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| Buchcover | Autor | Titel | Beschreibung |
| Bild | Autor | Leer | Beschreibung |
| Datum | Ereignis | Stamm | Häuptling |
| 7000 v. Chr. | Von der postglazialen paläoindianischen (Plano-)Zeit bis zur mittleren Waldzeit nutzten die Ureinwohner die lokalen Quarz- und Obsidianvorkommen und hinterließen ein integriertes kulturelles und ökologisches Erbe. | Nipissing (Ojibwe) | - |
| 6000 v. Chr. | Um 6000 v. Chr. entstanden in der Gegend des heutigen Toronto Grabhügel. | - | - |
| 1000 | Bereits um 1000 n. Chr. lebten Nipissing (Ojibwe) Indianer in Dörfern an der heutigen Frank's Bay am Südufer des Lake Nipissing. | Nipissing (Ojibwe) | - |
| Um 1450 | Am Crawford Lake in Ontario, Kanada, errichteten die Irokesen eine Siedlung. | Iroquois | - |
| 1450 | Das große Sterben - Schätzungen zufolge lebten im Gebiet der späteren USA an der Westküste ca. 3/4 Millionen Indianer, an der Ostküste bis Florida ca. 2 Millionen Indianer und entlang des Mississippi ca. 4 Millionen Indianer. Zwischen 1500 und 1700 fand das 'große Sterben' der Indianer statt: - Bis 1500 starben etwa 80% der Indianer, bevor die ersten europäischen Entdecker die Küsten der späteren USA erreichten. Seefahrer, Sklavenhändler und Konquistadoren schleppten Krankheiten ein - Im ersten Jahrhundert der europäischen Entdecker, also zwischen 1500 und 1600, starben auf dem ganzen Kontinent etwa 30 Millionen Menschen an eingeschleppten Krankheiten, also etwa 2/3 der Gesamtbevölkerung. Die Bevölkerung im südlichen Zentralmexiko sank von 11 Millionen im Jahr 1520 auf eine Million im Jahr 1650! Mehr als 90% der Menschen starben an Krankheiten, die aus der Alten Welt eingeschleppt wurden. Wahrscheinlich war Amerika um 1600 nicht mehr das, was es um 1450 war. | - | - |
| Um 1475 | An der so genannten 'Draper Site', etwa 22 Meilen nordöstlich von Toronto, etwa 4 Meilen nordöstlich der heutigen Stadt Greensborough, wurde eine wendische Siedlung errichtet. Das Dorf hatte etwa 2000 Einwohner, war mit mehreren Palisaden befestigt und bestand aus etwa 35 Langhäusern. Das Dorf wuchs kontinuierlich über einen Zeitraum von etwa 50 Jahren, da kleinere Dörfer in der Umgebung aufgegeben wurden und deren Bewohner in die 'Drapper Site' zogen. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde das Dorf aufgegeben. Alle Bewohner zogen zur Mantle Site, etwa 3 Meilen nordwestlich der Drapper Site. | Wendat | - |
| Um 1500 | Etwa zwischen 1500 und 1530 bewohnten die Wendat ein Dorf ('Mantle Site') von etwa 17'000 m2 (4'2 Acres). Das Dorf wurde von 1'500 bis 2'000 Menschen bewohnt und lag etwa 3 km südlich von Bloomington und etwa 15 km nord-nördlich von Toronto in Ontario. Das Dorf bestand aus 95 Langhäusern mit einer durchschnittlichen Länge von 30 Metern und war von drei Palisaden umgeben. Jedes Langhaus war etwa 30 Meter lang, 6 Meter breit und 6 Meter hoch. Das Gerüst aus geraden und gebogenen Holzpfählen war mit getrockneter Baumrinde bedeckt. Die Bewohner bauten Mais, Bohnen und Kürbisse an. Um 1530 verließen die Bewohner das Dorf und siedelten sich an den heute bekannten Orten Ratcliff und Aurora an. | Wendat | - |
| Ab 1500 | Die Neutralen errichteten südlich des heutigen Iona am Nordrand des Eriesees eine befestigte Siedlung, die zwischen etwa 1500 und 1650 n. Chr. bewohnt war. Ein Erdwall, der später durch eine zweite Mauer verstärkt wurde, schützte etwa 18 Langhäuser. In der Siedlung dürften etwa 800 Menschen gelebt haben. Die Neutralen, die um 1450 als eigenständige Gruppe innerhalb der irokesischen Kultur auftraten, wurden so genannt, weil sie sich nicht an Kriegen mit den traditionellen Rivalen der Irokesen beteiligten. Diese Neutralität erregte den Zorn der Irokesen-Konföderation, und Angriffe der Mohawk und Seneca führten 1650 zum Untergang der Nation der Neutralen. | Neutrals | - |
| Ab 1515 | Etwa zur gleichen Zeit entstand nordwestlich des Raven Lake am Zusammenfluss von Talbot River und Perch Creek eine Siedlung der Huronen (Wendat). Das Dorf (Benson Site) bestand aus etwa 25 Langhäusern und war von einer hölzernen Palisade umgeben. Das Dorf wurde von den Arendahronon-Huronen ('people of the rock') bewohnt. | Huron (Wendat) | - |
| Ab 1545 | Um diese Zeit entstand am nordöstlichen Ufer des Bass Lake ein Dorf der Huronen (Wendat). Das Dorf (Sopher Site) wurde von den Arendahronon-Huronen ('people of the rock') bewohnt. | Huron (Wendat) | - |
| Um 1550 | Um 1550 errichteten die Wendat ein Dorf (die heutige 'Aurora Site') an den Headwaters des East Holland River, etwa zwei Meilen westlich der heutigen Ortschaft Vandorf und etwa 18 Meilen nördlich von Toronto, Ontario. Das Dorf hatte eine Fläche von ca. 34'000 m2 (8,4 Acres) und war mit mehreren Palisaden (!) stark befestigt. Wahrscheinlich verließen die Wendat ihr ca. 6 Meilen südöstlich gelegenes Dorf (die heute bekannte 'Mantle Site') und errichteten dieses Dorf. Der 'Rouge River Trail' führte mitten durch das Dorf. | Wendat | - |
| 1550-1615 | In der Nähe der heutigen Ortschaft Whitchurch-Stouffville errichteten die Wendat um 1550 ein Dorf (die heutige 'Ratcliff Site') mit einer Fläche von 11'000 m2 (2'8 Acres). | Wendat | - |
| Um 1560 | Ab etwa 1560 lebten Huronen (Wendat) in einem Dorf etwa eine Meile nordwestlich der heutigen Stadt Warminster in Simcoe County, Ontario ('Ball Site'). Das Dorf mit einer Fläche von ca. 9 Acres (ca. 37'000 m2) bestand wahrscheinlich aus 80 bis 90 Langhäusern. Das Dorf wurde von den Arendahronon-Huronen ('people of the rock') bewohnt. . | Huron (Wendat) | - |
| Um 1580 | Etwa zur gleichen Zeit wanderte eine Gruppe Irokesisch sprechender Tionnontate (Wendat) vom Wolf Clan vom Nordufer des Eriesees in das Gebiet des heutigen Avening (etwa 10 Meilen südlich der Georgian Bay) ein. Das Stammesgebiet der Tionnontate zwischen 1580 und 1650 erstreckte sich ungefähr von Avening/Creemore im Süden bis zu den Blue Mountains bei Craighleith an der Georgian Bay im Norden. Die Franzosen nannten die Tionnontate später 'Petun' ('Tabakleute'). Die Tionnontate waren Bauern und Jäger. Sie lebten in Dörfern, die leicht erhöht lagen (aus Sicherheitsgründen und auch, um vor den Überschwemmungen der Flüsse sicher zu sein). Guter Boden war ebenfalls wichtig. Die Petun wechselten in regelmäßigen Abständen den Standort ihrer Dörfer. Die genaue Herkunft der Petun ist bis heute nicht geklärt (nach Charles Garrad, 'Petun To Wyandot - The Ontario Petun from the Sixteenth Century'). Erst ab 1616, mit dem Besuch von Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron bei den Petun, gibt es schriftliche Aufzeichnungen der Jesuiten und Franzosen über die Petun, die mit den archäologischen Ausgrabungen und Funden übereinstimmen. