffen. Die Soldaten zerstörten auch große Mengen Munition der Indianer, die diese wahrscheinlich von der Red Cloud Agency hatten. Überrascht waren die Soldaten auch über die große Anzahl von Hühnern (!) und Hunden, die sie im Dorf vorfanden. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Gegen 11 Uhr kehrten die Indianer zurück und begannen auf Reynolds Soldaten zu schießen. Das erste Opfer war Soldat Jeremiah Murphy von der Kompanie M. Von der Kompanie E wurde kurz darauf Soldat Peter Dowty im nordwestlichen Teil des Dorfes in den Kopf getroffen und war sofort tot. Die Kompanien M und E waren am Nordrand des Dorfes postiert und bildeten eine Kampflinie, um die Indianer abzuwehren. Da den Scharfschützen von Rawolles Kompanie befohlen worden war, bei der Bewachung der Pferde zu helfen, besetzten die Indianer diese Stellung und begannen, in das Dorf auf die Soldaten zu schießen. Gegen Mittag wurde ein weiterer Mann der Kompanie M von Anson Mills von einer indianischen Kugel getroffen und verwundet. Feldwebel Charles Kaminski wurde in den linken Oberschenkel knapp oberhalb des Knies getroffen. Später wurde der Gefreite Michael McCannon von der Kompanie F tödlich am Kopf getroffen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Gegen 14:00 Uhr verließen die Soldaten unter Reynolds das inzwischen niedergebrannte Dorf der Northern Cheyenne und Oglala. Von den umliegenden Hügeln aus beobachteten die Cheyenne und Oglala die abziehenden Soldaten und kehrten später in das niedergebrannte Dorf zurück. Vier Soldaten starben durch die Kugeln der Indianer. Die toten Soldaten fanden ihr Grab unter der Eisdecke des zugefrorenen Powder River. Private Lorenzo Ayers wurde von Bear Head in den Hinterkopf geschossen und getötet. Niemand in Reynolds' Kommando wusste genau, was mit Ayers geschehen war, wo er sich befand und ob er noch lebte. Drei weitere Soldaten wurden verwundet. Ohne sich um den Verbleib von Private Lorenzo Ayers zu kümmern, begann Reynolds' Kommando den Abmarsch aus dem zerstörten Dorf in Richtung Lodge Pole Creek. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Reynolds und das Bataillon von Anson Mills (Kompanien M und K) erreichten die Mündung des Lodge Pole Creek in den Powder River gegen Sonnenuntergang. Egan und Moore kamen gegen 21:00 Uhr an. Rawolle traf gegen 21:30 ein. Crook war nicht wie vereinbart dort. Die Ponis der Indianer wurden in das Gebiet südlich des Lagers getrieben, dort aber nicht bewacht. Dies blieb den Scouts der Northern Cheyenne und Oglala nicht verborgen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
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| Oberst John Joseph Reynolds. Quelle: Wikipedia | |||
| 17. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - He Dog, der Häuptling der Oglala, führte die Oglala und Northern Cheyenne nach Norden in Richtung des Dorfes von Crazy Horse. Gleichzeitig folgten Späher der Oglala und Northern Cheyenne den Spuren der nach Süden reitenden Soldaten. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Crazy Horse Little Wolf |
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| Häuptling He Dog der Oglala. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 18. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Kurz nach Mitternacht trieben Späher der Northern Cheyenne und Oglala die unbewachten Ponys der Indianer weg. Etwa 2/3 der gesamten Ponyherde fielen so wieder in den Besitz der Indianer. Die Ponys wurden zunächst nach Süden getrieben, dann in einem weiten Bogen westlich am Lager der Soldaten vorbei und schließlich weiter nach Norden. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 18. März 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Bighorn Expedition März 1876 - Reynolds Truppenarzt Dr. Curtis Munn hatte alle Hände voll zu tun. Viele Soldaten hatten sich bei der Kälte Erfrierungen an Zehen, Nasen und Fingern zugezogen. Erst kurz nach 09:00 Uhr bemerkten die Soldaten, dass die Ponys weg waren! Gegen 13:30 Uhr verließ das Kommando unter Reynolds das Lager am Lodge Pole Creek. Hier gab es zu wenig Gras für die Pferde und zu wenig Essen und warme Kleidung für die Soldaten. Die Decken, Felle und das Fleisch im Dorf der Northern Cheyenne und Oglala wurden von den Soldaten verbrannt. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 19. März 1876 | Bighorn Expedition März 1876 - In der zweiten Nacht nach dem Überfall auf Ihr Dorf kehrten die Späher der Northern Cheyenne und Oglala in das Lager der Indianer zurück. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Little Wolf |
| 21. März 1876 | Bighorn Expedition März 1876 - Die Northern Cheyenne und Oglala erreichten Crazy Horse's Dorf. He Dog erzählte Crazy Horse, was geschehen war. Dann teilten die Oglala das Wenige, was sie hatten, mit den ankommenden Indianern. In einem Rat wurde beschlossen, dass man sich gemeinsam gegen die US-Armee wehren würde. Aber sie hatten nicht genug Nahrung, Waffen und Munition. Man beschloss, gemeinsam in das Lager von Sitting Bull zu reiten und sich dem Hunkpapa anzuschließen. Sitting Bulls Lager befand sich am Spring Creek, einem Nebenfluss des Powder River, im Gebiet der Chalk Buttes. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Crazy Horse Little Wolf |
| 27. März 1876 | Bighorn Expedition März 1876 - Nach einigen Tagen Marsch erreichten die Northern Cheyenne und Oglala, angeführt von Crazy Horse und He Dog, das Dorf von Sitting Bull. Wieder wurden die Gäste auf das Herzlichste empfangen. Die Hunkpapa teilten alles, was sie hatten, mit ihren Gästen. Nach etwa zwei Tagen wurde auch dieses Lager verlassen und man machte sich gemeinsam auf den Weg zum Tongue River. Diese Treffen waren ein Wendepunkt im 'Großen Sioux-Krieg' von 1876. Von nun an waren alle Gruppen und Stämme vereint und begannen gemeinsam gegen die US-Armee zu kämpfen. Auch Old Bear (Northern Cheyenne) und He Dog (Oglala) schlossen sich nun dem Kampf an, obwohl beide Häuptlinge zuvor beschlossen hatten, in die Reservation zu gehen. Bis sie am 17. März 1876 in ihrem Dorf am Powder River von Reynolds Truppen überfallen wurden. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Crazy Horse Sitting Bull Little Wolf |
| Anfang April 1876 | Schlacht am Powder River 1876 - Das Lager von Sitting Bull mit 100 Zelten der Hunkpapa und Miniconjou befand sich in Montana zwischen dem Powder River und dem Little Missouri River. Am 1. April, nach dem Angriff von General George Crook am 17. März, erreichten die Oglala und Miniconjou nach einem Marsch von ca. 100 km das Lager von Sitting Bull. Zuvor waren sie im Lager von Crazy Horse am Little Powder River angekommen, aber sein Lager bestand nur aus etwa 30 Zelten und Crazy Horse konnte die vielen Menschen nicht aufnehmen. Durch die Soldaten in der Nähe alarmiert, brachen die Oglala unter Crazy Horse ihre Zelte ab und zogen mit den Flüchtlingen nach Norden, um Sitting Bulls Lager zu finden. So wuchs das Lager von Sitting Bull auf etwa 235 Zelte mit vielleicht 500 Kriegern an. Die Flüchtlinge wurden von Sitting Bull herzlich empfangen. In der Mitte des Lagers wurden Zelte im Kreis aufgestellt. Sobald die Flüchtlinge entdeckt wurden, ließ Sitting Bull Kessel mit Fleisch aufstellen. Frauen schleppten Kessel um Kessel herbei, bis die neuen Gäste nicht mehr essen konnten. Viele brachten Geschenke wie Pferde, Zelte, Kochutensilien etc. mit. Die Großzügigkeit der Hunkpapa an diesem Tag haben viele der Flüchtlinge ihr Leben lang nicht vergessen. Im anschließenden Kriegsrat wurde einstimmig beschlossen, zusammenzubleiben und zu kämpfen. Zu dieser Zeit zählten die Lakota und Northern Cheyenne, die sich als freie Indianer betrachteten und nie in eine Agentur oder Reservation gingen, etwa 3'400 Menschen, darunter vielleicht 1'000 Krieger. Diese Indianer lebten in ungefähr 500 Zelten. Die größte Gruppe stellten die Hunkpapa mit etwa 154 Zelten. Es folgten die Cheyenne mit 100 Zelten, 70 Zelte der Oglala, 55 Zelte der Sans Arc, 55 Zelte der Miniconjou. Hinzu kamen einige Zelte der Brule und Blackfeet. Zu dieser Gruppe freier Indianer gesellten sich die Dakota unter Inkpaduta. Auch einige Yanktonai schlossen sich Sitting Bull an. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Crazy Horse Two Moons Old Bear Inkpaduta Box Elder Black Eagle |
| Mitte April 1876 | Das Lager der Indianer unter Sitting Bull und Crazy Horse wuchs auf 360 Zelte an. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Crazy Horse Two Moons Old Bear Inkpaduta Box Elder Black Eagle |
| Mitte Mai 1876 | Das Lager der Indianer unter Sitting Bull und Crazy Horse war auf 431 Zelte angewachsen. Dazu kamen Northern Cheyenne, Hunkpapa, Blackfeet und 15 Zelte der Dakota und Yanktonai. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Crazy Horse Two Moons Old Bear Inkpaduta Box Elder Black Eagle |
| 4. Juni 1876 | Das Lager der Indianer unter Sitting Bull und Crazy Horse war auf 461 Zelte angewachsen und umfasste etwa 3'000 Indianer, davon etwa 800 Krieger. Das große Lager der Indianer hatte den Powder River und den Tongue River überquert und marschierte zum unteren Rosebud Creek. Die Indianer folgten einfach den Bisons, die sich zu dieser Zeit in der Gegend des Yellowstone River aufhielten. Die Hunkpapa hielten einen Sonnentanz in der Gegend des Deer Medicine Rock am Rosebud Creek ab (der Platz liegt etwa 2 Meilen nördlich von Lame Deer auf der linken Seite der Straße). Während des Sonnentanzes hatte Sitting Bull eine Vision: Er sah viele Soldaten und Pferde, die mit dem Kopf nach unten in ein Indianerdorf einfielen. Am vierten Tag endete der Sonnentanz und das große Lager zog weiter in Richtung Little Big Horn River. Die lange Kolonne der Indianer war über eine halbe Meile breit und so lang, dass die Hunkpapa, die das Ende der Kolonne bildeten, erst eintrafen, als die vor ihnen liegenden Cheyenne bereits ihr Lager aufgeschlagen und gegessen hatten. Dieses große Lager konnte nur 2 bis 5 Tage an einem Ort bleiben, dann war alles Gras in der Umgebung von den Pferden abgefressen und das Feuerholz aufgebraucht. Zu diesem Zeitpunkt trafen sich die Häuptlinge und entschieden anhand der Bewegungen der Bisons, wohin das Lager verlegt werden sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren nur wenige Indianer aus den Reservaten eingetroffen. Sie sollten aber kommen, sobald das Gras hoch genug stand. In diesem Jahr waren die ersten grünen Gräser erst in der letzten Aprilwoche zu sehen und erst Ende Mai sollten die Verhältnisse in der Prärie ein normales Reisen ermöglichen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Rechts sind die Deer Medicine Rocks zu sehen. In den Felsen ist die Vision von Sitting Bull eingraviert. In der Felsformation links ist die Vision des Todes von Crazy Horse eingraviert. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 7. Juni 1876 | Crooks Kommando lagerte etwa drei Meilen südöstlich des heutigen Decker (Montana) am Zusammenfluss des Prärie Dog Creek mit dem Tongue River. Der Lagerplatz selbst lag weniger als eine Meile von der Grenze zwischen Montana und Wyoming in Wyoming entfernt. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 9. Juni 1876 | Crooks Abteilung wurde an ihrem Lagerplatz von nördlichen Cheyenne aus dem Lager Rosebud angegriffen, aber die Indianer wurden leicht zurückgeschlagen. Little Hawk versuchte, die Pferde der Soldaten wegzutreiben, wurde aber durch das starke Gewehrfeuer der Soldaten schnell zurückgedrängt. Crooks Soldaten berichteten von bis zu 900 Indianern, die die Soldaten angriffen, während Little Hawks Truppe nicht einmal ein Dutzend Krieger umfasste. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 12. Juni 1876 - 14. Juni 1876 | Nach dem Sonnentanz zog das große Lager der Indianer südwärts bis zur Mündung des David Creek in den Rosebud Creek, etwa 3 Meilen südlich von Busby, Montana. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 15. Juni 1876 | Das Kommando von General George Crook wurde durch 175 Krieger der Crow und 86 Krieger der Shoshone verstärkt. Die Crow und Shoshone dienten Crook als Späher. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Shoshone Crow Crow Crow Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Washakie Old Crow Medicine Crow Good Heart Box Elder Black Eagle |
| 16. Juni 1876 | Das Kommando von General George Crook verließ um 6 Uhr das Lager am Goose Creek und machte sich auf die Suche nach dem Indianerdorf. Zuvor erhielten die Infanteriesoldaten eine eintägige Reitausbildung und wurden mit Pferden ausgestattet. Damit wollte Crook das Vorankommen seiner Armee beschleunigen. Alle Wagen wurden im Lager zurückgelassen. Jeder Soldat hatte eine Decke, 100 Schuss Munition und Verpflegung für vier Tage dabei. 6 Meilen nördlich des Lagers überquerte Crooks Armee den Tongue River und ritt bis Mittag entlang des Tongue River nach Norden. Dann wandte sich die Armee nach Westen in Richtung Rosebud Creek. Abends um 19'00 Uhr lagerte Crooks Armee in der Nähe der Quelle des Rosebud River. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Shoshone Crow Crow Crow Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Washakie Old Crow Medicine Crow Good Heart Box Elder Black Eagle |
