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| Buchcover | Autor | Titel | Beschreibung |
| Bild | Autor | Leer | Beschreibung |
| Datum | Ereignis | Stamm | Häuptling |
| 1. Oktober 1542 | Juan Cabrillo Expedition 1542-1543 - Etwas westlich des heutigen Presidio Parks in San Diego traf Cabrillo auf das Dorf Kosaaay der Kumeyaay-Indianer. Cabrillo nannte das Dorf San Miquel. Die Indianer waren den Spaniern zunächst feindlich gesinnt und verwundeten drei Spanier, doch nach Geschenken der Spanier an die Indianer kam es zu einem friedlichen Treffen mit den Spaniern. Die Indianer teilten mit Zeichensprache mit, dass schon früher (!) bärtige Männer mit Armbrüsten im Landesinneren umherstreiften und viele Indianer töteten. Dies war der Grund für die Feindseligkeit der Indianer gegenüber den Spaniern. Die Kumeyaay sind ein Yuman sprechendes Volk und stammen von den Hohokam ab. | Kumeyaay Hohokam | - |
| 1. Oktober 1542 | Juan Cabrillo Expedition 1542-1543 - Etwas westlich des heutigen Presidio Parks in San Diego traf Cabrillo auf das Dorf Kosaaay der Kumeyaay-Indianer. Cabrillo nannte das Dorf San Miquel. Die Indianer waren den Spaniern zunächst feindlich gesinnt und verwundeten drei Spanier, doch nachdem die Spanier den Indianern Geschenke überreicht hatten, kam es zu einer friedlichen Begegnung mit den Spaniern. Die Indianer teilten mit Zeichensprache mit, dass schon früher (!) bärtige Männer mit Armbrüsten im Landesinneren umherstreiften und viele Indianer töteten. Dies war der Grund für die Feindseligkeit der Indianer gegenüber den Spaniern. Die Kumeyaay sind ein Yuman sprechendes Volk und stammen von den Hohokam ab. | Kumeyaay Hohokam | - |
| 26. März 1543 | Juan Cabrillo Expedition 1542-1543 - Am 26. März trafen die drei Schiffe bei den Cedros-Inseln westlich von Niederkalifornien wieder zusammen. Unterwegs nahmen die Spanier sechs Indianer an Bord mit der Absicht, sie Spanisch lernen zu lassen und sie bei späteren Missionen als Übersetzer einzusetzen. | Kumeyaay | - |
| 1. Juli 1769 | Portola Expedition 1769-1770 - Als die Portola-Expedition in der Nähe des heutigen San Diego ankam, lebten etwa 30 bis 40 Familien der Kumeyaay-Indianer im Dorf Kosaaay, in der Nähe der heutigen Old Town von San Diego. | Kumeyaay | - |
| 16. Juli 1769 | Spanische Missionen 1769-1823 - In der heutigen Stadt San Diego im Südwesten Kaliforniens entstand unter der Leitung von Pater Junipero Serra die erste Franziskaner-Mission in Kalifornien (damals Neuspanien), die Mission Basilica San Diego de Alcala. In diesem Gebiet lebten die Kumeyaay-Indianer. Die Franziskaner glaubten, dass die Bekehrung der Indianer zum christlichen Glauben im besten Interesse der Indianer sei. Und dass die Franziskaner mit dem Wort Gottes den Indianern die Erlösung bringen würden. Die Franziskaner setzten alles daran, dass ihre Botschaft gehört und angenommen wurde. Für den Bau, den Unterhalt und den Betrieb der Missionen benötigten die Franziskaner viele Arbeitskräfte. Als Arbeitskräfte wurden Indianer eingesetzt. Um den Indianern das Leben in den Missionen schmackhaft zu machen, verschenkten die Franziskaner Glasperlen, Kleidung, Decken und Lebensmittel. Einmal zum Christentum konvertiert, mussten sich die Indianer an viele Regeln und einen geregelten Tagesablauf halten, wurden als Arbeitskräfte in den Missionen eingesetzt und durften diese nur mit Erlaubnis der Franziskaner verlassen. Die Männer stellten Lehmziegel (Adobe) her, bauten die Missionen und arbeiteten auf den Feldern. Die Frauen kochten, nähten und wuschen die Kleidung. Einen großen Teil des Tages verbrachten die Indios mit der Unterweisung im christlichen Glauben und mit Gottesdiensten. Männer und Frauen lebten in getrennten Gebäuden, unabhängig davon, ob sie verheiratet waren oder nicht. Körperliche Züchtigungen waren an der Tagesordnung. Durch die Nähe zu den Franziskanern und Spaniern waren die Indianer auch den von den Europäern eingeschleppten Krankheiten ausgesetzt, gegen die sie keine Abwehrkräfte besaßen. | Kumeyaay | - |