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Um 1580 | Etwa zu dieser Zeit wanderte eine Gruppe Irokesisch sprechender Wendat vom Wolf Clan vom Nordufer des Eriesees in das Gebiet des heutigen Dorfes Avening (etwa 10 Meilen südlich der Georgian Bay) ein. Die Franzosen nannten diese Gruppe von Wendat später 'Petun', auch bekannt unter dem Namen Tionnontate ('people among the hills/mountains'). Das Stammesgebiet der Petun zwischen 1580 und 1650 erstreckte sich ungefähr von Avening/Creemore im Süden bis zu den Blue Mountains bei Craighleith an der Georgian Bay im Norden. Die Petun waren Bauern und Jäger. Sie lebten in Dörfern, die leicht erhöht lagen (aus Sicherheitsgründen und auch, um vor Überschwemmungen durch Flüsse geschützt zu sein). Guter Boden war ebenfalls wichtig. In regelmäßigen Abständen wechselten die Petun den Standort ihrer Dörfer. Die Petun bauten Mais, Bohnen und Kürbisse auf gerodeten Feldern an. Die Felder konnten etwa 8 bis 12 Jahre bewirtschaftet werden, dann war der Boden ausgelaugt. Die genaue Herkunft der Petun ist bis heute nicht geklärt (nach Charles Garrad, Petun To Wyandot - The Ontario Petun from the Sixteenth Century). Erst ab 1616, mit dem Besuch von Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron bei den Petun, gibt es schriftliche Aufzeichnungen der Jesuiten und Franzosen über die Petun, die mit den archäologischen Ausgrabungen und Funden übereinstimmen. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Um 1580 | Bis etwa 1580 lebten die Rock-Tribe Huronen (Arendahronon) im Tal des Trent River, etwa 70 Meilen östlich des Lake Simcoe, und zogen dann nach Huronia in das Gebiet der heutigen Stadt Warminster, nordwestlich des Lake Simcoe. In diesem Gebiet entstanden zahlreiche Dörfer des Rock Tribe der Huronen. | Arendahronon (Huron) | - |
| 1580 | Als die Tionnontate (Wendat) nach Petun County kamen, tauschten die Tionnontate (Wendat) mit den Huronen (Wendat) Pelze gegen Metallkessel, Glasperlen und andere Waren. Die Huronen wiederum brachten die Pelze einmal im Jahr nach Québec und tauschten sie bei den Franzosen gegen Metallkessel, Gewehre und Munition sowie Glasperlen ein. | Tionnontate (Wendat) Huron (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| 1589 | Etwa zu dieser Zeit kam die dritte Gruppe nach Huronia, die zum Bund der Huronen gezählt wurde, die Arendahronons, bekannt als `people of the rock`. Nach ihrer Ankunft wuchs die Zahl der Arendahronons stetig an, da sich ihnen weitere Gruppen aus dem Süden anschlossen. Die Arendahronons waren trotz ihrer Wanderung nach Norden in Richtung 'Huronia' immer noch im Tal des St. Laurenz River präsent. Hier trafen die Arendahronon 1608/1609 Samuel de Champlain in Québec und nahmen 1609 an der Schlacht von Tocenderoga teil. Die Arendahronon lebten in verschiedenen Dörfern rund um den Bass Lake im Nordwesten des Lake Simcoe. | Huron (Wendat) | - |
| Um 1590 | Ab etwa 1590 lebten Huronen (Wendat) in einem Dorf etwa eine Meile nordwestlich der heutigen Ortschaft Warminster in Simcoe County, Ontario ('Warminster Site'). Das Dorf bestand aus einem nördlichen und einem südlichen Teil (etwa 165 m voneinander entfernt). Beide Dorfteile waren von einer Palisade umgeben und bestanden vermutlich aus mehr als 100 Langhäusern. Es war das größte Huronendorf der Region und wurde am 17. August 1615 von Samuel de Champlain besucht. Die beiden Teile des Dorfes bedeckten zusammen eine Fläche von etwa 15 Acres, was ungefähr 60'000 m2 entspricht. Irgendwann zwischen 1616 und 1623 wurde das Dorf von den Huronen (Wendat) verlassen. Wahrscheinlich fehlte es an Brennholz und die Ressourcen in der Umgebung waren erschöpft. Das Dorf wurde von den Arendahronon-Huronen ('people of the rock') bewohnt. | Arendahronon (Huron) | - |
| Um 1600 | Das Beaver Valley zwischen der heutigen Ortschaft Eugenia und Fairmount und das Gebiet östlich der Blue Mountains war über Hunderte, wenn nicht Tausende von Jahren ein beliebter Lagerplatz (vor allem im Winter) und Jagdrevier der Ottawa-Indianer. Als die Petun Indianer in das Gebiet östlich des Beaver Valley zogen, begannen die Ottawa bei den Petun zu überwintern. Die Ottawa akzeptierten die ständige Anwesenheit der Tionnontate (Wendat) in diesem Gebiet. | Ottawa | - |
| Um 1600 | Etwa zur gleichen Zeit wanderte eine zweite Gruppe von Irokesisch sprechenden Tionnontate ('people among the hills/mountains'), diesmal der Deer Clan, vom Nordufer des Eriesees in das Gebiet des heutigen Osler Bluff, etwa 8 km südwestlich von Collingwood an der Georgian Bay. Die Franzosen nannten diese Gruppe der Wendat ab etwa 1632 'Petun'. Das Stammesgebiet der Tionnontate zwischen 1580 und 1650 erstreckte sich von Craigmoore im Süden bis zu den Blue Mountains an der Georgian Bay im Norden Ontarios. Die genaue Herkunft der Petun ist bis heute nicht geklärt (nach Charles Garrad, Petun To Wyandot - The Ontario Petun from the Sixteenth Century). Erst ab 1616, mit dem Besuch von Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron bei den Petun, gibt es schriftliche Aufzeichnungen der Jesuiten und Franzosen über die Petun, die mit den archäologischen Ausgrabungen und Funden übereinstimmen. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Ab 1600 | Etwa zwischen 1600 und 1616 lebten die Tionnontate ('people among the hills/mountains') in einem Dorf in der Gegend des heutigen Osler Bluff, etwa 8 km südwestlich von Collingwood an der Georgian Bay. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Um 1600 | Die Petun vom Wolf Clan lebten in einem Dorf westlich von Creemore in Ontario. | Tionnontate (Wendat) | - |
| Um 1600 | Die Petun vom Wolf Clan lebten in einem Dorf im nördlichen Teil der heutigen Ortschaft Creemore in Ontario (im Bereich des Stausees). | Tionnontate (Wendat) | - |
| Um 1600 | Die Petun (Wendat) gelangten durch den Handel mit den Huronen (Wendat) an europäische Handelsgüter. Die Petun handelten vor allem mit den Huronen in den Dörfern der heutigen 'Ball Site' und 'Warminster Site'. Die beiden Huronendörfer lagen in der Gegend des Bass Lake und bei Warminster in der heutigen Provinz Ontario. | Petun (Wendat) | - |
| 1609 | Etwa zu dieser Zeit kam die vierte und letzte Gruppe von Indianern nach Huronia, die dem Bund der Huronen angehörte. | Huron (Wendat) | - |
| 13. Juni 1611 | Samuel de Champlain traf Etienne Brule in Quebec wieder, nachdem Brule ein Jahr bei den Algonquin-Indianern verbracht hatte. Danach kehrte Brule für vier Jahre in die Wildnis zurück. Es ist unklar, wo Brule sich aufhielt, aber wahrscheinlich reiste er entlang des Ottawa-Flusses zum Lake Nipissing und von dort nach Huronia. | - | - |
| 29. Mai 1613Nicht erkannter Quellenhinweis | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain verließ das Gebiet von Sault St. Louis (Lachine Rapids) in der Nähe des heutigen Ortes Kahnawake (7 Meilen südwestlich von Montreal) und begann, den Ottawa River hinabzufahren. | - | - |
| Juni 1613Nicht erkannter Quellenhinweis | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte die Chaudiere Falls in der Nähe des heutigen Ottawa. | - | - |
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| Chaudiere Falls in der Nähe der heutigen Stadt Ottawa. Quelle: http://www.torontopubliclibrary.ca/detail.jsp?R=DC-PICTURES-R-805 | |||
| Juni 1613Nicht erkannter Quellenhinweis | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Oberhalb der Mündung des Madawaska River verließ Champlain den Ottawa River und reiste nach Nordwesten zum Lake Muscrat. | - | - |
| Juli 1613Nicht erkannter Quellenhinweis | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Am Muscrat-See traf Champlain auf die Algonkin-Indianer. | Algonquin | Nibachis |
| Juli 1613 | Am Muscrat-See, etwa 70 Meilen nordwestlich von Ottawa, traf Champlain auf die Algonkin-Indianer. | Algonquin | - |