| 15. Juni 1876 | Nach dem 14. Juni verlagerte sich das große Lager der Indianer nach Süden entlang des Davis Creek und dann wieder nach Nordwesten entlang des Reno Creek bis etwa zur Mündung des South Fork Reno Creek in den Reno Creek. Hier befand sich das Zentrum des großen Lagers. Das Lager erstreckt sich vom Zentrum aus etwa 2 Meilen nach Westen und Osten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 16. Juni 1876 | Little Hawk von den Northern Cheyenne ritt nachts mit 4 Kriegern vom Lager am Reno Creek über die Wolf Mountains zum Rosebud Creek, um Pferde zu stehlen. Am Rosebud Creek angekommen, erlegten die 5 Krieger einen Büffel. Während sie das Fleisch über einem Feuer brieten, entdeckten sie die herannahenden Soldaten und ritten zurück in ihr Lager am Reno Creek. Die Häuptlinge beschlossen, die Soldaten nicht anzugreifen. Doch in der Nacht brachen etwa 500 Lakota und Cheyenne aus dem Lager am Reno Creek aus und ritten in Richtung Rosebud River. Sitting Bull und Crazy Horse folgten den jungen Kriegern am Morgen des 17. Juni. Nach einer anderen Version (siehe das Buch 'With Crook at the Rosenbud') befahl Crazy Hose, dass die älteren Häuptlinge im Dorf bleiben und sich um die Frauen, Kinder und Alten kümmern sollten, während der Großteil der Krieger den Soldaten entgegenreiten und sie vertreiben sollte. Bald ritten verschiedene Gruppen auf verschiedenen Wegen und unter verschiedenen Führern aus dem Dorf den Soldaten entgegen. Gall und Crow King (Hunkpapa) waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht im großen Lager. Die Indianer waren mit 1866 Winchester Repetiergewehren im Kaliber 0,44, Spencer Karabinern, Henry Repetiergewehren, älteren Sharps-Gewehren und älteren Vorderladern bewaffnet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 17. Juni 1876 | Etwa 1'000 Lakota trafen am Morgen auf etwa 1'000 Soldaten, darunter 15 Kompanien Kavallerie (2. und 3. Kavallerieregiment) und 5 Kompanien Infanterie (4. und 9. Infanterieregiment) sowie 262 Crow- und Shoshone-Scouts von General George Crook. Am Nachmittag, nach 6 Stunden, gaben die Indianer den Kampf auf und ließen 13 Tote zurück. Crazy Horse gab die Gesamtverluste mit 39 toten Indianern und 63 Verwundeten an. Crooks Verluste betrugen 28 Tote und 56 Verwundete. Die Scouts weigerten sich, weiter in das Gebiet der Sioux vorzudringen. Crook zog sich daraufhin nach Süden in sein Lager am Goose Creek (in der Gegend des heutigen Sheridan / Wyoming) zurück und nahm von da an nicht mehr am Sommerfeldzug gegen die Sioux und Cheyenne teil, die Indianer feierten in den folgenden Tagen ihren Erfolg und sammelten sich in ihrem Lager am Little Big Horn River. Ohne die Crow- und Shoshone-Scouts wären Crooks Soldaten wahrscheinlich schon im ersten Anlauf vernichtend geschlagen worden, die Scouts kämpften verbissen und selbstlos für ihre Häuptlinge. Das Lager am Little Big Horn River erhielt massiven Zulauf von Indianern aus den Reservaten. Die Zahl der Zelte verdoppelte sich in kurzer Zeit. Man schätzt, dass das Lager innerhalb von 6 Tagen um mehr als 4'000 Indianer anwuchs. Am südlichen Ende lagerten wie immer die Hunkpapa, gefolgt von den Oglala, den Miniconjou, den Sans Arc und den Two Kettle mit einigen Arapaho. Ganz im Norden lagerten die Cheyenne. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Shoshone Crow Crow Crow | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle Good Weasel Washakie Old Crow Medicine Crow Good Heart |
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| Das Rosebud Battlefield vom Hauptquartier von General George Crook aus gesehen. Die Soldaten lagerten im Hintergrund am Rosebud Creek. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 18. Juni 1876 | Crook's Truppen traten am frühen Morgen den Rückmarsch nach Fort Fetterman ('Camp on the Goose Creek') an. Soldaten und Scouts hatten bereits am Vorabend nach der Schlacht ihre Toten in der Umgebung des Lagers begraben. Die abziehenden Soldaten konnten sehen, wie die Lakota und Cheyenne den Abzug der Soldaten aus der Ferne beobachteten. Die Indianer griffen die abziehenden Soldaten jedoch nicht mehr an. Kurz nachdem sie das Lager verlassen hatten, fanden Crow-Scouts einen toten Laktoa-Krieger mit einer Schusswunde in der Brust. Die Crow-Scouts enthaupteten und skalpierten den Mann und schnitten ihm Ohren, Finger, Nase und Zehen ab. Weitere Verstümmelungen wurden verhindert, als Captain John A. Satorius (ein Schweizer!) mit einigen Männern dem Treiben ein Ende setzte. Nach einem Marsch von etwa 22 Meilen kampierte Crook wahrscheinlich an der Quelle eines Nebenflusses des Tongue River an der Grenze zwischen Montana und Wyoming. Am Abend verließen die Crow-Scouts das Camp von Crook mit dem Versprechen, in 15 Tagen wiederzukommen. | Crow Shoshone Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Crow Crow Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) | Old Crow Washakie Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Medicine Crow Good Heart Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle Good Weasel |
| 21. Juni 1876 | Terry, Gibbon und Custer trafen sich am Yellowstone River an der Mündung des Rosebud River. Auf dem Dampfschiff 'Far West' besprachen die 3 Kommandeure ihren Einsatz. General Alfred Terry hatte den Oberbefehl. Er ordnete den Einsatz wie folgt an: Custer sollte am Rosebud River entlang nach Süden reiten und dann nach Westen zum Little Bighorn River. Terry selbst sollte mit Gibbon entlang des Yellowstone River bis zur Mündung des Bighorn River reiten und dann entlang des Bighorn River bis zum Little Bighorn River. Die Indianer wurden am Little Bighorn vermutet. Custer erhielt zusätzlich 6 Crow-Scouts von Gibbon. Die Crow kannten das Gebiet am Little Big Horn sehr gut. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Das Dampfschiff 'Far West'. Quelle: http://westerntrips.blogspot.com/2011/04/steamboat-and-indian-war.html | |||
| 22. Juni 1876 | Am Nachmittag begann Custer mit seinem 7. Kavallerieregiment den Marsch nach Süden entlang des Rosebud River. Nach 12 Meilen wurde das erste Lager aufgeschlagen. Am 24. Juni erreichte Custer das Lager der Indianer am Deer Medicine Rock, wo die Hunkpapa am 4. Juni einen Sonnentanz abgehalten hatten. Custers Crow-Scouts wurden unruhig. Ein so großes Lager von Indianern hatten sie wohl noch nie gesehen. Die Spuren der Indianer wurden plötzlich breiter und sahen auch frischer aus. Es waren die Spuren der Indianer, die aus den Reservaten gekommen waren, um sich den Indianern am Little Bighorn River anzuschließen. Custers Abteilung folgte den Spuren. Wie erwartet wiesen die Spuren nach Westen. Custer wollte sein Kommando in einem Nachtmarsch vom 24. auf den 25. Juni über die Wolf Mountains führen, eine Rast einlegen und in der Zwischenzeit von seinen Scouts das Dorf der Indianer suchen lassen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder |
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| Deer Medicine Rocks. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 23. Juni 1876 | Custers 7. US-Kavallerie lagerte im Tal des Rosebud Creek, nördlich des heutigen Lame Deer, nördlich der Deer Medicine Rocks. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder |
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| Gedenktafel im Tal des Rosebud Creek, nördlich von Lame Deer. Hier lagerte Custer am 23. Juni 1876. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 24. Juni 1876 | Custers Abteilung befand sich in den Wolf Mountains östlich des Little Big Horn River. Scouts der Arikara und Crow entdeckten das Lager der Indianer am frühen Abend und versuchten Custer von einem Hügel aus zu zeigen, wo sich das Lager befand. Dieser Punkt ist heute als 'Crows Nest' bekannt. Die Späher sahen Rauchschwaden des Dorfes und die Ponyherde, die aus etwa 20'000 Tieren bestand. Custer selbst sah nichts. Aber Custer sah mehrere Gruppen von Indianern auf den umliegenden Hügeln. Wahrscheinlich war Custer deshalb davon überzeugt, dass er bereits entdeckt worden war. Custer beschloss daher, das Lager der Indianer sofort anzugreifen. Um 21'25 Uhr abends informierte Custer seine Kommandeure über die Berichte der Scouts. Die Crows White Man Runs Him, Curley, Hairy Moccasin und Goes Ahead dienten Custer als Späher. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arikara Crow | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Blick vom Little Big Horn in Richtung Crows Nest. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 25. Juni 1876 | 13:15 (A) Reno ritt wie befohlen etwa 2,5 Meilen auf das Dorf der Hunkpapa und Blackfeet zu und trieb die Indianer vor sich her, die immer mehr Widerstand leisteten. Er bemerkte auch, dass das Dorf sehr groß war und noch stand. Custer rechnete damit, dass die Indianer vor seinem Regiment fliehen würden und schickte einen Meldereiter zu ihm. Etwa 70 Meter vor den Zelten tauchten plötzlich von allen Seiten Indianer auf, laut Renos Bericht '... die ganze Erde schien voller Indianer zu sein...'. Er stoppte seinen Angriff zu Pferde und zog sich zu Fuß in ein nahegelegenes Wäldchen zurück. Dieser Rückzug in das Wäldchen bzw. die Auflösung der berittenen Angriffslinie dauerte etwa 20 Minuten. In dieser Phase kämpften vor allem die Hunkpapa und die Oglala, deren Tipis sich am südlichen Ende des Dorfes befanden. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arikara Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Bloody Knife Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | (B) Major Reno zog sich wie beschrieben in ein nahegelegenes Wäldchen zurück. Diese Stellung konnte er wegen einer geschätzten Übermacht von 5:1 nur etwa 30 Minuten halten, dann befahl Major Reno den Rückzug aus dem Wäldchen. Während des Kampfes in diesem Wäldchen wurde der Arikara-Scout Bloody Knife auf seinem Pferd sitzend erschossen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arikara Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Bloody Knife Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 15:30 Bei diesem Rückzug über den Fluss auf den gegenüberliegenden heutigen Reno Hill kamen 29 Soldaten und 3 Offiziere ums Leben, etwa 7 Soldaten wurden verwundet. Reno musste auf seinem Weg auch die Linien der Indianer durchqueren, die bereits dabei waren, ihn in den Wäldern zu umzingeln. Außerdem waren die Hügel nach der Überquerung des Little Big Horn River auf seinem Rückzug sehr steil, so dass viele Indianer herankamen und die Soldaten bekämpften. Reno hatte Glück: Kaum hatten Reno und seine Männer den Little Big Horn River überquert, stoppten die Indianer die Verfolgung der Soldaten und kehrten ins Dorf zurück, um Custers zwei Kompanien abzuwehren, die nun versuchten, das große Dorf anzugreifen. In diesem Kampf verloren die Indianer etwa 11 Krieger. Außerdem wurden beim ersten Angriff auf das Dorf 6 Frauen und 4 Kinder getötet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 16:10 Reno hat den Reno-Hügel erreicht und beginnt sich einzugraben. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Reno Hill - Renos Truppen mussten sich durch diese Schluchten über den Little Big Horn River auf den Reno Hill zurückziehen. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 25. Juni 1876 | 15:30 (B) Renos Rückzug wurde von Captain Benteen beobachtet. Dieser befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 3 Meilen vom Dorf entfernt. In der Zwischenzeit hatte Benteen eine Nachricht von Custer erhalten, dass dieser ein großes Dorf entdeckt habe und Benteen sich beeilen solle. Custer forderte Benteen in seiner Meldung auf, auch den Packzug unter Leutnant McDougal mitzubringen ('PS: bring packs...'). Benteen glaubte zu diesem Zeitpunkt, dass es sich bei den Leuten, die in den Hügeln verschwanden, um Indianer handelte, die Reno vor sich her trieb. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | (C) Custer schickte zwei seiner fünf Kompanien zum Medicine Trail Ford am Little Big Horn River, um das Lager anzugreifen. Die beiden Kompanien wurden jedoch am Little Big Horn River von zahlreichen Kriegern angegriffen und sofort zurückgeschlagen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | In der Zwischenzeit ritt Custer den Custer Ridge entlang zum nördlichen Ende des Dorfes, von wo aus er das Dorf angreifen wollte. 16:00 Uhr (D) Irgendwo in der Mitte des Custer Ridge schickte Custer die Kompanie L unter Leutnant Calhoun an das südliche Ende des Custer Ridge zurück. Dort tauchten Indianer unter Gall auf, die aus zwei Stellungen ein heftiges Feuer auf die Soldaten eröffneten. Es handelte sich um Indianer, die sich kurz zuvor noch auf dem Reno Hill befunden hatten und die, als sie hörten, dass Soldaten auch östlich des Dorfes gesehen worden waren, sich sofort in diese Richtung bewegten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 16:30 (D) Leutnant Calhoun wurde von Gall und seinen Lakota aus östlicher Richtung ('Henryville') aus einer Entfernung von 100 bis 300 Metern beschossen. Hier wurden mehr als 20 verschiedene Typen von Henry und Winchester Repetiergewehren eingesetzt. Eine zweite Stellung befand sich südlich von Calhoun bei 'Greasy Grass Ridge', etwa 300 m mittlere Entfernung zu den Soldaten. Die Feuerkraft der Indianer muss aufgrund der Anzahl der in den Stellungen gefundenen Patronenhülsen so stark gewesen sein, dass Calhouns Männer schnell dezimiert und anschließend überrannt wurden. Anschließend rückten die Indianer auf Captain Keogh und die South Skirmish Line vor. An beiden Stellen waren die Soldaten bereits in heftige Gefechte verwickelt. Möglicherweise ging Calhouns Männern auch die Munition aus, nur 50 Schuss wurden am Mann getragen, und laut Galls Bericht wurden die Pferde mit der restlichen Munition weggetrieben. Die wenigen überlebenden Soldaten am Calhoun Hill zogen sich zu Captain Keogh zurück. (D) Die Kämpfe am Calhoun Hill waren sehr intensiv. Hier erlitten die Indianer ihre größten Verluste. 1886 sprach Gall anlässlich des 10. Jahrestages der Schlacht am Little Big Horn von 11 gefallenen Indianern. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Der Hunkpapa-Häuptling 'Gall'. Quelle: http://digilander.libero.it/gipp1/scouts/lupi/indians/indians.htm | |||
