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| Buchcover | Autor | Titel | Beschreibung |
| Bild | Autor | Leer | Beschreibung |
| Datum | Ereignis | Stamm | Häuptling |
| 1829 | Die Pelzhandelsgesellschaft 'American Fur Company' begann mit dem Bau von Fort Union am Zusammenfluss von Missouri und Yellowstone River an der Grenze zwischen Montana und Nord-Dakota. Um 1833 war der Bau abgeschlossen. Bis Fort Union konnten Dampfschiffe den Missouri River befahren, von dort aus ging es nur noch mit wendigen Kielbooten bis Fort Cass (am Zusammenfluss von Yellowstone River und Big Horn River). Das Fort wurde auf dem Land der Assiniboine errichtet. Die Palisaden waren ca. 4,5 m hoch und aus Pappelstämmen errichtet. Etwa 800 Bisons mussten jährlich geschossen werden, um die Besatzung des Forts zu ernähren. Neben den Assiniboine besuchten auch Cree, Crow, Ojibwe, Blackfeet, Hidatsa und andere Stämme das Fort, um ihre Felle gegen Metallgegenstände wie Kessel, Nadeln, Messer, Pfeilspitzen, Decken, Stoffe, Glasperlen, Gewehre, Blei und Pulver einzutauschen. | Assiniboine Cree Crow Ojibwe Blackfoot (Lakota) Hidatsa | - |
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| Das rekonstruierte Fort Union. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| Sommer 1832 | Der berühmte Maler George Catlin reiste mit dem Dampfschiff 'Yellowstone' auf dem Missouri River nach Fort Union. Unterwegs malte er Landschaften und porträtierte Indianerstämme. So die Pawnee, Omaha, Ponca, Mandan, Cheyenne, Crow, Assiniboine und die Blackfeet. Catlin malte unter anderem den Mandan-Häuptling Ha-natah-nu-mauh und Four Bears (Mah-to-toh-pa), wahrscheinlich im Dorf Mihtuttahangkush. Wie schon Pierre Gaultier 1736 und Lewis . | Mandan Mandan | Ha-natah-nu-mauh Four Bears |
| 18. Juni 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Das Dampfschiff 'Assiniboine' mit Karl Bodmer und Prinz Maximilian zu Wied erreicht Fort Union. Dampfschiffe konnten damals nur bis Fort Union fahren. Ab Fort Union mussten die Passagiere wegen des niedrigen Wasserstandes des Missouri auf ein Kielboot umsteigen. | - | - |
| 18. Juni 1833 | Hugh Glass 1822-1833 - Drei Trapper, Hugh Glass, Ed Rose und Charley Menard, verließen Fort Cass mit einer Nachricht für Fort Union. Glass arbeitete als Jäger für Fort Union. | Arikara | - |
| 20. Juni 1833 | Hugh Glass, Ed Rose und Charley Menard überquerten den zugefrorenen Yellowstone River unterhalb von Fort Union. Dabei wurden sie von Arikara-Indianern angegriffen und getötet. | Arikara | - |
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| Fort Union 1833 (Foto von Karl Bodmer). Quelle: https://www.nps.gov/fous/learn/historyculture/index.htm | |||
| 24. Juni 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Maximilian zu Wied und Karl Bodmer verließen Fort Union mit dem Kielboot 'Flora' in Richtung Fort McKenzie. | - | - |
| 2. Juli 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Karl Bodmer malte ein Bild von Fort Union. | - | - |
| 26. Juli 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Der Dampfer 'Assiniboine' kehrte von Fort Union mit Pelzen und getrockneten Bisonzungen beladen nach St. Louis zurück. | - | - |
| 27. Juli 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Cree und Assiniboine tauchten vor Fort Union auf, um Handel zu treiben. | Assiniboine Cree | - |
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| Fort Union 1833 Quelle: http://www.nps.gov/fous/historyculture/index.htm | |||