| Juli 1613Nicht erkannter Quellenhinweis | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte den Lac Allumette. Dies war das Ende seiner Reise im Jahre 1613. Tessouät, ein Häuptling der Algonkin, veranstaltete ein Fest zu Ehren Champlains. Es gab einen Eintopf aus zerstoßenem Mais, kleingeschnittenem Fisch und Fleisch. Alles wurde in einem Topf ohne Salz gekocht. Jeder der indianischen Gäste brachte einen Löffel und einen hölzernen Teller mit. Champlain, der um seine Gesundheit fürchtete, bat um Fisch und Fleisch, um selbst kochen zu können!Danach kehrte Champlain noch einmal nach Frankreich zurück. Erst 1615 sollte er nach Québec zurückkehren. . | Algonquin | Tessouat |
| Juli 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain kehrte mit dem Schiff aus Frankreich nach Québec zurück. Pater Joseph le Caron begleitete ihn. Von Québec aus machte er sich auf den Weg zu den Huronen und ihren Nachbarn, den Tionnontate an der Georgian Bay. Der Weg führte über den Sankt-Lorenz-Strom und den Ottawa River zum Lake Nipissing und zur Georgian Bay, einem Seitenarm des Huronsees. Es dauerte 2 Monate, bis er bei seinen Verbündeten eintraf. Die vielen Mücken machten die Reise zur Tortur. | Tionnontate (Wendat) | - |
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| Champlains Route 1615/1616 Quelle: http://www.gutenberg.org/files/30257/30257-h/30257-h.htm | |||
| 8. Juli 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Ohne auf Champlain zu warten, machten sich der Jesuitenpater Joseph Le Caron, einige huronische (wendische) Krieger und 12 weitere Jesuiten in Kanus auf den Weg nach Huronia. | Huron (Wendat) | - |
| 9. Juli 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain startete seine Expedition zu den Huronen 1615 von Sault St. Louis aus, in der Nähe der Lachine Rapids, südwestlich von Montreal. Er begleitete zwei weitere Franzosen, zehn Huronen und zwei voll beladene Kanus. | Huron (Wendat) | - |
| Sommer 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte die Chaudiere Falls in der Nähe des heutigen Ottawa. | - | - |
| Sommer 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain passierte Pembroke und ruderte weiter auf dem Ottawa River in Richtung Lake Nipissing. | - | - |
| 26. Juli 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte den Lake Nipissing und lagerte zwei Tage im Mündungsgebiet des Sturgeon River. | - | - |
| 29. Juli 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain setzte seine Reise auf dem French River in Richtung Georgian Bay fort. An der Mündung des French River in den Lake Huron (Georgian Bay) besuchten die Männer ein Lager der Ottawa-Indianer. Die Ottawa, so Champlain, sammelten Blaubeeren, um sie für den Winter zu trocknen. | Ottawa | - |
| 30. Juli 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain paddelte nun südwärts entlang des Ostufers der Georgian Bay in Richtung Huronia. | - | - |
| 1. August 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain betrat das heutige Territorium von Huronia an der Georgian Bay in Ontario in der Nähe des huronischen (wendischen) Dorfes Toanche (Outoucha) irgendwo zwischen Lafontaine Beach und Cawaja Beach. Der genaue Ort, an dem Champlain an Land ging, ist nicht bekannt. Champlain besuchte mehr als 10 Dörfer der Huronen, aber nur drei können mit Sicherheit identifiziert werden: Tequenonquiaye, Carhagouhaund Cahiague. | Huron (Wendat) | - |
| 2. August 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Auf seinem Weg zum Dorf Tequenonquiaye durchquerte Champlain wahrscheinlich das Huronendorf Touagouainchain. | Huron (Wendat) | - |
| 3. August 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte das Dorf Tequenonquiaye der Huronen (Wendat). | Huron (Wendat) | - |
| 10. August 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Von Tequenonquiaye aus marschierte Champlain zum Dorf Carhagouha am heutigen südwestlichen Ende der Midland Bay in der Nähe von Midland, Ontario. Einige Tage zuvor war der Jesuitenpater Joseph Le Caron in diesem Dorf eingetroffen. Die Jesuiten nannten das Dorf Mission St. Joseph. Das Dorf war von einer dreifachen hölzernen Palisade umgeben, die etwa 10 Meter hoch war. | Huron (Wendat) | - |
| 12. August 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Pater Joseph Le Caron zelebrierte im Dorf Carhagouha / Mission St. Joseph die erste Messe im heutigen Huronia. | Huron (Wendat) | - |
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| Pater Joseph Le Caron zelebrierte im Dorf Carhagouha / Mission St. Joseph die erste Messe im heutigen Huronia. Quelle: https://www.shutterstock.com/editorial/image-editorial/art-prints-illustrations-various-6051071hc | |||
| 14. August 1615 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain begann mit seinen 10 französischen Kollegen den Marsch in Richtung des Dorfes Cahiague (Warminster Site). Auf seinem Weg besuchte Champlain fünf Huronendörfer. Alle Dörfer waren mit Holzpalisaden befestigt. | Huron (Wendat) | - |
| 17. August 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte das Dorf Cahiague der Arendahronon-Huronen (Wendat) im Nordwesten des Lake Simcoe. Es handelte sich wahrscheinlich um das Dorf, das heute als Warminster Site bezeichnet wird. Das Dorf wurde von etwa 5000 Menschen bewohnt und war wahrscheinlich das größte Huronendorf in Huronia. Cahiague bedeutet in der Sprache der Huronen 'doppeltes Dorf'. Von Cahiague aus rekrutierte Champlain einige Petun-Krieger für den Kampf gegen die Irokesen. Nach 16 Tagen verließ Champlain mit den Petun das Dorf der Huronen (Wendat) und begann den Marsch nach Süden, um die Oneida anzugreifen. | Huron (Wendat) | - |
| 1. September 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain verließ mit 16 Franzosen und mehreren hundert Kriegern das Huronendorf Cahiague und machte sich auf den Weg, um die Oneida anzugreifen. | Huron (Wendat) | - |
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| Huronen mit Kanus aus Birkenrinde. Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/am-N-prim-nations/entw-u-chron/Palomino_indianerholocaust-N-amerika-chron-soziologisch.html | |||
| 2. September 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte die Engstelle zwischen dem Simcoe-See und dem Couchiching-See ('The Narrows'). Die Huronen fingen hier mit hölzernen Fischreusen und Netzen viele Fische, die für den Winter getrocknet wurden. Die Irokesen nutzten diese Landenge ('The Narrows') zwischen Lake Simcoe und Lake Couchiching immer wieder als Durchmarschroute nach Huronia, um die Huronen anzugreifen. | Huron (Wendat) | - |
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| Fischtreppe, wie sie von den Indianern benutzt wurde. Quelle: http://muskratmagazine.com/the-secrets-of-the-mnjikaning-fish-weirs/ | |||
| 8. September 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Im Dorf Cahiague schlossen sich etwa 500 Krieger der Huronen und Algonkin Champlain an. | Huron (Wendat) Algonquin | - |
| September 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte den Sturgeon Lake im heutigen Ontario. | Huron (Wendat) | - |
| September 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain reiste auf dem Otonabee River zum Rice Lake und von dort auf dem Trent River zum Lake Ontario. | Huron (Wendat) | - |
| September 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - An der Quinte Bay überquerte der Kriegstrupp mit Champlain den Ontario-See. | Huron (Wendat) | - |
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| Champlain mit seinen Huronen-Verbündeten auf Reisen. Quelle: Pinterest | |||