| Spanische Missionen 1769-1823 - In der heutigen Stadt San Diego im Südwesten Kaliforniens entstand unter der Leitung von Pater Junipero Serra die erste franziskanische Mission in Kalifornien (damals Neuspanien), die Mission Basilica San Diego de Alcala. In diesem Gebiet lebten die Kumeyaay-Indianer. Die Franziskaner glaubten, dass die Bekehrung der Indianer zum christlichen Glauben im besten Interesse der Indianer sei. Und dass die Franziskaner mit dem Wort Gottes den Indianern die Erlösung bringen würden. Die Franziskaner setzten alles daran, dass ihre Botschaft gehört und angenommen wurde. Für den Bau, den Unterhalt und den Betrieb der Missionen benötigten die Franziskaner viele Arbeitskräfte. Als Arbeitskräfte wurden Indianer eingesetzt. Um den Indianern das Leben in den Missionen schmackhaft zu machen, verschenkten die Franziskaner Glasperlen, Kleidung, Decken und Lebensmittel. Einmal zum Christentum konvertiert, mussten sich die Indianer an viele Regeln und einen geregelten Tagesablauf halten, wurden als Arbeitskräfte in den Missionen eingesetzt und durften diese nur mit Erlaubnis der Franziskaner verlassen. Die Männer stellten Lehmziegel (Adobe) her, bauten die Missionen und arbeiteten auf den Feldern. Die Frauen kochten, nähten und wuschen die Kleidung. Einen großen Teil des Tages verbrachten die Indios damit, den christlichen Glauben zu lernen und Gottesdienste zu feiern. Männer und Frauen lebten in getrennten Gebäuden, unabhängig davon, ob sie verheiratet waren oder nicht. Körperliche Züchtigungen waren an der Tagesordnung. Durch die Nähe zu den Franziskanern und Spaniern waren die Indianer auch den von den Europäern eingeschleppten Krankheiten ausgesetzt, gegen die sie keine Abwehrkräfte besaßen. | Kumeyaay | - | |
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| Missionsbasilika San Diego de Alcala. Quelle: Wikipedia | |||
| Mitte August 1769 | Die gerade fertiggestellte Mission in San Diego wurde von Kumeyaay Indianern angegriffen. | Kumeyaay | - |
| 1769 | Als die Spanier die erste Mission (Mission Basilica San Diego de Alcala) in Kalifornien errichteten, lebte die Viejas-Bande der Kumeyvaay-Indianer im Gebiet des heutigen El Capitan Reservoirs, etwa 26 Meilen nordöstlich von San Diego. Damals floss der San Diego River durch den Canyon. Das El Capitan Reservoir entstand erst 1935 mit der Fertigstellung des El Capitan Dams. | Kumeyaay | - |
| 1769 | Als die Spanier die erste Mission (Mission Basilica San Diego de Alcala) in Kalifornien errichteten, lebten die nördlichen Ipai (Kumevaa) Indianer im Gebiet zwischen dem Ort Escondido und dem Henshaw-See. | Kumeyaay | - |
| 1769 | Als die Spanier 1769 die erste Mission (Mission Basilica San Diego de Alcala) in Kalifornien errichteten, lebten die südlichen Tapai (Kumevaa) Indianer im Gebiet der Laguna Mountains und Tecate (Kalifornien) sowie Ensenada (Mexiko). | Kumeyaay | - |
| August 1774 | Spanische Missionen 1769-1823 - Die Mission Basilica San Diego de Alcala wurde an ihren heutigen Standort verlegt, ca. 10 km östlich des alten Standorts. Am alten Standort gab es keine zuverlässige Wasserversorgung. Außerdem befand sich der alte Standort zu nahe an einem spanischen Fort (Presidio). Die Anwesenheit des Militärs in der Nähe der Mission verhinderte, dass die Indianer zum Christentum bekehrt werden konnten. In der Nähe der neuen Mission befand sich das Dorf Nipaquay (Nipawai) der Kumeyaay-Indianer. | Kumeyaay Kumeyaay | - |
| 4. November 1775 | Spanische Missionen 1769-1823 - Auspeitschungen und Misshandlungen der Kumeyaay-Indianer in der Mission San Diego führten zu einem Aufstand. Pater Luis Jayme wurde von den aufgebrachten Indianern getötet. 600 - 800 Indianer beteiligten sich an dem Aufstand. Die Mission wurde geplündert und niedergebrannt. Dieser Aufstand war der erste von einem Dutzend ähnlicher Aufstände der Indianer in 'Alta California'. | Kumeyaay | - |
| Um 1800 | Patres der Mission San Diego beobachteten kleine Kinder, die mit Pfeilspitzen aus Stein spielten, die Gold enthielten. Die Patres fanden heraus, dass die Pfeilspitzen (wahrscheinlich) aus dem Dorf Katalavina stammten und das Gold aus den Bergen von El Cajon. Die Patres handelten mit dem Häuptling des Dorfes aus, dass dieser Säcke mit goldhaltigen Steinen in die Mission liefern würde. Im Gegenzug schützten die Soldaten der Mission San Diego das Dorf vor Angriffen anderer Stämme. Aus dem Gold stellten die Patres Ornamente und Figuren für die Kirche der Mission San Diego her und schickten den größten Teil des Goldes nach Mexiko-Stadt. | Kumeyaay | - |
| 1875 | Ein Erlass von Ulysses S. Grant führte zur Gründung der Capitan Grande Reservation für die Kumeyaay-Indianer. Zum Stammesgebiet gehörte auch das heute geflutete Gebiet des El Capitan Reservoirs, es war das einzige bewohnbare Gebiet der Reservation. | Kumeyaay | - |
| 1932 | Das für die Kumeyaay-Indianer eingerichtete Reservat umfasst 5'181 Acres (20,97 km²). | Kumeyaay | - |