| 25. Juni 1876 | 16:30 (B) Captain Benteen erreicht den Reno Hill. Wegen der Angriffe der Indianer auf Major Reno entschied sich Benteen, bei Reno zu bleiben, entgegen Custers Befehl, ihm Munition zu bringen '(... bring packs'). Benteen konnte Custer keine Munition bringen, da diese sich bei der Kompanie B unter dem Kommando von Captain McDougall befand. McDougall hatte etwa 24'000 Schuss Munition bei sich. Die Kompanie B befand sich zu diesem Zeitpunkt einige Meilen hinter Benteen und erreichte den Reno Hill erst eine Stunde später. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 16:30 Uhr (E) Custer ritt mit den verbliebenen 4 Kompanien weiter über den Custer Ridge und erreichte das obere Ende der South Skirmish Line unterhalb des Last Stand Hill. Von hier aus schickte er Captain Miles Keogh mit der I. Kompanie in Richtung der Stellung von Leutnant Calhoun. Entweder war Keogh unterwegs, um Calhoun zu helfen, oder er sollte Calhouns Rückzug decken. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 16:45 Keoghs Männer wurden von den vorrückenden Indianern angegriffen, nachdem diese Calhouns Stellung überrannt hatten. Keogh wurde wahrscheinlich auch von Henryville und von einer Stellung etwa 200 Meter nordöstlich des Last Stand Hill aus beschossen. Keoghs Männer hielten ihre Stellung bis zum letzten Mann. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich überlebende Soldaten von Keogh zum Last Stand Hill zu Custer zurückgezogen hätten. 17:00 Uhr (D) Nachdem Keoghs Männer tot waren, stürmten die Indianer in dieser Gegend in Richtung Last Stand Hill. Custer und seine verbliebenen 2 Kompanien wurden nun von allen Seiten angegriffen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Kapitän Miles W. Keogh. | |||
| 25. Juni 1876 | 16:30 Uhr (G) Wahrscheinlich näherten sich jetzt immer mehr Indianer (Crazy Horse, Gall und Lame White Man) aus dem Dorf und von allen Seiten. Um dieser Bedrohung zu begegnen, schickte Custer die Kompanien E und F die Deep Ravine hinunter zum Little Big Horn River. Er selbst blieb mit den beiden verbleibenden Kompanien am oberen Ende der South Skirmish Line, unterhalb des Last Stand Hill. 16:45 Uhr (G) Die Soldaten der Kompanien E und F wurden aber schon vor dem Fluss durch das Feuer aus 3 Stellungen östlich der Deep Ravine unter Führung von Lame White Man gestoppt und leisteten hier wenig Widerstand. Lame White Man griff die Soldaten an und trieb sie in Richtung Last Stand Hill zurück, wobei nur wenige Soldaten, vielleicht ein Viertel, den Last Stand Hill erreichten und hier zu Custer stießen. Auf dem Last Stand Hill dürften sich vor allem die Soldaten der Kompanie F und der Stab befunden haben. Verstärkt wurden die Cheyenne durch Lakotas, die, nachdem sie Calhouns Stellung überrannt hatten, in Richtung South Skirmish Line vorrückten. Lame White Man wurde bei dem Angriff getötet und später versehentlich von Indianern skalpiert, die ihn für einen Arikara-Späher hielten. Kurz darauf griff Crazy Horse die sich zurückziehenden Soldaten von Westen und von einer Position etwa 200 Meter nordöstlich des Last Stand Hill (wo sich heute der Nationalfriedhof und das Visitor Center befinden) an und attackierte die Soldaten auf dem Last Stand Hill. Von der Stellung nordöstlich des Last Stand Hill wurde auch Keoghs Kommando beschossen. Lame White Man rückte dann auf Keoghs Stellung vor und vereinigte sich mit den Lakota, die zuvor Calhouns Stellung überrannt hatten. Die Anzahl der Indianer in diesem Gebiet muss so groß gewesen sein, dass der Widerstand der Soldaten, wie beschrieben, gering war (aufgrund der wenigen gefundenen Patronenhülsen sowohl für das 1873 Springfield Gewehr als auch für den Modell 1873 Colt Revolver). Neuere archäologische Untersuchungen könnten darauf hindeuten, dass der beschriebene 'Last Stand' so nicht existiert hat. Es könnte auch sein, dass ein Angriff von Crazy Horse die Soldaten des Last Stand in die Flucht geschlagen hat. Viele der Soldaten könnten ihr letztes Gefecht auch im Bereich des heutigen 'Custer Hill', etwa 300 Meter vom 'Last Stand Hill' entfernt, ausgetragen haben. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Custer's last stand', wo Oberstleutnant George Armstrong Custer fiel. Quelle: http://blog.newspictures.com/ | |||
| 25. Juni 1876 | 17:15 (B) Leutnant McDougal kam mit dem Pack Train am Reno Hill an. Major Reno befehligte nun 7 Kompanien mit etwa 380 Mann. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Denkmal auf dem Reno-Hügel. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 25. Juni 1876 | 17:15 (H) Von Renos Position aus waren Kampfgeräusche zu hören und Rauchwolken in der Gegend zu sehen, in die Custer geritten war (etwa 4 Meilen entfernt). Captain Thomas Weir erhielt von Benteen und Reno den Befehl, mit einem Mann vom Stab voraus zu reiten, um genauer festzustellen, ob Custer Unterstützung brauchte und wie die Lage war. Leutnant Edgerly mit der Kompanie D folgte ihm. 17:30 (H) Leutnant Edgerly sah Indianer auf und ab reiten und in den Boden schießen. Zweifellos sah Edgerly die siegreichen Indianer mit Pistolen und Gewehren in die Körper der bereits toten Soldaten schießen. Die beiden wurden entdeckt und Weir bedeutete Edgerly, sich ihm anzuschließen. Benteen, Captain French und Leutnant Godfrey schlossen sich ihnen an. Nach einem kurzen Marsch begannen die Indianer auf die Soldaten zu schießen. Etwa 30 Minuten lang erwiderten die abgesessenen Soldaten das Feuer. Dann befahl Reno den Rückzug. Auf dem Rückzug wird ein Soldat getötet. 18:15 (B) Die Indianer verfolgten die Soldaten bis zu Renos Stellung und eröffneten dann das Feuer über eine Stunde lang, bis eine halbe Stunde nach Tagesanbruch. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 17:00 Uhr (F) Die letzten noch lebenden Soldaten sammelten sich am Last Stand Hill und wurden von Indianern aus dem Süden (Lame White Man / Cheyenne), von Crazy Horse aus dem Westen und von Galls Lakota (über Calhoun Hill und Keoghs Stellungen kommend) angegriffen. Die Schlacht dauerte hier vermutlich keine 20 Minuten. In der letzten Phase des Kampfes am Last Stand Hill wurden Messer und Tomahawks eingesetzt. Viele Soldaten schienen nicht mehr dazu gekommen zu sein, die leergeschossenen Revolver nachzuladen, bevor die Indianer über ihnen waren. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | (B) Nach 21 Uhr ließen die Angriffe nach. Die Verluste von Renos Kommando betrugen in diesen 3 Stunden 18 Tote und 46 Verwundete. In der Nacht wurden Gewehrstellungen ausgegraben, mit den toten Pferden und Hartbrotkisten vor den Stellungen. Insgesamt verloren 53 Soldaten ihr Leben und 60 wurden bei dem Angriff am Südrand des Dorfes und auf dem Reno-Hügel verwundet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | Keiner der 210 Soldaten unter Custers direktem Kommando überlebte die Schlacht am Little Big Horn. Insgesamt verloren 276 Soldaten der US-Armee ihr Leben. Die Indianer hatten wahrscheinlich etwa 100 tote Krieger zu beklagen, darunter 6 Frauen und 4 Kinder, und weit über 100 Verwundete. Viele der Verwundeten erlagen später ihren Verletzungen. Die Zahl der an der Schlacht beteiligten Krieger lag zwischen 1500 und 1800. Die genaue Zahl der indianischen Verluste ist schwer zu beziffern, aber Untersuchungen und Befragungen indianischer Veteranen zwischen 1876 und 1938 lassen auf die oben genannten Zahlen schließen. Auffallend ist, dass die Cheyenne im Verhältnis zur Zahl ihrer Krieger die höchsten Verluste zu beklagen hatten. (F) Nach Aussagen der Indianer dauerte das Gefecht zwischen 30 und 45 Minuten, nachdem Custer zum ersten Mal auf dem Custer Ridge gesehen worden war. Die Anführer der Indianer waren Gall (Hunkpapa), Lame White Man (Southern Cheyenne) und Crazy Horse (Oglala). Sitting Bull nahm nicht an der Schlacht teil, war aber anwesend und gab Anweisungen. Er hielt sich hauptsächlich im Lager auf und kümmerte sich um die Frauen, Kinder und Alten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 26. Juni 1876 | (B) Nach dem Gefecht mit Custer kehrten die Indianer bei Tagesanbruch um 02:30 Uhr zum Reno Hill zurück. Reno konnte mit seinen etwa 360 Mann die Stellung bis zum Eintreffen von General Alfred Terry halten und verlor dabei 18 Mann und hatte 64 Verwundete zu beklagen. Munition hatte er im Gegensatz zu Custer genug, der Packzug war schon vor ihm eingetroffen. Die Indianer waren so zahlreich, dass sie Renos Hügel vollständig umzingeln und unter Dauerfeuer nehmen konnten. Unter diesem Druck schätzte Reno die Zahl der Krieger auf etwa 2500. Gegen 9'30 Uhr am Morgen des 26. Juni ließ das Feuer der Indianer nach und sie bereiteten sich auf einen letzten Angriff im Bereich der Kompanien H und M vor. Diesmal kamen die Indianer nahe genug, um Pfeile abschießen zu können. Ein Indianer kam sogar so nahe, dass er einen der Soldaten mit einem Schlagstock treffen konnte. Reno selbst vermerkte in seinem Bericht die Kühnheit und Selbstlosigkeit, mit der die Indianer angriffen. (B) Von ca. 18:00 Uhr am 25. Juni bis ca. 09:00 Uhr am 26. Juni waren die ca. 360 Soldaten ohne Wasser. Gegen 10:00 Uhr bildete Benteen eine Angriffslinie und marschierte den Fluss hinunter, um Kanister mit Wasser zu füllen. Einige Soldaten wurden dabei getroffen. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Indianer bereits auf dem Rückzug in Richtung Dorf, sehr zum Erstaunen der Soldaten. Die Soldaten wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Indianer die aus dem Norden anrückenden Soldaten bereits entdeckt und sich deshalb zum Rückzug entschlossen hatten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 26. Juni 1876 | Am Abend des 26. Juni zwischen 18 und 19 Uhr verließen die Sioux und Cheyenne ihr Lager am Little Big Horn und zogen am Little Bighorn entlang nach Südwesten in Richtung der Bighorn Mountains. Um ihren Rückzug zu tarnen, zündeten die Indianer das Präriegras an. Black Elk erwähnte in seinem Buch 'I Call My People', dass die Indianer durch die Nacht bis zum Wood Louse Creek zogen und sich dort etwa einen Monat aufhielten. Von dort zogen sie zum Rosebud Creek und weiter zum Tongue River. Ab hier begannen sich die Indianer in kleinere Gruppen aufzuteilen, von denen jede für sich weiterzog. Nach dem Bericht von Major Reno war die Kolonne so lang wie die der Potomac-Armee im amerikanischen Bürgerkrieg! Längst hatten Späher entdeckt, dass General Alfred Terry von Norden her in Richtung Little Big Horn vorrückte. Terry sollte am 27. Juni um 10'30 Uhr bei Major Reno am Reno Hill eintreffen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 26. Juni 1876 Nicht erkannter Quellenhinweis | Die 7. U.S. Kavallerie war mit einem Modell 1873 Springfield Karabiner ausgerüstet, einem Hinterlader ('breech-loading rifle'). Mündungsgeschwindigkeit 410 m/s. Am Little Bighorn wurden Kupferpatronen verwendet, die jedoch gelegentlich klemmten. Nach der Schlacht am Little Bighorn wurden sie durch Messingkartuschen ersetzt. Nach jedem Schuss musste die Patrone einzeln von Hand nachgeladen werden: Verschluss öffnen - Patrone einlegen - Verschluss schließen. Pro Minute konnten so maximal 10 Patronen verschossen werden. Etwa 1/4 der Krieger benutzte noch Einzelladergewehre, darunter auch die älteren Vorderlader ('muzzle loader'). Etwa 1/4 der Krieger (ca. 375 Indianer) dürften modernere Repetiergewehre verwendet haben. Der Rest, also etwa die Hälfte der Indianer, war noch mit Pfeil und Bogen, Speeren und Tomahawk bewaffnet. Die Indianer benutzten also ca. 750 Gewehre gegenüber ca. 210 Repetiergewehren Winchester Modell 1873 der 5 Kompanien unter Custers direktem Befehl. Die Anzahl und Art der von den Kriegern eingesetzten Gewehre dokumentiert die feuertechnische Überlegenheit der Krieger gegenüber den Soldaten. Die von Custers Truppen verwendete Winchester Springfield 1873 war ein Hinterlader mit einer Reichweite von 2'500 Metern und guter Treffgenauigkeit. Etwa 44 verschiedene Patronentypen wurden von den Indianern auf dem Schlachtfeld verwendet! Hier eine Winchester Modell 1866, die Henry-Patronen im Kaliber .44 verschoss. Das Magazin fasste 10-13 Patronen. Nachgeladen wurde dieses Gewehr mit einem 'Unterhebelverschluss' ('lever-action'). | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Winchester Modell 1866 Quelle: http://bulletin.accurateshooter.com/ | |||