| 18. Oktober 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Die sich zurückziehenden Huronen und Champlain gerieten in einen Schneesturm. Am Ontariosee bestiegen die Krieger die zurückgelassenen Kanus. Champlain wollte mit einigen Kanus vom Ontariosee zurück nach Québec rudern. Doch die Huronen gaben Champlain keine Kanus. So mussten Champlain und die Franzosen mit den Huronen zurück zum Lake Simcoe und bei den Huronen überwintern. | Huron (Wendat) | - |
| 23. Dezember 1615 | Schlacht bei Syracuse 1615 - Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Nach dem gescheiterten Angriff auf das Oneida-Dorf kehrte Champlain mit den Kriegern der Huronen und Algonkin in das Huronen-Dorf Cahiague zurück. | Huron (Wendat) Algonquin | - |
| 1615 | Man schätzt, dass etwa 6'500 Tionnontate im Gebiet der heutigen Ortschaft Collingwood lebten. Der Stamm nannte sich selbst Tionnontate. Die Tionnontate lebten in 9 Dörfern in einem Streifen von etwa 16 Meilen Breite und etwa 45 Meilen Tiefe von Collingwood südlich der Georgian Bay in Ontario in südlicher Richtung bis etwa zur Höhe des Lake Eugenia. In allen Dörfern wurden nach 1616 französische Missionen gegründet. Die Namen der Dörfer waren (von Norden nach Süden): - Ekarenniondi (französische Mission St. Matthieu in der Nähe von Craigleith) - St. Simon . | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615 | Das Dorf Etarita (Standort der späteren französischen Mission St. Jean) der Tionnontate lag in der Gegend des heutigen Springhurst Beach, Ontario. | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615-1630 | Etwa 12 Meilen südlich von Collingwood und etwa eine Meile westlich von Creemore lag eine Siedlung der Tionnontate. Bei Ausgrabungen im Jahre 1926 wurden nur wenige europäische Handelsgüter gefunden. Das Dorf muss also von etwa 1615 bis etwa 1630 existiert haben. Nach 1630 kamen die Tionnontate langsam in Kontakt mit französischen Händlern. Die Dörfer der Tionnontate waren durch Palisaden geschützt. | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615 | Als die ersten Franzosen (Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron, im Januar 1616) in das Gebiet der Petun kamen, lebten die Tionnontate (Wendat) in etwa acht mit Holzpalisaden befestigten Dörfern zwischen der Georgian Bay und der heutigen Ortschaft Creemore. Eines der Dörfer lag etwa eine Meile östlich der heutigen Stadt Glen Huron am Mad River. Die Jesuiten gaben dem Dorf den christlichen Namen Mission St. Andrew. | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615 | Zur Zeit der Ankunft der ersten Franzosen im Petun-Gebiet (Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron im Januar 1616) lebten die Tionnontate (Wendat) in etwa acht mit Holzpalisaden befestigten Dörfern zwischen der Georgian Bay und der heutigen Ortschaft Creemore. Eines der Dörfer lag etwa eine Meile südwestlich des heutigen Dorfes Duntroon. Die Jesuiten gaben dem Dorf den christlichen Namen 'Mission St. James'. | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615 | Zur Zeit der Ankunft der ersten Franzosen im Petun-Gebiet (Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron im Januar 1616) lebten die Tionnontate (Wendat) in etwa acht mit Holzpalisaden befestigten Dörfern zwischen der Georgian Bay und der heutigen Ortschaft Creemore. Eines der Dörfer lag etwa eine Meile östlich des heutigen Dorfes Duntroon. Die Jesuiten gaben dem Dorf den christlichen Namen 'Mission St. Thomas'. | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615 | Als die ersten Franzosen (Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron im Januar 1616) in das Gebiet der Petun kamen, lebten die Tionnontate (Wendat) in etwa acht mit Holzpalisaden befestigten Dörfern zwischen der Georgian Bay und der heutigen Ortschaft Creemore. Eines der Dörfer lag etwa 1,25 Meilen nordnordwestlich des heutigen Dorfes Duntroon, in der Gegend der Quelle des Pretty River. Die Jesuiten gaben dem Dorf den christlichen Namen 'Mission St. John', die Petun nannten es Etharita. | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615 | Zur Zeit der Ankunft der ersten Franzosen im Petun-Gebiet (Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron im Januar 1616) lebten die Tionnontate (Wendat) in etwa acht mit Holzpalisaden befestigten Dörfern zwischen der Georgian Bay und der heutigen Ortschaft Creemore. Eines der Dörfer lag etwa 1,5 Meilen nordnordwestlich des heutigen Dorfes Duntroon. Die Jesuiten gaben dem Dorf den christlichen Namen `Mission St. James`. | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615 | Als die ersten Franzosen (Samuel de Champlain und Pater Joseph Le Caron im Januar 1616) in das Gebiet der Petun kamen, lebten die Tionnontate (Wendat) in etwa acht mit Holzpalisaden befestigten Dörfern zwischen der Georgian Bay und der heutigen Ortschaft Creemore. Eines der Dörfer lag etwa 2 Meilen nordnordwestlich der heutigen Ortschaft Duntroon am Pretty River. Die Jesuiten gaben dem Dorf den christlichen Namen St. Bartholomew. | Tionnontate (Wendat) | - |
| 1615 | Etienne Brule Expedition 1615 - Der Franzose Etienne Brule erreichte auf seiner Expedition 1615 das Dorf Teiaiagon der Seneca (Irokesen) in der Nähe des heutigen Toronto. Teiaiagon war eines von zwei Dörfern in der Nähe des heutigen Toronto und eines von sieben Dörfern nördlich des Ontariosees in Kanada. | Seneca (Iroquois) | - |
| Winter 1615/1616 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Nach der Schlacht von Syracuse verbrachte Champlain fast ein Jahr bei den Huronen im Dorf Cahiague, etwa 10 Meilen nordwestlich des Lake Simcoe. Champlain beobachtete, dass die Huronen bei Festen Hundefleisch, Brot aus Maismehl und über dem Feuer geröstete Maiskolben aßen. Die Frauen verrichteten die harte Arbeit, während die Männer nur jagten, Hütten bauten oder in den Krieg zogen. Champlain kritisierte auch die zu strenge Erziehung der Kinder. Die Kinder wurden nie bestraft und konnten tun, was sie wollten. | Tionnontate (Wendat) | - |
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| Rekonstruktion eines Langhauses der Huronen. Quelle: http://habitantheritage.org/native_americans/shelter | |||
| 14. Januar 1616 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain verlässt das Huronendorf Cahiague und erreicht das Dorf Carhagouha (Mission St. Joseph). | Huron (Wendat) | - |
| 15. Januar 1616 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain erreichte das Huronendorf Carhagouha (Mission St. Joseph), wo er Pater Joseph Le Caron wieder traf. Champlain und Le Caron beschlossen, die westlich der Huronen lebenden Petun zu besuchen. Noch am selben Tag verließen Champlain und Le Caron Carhagouha (Mission St. Joseph) und marschierten zu den Petun. | Huron (Wendat) Petun (Wendat) | - |
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| Mögliche Route von Champlain 1616 Quelle: https://www.erudit.org/en/journals/onhistory/2015-v107-n2-onhistory03909/1050633ar.pdf | |||
| 16. Januar 1616 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Auf seinem Weg zu den Petunia lagerte Champlain wahrscheinlich in der Gegend des Nottawasaga River. | - | - |