| August 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Auf der Rückfahrt von Fort Union nach St. Louis brach auf dem Dampfschiff 'Assiniboine' ein Feuer aus. Das Schiff wurde durch das Feuer zerstört. Auch die gesamte naturhistorische Sammlung des Fürsten Maximilian zu Wied wurde ein Raub der Flammen. Das genaue Datum des Brandes ist mir nicht bekannt. | - | - |
| 29. September 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Bodmer kehrte nach Fort Union zurück. Vor dem Fort stand nur noch ein Zelt der Indianer. Diese waren bereits in ihre Winterlager umgezogen. | - | - |
| 11. Oktober 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Bodmer ging mit 12 berittenen Jägern südlich von Fort Union auf Bisonjagd. Die kleine Jagdgruppe erlegte eine kleine Bisonherde. | - | - |
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| Bisonjagd, gemalt von Karl Bodmer. Quelle: http://www.alamy.com | |||
| 16. Oktober 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - In Fort Union fiel der erste Schnee des Jahres. Cree und Assiniboine kamen zum Fort, um letzte Handelsgeschäfte abzuschließen. Bei dieser Gelegenheit malte Bodmer ein Porträt des Cree Medizinmannes Mahsette-Kuiuab. | Cree Assiniboine | - |
| 30. Oktober 1833 | Maximilian zu Wied Expedition 1832-1834 - Mit einem Steuermann und vier kanadischen Besatzungsmitgliedern verließen Karl Bodmer und Fürst Maximilian zu Wied Fort Union in Richtung Fort Clark in Nord-Dakota. Dort überwinterte die Expedition. | - | - |
| 1833 | Die Assiniboine zählen rund 28'000 Angehörige. Der Name 'Steinkocher' wurde ihnen von den Ojibwe gegeben, weil die Assiniboine ihre Nahrung umständlich zubereiteten: In ein mit glattem Leder fest ausgekleidetes Erdloch wurden die Nahrungsmittel wie Fleisch, Mais, Gemüse und Wasser gegeben. In einem Feuer daneben wurden Steine glühend heiß gemacht und in das Erdloch gelegt, bis die Speisen gar waren. Zu dieser Zeit lebten die Assiniboine in der Gegend von Fort Union in Montana, dem Hauptposten der Pelzhandelsgesellschaft. | Assiniboine | - |
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| Fort Union Handelsstation. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 20. Juni 1837 | Der Dampfer 'S.S. St. Peter' der American Fur Company traf in Fort Union ein. Seit der Ankunft in Fort Clark war klar, dass die Pocken an Bord waren. Die Indianer durften Fort Union nicht betreten. Trotzdem breiteten sich die Pocken unter den Indianern aus. Ungefähr die Hälfte der Assiniboine starb. Bei den Crow starb etwa ein Drittel. Ein Langboot wurde von Fort Union nach Fort McKenzie geschickt. | Assiniboine Crow | - |
| Sommer 1837 | Edwin Thompson Denig arbeitete als Buchhalter in Fort Union an der Grenze zwischen Nord-Dakota und Montana. Er heiratete die Tochter des Assiniboine-Häuptlings `Iron Arrow Point` und die Schwester des Assiniboine-Häuptlings `First to Fly`. Ein Dampfer der American Fur Trade Company brachte die Pocken nach Fort Union. Denig überlebte die Pocken fast unbeschadet. | Assiniboine Assiniboine | First to Fly Iron Arrow Point |
| 1842 | Fort Mortimer wurde von der Union Fur Company etwa 2 Meilen östlich von Fort Buford erbaut. Fort Mortimer konnte jedoch nie mit Fort Buford konkurrieren und wurde an die Besitzer von Fort Union, die American Fur Company, verkauft. | - | - |
| Etwa 1845 | Die Oglala und Brule handelten hauptsächlich bei Fort William / Fort Laramie (Wyoming), die Hunkpapa und Blackfeet hauptsächlich bei Fort Union (Montana). | Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Blackfoot (Lakota) | - |