| 26. Juni 1876 | Eines der größten Probleme für die Häuptlinge eines so großen Indianerdorfes mit Hunderten von Zelten und Tausenden von Menschen war die Beschaffung von Nahrung. Die Indianer waren daher gezwungen, den Weide- und Wanderrouten der Bisons zu folgen. Dieses Motiv trieb das große Dorf immer weiter nach Osten zum Rosebud River und von dort weiter zum Tongue River. Länger als ein paar Tage konnte sich das große Dorf nicht an einem Ort aufhalten, dann hatte die große Zahl der Ponys (ca. 22'000 an der Zahl) das umliegende Gras abgefressen. So wurde Anfang August am Tongue River beschlossen, dass sich die Indianer wieder trennen und in verschiedene Richtungen weiterziehen sollten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Wilde Pferde. Quelle: https://www.all-creatures.org/articles2/mdi-wild-horses-extinction.html | |||
| 27. Juni 1876 | Leutnant James H. Bradley, Kommandeur der Scouts in der Kolonne von General Alfred Terry, traf am Morgen des 27. Juni als erster auf dem Schlachtfeld am Little Big Horn ein. Bradley befand sich zwei bis drei Meilen links von Terrys langer Kolonne und erkundete mit seinen Scouts das Gelände. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Major Reno mit seinem Kommando noch auf dem Reno Hill. Die ersten Meldungen der Crow-Scouts, dass Custer mit seinem Kommando aufgerieben worden sei, wurden von Renos Leuten nicht geglaubt. Gegen 10'30 Uhr ritt General Alfred Terry am Reno Hill ein und Custers Tod war nun Gewissheit. Im Bereich des heutigen 'Last Stand Hill' wurden 206 tote Soldaten gefunden. Custers Leiche wurde nicht verstümmelt aufgefunden. Nur wenige der toten Soldaten wurden verstümmelt aufgefunden, die meisten waren skalpiert und entkleidet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 27. Juni 1876 | Am Morgen erreichten die siegreichen Indianer das Gebiet von Lodge Grass. Hier lagerten die Indianer für einen Tag. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 28. Juni 1876 | Mittags lagerten die Indianer am Lodge Grass Creek am Fuße der Bighorn Mountains. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Dorf der Lakota. Quelle: https://www.posterazzi.com/birds-eye-view-of-a-large-lakota-camp-of-teepees-horses-and-wagons-probably-on-or-near-pine-ridge-indian-reservation-poster-print-by-john-c-h-grabill-item-varbll0587237929/ | |||
| 5. Juli 1876 | Die Lakota und Cheyenne lagerten nördlich des heutigen Bighorn National Forest im Norden Wyomings. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Bison im Custer State Park in Süd-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 7. Juli 1876 | Ein Erkundungstrupp unter Leutnant Frederick W. Sibley wurde vermutlich von Lakota und Northern Cheyenne Indianern im Gebiet des Nickel Creek im heutigen Bighorn National Forest angegriffen. Während des Gefechts wurde Häuptling White Antelope von den Northern Cheyenne getötet. Nach dem Gefecht musste Sibley mit 26 Soldaten und den Scouts Frank Gruard und Big Bat Pourier ohne Pferde zum Lager von General Crook zurückmarschieren. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Flying Hawk White Antelope |
| 14. Juli 1876 | Die Lakota und Cheyenne verlegten ihr Lager nach Osten an den Tongue River, noch innerhalb des heutigen Bighorn National Forest, Wyoming. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Tongue River, Montana. Quelle: https://www.flickr.com/photos/montanatom1950/52083521153 | |||
| Mitte Juli 1876 | Die Lakota und Cheyenne lagerten am Powder River, in der Nähe des großen Indianerlagers, das nach dem Angriff von Reynolds auf das Lager der Northern Cheyenne am 17. März 1876 entstanden war (möglicherweise in der Gegend von Moorehead, Montana). Hier lagerten die Indianer vier Tage lang. Die Häuptlinge beschlossen, dass sich das große Lager der Indianer von hier aus aufteilen sollte. Jeder Stamm ging seinen Weg. Einige zogen nach Norden, Osten, Westen oder Südosten zur Great Sioux Reservation, um sich dort zu ergeben. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 17. Juli 1876 | Bighorn und Yellowstone Expedition 1876 - Nach der Schlacht am Little Big Horn erhielt die 5. U.S. Kavallerie den Befehl, die Armee von General George Crook am Goose Creek in Montana zu verstärken. Nach der Schlacht am Little Big Horn verließen etwa 800 Cheyenne-Krieger die Agenturen von Spotted Tail und Red Cloud in Nebraska, um sich den siegreichen Lakota anzuschließen. Colonel Wesley Merritt und 7 Kompanien seiner 5. U.S. Kavallerie sollten dies verhindern. Er plante einen Hinterhalt, indem er seine Soldaten in einem scheinbar unbewachten Wagenzug postierte. Die Cheyenne ritten direkt in die Falle. Im anschließenden Gefecht tötete Buffalo Bill einen jungen Cheyenne-Häuptling namens Yellow Hand (Hay-o-wie). 2 weitere Cheyenne-Krieger wurden getötet. Lone Wolf wurde daraufhin von den Soldaten der 5. U.S. Kavallerie in die Red-Cloud Agency gejagt. Anschließend ritten die Soldaten zur Red Cloud Agency und halfen bei der Entwaffnung der Oglala in der Red Cloud Agency. Dann traf die 5. U.S. Cavalry bei Fort Fetterman auf General George Crook. General Crook hatte den Auftrag, sich mit General Terry am Rosebud Creek zu treffen und die Indianer am Little Big Horn auf ihrem Marsch nach Osten zu verfolgen (siehe 'Bighorn und Yellowstone Expedition 1876'). | Cheyenne Cheyenne | Yellow Hand (Hay-o-wie) Lone Wolf |
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| Denkmal mit Gedenktafel auf dem Warbonnet Battlefield, westlich von Fort Robinson. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 1. August 1876 | Das große Lager der Indianer befand sich nun am Powder River, etwa 20 Meilen südlich der Mündung in den Yellowstone River. Nach einigen Tagen wurde beschlossen, das Lager aufzulösen. Für so viele Indianer gab es zu wenig Wild und Büffel. Sitting Bull zog mit dem größten Teil der Hunkpapa in die Killdeer Mountains. Crazy Horse zog mit einer ebenfalls großen Gruppe in die Black Hills. Die Northern Cheyenne unter Two Moons schlossen sich Crazy Horse an, der Rest kehrte in die Reservate und Agenturen zurück. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| August 1876 | Lakota und Cheyenne jagen Bisons entlang des Yellowstone River im Osten Montanas. | Lakota Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Anfangs September 1876 | Die Oglala und Northern Cheyenne lagerten an den Headwaters des South Fork Grand River im Nordwesten von Süd-Dakota. Das Dorf bestand aus etwa 300 Zelten. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Crazy Horse |
| 20. Oktober 1876 | Colonel Samuel Davis Sturgis, Major Marcus Reno und General Alfred Terry verließen Fort Abraham Lincoln und marschierten zur Standing Rock Reservation und Cheyenne River Agency. Hier sollten die Indianer ihrer Pferde und Gewehre beraubt werden. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) | - |
| 14. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Nach der Schlacht am Little Big Horn wollte die US-Armee die letzten noch freien Prärieindianer in die Reservate treiben. General Crook erhielt den Befehl, eine Winterexpedition in das Gebiet des Powder River und des Tongue River durchzuführen. General Crook, Colonel Mackenzie und Colonel Dodge verließen Fort Fetterman bei einer Temperatur von ca. -15 Grad mit ca. 2'000 Soldaten, 400 Indianerscouts (63 Oglala, 55 Arapaho, 105 Bannock, Eastern Shoshone, 48 Pawnee und 10 Northern Cheyenne) und 175 Versorgungswagen. Die Soldaten mussten sich durch viel Schnee kämpfen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
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| Fort Fetterman im Winter. Quelle: http://www.wyomingtalesandtrails.com/rosebud.html | |||
| 15. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Powder River Expedition lagerte am Sage Creek, 11 Meilen von Fort Fetterman entfernt. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 16. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Powder River Expedition lagerte 29 Meilen von Fort Fetterman entfernt. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 17. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Powder River Expedition zeltete am Dry Fork Powder River. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 18. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Powder River Expedition campierte am alten Fort Reno am Powder River. Das ehemalige Fort Reno war nun ein Versorgungsdepot der U.S. Army. Das Nachschubdepot wurde von Captain Edwin Pollock vom 15. In der Nacht wurden 8 Oglala der Red Cloud Agency und 6 Arapaho als Scouts ausgesandt, um das Gebiet nördlich und westlich in Richtung Bighorn Mountains nach Indianern abzusuchen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 21. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Scouts der Oglala und Arapaho trafen am Clear Creek auf einen jungen Cheyenne. Aufgrund der Aussagen des jungen Kriegers kam Crook zu dem Schluss, dass sich in der Nähe Cheyenne-Indianer befinden müssten. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 22. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - An diesem Tag wanderte die Expedition 28 Meilen (!) und campierte am Crazy Woman's Fork. Ein junger Cheyenne von der Red Cloud Agency kam in Crooks Lager und berichtete, dass sich in der Nähe ein großes Lager der Northern Cheyenne befinde. Crook befahl Colonel Mackenzie, seine Soldaten marschbereit zu machen, um das Dorf der Northern Cheyenne anzugreifen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 23. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Am späten Nachmittag verließ Colonel Mackenzie mit etwa 1'100 Mann das Lager am Crazy Woman's Fork. Mackenzie nahm fast alle indianischen Späher mit. 14 Pawnee- und Shoshone-Scouts verließen Crook's Camp mit dem Auftrag, das Gebiet nördlich bis zu den Bighorn Mountains zu erkunden. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 23. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Mackenzie marschierte 12 Meilen entlang des Crazy Woman Creek bis zur Mündung des Beaver Creek und kampierte dort. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 24. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Am Morgen kamen 5 Indianerscouts bei Mackenzie an und berichteten, dass sie ein Dorf der Northern Cheyenne mit etwa 200 Zelten entdeckt hätten. Mackenzie plante nun, durch die Nacht zu marschieren und das Dorf am Morgen des 25. November anzugreifen. Um 2 Uhr morgens befand sich Mackenzie noch etwa 8 Meilen vom Dorf entfernt am 'Sioux Pass' (vor dem heutigen Dull Knife Pass). | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears |
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Colonel Mackenzie griff im Morgengrauen das Lager der Northern Cheyenne von Dull Knife und Little Wolf am Red Fork River an (im Gebiet westlich des heutigen Kaycee in Zentralwyoming. Die Indianer nannten den Fluss damals Willow Creek). Eine Kompanie nach der anderen ritt auf das Dorf der Northern Cheyenne zu. Die 48 Pawnee ritten östlich des Red Fork River, überquerten den Red Fork River und ritten mitten in das Dorf hinein. Die Pawnee sollten verhindern, dass sich die Cheyenne am westlichen Ende des Dorfes auf die nahen Hügel zurückziehen und von dort in das Dorf schießen konnten. Die Shoshone erklommen die Hügel westlich des Dorfes und begannen in das Dorf zu schießen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Colonel Mackenzie griff im Morgengrauen das Lager der Northern Cheyenne von Dull Knife und Little Wolf am Red Fork River an (im Gebiet westlich des heutigen Kaycee in Zentral-Wyoming. Die Indianer nannten den Fluss damals Willow Creek). Eine Kompanie nach der anderen ritt auf das Dorf der Northern Cheyenne zu. Die 48 Pawnee ritten östlich des Red Fork River, überquerten den Red Fork River und ritten mitten in das Dorf hinein. Die Pawnee sollten verhindern, dass sich die Cheyenne am westlichen Ende des Dorfes auf die nahen Hügel zurückziehen und von dort in das Dorf schießen konnten. Die Shoshone erklommen die Hügel westlich des Dorfes und begannen in das Dorf zu schießen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