| 17. Januar 1616 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Samuel de Champlain, Pater Joseph le Caron und andere Franzosen besuchten das Hauptdorf der Tionnontate in der Nähe des heutigen Ortes Creemore in Ontario (Melville site). Das Dorf lag im nördlichen Teil von Creemore, in der Nähe des heutigen Reservoirs. Champlain verbrachte vielleicht eine Woche in diesem Dorf und jeweils etwa drei Tage in den anderen sieben Dörfern, die er anschließend besuchte. Man schätzt, dass etwa 1200 bis 1500 Menschen in diesem Dorf lebten. Champlain bemerkte, dass die Tionnontate zur Zeit seines Besuches mit dem Bau von zwei weiteren Dörfern mitten im Wald beschäftigt waren (Sidey-Makay und Hamilton-Lougheed?). Man schätzt, dass etwa 10'000 Tionnontate in den insgesamt etwa 8 Dörfern in der Umgebung des Tionnontate-Dorfes im heutigen Creemore lebten. Im Jahre 1616 lebten die Tionnontate in 8 Dörfern und zwei weitere Dörfer waren im Bau. Aus unbekannten Gründen nannte Champlain die Tionnontate 'Petun Nation'. Später wurde der Name 'Petun' auf alle Stämme im 'Petun County' (das Gebiet von Collingwood an der Georgian Bay bis etwa Avening/Creemore) ausgedehnt. Bei Champlains Besuch gab es im Dorf der Tionnontate keine Tabakfelder. Auch die vielen anderen Franzosen, die sich in 'Petun-County' aufhielten, haben nie Tabakfelder bei den Tionnontate gesehen. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| 20. Mai 1616 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Champlain trat die Rückreise nach Québec an. Am 14. Juni erreichte er Sault St. Louis, südwestlich von Montreal. Im Juli 1616 kehrte Champlain nach Québec zurück. | Petun (Wendat) | - |
| Sommer 1616 | Samuel de Champlain Expedition 1603-1635 - Samuel de Champlain besuchte erneut die Ottawa, die westlich der Huronen lebten, also westlich der Georgian Bay, in der Gegend von Sault Ste. Marie. | Ottawa | - |
| 1616 | Nach den ersten Beobachtungen von Weissen lebten die Ottawa auf Manitoulin Island, nördlich des Lake Huron und entlang der Nord- und Südküste der Georgian Bay. | Ottawa | - |
| 1616 | In der kanadischen Provinz Ontario lebten rund 75'000 Indianer. Diese Indianer teilten sich in zwei sprachliche und kulturelle Gruppen: - Nördlich von Toronto lebten etwa 15'000 Algonkin-Indianer, die je nach Jahreszeit durch die endlosen Wälder zogen und die unzähligen Flüsse dieser Region überquerten. Die Algonkin lebten als Jäger und Sammler. Die wichtigsten Stämme waren die Algonkin und die Montagnais. - Etwa 60'000 Irokesen lebten im südlichen Ontario, lebten in Dörfern und bauten Mais, Bohnen und Kürbisse an. Die wichtigsten Stämme waren die Huronen, die Neutralen, die Ottawa und die Petun. | Algonquin Montagnais (Innu) Ottawa Huron (Wendat) Neutrals Petun (Wendat) | - |
| 1616 | Die Neutral waren die größte Gruppe der Irokesen-Indianer in Ontario und lebten im heutigen Hamilton-Niagra District im Süden Ontarios. Im Osten dieses Gebietes lebte der größte Teil der Neutral im Gebiet südlich der Niagarafälle in der Nähe des heutigen Buffalo. Im Westen bildete das Tal des Grand River die Grenze, hier lebten die Neutralen auf der Niagara-Halbinsel und in den heutigen Städten Hamilton und Milton. Die Bevölkerung der Neutrals betrug vor dem ersten Kontakt mit den Europäern etwa 40'000 Menschen, davon zwischen 4'000 und 6'000 Krieger, die in 40 Dörfern lebten. Zu dieser Zeit lebten die Neutralen in Frieden mit allen umliegenden Stämmen. Deshalb gab ihnen Samuel de Champlain den Namen 'Neutrals'. | Neutrals | - |
| Ab 1616 | Die Tionnontate ('people among the hills/mountains') verließen ihr Dorf in der Gegend des heutigen Osler Bluff, etwa 5 Meilen südwestlich von Collingwood an der Georgian Bay, und zogen in ein Dorf namens Ekarenniondi ('Where the Rocks stands out') in der Nähe der heutigen Scenic Caves, etwa 2 Meilen nordwestlich des alten Dorfes. Dort blieben die Tionnontate bis etwa 1630. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
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| Where the Rocks stands out' in den heutigen Scenic Caves bei Craigleith, Ontario. Quelle: https://sceniccaves.com/products/caves-caverns | |||
| 1617 | Um diese Zeit verließen die Petun ihre Dörfer in der Nähe des heutigen Creemore und siedelten sich in dem neuen Dorf 'Hamilton-Lougheed' nordwestlich der Mündung des Noisy River in den Bad River an, etwa 3,5 km westlich von Creemore. Die Petun nannten das Dorf 'Ehwae'. Im Jahre 1639 gründeten französische Jesuiten im Dorf der Petun die Jesuitenmission St. Pierre. | Petun (Wendat) | - |
| Ende 1623 | Gegen Ende des Jahres 1623 wurde das Dorf Carhagouha am heutigen südwestlichen Ende der Midland Bay bei Midland, Ontario, aufgegeben und nach Westen verlegt. Das neue Dorf mit dem Namen Quieunonascaran lag am Südufer des South Basin in der Nähe der heutigen Stadt Penetang. Die Jesuiten nannten auch das neue Dorf Mission St. Joseph. Im Jahre 1637 bestand das Dorf aus drei kleinen Dörfern, die nahe genug beieinander lagen, um als ein Dorf wahrgenommen zu werden, ähnlich wie Cahiague (Warminster site). . | Huron (Wendat) | - |
| 1623 | Man schätzt, dass im Gebiet der heutigen Ortschaft Collingwood bereits etwa 10000 Petun-Huronen lebten (1615 waren es noch geschätzte 6500). | Petun (Wendat) | - |
| 1630 | Die Seneca (Irokesen) begannen, die Huronen zu überfallen. Wieder war der Pelzhandel der Grund. | Seneca (Iroquois) Huron (Wendat) | - |
| Ab 1630 | Die Tionnontate (Deer Clan) verließen ihr Dorf in der Gegend der heutigen Scenic Caves und siedelten sich in zwei Dörfern in der Nähe von Craigleith an. In diesem Dorf blieben die Tionnontate bis etwa 1650. Für das kleinere der beiden Dörfer ist der Name Tionnontate nicht bekannt. Die Jesuiten nannten das Dorf Mission St. Simon. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Ab 1630 | Die Tionnontate (Deer Clan) verließen ihr Dorf in der Gegend der heutigen Scenic Caves und ließen sich in zwei Dörfern in der Nähe von Craigleith nieder. Dort blieben die Tionnontate bis etwa 1650. Das größere der beiden Dörfer übernahm den Namen des Dorfes bei den Scenic Caves, Ekarenniondi. Die Jesuiten nannten das Dorf Mission St. Matthieu. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
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| Die beiden Dörfer der Tionnontate in der Nähe von Craigleith, Ontario. Quelle: Craigleith Heritage Depot 2019 | |||
| 1630-1636 | Von ca. 1600 bis ca. 1636 lebten die Attignaouantan-Huronen (Wenden) im Dorf Ossossane. Das Dorf bestand aus etwa 40 Langhäusern mit etwa 1500 Einwohnern. Etwa eine Meile vom Dorf entfernt errichteten die Huronen 1636 ein Beinhaus mit den Gebeinen von etwa 500 toten Indianern. Der französische Missionar Pater Jean de Brebeuf war Zeuge dieser Zeremonie. | Attignaouantan Huron (Wendat) | - |
| 1632 | Die Franzosen erkannten, dass die Dörfer der Tionnontate (Wendat) zwischen Creemore und der Georgian Bay in Toronto eine zusammenhängende Gemeinschaft bildeten. Von da an nannten die Franzosen die Tionnontate (Wendat) Petun. Die Franzosen glaubten fälschlicherweise, dass die Tionnontate (Wenden) intensiv Tabak anbauten. Die Putun waren ein südamerikanischer Stamm, von dem die Franzosen Tabak importierten. Daher nannten die Franzosen die Tionnontate (Wendat) fälschlicherweise auch Putun. Als Samuel Champlain 1616 zu den Petun reiste, erwähnte er nicht ein einziges Mal, dass die Tionnontate Tabak anbauten. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Anfang 1634 | Bevor die europäischen Seuchen unter den Huronen (Wendat) und Petun wüteten, zählten diese zusammen zwischen 30'000 und 35'000 Menschen. Die Huronen (Wendat) lebten östlich des Nottawasaga River in 18 Dörfern zwischen Lake Simcoe und Georgian Bay, die Petun westlich des Nottawasaga River in 8 Dörfern zwischen Georgian Bay und Avening / Creemore in Ontario. | Huron (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Sommer 1634 | Die erste Epidemiewelle (Masern und Durchfall) betraf die Huronen (Wendat) und Petun und dauerte bis in den Winter 1634-1635. Die Sterblichkeitsrate lag bei etwa 10%. Infiziert waren 'nur' die westlichen Attignawantan-Huronen (Wendat) und einige Petun. | Huron (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| 1634 | Französische Missionare schätzten die Bevölkerung der Winnebago auf etwa 25'000 Menschen, die am Ostufer des Oberen Sees lebten. | Winnebago | - |