| Sommer 1851 | Pater de Smet verbrachte mehr als zwei Wochen mit Edwin Thompson Denig in Fort Union. De Smet organisierte die Reise der indianischen Führer nach Fort Laramie, um an den Friedensverhandlungen teilzunehmen. | Assiniboine Crow | - |
| Herbst 1851 | Der Schweizer Maler Rudolph Friedrich Kurz verbrachte die Zeit von September 1851 bis April 1852 bei Edwin Thompson Denig in Fort Union. | Assiniboine Crow | - |
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| Fort Union, 1852, gemalt von dem Schweizer Maler Rudolph Friedrich Kurz. Quelle: http://www.zeno.org/Kunstwerke/B/Kurz, Rudolph Friedrich: Fort Union an der Mündung des Yellowstone. | |||
| 1855 | Gruppen der River-Crows unter den Häuptlingen Two Face und Bear's Head mit 200 Zelten lebten im Gebiet der Wind River Mountains im Westen Wyomings und tauschten ihre Felle in Fort Sarpy oder Fort Union. Ein großer Teil der Felle wurde von den Crows gegen Pferde eingetauscht. Die Pferde erhielten die Crows entweder von den Flathead-Indianern im St. Mary's Valley (im Bitterroot Valley im Westen Montanas) oder von den Nez Perce und Shoshone Indianern im Quellgebiet des Yellowstone River im Nordwesten Wyomings. | Crow Flathead (Salish) Crow | Two Face Bear's Head |
| 22. August 1860 | 250 Krieger der Hunkpapa und Blackfeet versuchten in der Abenddämmerung durch das kurzzeitig geöffnete Tor in das Fort Union einzudringen. Nachdem die Besatzung des Forts das Feuer eröffnet und einen Krieger getötet hatte, zogen sich die Krieger zurück. | Hunkpapa (Lakota) | - |
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| Fort Union Handelsstation. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 10. August 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Die Truppen von General Sully verließen die Badlands. Sie erreichten den Yellowstone River, wo Dampfschiffe mit Proviant auf die Truppen warteten.Die Indianer gaben die Angriffe auf und zogen sich in ihre Lager zurück. Die Zelte des Indianerlagers erstreckten sich über eine Länge von 3 Meilen. Sully aber folgte den Spuren der Indianer bis zu ihrem Lager. Die völlig überraschten Indianer mussten Hals über Kopf das Lager verlassen. Die Indianer mussten sich nun um die Nahrungsbeschaffung kümmern. Die Verluste der Indianer an Fleisch, Zelten und Material waren groß, seit General Sully in das Gebiet der Indianer eingedrungen war.Sully zog mit seinen Soldaten weiter nach Fort Union und später nach Fort Rice. Am 8. Oktober erreichte Sully Fort Ridgely. Während der Expedition legten Sullys Soldaten etwa 1'625 Meilen zurück. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall |
| 18. August 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - General Sully ließ Fort Union (etwa 100 Meilen südöstlich von Fort Berthold) und Fort Berthold (in der Gegend, wo der Little Missouri in den Missouri mündet - Nord-Dakota) verstärken. | - | - |
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| Fort Union Handelsstation. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| Juni 1865 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Als Folge von Sullys Feldzug im Sommer 1864 in Nord-Dakota kapitulierten einige Stämme und fanden sich im Gebiet von Fort Union ein. So eine Gruppe der Hunkpapa unter Bear's Rib sowie die Yanktonai. Die Yanktonai sollten am 20. Oktober 1865 und am 28. Oktober 1865 bei Fort Sully in Süd-Dakota einen Vertrag unterzeichnen, in dem sie Land abtreten und die Feindseligkeiten gegenüber den Weißen beenden sollten. | Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Hunkpapa (Lakota) | Two Bears Black Catfish Little Soldier Medicine Bear Two Heart Bear's Rib |