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| In diesem Tal wurden die Northern Cheyenne angegriffen. Quelle: Thomet Daniel 2009 1) Von hier aus griff Mackenzie an 2) Dorf der Northern Cheyenne 3) Deep Ravine 4) Verteidigungsstellung der Cheyenne 5) Mackenzie's Hill. | |||
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Etwa in der Mitte des Dorfes erstreckte sich in nördlicher Richtung eine tiefe Schlucht ('Deep Ravine'). Hier versteckten sich 30 bis 40 Cheyenne und begannen auf die Soldaten der heranreitenden Kompanie von Second Leutnant McKinney zu schießen. McKinney wurde von mindestens sechs Kugeln getroffen und starb. Die Kompanie F der 4. U.S. Kavallerie und die Kompanie H der 5. U.S. Kavallerie eilten McKinneys Soldaten zu Hilfe. Zwei weitere Kompanien der 3. U.S. Kavallerie und der 5. U.S. Kavallerie waren nötig, um die Cheyenne aus der Schneise zu vertreiben. Die überlebenden Cheyenne zogen sich auf die erhöhten Verteidigungsstellungen am westlichen Ende des Dorfes zurück. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Südlich des Dorfes errichtete Mackenzie sein Hauptquartier auf einem Hügel. Von hier aus hatte er einen sehr guten Überblick über das Dorf und konnte seine Truppen gezielt einsetzen. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Nach wenigen Stunden war das ganze Dorf in der Hand der Soldaten. Die Cheyenne hatten sich auf den Hügel am Westrand des Dorfes zurückgezogen. Von dort aus konnten sie die Soldaten auf Distanz halten. Soldaten und Cheyenne lieferten sich ein Feuergefecht aus großer Entfernung. Die Soldaten hätten den Hügel stürmen können, aber nur unter großen Verlusten. Die Pawnee begannen, die 173 Zelte des Dorfes niederzubrennen. Später wurden die Pawnee von der Kompanie K der 3. US-Kavallerie und der Kompanie F der 4. US-Kavallerie unterstützt. 700 Ponys wurden erbeutet. 40 Cheyenne wurden getötet. Little Wolf wurde 6 mal verwundet. 6 Soldaten wurden getötet und 24 verwundet. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
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| Geschützstellung auf dem Hügel westlich des Dorfes. Quelle: Daniel Thomet 2009 | |||
| 25. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die überlebenden Cheyenne sammelten sich in einem Canyon hinter den Gewehrständen am westlichen Ende des Dorfes. Man beschloss, im Dorf Crazy Horse um Hilfe zu bitten. Noch in derselben Nacht begannen die Cheyenne ihren Marsch nach Crazy Horse. Die meisten Cheyenne hatten keine Zeit, Kleidung oder gar ihre heilige Kriegsmedizin mitzunehmen. So waren viele Cheyenne fast nackt unterwegs. In der ersten Nacht starben 11 Kleinkinder in den Armen ihrer Mütter bei Temperaturen um -30 Grad. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
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| Durch diesen Canyon flohen die Cheyenne. Quelle: Daniel Thomet 2009 | |||
| 26. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die 14 Pawnee- und Shoshone-Scouts, die am 23. November Crook's Camp verließen, trafen auf die im Schneesturm marschierenden Cheyenne. Den Scouts gelang es, etwa die Hälfte der 200 Pferde der Cheyenne wegzutreiben. Die Scouts schätzten, dass etwa 1'200 Cheyenne auf der Flucht waren. Die meisten waren fast nackt, ohne Moccasins, Decken und Munition. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 26. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Mackenzie begann am Nachmittag seinen Rückmarsch zur Crazy Woman's Fork. Am späten Nachmittag stieß Mackenzie zu den 14 Scouts, die am 23. November Crook's Camp verließen. Die Scouts berichteten vom Zusammenstoß mit den Cheyenne und von etwa 100 Pferden, die davongelaufen waren. Mackenzie kampierte am späten Abend in Willow Creek. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 26. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Crook erhielt von einem Kundschafter die Nachricht vom erfolgreichen Angriff auf das Dorf der Cheyenne. Am Mittag begannen Crook und Dodge mit der 9. US-Infanterie einen Eilmarsch in Richtung Mackenzie. An diesem Tag legten die Truppen 35 Meilen durch den Schnee zurück. Um 23:00 Uhr erreichten Crook und Frank Grouard das Willow Creek Tal, nicht weit von Mackenzie entfernt. Hier warteten beide auf den Rest der Truppe. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 27. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Am Vormittag setzte Mackenzie seinen Marsch in Richtung des Camps von Crook und Dodge am Crazy Woman's Fork fort. Nach 14 Meilen kampierte Mackenzie am Willow Creek. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 27. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Um 10:00 Uhr erhielt Crook die Nachricht, dass Mackenzie auf dem Weg zum Camp am Crazy Woman's Fork war. Crook und Dodge kehrten zum Camp am Crazy Womans Fork zurück, da Mackenzie offensichtlich nicht mehr auf Dodges Hilfe angewiesen war. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 27. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Die Cheyenne lagerten im Quellgebiet des Clear Creek. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Little Wolf |
| 28. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Mittags fing es wieder an zu schneien. Nach 10 Meilen Marsch lagerten Mackenzies Truppen. Es war sehr kalt. Die Soldaten konnten kein Feuer machen, da es in der Umgebung kein Holz mehr gab,. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 29. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Nach weiteren 10 Meilen erreichte Mackenzie schließlich das Lager von Crook und Dodge am Crazy Woman's Fork. | Oglala (Lakota) Bannock (Northern Paiute) Eastern Shoshone Pawnee Arapaho Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Three Bears Dull Knife Little Wolf |
| 29. November 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Die Cheyenne zogen entlang des Clear Creek zum Lake deSmet und von dort zu den Quellen des Prairie Dog Creek. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Little Wolf |
| 1. Dezember 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Irgendwo am westlichen Ufer des Tongue River wurden die marschierenden Cheyenne von einer anderen kleinen Gruppe jagender Cheyenne entdeckt. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Little Wolf |
| 3. Dezember 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - Oberhalb der heutigen Ortschaft Ashland überquerten die Cheyenne den Tongue River und zogen am Ostufer des Otter Creek entlang. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Little Wolf |
| 6. Dezember 1876 | Das Dorf von Crazy Horse und den Oglala, Sans Arc, Miniconjou und Northern Cheyenne unter Ice und Two Moons lag am Beaver Creek, einem Nebenfluss des Tongue River, Montana. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Sans Arc (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) | Dull Knife Ice Two Moons Little Wolf Crazy Horse |
| 6. Dezember 1876 | Dull Knife Schlacht 1876 - Crooks Powder River Campaign Winter 1876 - 11 Tage nach dem Überfall auf ihr Dorf am Red Fork Powder erreichten Little Wolf und Dull Knife mit den Northern Cheyenne das Lager von Crazy Horse am Beaver Creek. In den folgenden Tagen trafen immer wieder Cheyenne im Lager der Oglala ein. Die ersten Cheyenne, die das Dorf erreichten, sprachen sich noch für den Kampf gegen die Weißen aus. Crazy Horse zeigte sich noch großzügig und verteilte Kleidung, Lebensmittel und Pferde an die Cheyenne. Die später eintreffenden Cheyenne waren demoralisiert und sprachen von Kapitulation. Crazy Horse begann nun, seine Ressourcen zu rationalisieren und war nicht mehr so großzügig. Crazy Horse verteilte vor allem Güter an die Cheyenne, die für den Widerstand gegen die Weißen waren, also an Ice und Two Moons sowie Black Moccasin, nicht aber an Dull Knife, Little Wolf und Standing Elk. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Black Moccasin Standing Elk Little Wolf |
| 20. Dezember 1876 | Entlang des Hanging Woman Creek befanden sich 4 Dörfer der Oglala (Crazy Horse), Northern Cheyenne (Dull Knife, Little Wolf), Miniconjou (Lame Deer) und Sans Arc mit ca. 800 Zelten. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Sans Arc (Lakota) | Crazy Horse Dull Knife Little Wolf Lame Deer Two Moons |
| 8. Januar 1877 | Schlacht beim Butte 1877 - Colonel Nelson A. Miles traf mit 7 Kompanien und 436 Soldaten am Hanging Woman Creek am Tongue River im Süden Montanas auf Crazy Horse mit etwa 500 Kriegern. Crazy Horse griff Miles mehrmals an, wurde aber von der Artillerie und der starken Feuerkraft der Gewehre zurückgeschlagen. Ein Schneesturm beendete die Schlacht, die auf beiden Seiten nur wenige Opfer forderte. Nach der Schlacht verlegte Crazy Horse sein Lager in die Berge zu den Prairie Dog Cree, wo der Tongue River die Bighorn Mountains verließ. Sitting Bull fand dieses Lager am 15. Januar. Dieses Gefecht mit der US-Armee sollte Crazy Horses letztes sein. Im Mai 1877 musste sich Crazy Horse bei Fort Robinson in Nebraska ergeben. Die Häuptlinge im Lager von Crazy Horse diskutierten heftig, ob sie kapitulieren sollten oder nicht. Die Miniconjou und Sans Arc (außer Spotted Eagle) waren dafür, die Hunkpapa, Oglala und Cheyenne dagegen. | Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) | Crazy Horse Dull Knife Little Wolf Two Moons |
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| Hier, in der Nähe der Kleinstadt Birney im Südosten Montanas, wurde Crazy Horse im Winter 1877 von Colonel Nelson A. Miles angegriffen. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 15. Januar 1877 | Sitting Bull erreichte das Lager von Crazy Horse an der Prärie Dog Creek, dort, wo der Tongue River aus den Bighorn Mountains kommt. Sitting Bull hatte noch ein Gefolge von 100 Zelten bei sich. In diesem Lager befanden sich auch die überlebenden Cheyenne, die nach dem Angriff von Colonel Mackenzie geflohen waren. Die Miniconjou und Sans Arc waren bereit, sich zu ergeben, im Gegensatz zu den Oglala, Hunkpapa und Cheyenne. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Cheyenne Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Sans Arc (Lakota) | Crazy Horse Little Big Man Black Shield Dull Knife Little Wolf Two Moons |
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| Häuptling Little Big Man der Oglala. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 1. Februar 1877 | Little Wolf und seine Männer verließen Crazy Horses Lager am Prairie Dog Creek. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
| Anfang Februar 1877 | Die Lager beschlossen, sich wieder zu trennen. Die Miniconjou und die Sans Arc zogen nach Osten in Richtung Cheyenne Agency, um sich zu ergeben. Die Hunkpapa und die Cheyenne zogen zum Little Bighorn River, um Büffel zu jagen. Bald führte der Weg Sitting Bulls und seiner Hunkpapa wieder in die Gegend des Big Dry Creek südlich von Fort Peck, wo sie etwa Mitte März eintrafen. Nun aber mit 15 Zelten. Immer mehr Indianergruppen verließen nun die Lager in Richtung einer Agentur oder Reservation, um sich zu ergeben. 150 Zelte im Lager von Sitting Bull hatten sich bereits entschlossen, nach Kanada zu gehen. | Oglala (Lakota) Cheyenne Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) | - |
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| Bisons im Custer National Park. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| Mitte Februar 1877 | Wahrscheinlich um diese Zeit kapitulierte Little Wolf bei Camp Robinson. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
| 21. April 1877 | 80 Zelte und 550 Northern Cheyenne unter Häuptling Dull Knife und Standing Elk kapitulieren in Fort Robinson. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Standing Elk |
| Ende April 1877 | 50 Miniconjou unter Hump und 250 Northern Cheyenne unter Two Moons ergeben sich Colonel Miles in seinem Hauptquartier 'Cantonment on Tongue River' am Tongue River. Dieser Gruppe von Indianern wurde ein Gebiet um Fort Keogh zugewiesen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Miniconjou (Lakota) | Two Moons Hump |
| 5. Mai 1877 | Dull Knife wollte bei der Red Cloud Agency kapitulieren. Die Agentur war jedoch verlassen. Am 23. Oktober kapitulierte Dull Knife in Fort Robinson. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife |
| 28. Mai 1877 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Cheyenne begannen ihren 70-tägigen Marsch mit 972 Personen von Fort Robinson nach Fort Reno (gegründet 1875, zur Darlington Indian Agency (Oklahoma) im Indian Territory. Zu dieser Zeit beabsichtigte die US-Regierung, alle Indianer, die sich ergeben hatten, in Reservationen in Oklahoma zusammenzufassen. Die Cheyenne wurden von Leutnant Henry W. Lawton von der 4. Den Cheyenne wurde versprochen, dass sie zurückkehren könnten, wenn ihnen Oklahoma nicht gefiele. Nur deshalb stimmten die Cheyenne zu, nach Oklahoma zu gehen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 5. August 1877 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - 937 Cheyenne kamen zur Darlington Indian Agency (gegründet 1875, zur Darlington Indian Agency (Oklahoma) im Indian Territory. In der Darlington Indian Agency lebten die Südlichen Cheyenne und die Südlichen Arapaho. Zu dieser Zeit gab es in Oklahoma kein Wild und keine Bisons mehr. Die Cheyenne wählten einen Lagerplatz etwa 8 Meilen nördlich der Agency. Am Abend der Ankunft veranstalteten die Südlichen Cheyenne ein Fest für die Nördlichen Cheyenne. Es war ein sehr kleines Fest mit sehr wenig Fleisch für alle. Die Nördlichen Cheyenne merkten schnell, dass die Indianer in diesem Reservat sehr arm waren. Außerdem durften die Indianer weder Pferde noch Gewehre besitzen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 18. September 1877 | Colonel Miles verließ das 'Cantonment on Tongue River' in der Nähe des heutigen Ortes Miles City mit 11 Kompanien, 520 Soldaten und Spähern der Cheyenne und Hunkpapa. Er ritt zunächst entlang des Yellowstone River nach Westen und dann nach Norden. | Nez Perce Cheyenne Miniconjou (Lakota) | Hump |
| 30. September 1877 | Gegen 10'30 Uhr griff Miles das Lager an. Das Lager wurde schnell von den Soldaten umzingelt, die wegen des unwegsamen Geländes nur zu Fuß angreifen konnten. Den Nez Perce gelang es, die Soldaten auf Distanz zu halten. Die Frauen, Kinder und Alten suchten so gut es ging Schutz in den Rinnen und kleinen Senken. Etwa 70 Nez Perce gelang es zu Beginn der Schlacht, die Linien zu durchbrechen und in Richtung Kanada zu fliehen. Miles ließ das Lager mit Hotchkiss-Kanonen beschießen. Looking Glass war überzeugt, dass ihnen die Lakota aus Kanada zu Hilfe eilen würden und erhob sich für einen Moment zu heftig von seinem Posten. In diesem Moment traf ihn die Kugel eines Scharfschützen in den Kopf. Auch Toohoolhoolzote kam in einer Gewehrstellung ums Leben. | Nez Perce Nez Perce Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Ollokot Toohoolhoolzote Husishusis Kute Lean Elk Poker Joe Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
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| Gedenkstein für Chief Ollokot, der am 30. September 1877 von einem Scharfschützen getötet wurde. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 30. September 1877 | 3 Krieger der Nez Perce befanden sich weit südöstlich vom Lager der Nez Perce. Der Palouse-Häuptling Husishusis Kute hielt die 3 Krieger für Feinde und tötete sie. Auch Lean Elk wurde in der Hitze des Gefechts von einem Krieger der Nez Perce getötet. Lean Elk führte die Nez Perce nach der Schlacht am Big Hole bis zum Missouri. | Nez Perce Nez Perce Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Ollokot Toohoolhoolzote Husishusis Kute Lean Elk Poker Joe Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
| 30. September 1877 | Chief Ollokot wurde erschossen 1877 - Gleich zu Beginn des Angriffs der Soldaten von Colonel Miles wurde Häuptling Ollokot erschossen. | Nez Perce Nez Perce Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Ollokot Toohoolhoolzote Husishusis Kute Lean Elk Poker Joe Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
| 30. September 1877 | Beim ersten Angriff von Miles auf die Nez Perce war Peo-Peo Tholekt bei den Pferden. Dort traf er mehrmals auf Hump, einen Häuptling der Miniconjou-Lakota und Kundschafter von Miles. Peo-Peo Tholekt verwundete Hump bei einem Schusswechsel. | Nez Perce Nez Perce Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Ollokot Toohoolhoolzote Husishusis Kute Lean Elk Poker Joe Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
| 1. Oktober 1877 | In der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober bauten die Nez Perce ihre etwa 20 Gewehrstellungen aus. Es hatte zu schneien begonnen. Die Nez Perce hatten zu wenig Decken und Kleidung für diese winterlichen Bedingungen. | Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Husishusis Kute Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
| 1. Oktober 1877 | Der Tag begann für die Nez Perce mit kaltem Wind und Nebel. In der Nacht hatte es geschneit. Die Nez Perce hatten kaum Kleidung, die für dieses Wetter geeignet war. In der Nacht konnte natürlich auch kein Feuer gemacht werden. Kurz nach Sonnenaufgang trafen sich die Späher der Cheyenne mit 3 Nez Perce, um eine Kapitulation zu besprechen. Die Cheyenne sahen viele Tote im Lager der Nez Perce. Joseph traf sich mit Miles hinter den Linien der Soldaten. Joseph lehnte eine Kapitulation ab und wollte zu seinem Lager zurückmarschieren, als Miles Joseph gefangen nahm. Der Offizier, der die Nachricht von Josephs Gefangennahme überbracht hatte, wurde ebenfalls von den Nez Perce gefangen genommen. An diesem Tag wurde ein Soldat getötet und einer verwundet. | - | |
| 2. Oktober 1877 | Der Austausch von Joseph gegen den Offizier wurde vereinbart und ohne Probleme durchgeführt. . | Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Husishusis Kute Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
| 3. Oktober 1877 | Die US-Armee schoss mit der Hotchkiss-Kanone in das Lager der Nez Perce. Der gefangene Offizier hatte sich die genaue Position der Frauen, Kinder und Alten eingeprägt. | Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Husishusis Kute Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
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| Bear Paw Battlefield im Sommer. In diesem Gebiet, das den Indianern wenig Deckung bot, verteidigten sie sich mitten im Winter tagelang gegen die Soldaten von Colonel Miles. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 4. Oktober 1877 | Der Beschuss mit der Hotchkiss-Kanone ging weiter. Eine der Granaten landete direkt in einer Gewehrstellung und tötete ein Kind und eine ältere Frau, 4 Indianer wurden schwer verletzt. Am Abend traf General Howard mit 21 Soldaten ein. | Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Husishusis Kute Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
| 5. Oktober 1877 | In den frühen Morgenstunden wurde Häuptling Looking Glass erschossen. In der Ferne sah Looking Glass einen einzelnen Indianer auf einem Pferd. Looking Glass glaubte, dass es sich um einen Sioux-Indianer handelte, der den Nez Perze zu Hilfe kam. Looking Glass stand kurz auf und wurde wahrscheinlich von einem Scharfschützen erschossen. | Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Husishusis Kute Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
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| Schlacht in den Bear Paw Mountains. Quelle: http://www.nps.gov/history/history/online_books/biho/greene/chap13.htm | |||
| 5. Oktober 1877 | Der Beschuss mit der Hotchkiss-Kanone zeigte bei den Nez Perce Wirkung. Um 11 Uhr kapitulierte Joseph. Seine berühmte Kapitulationsrede lautete: 'Tell General Howard I know his heart. What he told me before I have in my heart. I am tired of fighting. Our leaders are killed. Looking Glass is dead. Tu-hul-hul-sote is dead. The old men are all dead. It is the young men who say yes or no. He who led the young men is dead. It is cold and we have no blankets. The little children are freezing to death. My people, some of them, have run away to the hills and have no blankets, no food; no one knows where they are - maybe freezing to death. I want to have time to look for my children and see how many of them I can find. Maybe I shall find them among the dead. Hear me, my chiefs. I am tired; my heart is sick and sad. From where the sun now stands I will no more fight forever. Gegen 21 Uhr gelang White Bird und Looking Glass mit etwa 50 Personen die Flucht über den Snake Creek nach Kanada. Insgesamt ergaben sich 448 Nez Perce. Miles verlor während der Belagerung 2 Offiziere, 22 Soldaten und 2 indianische Scouts, 4 Offiziere und 46 Soldaten wurden verwundet. Die Nez Perce hatten weniger als 25 Tote und etwa 50 Verwundete. | Nez Perce Palouse Nez Perce Nez Perce Nez Perce Miniconjou (Lakota) Cheyenne | Joseph Husishusis Kute Looking Glass Yellow Wolf White Bird Hump |
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| Bear Paw Battlefield, eine der Gedenktafeln mit der Kapitulationsrede von Chief Joseph. Quelle: Thomet Daniel 2007 | |||
| 6. Oktober 1877 | Wahrscheinlich am 6. Oktober wurde Looking Glass nördlich des Bear Paw Schlachtfeldes auf der Flucht nach Kanada von einem Cheyenne-Scout getötet. | Nez Perce Nez Perce Cheyenne | White Bird Looking Glass |
| 12. Oktober 1877 | Häuptling White Bird kam mit über 100 Nez Perce und 45 Zelten bei Sitting Bull in den Cyprus Hills im Süden von Saskatchewan an. In dieser Gruppe von Nez Perce befanden sich auch Yellow Bull und die Tochter von Chief Joseph. Der schlechte Zustand der Nez Perce muss Sitting Bull in seiner Meinung bestärkt haben, dass die US-Armee nach wie vor rücksichtslos gegen alle Indianer vorging. Was Sitting Bull nicht wusste, war, dass Northern Cheyenne und sogar einige Lakota-Indianer als Späher für Colonel Miles dienten. Das Wissen dieser Scouts war entscheidend dafür, dass Miles das Lager der Nez Perce in den Bear Paw Mountains rechtzeitig fand. | Nez Perce Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Lakota Hunkpapa (Lakota) | White Bird Sitting Bull Gall |
| Oktober 1877 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Bereits nach zwei Monaten waren 70 Cheyenne in der Darlington-Reservation an Masern und Hunger gestorben. General Pope, der Befehlshaber des Missouri-Departements, schrieb nach Washington. Er verlangte eine Erhöhung der Lebensmittelrationen wegen der Ankunft der nördlichen Cheyenne. Doch nichts geschah. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| Winter 1877 | Sofort nach der Ankunft in Oklahoma grassieren Fieber und Malaria unter den Cheyenne. Die Rationen werden nur zu etwa 3/4 geliefert, das Fleisch besteht nur aus Haus und Knochen. Schon im ersten Winter starben 41 Cheyenne. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Little Wolf |
| 1. Juli 1878 | Vertrag von Fort Laramie 1868Camp Sturgis wurde von den Kompanien C, F, I und K der 1. US-Infanterie am Spring Creek, etwa 2 Meilen westlich von Bear Butte im heutigen Nordosten von Wyoming errichtet. Am 18. Juli kamen 8 Kompanien der neu formierten 7. US Kavallerie hinzu. Das Lager hatte die Aufgabe, die Goldgräbercamps und die Verbindungswege zu ihnen in den Black Hills vor den Indianern zu schützen. Nach dem Vertrag von Fort Laramie sollte es eigentlich umgekehrt sein: Die US-Truppen sollten dafür sorgen, dass die Black Hills frei von Weißen blieben. Das Lager wurde nach dem Sohn von Colonel Samuel D. Sturgis benannt, der zusammen mit Oberstleutnant Custer in der Schlacht am Little Big Horn den Tod fand. Am 27. August 1878 wurde das Lager aufgelöst und die Kompanien in das neu errichtete Fort Meade am Bear Butte Creek, etwa drei Kilometer südlich des Lagers, verlegt. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
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| Historische Markierung des Lagers Sturgis. Quelle: Thomet Daniel 2012 | |||