| Ende Juni 1636 | Der französische Missionar Pater Joseph de la Roche Daillon erreicht das Dorf Toanché des Huronenclans Bear Clan's (Wendat). Daillon beabsichtigte, die Huronen zu missionieren, scheiterte jedoch. Am 18. Oktober brach er zu den Dörfern der Neutralen auf. | Huron (Wendat) | Aenon |
| September 1636 | Bei den westlichen Attignawantan-Huronen (Wendat) forderte eine Grippeepidemie zwischen Herbst 1637 und Frühjahr 1637 500 Todesopfer, allein im Dorf Ossossane starben 250 Menschen. Insgesamt starben bei den Huronen (Wendat) und Petun zwischen 1300 und 2500 Menschen. Die Nipissing verloren 70 Personen, die mit den westlichen Wendat überwinterten (ca. 10% der gesamten Nipissing-Population). | Huron (Wendat) Nipissing (Ojibwe) Petun (Wendat) | - |
| Ende Oktober 1636 | Pater Joseph de la Roche Daillon erreichte das Dorf Kandoucho der Neutralen Indianer. Kandoucho war eines der 40 (andere Quellen sprechen von 40) Dörfer der Neutralen Indianer. Die Jesuiten nannten es das Dorf der Allerheiligen. Wie die Huronen lösten sie ihr Dorf alle fünf, zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre auf, wenn der Boden ausgelaugt war, und zogen an einen geeigneteren Ort, meist 4 bis 12 km entfernt. | Neutrals | Tsohahissen |
| 1636 | Der französische Missionar Gabriel Sagard besuchte das Dorf Toanché der Huronen (Wendat) an der Nottawasaga Bay in der Georgian Bay in Ontario. Die genaue Lage des Dorfes ist bis heute unbekannt. Im Dorf Toanché lebten vermutlich etwa 600 Wendat, der Häuptling war Aenon. | Huron (Wendat) | Aenon |
| Sommer 1637 | Erneut kam es zu einer Epidemie bei den Huronen (Wenden) und Petun. Die Epidemie wütete vom Sommer 1637 bis zum Herbst. Die Sterblichkeit betrug etwa 10%. Ende 1637 lebten noch etwa 23'000 Huronen (Wenden) und Petun. | Huron (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| 1637 | Charles Garnier war der erste Jesuitenpater, der die beiden Dörfer der Tionnontate (Deer Clan) in der Nähe von Craigleith besuchte (Mission St. Simon). | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Sommer 1639 | Die Jesuiten in Neufrankreich begannen mit der Besetzung der neuen Zentralmission Sainte-Marie Among the Hurons (Ste. Marie I). | Huron (Wendat) | - |
| Sommer 1639 | Aufgrund heftiger Angriffe der Irokesen (Seneca) auf die Wenro verließen diese ihr Stammesgebiet und zogen zu ihren Verbündeten, den Huronen (Wendat), in die Gegend der Georgisa-Bucht. Etwa 600 Wenro kamen im Dorf Ossossane der Huronen (Wendat) an und wurden von diesen aufgenommen. | Wenro Seneca (Iroquois) | - |
| Herbst 1639 | Vor der letzten und stärksten Epidemiewelle lebten noch etwa 20'000 Huronen (Wendat) und Petun. | Huron (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| Herbst 1639 - Frühling 1640 | Zwischen Sommer 1639 und Frühjahr 1640 wurden die Huronen (Wenden) und Petun von einer letzten starken Pockenepidemie heimgesucht. Die französischen Jesuiten zählten nach der Epidemie nur noch etwa 12'000 überlebende Huronen (Wendat) und Petun. Zwischen Sommer 1634 und Sommer 1640 sank die Zahl der Huronen (Wenden) und Petun von 30'000 bis 35'000 auf etwa 12'000! Die Petun lebten noch in 9 Dörfern. | Huron (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| 1639 - 1641Nicht erkannter Quellenhinweis | Von 1639 bis 1641 wurden die Neutrals-Indianer von einer Epidemie durch eingeschleppte europäische Krankheiten (Pocken und Masern) heimgesucht. Die Zahl der Neutrals sank vermutlich von ca. 40'000 auf ca. 12'000. 1638 brach in Boston (Massachusetts) eine Pockenepidemie aus, die sich bis nach Ontario ausbreitete. Dieser Bevölkerungsrückgang, der von französischen Missionaren dokumentiert wurde, hatte folgende Auswirkungen auf die Neutralen: - Bevölkerungsrückgang: Der massive Bevölkerungsrückgang führte zu einem Mangel an Arbeitskräften für die Jagd, die Landwirtschaft und die Verteidigung des Territoriums. - Soziale Destabilisierung: Die traditionelle Lebensweise der Neutralen brach zusammen, da Familien und Gemeinschaften durch die Krankheit zerstört wurden. - Schwächung der Macht: Die Neutralen verloren ihre Vormachtstellung in der Region und wurden anfälliger für Angriffe rivalisierender Stämme, vor allem der Irokesen. | Neutrals | - |
| 1639 | Die beiden Petun-Dörfer in der Gegend von Creemore (Sidey-Mackay Site und Melville Site) wurden von den Petun nicht mehr bewohnt. Die Überlebenden der seit 1634 wütenden Epidemien verließen die beiden Dörfer und siedelten sich im Dorf 'Hamilton-Lougheed' (Hamilton-Lougheed Site) an. | Petun (Wendat) | - |
| 1639 | Die Jesuiten errichteten die Mission St. Peter und Paul etwa 9 Meilen südlich des heutigen Collingwood in der Nähe von Glen Hurin, Ontario. Der Petun-Name für das Dorf war Ehwae ('At the walnut grove'). Die Petun verließen ihre beiden Dörfer in der Nähe des heutigen Creemore sowie die beiden Dörfer in der Nähe des heutigen Avening und zogen in die Mission St. Pierre und St. Paul. Diese Mission war die südlichste Jesuitenmission in Ontario. | Petun (Wendat) | - |
| 1639 | Die französischen Jesuiten errichteten Missionen in den vier wichtigsten Dörfern der Huronen. Eine zentrale Station wurde am Wye River in der Gegend von Midland im Südosten der Georgian Bay, Saint Marie, errichtet. Saint Marie musste 1649 wegen massiver Angriffe der Irokesen auf die Huronen niedergebrannt und verlassen werden. In Huronia, einem der Hauptdörfer der Huronen, lebten 1647 18 Priester und 24 Laienprediger. | Huron (Wendat) | - |
| 1639 | Bei den Huronen südöstlich der Georgian Bay in Ontario / Kanada treten 1636, 1637 und 1639 Epidemien auf, die von den Franzosen eingeschleppt werden. Etwa die Hälfte der Huronen starb. | Huron (Wendat) | - |
| 1639 | Die Angriffe der Irokesen (vor allem der Mohawk, der nördlichste Stamm der Irokesen) auf die durch Seuchen geschwächten Huronen wurden immer heftiger und tödlicher. Die Irokesen besaßen nun mehr als 1'000 Gewehre, die sie größtenteils von den Holländern erhielten. Zwischen 1626 und 1666 kam es zu 147 Überfällen der Irokesen auf Huronen und Franzosen. Die Motivation für die Angriffe der Irokesen auf die Huronen war wahrscheinlich, dass die Franzosen in den Besitz des Landes der Huronen kamen. Pelze dürften kaum die Motivation gewesen sein, nur bei 7 der 147 Überfälle erbeuteten die Irokesen Pelze und andere Handelsgüter. | Iroquois Mohawk (Iroquois) | - |
| Ende 1640 | Das Dorf der Petun Ehwae (Mission St. Pierre et St. Paul) wurde wahrscheinlich von Irokesen überfallen und fast vollständig zerstört. | Petun (Wendat) Iroquois | - |
