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| Buchcover | Autor | Titel | Beschreibung |
| Bild | Autor | Leer | Beschreibung |
| Datum | Ereignis | Stamm | Häuptling |
| 29. August 1813 | Oberstleutnant Robert Carter Nicholas von der 1. US-Infanterie baute mit seinen Truppen Fort Clark am südwestlichen Ende des Lake Peoria, Illinois. | - | - |
| 19. September 1813 | Britisch-Amerikanischer Krieg 1812-1816 - - - Etwa 400 Potawatomi-Krieger unter Häuptling Black Cartridge griffen Fort Clark an, wurden aber zurückgeschlagen. Black Hawk nahm als junger Krieger ebenfalls an dem Angriff teil. | Potawatomi Sac | Black Cartridge Black Hawk |
| 19. September 1813 - 21. Oktober 1813 | Diese fand zwischen der US-Armee und den Potawatomi und Kickapoo im Gebiet des heutigen Peoria County / Illinois statt. Die meisten Potawatomi und Kickapoo hatten sich Tecumsehs Konföderation angeschlossen. Im August 1813 begannen 150 Soldaten aus St. Louis mit dem Bau von Fort Clark in Peoria. Der Angriff der Potawatomie unter Black Partridge konnte zurückgeschlagen werden. Kurz darauf trafen 800 Rogers Rangers als Verstärkung ein. Die Amerikaner zogen dann gegen die Potawatomi und zerstörten 2 Dörfer. Im Januar 1814 traf Häuptling Black Partridge in St. Louis mit Gouverneur William Clark zusammen. Nach dem Friedensschluss verhielten sich beide Stämme bis auf kleinere Gefechte friedlich. Einige Kickapoo nahmen 1832 am Black Hawk War teil. | Potawatomi Potawatomi Kickapoo Peoria (Illinois Confederation) | Black Patridge Chief Gomo |
| Ende September 1813 | Gouverneur und General Benjamin Howard führte 1'300 berittene Soldaten (reguläre Soldaten und Milizen aus Missouri und Illinois) von St. Louis nach Peoria und zerstörte dort die Indianerdörfer. Bereits 1812 waren hier die Miami und Kickapoo in ihren Dörfern überfallen worden. Howard begann sofort mit dem Bau von Fort Clark in der Nähe von Peoria. An der Expedition nahm auch William Ashley mit einer Kompanie berittener Ranger teil. | Potawatomi | - |
| Ende September 1813 | Unmittelbar nach der Zerstörung der Indianerdörfer in Peoria begann Gouverneur Benjamin Howard mit dem Bau von Fort Clark in der Prärie. Die Sauk und Fox von Saukenuk fürchteten einen Angriff der etwa 1400 amerikanischen Soldaten in Fort Clark und berieten, was zu tun sei. Hier durfte zum ersten Mal ein junger Krieger namens Keokuk vor dem Rat sprechen und plädierte vehement für die Verteidigung des Dorfes. Nachdem die Amerikaner nicht angriffen, wurde Keokuk als Held gefeiert und zum Kriegshäuptling der Sauk und Fox gewählt. Dies geschah in Abwesenheit von Black Hawk, der sich auf dem Rückweg von Fort Stephenson zum Rock River befand. | Sac and Fox Sac | Keokuk Black Hawk |
| 1831 | Die American Fur Company errichtete Fort Clark am Missouri River im Süden des heutigen Mercer County. In unmittelbarer Nähe befand sich das Dorf 'Mih-Tutta-Hang-kusch' der Mandan. Fort Clark wurde von James Kipp erbaut und hatte eine Größe von 120 Fuß mal 160 Fuß. | Mandan | - |
| 18. Juni 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Der deutsche Prinz Maximilian zu Wied und der Schweizer Maler Karl Bodmer kamen mit dem Dampfschiff 'Assiniboine' in Fort Clark am Missouri River in Nord-Dakota an. In unmittelbarer Nähe von Fort Clark lagen Dörfer der Mandan und Hidatsa. Die Crows mit 70 Zelten unter Häuptling Rotten Belly lagerten als Gäste in der Nähe. Maximilian zu Wied und Bodmer besuchten die Dörfer der Mandan, Hidatsa und Crows. | Mandan Hidatsa River Crow (Crow) | Rotten Belly |
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| Fort Clark, Nord-Dakota. Quelle: http://franceshunter.wordpress.com/2009/11/10/lewis-clark-road-trip-fort-clark-north-dakota/ | |||
| 8. November 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Gemeinsam mit Toussaint Charbonnau trafen Bodmer und Fürst Maximilian zu Wied in Fort Clark in Nord-Dakota ein. Das eigens für die Expedition neu erbaute Haus in Fort Clark war noch nicht ganz fertiggestellt. Daher wohnten Bodmer und Maximilian zu Wied bis zur Fertigstellung ihres eigenen Hauses im Haus von James Kipp. | Mandan | Mato-Tope |