| Sommer 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Für die Cheyenne gibt es immer noch keine medizinische Versorgung und die Essensrationen haben sich weder qualitativ noch quantitativ verbessert. Viele Cheyenne sind an Malaria und Ruhr erkrankt. Endlose Diskussionen der Cheyenne mit dem Indianeragenten bleiben erfolglos. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 8. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Zum ersten Mal kam ein Arzt in das Reservat der Cheyenne. Nach einem Rundgang durch das Dorf sagte der Arzt: `Das ist ein Pestlager, ein Friedhof! Doch der Arzt brachte weder Medikamente noch Lebensmittel mit. Die Cheyenne hatten sich schon vor längerer Zeit entschlossen, das Reservat zu verlassen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 9. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Gegen 22 Uhr verließen 353 Northern Cheyenne ihre Reservation in Oklahoma und zogen nach Nebraska. Um die Soldaten zu täuschen, ließen die Cheyenne ihre Zelte stehen und die Feuer weiter brennen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 11. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - An einem Ort namens 'Buffalo Springs' entdeckten die Jäger der Cheyenne Bisons. Wie lange hatten die Cheyenne auf eine Büffeljagd warten müssen! . | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 13. September 1878 | Schlacht bei Red Hills 1878 - Northern Cheyenne Exodus 1877 - 2 Kompanien der 4. U.S. Kavallerie aus Fort Reno unter dem Kommando von Captain Joseph Rendlebrock entdeckten die Cheyenne. Nach kurzer Verhandlung eröffneten die Soldaten das Feuer. Die Cheyenne setzten die Prärie in Brand. Nach kurzer Zeit nahmen die Cheyenne und die Soldaten ihre Stellungen ein. Diese Stellungen wurden die ganze Nacht über gehalten. In der Nacht waren Krieger unterwegs, um wilde Pferde in der Gegend einzufangen. Die Cheyenne brauchten dringend Pferde, um Verwundete zu transportieren und schneller voranzukommen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 14. September 1878 | Schlacht bei Red Hills 1878 - Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Cheyenne versperrten den Soldaten den Zugang zum Wasser. Rendlebrock beschloss daher, sich bei Einbruch der Dunkelheit in das Camp Supply zurückzuziehen. Die Cheyenne verfolgten die fliehenden Soldaten 2 Stunden lang. 3 Soldaten starben. 5 Cheyenne wurden verwundet. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 16. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - 2 Tage nach der Schlacht von Turkey Springs wurde der erste Cheyenne getötet. In der Nähe einer Farm entdeckten einige Krieger Pferde. Die Krieger wollten die Pferde mit Geld bezahlen. Das Geld hatten die Cheyenne den toten Soldaten von Turkey Springs abgenommen. Aber der Farmer schoss auf die Krieger und tötete einen von ihnen. Der Krieger hieß Black Beaver. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 16. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - In der Nacht zum 17. September überquerten die Cheyenne die Grenze von Oklahoma nach Kansas. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 17. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Kurz nachdem die Cheyenne die Grenze von Oklahoma nach Kansas überschritten hatten, wurden sie von Soldaten der 4. U.S. Kavallerie und zahlreichen Cowboys unter dem Kommando von Captain Hemphill angegriffen. Nach ersten Verlusten flohen die Soldaten und Cowboys. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 18. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Cheyenne-Scouts fanden die Leichen von zwei jungen Cheyenne-Kriegern. Die beiden jungen Krieger hatten den Auftrag, die Bewegungen der Soldaten und Cowboys der Konferenz zu beobachten. Aus Rache töteten junge Krieger der Cheyenne einen Weißen in der Gegend des Ortes Protection. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Wild Hog Little Wolf |
| 21. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Captain Abram E. Wood befehligte eine Kompanie von 20 Soldaten der 4. US-Kavallerie. Von Fort Reno (Oklahoma) aus machte er sich auf die Suche nach den Cheyenne. Am Little Sandy Creek griff Wood die Cheyenne an und geriet in einer kleinen Schlucht in einen Hinterhalt. In der Nacht entkamen die Cheyenne. Anschließend trat Wood der 19. US-Infanterie unter Oberstleutnant William Lewis bei. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Little Wolf |
| 27. September 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - 238 Soldaten der 19. US-Infanterie und der 4. US-Kavallerie unter dem Kommando von Oberstleutnant William H. Lewis waren den Cheyenne dicht auf den Fersen. Die Cheyenne planten einen Hinterhalt an der Punished Woman's Fork. Der Hinterhalt misslang. Lewis ließ die Schlucht auf einer Seite sperren und griff von der anderen Seite an. Trotzdem gelang den Cheyenne in der Nacht die Flucht. Die Cheyenne verloren 60 Pferde und einen Großteil ihrer Vorräte. Oberstleutnant Lewis wurde von einem Scharfschützen getötet, 6 weitere Soldaten wurden verwundet. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Little Wolf |
| 4. Oktober 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Cheyenne überquerten den South Platte River unterhalb der heutigen Ortschaft Oglala. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Little Wolf Wild Hog |
| 4. Oktober 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Cheyenne marschierten entlang des South Platte River bis zum White Tail Creek. Bis dahin waren mindestens vier Cheyenne an Erschöpfung gestorben. Am White Tail Creek kam es zu einem heftigen Streit zwischen Dull Knife und Little Wolf. Die Krieger schlossen sich entweder Dull Knife oder Little Wolf an. Dull Knife wollte zur Spotted Tail Agency, Little Wolf wollte zum Yellowstone River. Am nächsten Morgen zog Dull Knife ohne Little Wolf weiter. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Little Wolf Wild Hog |
| 23. Oktober 1878 Nicht erkannter Quellenhinweis | Northern Cheyenne Exodus 1877 - 2 Kompanien der 3. U.S. Kavallerie unter Captain John Johnson trafen plötzlich südlich der heutigen Ortschaft Chadron (Nebraska) am Chadron Creek in einem Schneesturm auf die Cheyenne unter Dull Knife. Die Cheyenne wollten zur Spotted Tail Agency ziehen. Die Spotted Tail Agency lag etwa 16 Meilen nordöstlich vom jetzigen Standort. Im Lager der Soldaten forderte Johnson die Cheyenne auf, sich zu ergeben. Eine Zählung ergab, dass die Cheyenne 46 Männer, 61 Frauen und 42 Kinder waren, insgesamt 149 Personen. Dazu kamen 131 Pferde. Die Cheyenne ergaben sich. Das Lager der Cheyenne befand sich in der Nähe des Soldatenlagers. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
| 24. Oktober 1878 Nicht erkannter Quellenhinweis | Northern Cheyenne Exodus 1877 - In der Nacht trafen weitere Soldaten im Lager von Captain Johnson ein. Mit den Soldaten erreichte auch Major Caleb Carlton das Lager am Chadron Creek. Carlton war der Kommandant von Fort Robinson. Er befahl Johnson, die Cheyenne gefangen zu nehmen und nach Fort Robinson zu bringen. Tagsüber fanden Verhandlungen statt. Den Cheyenne wurde klar, dass sie nach Fort Robinson gebracht werden würden. Von dort ging es wahrscheinlich zurück nach Oklahoma. In der Nacht hoben die Cheyenne wie die Soldaten Gewehrstellungen aus. Alles deutete auf eine Schlacht am nächsten Morgen hin. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
| 25. Oktober 1878 Nicht erkannter Quellenhinweis | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Am nächsten Morgen zeigte Carlton den Cheyenne die beiden Kanonen, die er mitgebracht hatte. Sollten sich die Cheyenne nicht innerhalb einer Stunde ergeben, würden die Kanonen auf sie schießen. Schließlich ergaben sich die Cheyenne. Kurz darauf begann der Marsch der Cheyenne mit den Soldaten nach Fort Robinson. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
| 25. Oktober 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Cheyenne mit Dull Knife, Left Hand und Wild Hog erreichten Fort Robinson am späten Nachmittag. 150 Cheyenne-Indianer wurden in einer Baracke untergebracht, die für 75 Soldaten gebaut worden war. Den Cheyenne wurden die meisten Gewehre, Pistolen, Bögen und Pferde weggenommen. Die Cheyenne durften sich innerhalb und außerhalb des Forts frei bewegen. Abends zum Abendessen mussten sich die Cheyenne wieder im Fort einfinden. Die älteren Cheyenne suchten in der Umgebung des Forts nach der 'Red Willow'. Die Rinde dieses Baumes war Bestandteil des 'Kinnikinnick', des indianischen Tabaks. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
| 4. Dezember 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Captain Henry W. Wessells übernimmt das Kommando über Fort Robinson von Major Caleb Carlton. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife |
| Dezember 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Red Cloud kam nach Fort Robinson, um mit den Cheyenne zu sprechen. Er beklagte sich über den schlechten Zustand der Cheyenne. Doch Red Cloud konnte den Cheyenne nicht helfen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Red Cloud Left Hand Wild Hog |
| Winter 1878 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Little Wolf verbrachte den Winter bei den Cheyenne am Chokecherry Lake in Nebraska. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
| 3. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Den Cheyenne wurde gesagt, sie sollten nach Oklahoma zurückkehren. Doch die Cheyenne weigerten sich. Nun ließ Wessels die Fenster der Baracke mit Holzläden vernageln. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
| 5. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Cheyenne erhielten aber sofort keine Nahrung und kein Feuerholz mehr. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
| 8. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Cheyenne weigerten sich immer noch, in die Darlington-Reservation in Oklahoma zurückzukehren. Wieder sagte Dull Knife, dass die Cheyenne lieber sterben würden, als nach Oklahoma zu ziehen. Wessels stoppte nun auch die Wasserversorgung der Cheyenne. Die Cheyenne waren nun ohne Nahrung, Wasser und Brennholz. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
| 9. Januar 1879 Nicht erkannter Quellenhinweis | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Am 9. Januar weigerte sich Dull Knife immer noch, nach Oklahoma zurückzukehren. Am Abend um 21'45 Uhr brachen die Cheyenne aus ihrer Gefangenenbaracke aus, bewaffnet nur mit Messern und 5 versteckten Gewehren. Von den 130 Cheyenne waren nur noch 44 Krieger übrig. Darunter auch die Jungen ab 11 Jahren! Unter dem Boden der Baracken zogen die Cheyenne 5 versteckte Gewehre und 9 Pistolen hervor. Um die Flucht der Frauen und Kinder zu decken, bildeten 5 Krieger eine Kampflinie etwa 100 Meter von den Baracken entfernt. Die 5 Krieger wurden in kurzer Zeit von den gefechtsbereiten Kompanien C und H niedergemacht. Der größte Teil der Northern Cheyenne stürmte zum White River, um zu trinken. Viele brachen bei der Überquerung des Flusses im dünnen Eis ein. Geschwächt von 5 Tagen ohne Nahrung konnten die Indianer nicht schnell laufen und wurden dementsprechend schnell von den Soldaten eingeholt. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
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| Die Northern Cheyenne brachen aus der hintersten Baracke aus und flohen nach Norden in Richtung der Bäume. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 9. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Dull Knife floh mit Bull Hump, Great Eyes, Pawnee Woman und den Kindern aus der Baracke zum White River. Als ein Kind erschossen wurde, blieb Bull Hump mit einem anderen Kind zurück, um die Soldaten aufzuhalten. Am White River entdeckten die Soldaten die Spuren der Gruppe. Great Eyes blieb zurück und hielt die Soldaten auf, bis er erschossen wurde. Die Soldaten folgten den Spuren von Dull Knife's Gruppe nicht. Dull Knife führte die Gruppe zu einer Höhle, die er aus seiner Jugend kannte. Die Gruppe versteckte sich 10 Tage in der Höhle. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Red Bird Great Eyes Bull Hump |
| 10. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - 21 tote Cheyenne-Krieger und 9 tote Frauen und Kinder wurden in der Nähe der Sägemühle aufgebahrt. 62 Frauen und Kinder wurden gefangen genommen. Nur 38 Cheyenne überlebten die Flucht. Dull Knife und fünf weitere Cheyenne versteckten sich in einer Feldhöhle und marschierten in Richtung Pine Ridge Reservation. 34 Cheyenne marschierten nach Nordwesten zum Hat Creek. Im Laufe des Tages wurden am White River eine Frau und 3 Kinder gefangen genommen. In einer kleinen Schlucht wurden 2 Dog Soldier Cheyenne erschossen, die eine kleine Höhle bewachten. In der Höhle befanden sich ein Junge, eine Frau und 2 Kinder. Am Abend trafen die Soldaten auf 5 Krieger. Die Soldaten schossen auf die Krieger, bis 4 von ihnen tot waren. Nordwestlich von Fort Robinson wurden 4 Frauen gefangen genommen und nach Fort Robinson gebracht. 12 Meilen oberhalb des White River fanden die Soldaten Spuren von 2 Indianern. Einem Indianer gelang die Flucht. Ein kleines Mädchen wurde gefangen genommen und nach Fort Robinson gebracht. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Left Hand Wild Hog |
| 11. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Wessels entdeckte die Gruppe der 32 Cheyenne nordwestlich von Fort Robinson. Die Gruppe wurde von Little Finger Nail angeführt. Während des Tages kam es nur gelegentlich zu kleineren Gefechten. Die Cheyenne hatten kaum noch Munition. Seit 5 Tagen hatten die Cheyenne nichts mehr gegessen. In der Nacht marschierten die Cheyenne so weit sie konnten. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Finger Nail Bullet Proof Roman Nose |
| 12 Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Wessels machte sich erneut auf die Suche nach der Cheyenne-Gruppe unter Little Finger Nail. Bei einem Gefecht mit der Nachhut der Cheyenne fiel der Krieger Bullet Proof. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Finger Nail Bullet Proof Roman Nose |