| Ab 1640 | Als die Irokesen ab etwa 1640 vermehrt die Dörfer im südlichen Stammesgebiet der Petun (in der Umgebung von Creemore) überfielen, nahm die Population der Petun immer mehr ab. Mit abnehmender Zahl verließen die Petun ihre südlichen Dörfer und zogen immer weiter nach Norden in Richtung Georgian Bay. | Petun (Wendat) Iroquois | - |
| 1640 - 1641 | Die französischen Missionare St. Jean de Brebeuf und Chaumonot besuchten 18 Dörfer der Neutral (Attiwandaronk) im Süden Ontarios. Sie schätzten, dass die Neutral noch etwa 12'000 Einwohner zählten. Im Vergleich dazu gab es 1615 noch etwa 40'000 Neutrals. Der Grund für diesen Rückgang waren eingeschleppte europäische Krankheiten wie Pocken und Maser sowie die ständigen Kriege gegen andere Stämme. | Neutrals | - |
| 1640 - 1701 | In diesem langwierigen Krieg ging es den Irokesen darum, ihr Einflussgebiet zu vergrößern, um als Vermittler im Pelzhandel zwischen den Stämmen des Westens und den Franzosen auftreten zu können. Es war einer der brutalsten Kriege in der amerikanischen Geschichte, und die Mohawk sollten in diesem Kampf die Führung übernehmen. 1701 schlossen Franzosen und Irokesen Frieden und der Biberkrieg war beendet. | Iroquois | - |
| 1642 | Die drei Petun-Dörfer in der Gegend von Creemore (Sidey-Mackay Site und Melville Site) wurden von den Petun nicht mehr bewohnt. Bis 1642 wurde auch das letzte Dorf, 'Hamilton-Lougheed' (Hamilton-Lougheed Site), aufgegeben. Die Überlebenden der seit 1634 wütenden Epidemien zogen weiter nach Norden. | Petun (Wendat) | - |
| 1642 | Tausend Seneca und Mohawk überfallen und zerstören einen Teil der Huronendörfer nördlich des Ontariosees. | Seneca (Iroquois) Mohawk (Iroquois) Huron (Wendat) | - |
| 1644 | Die Irokesen zerstörten 15 der 22 Huronendörfer, etwa 10'000 Huronen fanden den Tod. | Iroquois Huron (Wendat) | - |
| Um 1645 | Saint-Louis war in den 1640er Jahren der Name, den die Jesuiten dem Palisadendorf des Ataronchronon-Stammes der Huron-Wendat gaben. Am Morgen des 16. März 1649 wurden das Huron-Wendatendorf und die Jesuitenmission St. Ignatius II. von den Irokesen der Fünf Nationen angegriffen. | Ataronchronon-Huron (Wendat) | - |
| 1646 | Erst jetzt erkannten die Franzosen, dass die Tionnontate (Petun) zwischen Creemore und der Georgian Bay in Toronto eine Konföderation bildeten und aus zwei verschiedenen Nationen bestanden: Dem Wolf Clan und dem Deer Clan. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| 1647 | Der Stamm der Petun lebte noch in 5 Dörfern im Bundesstaat Ontario. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| 1648 | Die Huronen errichteten auf einer Fläche von 15 Morgen das mit einer Palisade befestigte Dorf St. Ignace II. | Huron (Wendat) | - |
| Um 1648 | Nachdem sich die Wenro mit ihren ehemaligen Verbündeten, den Neutralen, überworfen hatten, konnten sie sich nicht mehr gegen die Irokesen verteidigen und wurden in der Folge von den Irokesen fast vollständig vernichtet. | Wenro Neutrals Seneca (Iroquois) | - |
| 16. März 1649 | 1'000 bis 2'000 Mohawk und Seneca waren im Herbst 1848 im Gebiet der Provinz Ontario auf Biberjagd. Auf dem Rückweg überfielen die Irokesen das Dorf St. Ignace II der Huronen im heutigen Simcoe County in Ontario / Kanada. Da die Kriegsführung im Winter ungewohnt war, gelang es den Irokesen, die Huronen zu überrumpeln und alle Bewohner bis auf 3 Männer zu töten. Die 3 Überlebenden liefen in das nächste Dorf St. Louis. Kurze Zeit später tauchten die Irokesen auch dort auf und zerstörten auch dieses Dorf. Nachdem 150 Huronen einen Gegenangriff auf die Mohawk und Seneca gestartet hatten und diese sich unter großen Verlusten zurückziehen mussten, zogen sich die Mohawk und Seneca wieder nach Süden zurück. Die Huronen gerieten in Panik. Die Vormachtstellung der Huronen im Pelzhandel brach zusammen. Die Huronen brannten ihre verbliebenen Dörfer nieder (!) und zogen auf die beiden Inseln im Huronsee. Ohne ihre Vorräte verhungerten Tausende auf den beiden Inseln. Im Frühjahr war der Stamm der Huronen auf eine kleine Schar zusammengeschmolzen. Von den Überlebenden ergab sich ein ganzes Dorf den Irokesen und wurde von ihnen adoptiert, etwa 1'000 Huronen schlossen sich den Erie, Petun und Neutralen an. Aus diesem Mischvolk wurden die Wyandot. Eine Gruppe von etwa 300 Huronen zog zu den Franzosen nach Jeune Lorette in der Nähe von Quebec, wo sie noch heute in ihrem Reservat Wendake leben. Diese Huronen erhielten den Namen Lorette-Huronen (oder heute Wendake-Huronen) und waren ausnahmslos treue Verbündete der Franzosen. Andere Huronen zogen zu den Ottawa. Die beiden französischen Jesuitenpriester Pater Jean de Brebeuf und Gabriel Lalement wurden von den Mohawk und Seneca aus St. Louis zu St. Ignatius II. gebracht und von diesem zu Tode gemartert. | Seneca (Iroquois) Mohawk (Iroquois) Wyandot Huron (Wendat) | - |
| 16. März 1649 | Nach dem Angriff auf St. Ignace II griffen Mohawk und Seneca die Huronensiedlung St. Louis an und zerstörten sie. . | Seneca (Iroquois) Mohawk (Iroquois) Wyandot Huron (Wendat) | - |
| 19. März 1649 | Nachdem die Irokesen die Huronensiedlungen St. Ignace II und St. Louis zerstört hatten, vermuteten die Huronen (Wendat) im Dorf Ossossane, dass die Irokesen auch ihr Dorf angreifen würden. Daraufhin verließen die Huronen (Wendat) ihr Dorf, überquerten die zugefrorene Georgian Bay und schlossen sich den Petun (Wendat) in ihren beiden Dörfern bei Craigleith an. Eines der beiden Dörfer der Petun (Wendat) war Ekarenniondi. . | Iroquois Petun (Wendat) Huron (Wendat) | - |
| 1649 | Die Irokesen vernichteten die Petun bis auf wenige klägliche Reste. Die Petun waren mit den Huronen verbündet. Nach einigen Kämpfen hörten die Petun als Stamm auf zu existieren. Die bei den Petun untergekommenen Huronen schlossen sich den Ottawa an. | Iroquois Ottawa Petun (Wendat) | - |
| 1650 | Der Stamm der Petun lebte noch in 4 Dörfern im Bundesstaat Ontario. | Tionnontate (Wendat) Petun (Wendat) | - |
| 1650 | Nach der Karte des Jesuitenpaters Francois DuCreux von 1650 lebten die Neutralen am Ende des Krieges gegen die Irokesen noch in 5 von ursprünglich 40 Dörfern: - St. Michael, wahrscheinlich am Ufer des Lake St. Clair, unweit von Sandwich und Windsor - Ongiara bei den Niagarafällen - St. Francis im Lamberton County, östlich von Sarnia - Our Lady of Angels, westlich des Grand River zwischen Cayuga und Haldimand und Paris im Brant County. Francis im Lamberton County, östlich von Sarnia - Our Lady of the Angels, westlich des Grand River, zwischen Cayuga im Haldimand County und Paris im Brant County - St. Joseph, in Essex oder Kent - St. Alexis, in Elgin, östlich von St. Thomas. | Neutrals | - |
| Um 1650 | Die Suhtai oder Sutaio (die späteren Cheyenne) lebten im Gebiet nördlich des Oberen Sees. Von dort zogen sie später nach Südwesten und trafen um 1665 im Coteau des Prairies (Hochebene in der flachen Prärie des östlichen Süd-Dakota, die sich bis in den Südwesten Minnesotas und den Nordwesten Iowas erstreckt) auf die Tsitsista, die damals im Südwesten Minnesotas lebten. Jahrhunderts zu den heutigen Cheyenne zusammen. | Cheyenne Suhtai (Cheyenne) | - |
| 1651 | Die Seneca (Irokesen) nahmen bis zu 1'000 überlebende Huronen auf, die in Gandougarae sogar in einem eigenen Huronendorf lebten. Unter den Mohawk, ihren einst erbittertsten Feinden, lebten etwa 700 Huronen. | Seneca (Iroquois) Huron (Wendat) Mohawk (Iroquois) | - |