| 8. November 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Bodmer besuchte häufig das nahe gelegene Dorf der Mandan-Indianer 'Mih-Tutta-Hangkusch'. Dort traf er sich immer mit den Häuptlingen Mato-Tope (Die 4 Bären) und Dipauch (Der gebrochene Arm). Die meisten Bewohner hatten das Dorf bereits verlassen und befanden sich in einem nahe gelegenen Winterlager. Das Dorf bestand aus 60 Lehmhäusern. | Mandan Mandan | Mato-Tope Dipauch |
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| Lageplan des Mandan-Dorfes 'Mih-Tutta-Hangkusch'. Quelle: http://www.gutenberg.org/files/37897/37897-h/37897-h.htm | |||
| 13. November 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Im Mandan-Dorf 'Mih-Tutta-Hangkusch' am oberen Missouri beobachteten die Indianer nachts viele Sternschnuppen. Nach dem Glauben der Mandan kündigten die Sternschnuppen den Tod vieler Menschen an. Karl Bodmer dokumentierte dieses Ereignis in seinem Tagebuch. 1837 sollten die Mandan durch die Windpocken fast vollständig ausgelöscht werden. Nur etwa 150 Mandan überlebten diese Epidemie. Die überlebenden Mandan schlossen sich den Hidatsa an. | Mandan Mandan | Mato-Tope Dipauch |
| Anfang Februar 1834 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Immer wieder raubten Krieger der Assiniboine im Winter die Pferde der Hidatsa. Wenn die gegnerischen Krieger jedoch gefangen genommen werden konnten, wurden sie in der Regel getötet, wie im Januar 1834. Danach wurde auf dem Platz von Fort Clark ein Skalptanz mit den Skalps der beiden getöteten Assiniboine-Krieger aufgeführt. | Hidatsa Assiniboine | - |
| Ende Februar 1834 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Ende Februar, als die Sonne wieder stärker schien, kehrten die Mandan in ihre Sommerdörfer zurück. Der Aufenthalt in den Winterlagern dauerte etwa 3,5 Monate. Die Temperaturen in Fort Clark erreichten im Winter 1833/1834 minus 60 Grad! Im Winter gab es oft dünnen Kaffee mit Maisbrot oder Maisbrot mit Bohnensuppe. | Mandan Hidatsa | - |
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| Dorf der Hidatsa 1833 Quelle: http://www.awesomestories.com | |||
| März 1834 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Prinz Maximilian zu Wied wurde schwer krank. Der schwarze Koch von Fort Clark hatte die Idee, wilden Knoblauch für den Prinzen sammeln zu lassen. James Kipp schickte indianische Kinder in die Prärie, um den wilden Knoblauch zu sammeln. Der Prinz aß große Mengen davon und erholte sich schnell. | - | - |
| 18. April 1834 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Karl Bodmer und Prinz Maximilian zu Wied verlassen Fort Clark per Schiff und machen sich auf den Rückweg nach St. Louis. | Mandan Hidatsa | Mato-Tope |
| 19. Juni 1837 | Das Dampfschiff 'St. Peters' der American Fur Company auf dem Missouri River bringt die Pocken zu den Mandan, Hidatsa und Arikara. Der Dampfer wurde entladen, wieder beladen und verließ Fort Clark innerhalb von 24 Stunden. Die Mandan lebten in 2 Dörfern in der Umgebung von Fort Clark mit etwa 1'600 Menschen. Eines der beiden Dörfer hieß Mih-Tutta-Hangkusch. Nur etwa hundert Mandan überlebten die Epidemie. 1845 schlossen sich die überlebenden Mandan den Hidatsa an und gründeten das Dorf 'Like a Fishook'. Der Mandan-Häuptling Four Bears (Mato-Tope) starb am 30. Juli 1837. George Catlin zufolge starb Four Bears nicht an den Pocken, sondern verhungerte. Seine gesamte Familie war an den Pocken gestorben. Etwa die Hälfte der Arikara und ein Drittel der Pawnee starben. | Mandan Hidatsa Pawnee Arikara | Four Bears |
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| Vier Bären (Mato-Tope), Häuptling der Mandan. Gemalt von Karl Bodmer 1833. Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Mandan | |||
| Juni 1837 | Die Arikara wurden von der dritten Pockenepidemie heimgesucht. Nach Angaben von Francis A. Chardon (Pelzhändler in Fort Clark) starb bei dieser Epidemie etwa die Hälfte der Arikara. | Arikara | - |
| Juni 1837 | Francis A. Chardon notierte in seinem Tagebuch, dass während der Pockenepidemie im Sommer 1837 die Zahl der Mandan von 1800 auf 23 Männer, 40 Frauen und 60 bis 70 Kinder reduziert wurde! Unter den Opfern befand sich auch Häuptling Four Bears. | Mandan | Four Bears |