| 13 Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Wieder verfolgte Wessels die Cheyenne, diesmal mit mehr Soldaten und einer Kanone. Mit der Kanone schoss Wessels in das Lager, in dem sich die Cheyenne am 12. Januar aufhielten. In der Nacht wurden Wachen aufgestellt, damit die Cheyenne nachts nicht fliehen konnten. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Finger Nail Roman Nose |
| 14 Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Am Morgen untersuchte Wessels das Ergebnis seines Geschützfeuers. Aber Wessels fand keinen einzigen Cheyenne in den Stellungen. Alle Cheyenne waren rechtzeitig geflohen und weitergezogen. Am Nachmittag ritten die Soldaten nach Fort Robinson zurück. An diesem Tag trafen zwei weitere Cheyenne, die den Ausbruch aus den Baracken überlebt hatten, bei der Gruppe um Little Finger Nail ein. Die Temperatur betrug etwa -33 Grad Celsius (-28 Grad Fahrenheit). | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Finger Nail Roman Nose |
| 15. Januar 1879 - 21. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Cheyenne erreichten den Hat Creek Bluff (Antelope Creek). Laut Iron Teeth 1926 blieben die Cheyenne hier 7 Nächte und fast 7 Tage. Am 17. Januar entdeckten die beiden Oglala-Scouts John Sangreau und Woman's Dress die Stellung der Cheyenne. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Finger Nail John Shangreau Wowan's Dress Roman Nose |
| 19. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Dull Knife's Gruppe mit Bull Hump verließ die Höhle und marschierte in Richtung Pine Ridge Reservation. Red Bird ging nicht mit. Seine Verletzung war zu schwer, er konnte nicht mehr laufen. Er blieb in der Höhle. In der Gegend von Fort Robinson entdeckte Dull Knife das Haus von Gus Craven, einem Weißen, der eine Lakota-Frau geheiratet hatte. Ihm vertraute Dull Knife. Cravens Frau kochte Suppe, frittiertes Brot und Kaffee mit Zucker. Von dort wurde die Gruppe Dull Knife zu dem befreundeten Dolmetscher William Rowland gebracht. Von dort wurde die Gruppe unbemerkt zur Pine Ridge Agency gebracht. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Red Bird Great Eyes Bull Hump |
| 21. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - In der Nacht verlegten die Cheyenne ihre Position von den Hat Creek Bluffs zum Warbonnet Creek. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Finger Nail John Shangreau Wowan's Dress Roman Nose |
| 22. Januar 1879 | Schlacht am Last Hole 1879 - Northern Cheyenne Exodus 1877 - Am Morgen entdeckte der Oglala-Scout Shangreau die Spuren der Cheyenne, die zum Versteck am Warbonnet Creek führten. Bald marschierten alle Soldaten in Angriffsstellung. Aus den Stellungen der Cheyenne hörte man nun die 'strong-heart songs'. Captain Wessells und 4 Kompanien Soldaten griffen daraufhin die 32 überlebenden Northern Cheyenne unter Little Finger Nail an, die in einem ausgetrockneten Flussbett am Antelope Creek eine Verteidigungsstellung errichtet hatten. Alle Krieger, 4 Frauen und 2 Kinder wurden getötet. Nur 6 Frauen und Kinder überlebten den Angriff verletzt. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Finger Nail John Shangreau Wowan's Dress Roman Nose |
| 31. Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die 33 überlebenden Frauen und 22 Kinder wurden mit einem Zug von Fort Robinson zur Pine Ridge Agency gebracht. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Ende Januar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Gruppe von Dull Knife mit Bull Hump kam bei Red Cloud in der Pine Ridge Reservation an. Die Northern Cheyenne erhielten ein Zelt am Wounded Knee Creek. Bereits zwei Tage später verließen Dull Knife, Bull Hump, Pawnee Woman und drei weitere Männer das Lager am Wounded Knee. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife Great Eyes Bull Hump |
| 7. Februar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - 7 Männer und 14 Familienangehörige wurden auf Wagen und mit dem Zug nach Fort Leavenworth gebracht. In Fort Leavenworth wurden die Männer des Mordes angeklagt. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Februar 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Little Wolf verließ mit den Cheyenne das Winterlager am Chokecherry Lake und marschierte nach Norden. Am Niobrara River töteten Cheyenne aus der Gruppe Black Coyote einen Cowboy. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf Black Coyote |
| Anfang März 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Gruppe von Little Wolf zeltete am Bear Butte. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf Black Coyote |
| Anfang März 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Little Wolf bestieg allein den Gipfel des Bear Butte und fastete und meditierte drei Tage lang. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf Black Coyote |
| Mitte März 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Nach einem einwöchigen Marsch erreichte Little Wolfs Gruppe das Gebiet des Little Missouri River. Eines Tages brachte Black Coyote Rinder mit Brandzeichen der US-Regierung ins Lager. Es wurde eine Beratung unter der Leitung von Black Crane, dem Hüter des Friedens, einberufen. Black Coyote wurde aufgefordert, die Rinder zurückzubringen. Black Coyote weigerte sich und erschoss zuerst Black Crane und dann Old Crier. Black Coyote musste die Gruppe mit den Leuten, die mit ihm gehen wollten, verlassen. Er wurde ausgestoßen. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf Black Crane Black Coyote |
| 20. März 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Kundschafter von Little Wolf sahen die beiden Kundschafter von Leutnant Clark aus Fort Keogh. Nach einem Gespräch schickte Little Wolf die beiden Späher mit den Worten 'Tell them I am here' zurück nach Fort Keogh. Danach verlegte Little Wolf sein Lager an einen besser zu verteidigenden Ort. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
| 25. März 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Schon bald entdeckten die Truppen von Leutnant Clark aus Fort Keogh die Stellungen von Little Wolf. Nach einer Nacht des Nachdenkens ergab sich Little Wolf mit 114 Cheyennes, davon 33 Männer (einschließlich junger Männer ab 11 Jahren). | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
| 1. April 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Little Wolf erreichte mit seinen Cheyennes und den Soldaten Fort Keogh am Yellowstone River. Leutnant Clark nahm den Cheyennes 51 Gewehre und 11 Revolver ab. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
| April 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Am Fluss Mizpah reparierten zwei Soldaten eine Telegrafenleitung. Black Coyote griff die beiden Soldaten an. Einer der beiden Soldaten wurde getötet, der andere konnte verletzt fliehen und wurde 5 Tage später an der Straße Deadwood-Keogh gefunden. Die Soldaten verfolgten die fliehenden Indianer 5 Tage lang. Nach ihrer Gefangennahme wurden Black Coyote und Whetstone nach Fort Keogh gebracht. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Black Coyote Whetstone |
| Oktober 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Die Anklage gegen die 7 Männer der Northern Cheyenne wurde fallen gelassen. Die Männer wurden mit ihren Familien in die Darlington Reservation in Oklahoma gebracht. Kurze Zeit später kehrten die Cheyenne zur Red Cloud Agency und dann wieder zum Yellowstone River zurück. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Winter 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Little Wolf lebte mit seinen Northern Cheyenne in der Umgebung von Fort Keogh. Das Leben war langweilig, da die Cheyenne nicht mehr auf Büffeljagd gehen konnten und sich andere Stämme bekriegten. Einige Cheyenne meldeten sich als Späher für die US-Armee, um Sitting Bull im Norden Montanas aufzuspüren. Andere verbrachten ihre Tage mit Wettkämpfen und Spielen. Eines Tages kaufte sich Little Wolf eine Flasche Whisky und trank sie aus. Unter dem Einfluss des Alkohols erschoss Little Wolf dann Thin Elk. Kurz darauf wurde Little Wolf von der US-Armee nicht mehr als Häuptling der Cheyenne anerkannt. . | Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) | Little Wolf Sitting Bull |
| 1879 | 208 Northern Cheyenne wurden in das Gebiet von Fort Keogh umgesiedelt. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 1883 | Dull Knife (Morning Star), Häuptling der Northern Cheyenne, starb in der Tongue River Indian Reservation in Montana. Das Grab auf dem Friedhof von Lame Deer ist heute leer. Dull Knife wurde nach Cheyenne-Sitte auf einem Hügel im Rosebud Valley begraben. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Dull Knife |
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| Grab von Dull Knife und Little Wolf in Lame Deer, Montana. | |||
| 16. November 1884 | Die Tongue River Indian Reservation im Südosten Montanas wurde gegründet. Das Reservat hatte eine Fläche von 371'200 Acres (1'502 km²). | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| Herbst 1886 | In der Wind River Reservation der Northern Arapaho und Eastern Shoshone in Wyoming wurde der Geistertanz wochenlang jede Nacht getanzt. Lakota, Cheyenne und Stämme aus den Reservationen in Oklahoma kamen in die Wind River Reservation, die damals das Zentrum der Geistertanzbewegung war. | Eastern Shoshone Northern Arapaho (Arapaho) Lakota Cheyenne | - |
| 1886 | Little Wolf stirbt im Alter von 92 Jahren. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
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| Grab von Dull Knife und Little Wolf in Lame Deer, Montana. | |||
| März 1890 | Die Lakota stellten eine zweite Delegation für eine Reise zu Wovoka zusammen. Diesmal sollte die Delegation direkt zum Propheten Wovoka nach Nevada reisen, um mehr über den Geistertanz zu erfahren. An dieser Reise nahmen Vertreter der Stämme der Oglala, Brule und Miniconjou teil. Kein Vertreter der Hunkpapa war dabei. Auf dem Weg nach Nevada schlossen sich einige Cheyenne und Arapaho der Gruppe an. | Oglala (Lakota) Brule (Lakota) Miniconjou (Lakota) Cheyenne Arapaho Northern Paiute (Paiute) | Good Thunder Short Bull Kicking Bear Wovoka |
| Herbst 1890 | Das letzte Gefecht mit Cheyenne-Indianern: Auf dem Höhepunkt der Geistertanz-Unruhen wurde Leutnant Casey mit seinen Cheyenne-Scouts an den Ort des Geschehens geschickt. Nach einer Diskussion zwischen Leutnant Casey und einem Sioux namens Plenty of Horses wurde der Leutnant von diesem in den Rücken geschossen und getötet. | Cheyenne | - |
| 13. September 1890 | Ein Weißer namens Hugh Boyle wurde in der Gegend des heutigen Lame Deer von den Northern Cheyenne getötet, als er Verwandte besuchen wollte. Wahrscheinlich überraschte er zwei Krieger der Northern Cheyenne, als diese gerade eine Milchkuh schlachteten. Die beiden Krieger wussten, dass sie wahrscheinlich gehängt werden würden. Sie griffen die Soldaten an, als diese sie festnehmen wollten. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
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| Gedenktafel zum Ereignis vom 13. September 1890 in Lame Deer. | |||
| Juni 1895 | Im 'Harpers new monthly Magazine' war ein Bericht über die Schlacht bei Beecher's Island 1868 zu lesen, verfasst von George A. Forsyth, dem damaligen kommandierenden Offizier: Jahre nach der Schlacht traf Forsyth einen jungen Häuptling der Brule, der an der Schlacht teilgenommen hatte. Von ihm erfuhr er, dass die Oglala, Cheyenne und Arapaho 75 tote Krieger zu beklagen hatten. Der Brule-Häuptling erwähnte, dass noch viel mehr Krieger verwundet worden waren. Und von diesen verwundeten Kriegern seien noch viele an ihren Verwundungen gestorben. | Oglala (Lakota) Cheyenne Arapaho | - |
| 19. März 1900 | Die Tongue River Indian Reservation im Südosten Montanas wurde in Northern Cheyenne Indian Reservation umbenannt und erweitert. Die Reservation umfasste nun 444'157 Acres (1'797 km²). | Northern Cheyenne (Cheyenne) | - |
| 1904 | Little Wolf starb in der Northern Cheyenne Indian Reservation in Montana. George Bird Grinnell, der Autor des Buches 'Fighting Cheyenne', nannte ihn 'The greatest Indian I have ever known'. Nachdem Little Wolf im Winter 1904 Think Elk erschossen hatte, lebte er zurückgezogen und allein mit seinen Frauen. Er bewegte sich nur noch zu Fuß fort und rauchte keine Pfeife mehr. So besuchte er seine Arapaho-Verwandten in der Wind River Reservation südwestlich der Bighorn Mountains zu Fuß über 200 Meilen. Little Wolf wurde wie Dull Knife auf einem Hügel mit Blick auf das Tal des Rosebud Creek begraben. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
| 1904 | Little Wolf, Häuptling der Northern Cheyenne, starb im Northern Cheyenne Reservat in Montana. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Little Wolf |
| 1917 | Two Moons, Häuptling der Cheyenne, starb im Alter von 70 Jahren in seinem Haus. | Northern Cheyenne (Cheyenne) | Two Moons |