| 1651 | Die Irokesen begannen einen Krieg gegen die Neutralen (Attiwandaronk), die am Ontario- und Eriesee lebten. Nach einem erfolgreichen Gegenangriff der Neutral löste sich der Stamm bis 1653 auf. Die Neutral wurden praktisch ausgerottet, alle 18 Dörfer zerstört. Auch hier wurden viele der überlebenden Neutral von den Irokesen adoptiert. Mit Vernichtungskriegen gegen Stämme wie die Petun, Neutral und Erie wollten die Irokesen verhindern, dass diese das Erbe der einstigen Handelsmacht der Huronen antreten konnten. | Iroquois Neutrals Huron (Wendat) | - |
| 1655 | Bis 1655 lebten die Neutral in einem Dorf (wahrscheinlich) am heutigen Forty Mile Creek in der Nähe von Grimsby. Bis 1655 bestatteten die Neutral ihre Toten in einem nahe gelegenen Gräberfeld. 1976 wurden die sterblichen Überreste von mehr als 373 Menschen in 31 Einzelgräbern und 24 Mehrfachgräbern gefunden. Die Überreste wurden typischerweise von einer Vielzahl von Grabbeigaben begleitet, darunter geschnitzte Kämme, Pfeifen, Töpferwaren, Perlen und europäische Handelsgüter aus der Mitte des 17. Nach 1655 wurde der Druck der Irokesen zu stark und das Dorf wurde entweder verlassen oder von den Irokesen zerstört. | Neutrals | - |
| Ab 1657 | Die Irokesen kämpften nun nicht mehr gegen die Indianer, sondern gegen die Franzosen. In den nächsten zehn Jahren konnte kein Franzose mehr seinen Posten verlassen, ohne um sein Leben fürchten zu müssen. Die französischen Kolonien waren in ihrer Existenz bedroht. Erst 1666 begannen die Franzosen, sich organisiert und militärisch gegen die Irokesen zur Wehr zu setzen. | Iroquois | - |
| 1658 | Nachdem die Mohawk fast alle umliegenden Stämme bekämpft und besiegt hatten, blieben nur noch die Sokoki, Penacook und Pocumtuc übrig. Die Mahican mussten 1658 die Allianz verlassen und einen separaten Frieden mit den Mohawk schließen. | Mohawk (Iroquois) Sokoki (Abenaki) Penacook (Abenaki) Pocumtuc | - |
| 1665-1701 | Die Irokesen errichteten zwischen 1665 und 1770 sieben Dörfer nördlich des Ontariosees. In der Heimat der Irokesen im Staat New York gab es zwischen 1640 und 1650 keine Biber mehr. Die Irokesen konkurrierten mit den Huronen, Ottawa und Algonquin um den Pelzhandel. Mit der Gründung der sieben Dörfer übernahmen die Irokesen die Kontrolle über den Pelzfluss aus diesem Gebiet nach Albany und Montreal, den beiden Hauptorten des Pelzhandels. Die sieben Dörfer waren: - Ganneious - an der Stelle des heutigen Napanee - Kente - an der Quinte Bay - Kentsio - am Rice Lake - Ganaraske - an der Stelle des heutigen Port Hope - Ganatsekwyagon - an der Mündung des Rouge River - Teiaiagon - an der Mündung des Humber River - Quinaouatoua (oder Tinawatawa) - nahe dem heutigen Hamilton. Gleichzeitig mit der Expansion nach Norden begannen die Irokesen, ihr Territorium auf das Gebiet des heutigen Ohio, Pennsylvania und Quebec auszudehnen. | Seneca (Iroquois) Cayuga (Iroquois) Oneida (Iroquois) | - |
| Um 1665 | Der Jesuitenpater René de Brehand de Galinee vermerkte 1655 auf seiner Karte, dass die Nipissing (Ojibwe) Indianer in einem Dorf in der heutigen Frank's Bay lebten. | Nipissing (Ojibwe) | - |
| 1665 | Um diese Zeit errichteten die Seneca das Dorf Quinaouatoua (oder Tinawatawa) in der Nähe der heutigen Stadt Hamilton. Quinaouatoua war eines von sieben Dörfern der Irokesen nördlich des Ontariosees in Kanada. Es war eines der kleineren Dörfer, 1669 lebten noch etwa 100 Menschen im Dorf. Das Dorf war ein wichtiger Pelzhandelsposten und Teil des regionalen Machtkampfes zwischen Franzosen, Briten und Irokesen. | Seneca (Iroquois) | - |
| 1665 | Etwa zu dieser Zeit errichteten die Cayuga das Dorf Ganaraske in der Nähe der heutigen Stadt Hamilton. Ganaraske war eines von sieben Dörfern der Irokesen nördlich des Ontariosees in Kanada. Das Dorf war ein wichtiger Pelzhandelsposten und Teil des regionalen Machtkampfes zwischen Franzosen, Briten und Irokesen. | Cayuga (Iroquois) | - |
| 1665 | Etwa zu dieser Zeit errichteten die Cayuga das Dorf Kentsio in der Nähe des heutigen Rice Lake. Kentsio war eines von sieben Dörfern der Irokesen nördlich des Ontariosees in Kanada. Das Dorf war ein wichtiger Pelzhandelsposten und Teil des regionalen Machtkampfes zwischen Franzosen, Briten und Irokesen. | Cayuga (Iroquois) | - |
| 1665 | Etwa zu dieser Zeit errichteten die Cayuga das Dorf Kente in der Nähe des heutigen Rice Lake. Kente war eines von sieben Dörfern der Irokesen nördlich des Ontariosees in Kanada. Das Dorf war ein wichtiger Pelzhandelsposten und Teil des regionalen Machtkampfes zwischen Franzosen, Briten und Irokesen. | Cayuga (Iroquois) | - |
| 1665 | Etwa zu dieser Zeit errichteten die Seneca das Dorf Ganneious an der Mündung des Napanee River in der Gegend von Napanee. Ganneious war eines von sieben Dörfern der Irokesen nördlich des Ontariosees in Kanada. Von den sieben Dörfern nördlich des Lake Ontario aus jagten die Irokesen Biber und andere Wildtiere. Mit diesen Dörfern wollten die Irokesen den Pelzhandel aus dem Norden und Westen zu den Pelzmärkten bei Albany kontrollieren. | Oneida (Iroquois) | - |
| 1665 | Etwa zu dieser Zeit errichteten die Seneca das Dorf Ganatsekwyagon in der Nähe des heutigen Toronto am Ufer des Rouge River in der Nähe des heutigen Glen Rough Campground. Ganatsekwyagon war eines von zwei Dörfern der Seneca in der Nähe des heutigen Toronto und eines von sieben Dörfern der Irokesen nördlich des Ontariosees in Kanada. In dem Dorf lebten etwa 500-800 Menschen. Das Dorf war ein wichtiger Pelzhandelsposten und Teil des regionalen Machtkampfes zwischen Franzosen, Briten und Irokesen. | Seneca (Iroquois) | - |
| 1668 | Die Franzosen Claude Trouve und Fran?ois de Fenelon errichteten auf Wunsch der Cayuga (Irokesen) die Mission Kente (Quinte). Die Mission wurde 1680 aufgegeben. | Cayuga (Iroquois) | - |
| 1668 | Ein englisches Schiff findet den Seeweg zur Hudson Bay und beginnt einen lukrativen Handel mit den Cree Indianern am Südufer der Hudson Bay. 1670 erhält die Hudson's Bay Company die Handelsrechte und beginnt mit dem Bau von Forts und Handelsstationen entlang der Hudson Bay. Dennoch blieb der größte Teil des Pelzhandels in den Händen der Franzosen. Die Jagdgründe der Indianer lagen hunderte von Kilometern westlich der Hudson Bay und der Weg von den Jagdgründen zur Hudson Bay führte durch wildarmes Gebiet, das `Starving Country`. Dennoch wurde mit dem Beginn der Handelsaktivitäten der Engländer in der Hudson Bay auch der Grundstein für die späteren Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und England in Nordamerika gelegt. | Cree | - |
| Winter 1669 | Der Missionar Fran?ois de Salignac de la Mothe-Fénelon verbringt den Winter 1669/1670 im Seneca-Dorf Ganatsekwyagon am Zusammenfluss von Little Rouge Creek und Rouge River in der Nähe des heutigen Toronto, Ontario. | Seneca (Iroquois) | - |
| 1671 | An der Keneewah Bay in Wisconsin wurden die Ottawa erneut von den Sioux bedrängt. Die Missionare im Dorf der Ottawa versprachen, sie zu beschützen. Daraufhin kehrten die Ottawa nach Manitoulin Island zurück. Bereits um 1680 hatten die Ottawa die Halbinsel wieder verlassen und waren nach Mackinaw gezogen. | Ottawa | - |
| 12. Juli 1672 | Die Franzosen gründeten Fort Frontenac an der Mündung des Cataraqui in den Ontariosee, in der Nähe des heutigen Kingston (Ontario). Frontenac verhandelte hier mit den Irokesen, um ihnen den Pelzhandel schmackhaft zu machen. 1814, nach dem Tecumseh-Krieg, wurde das Fort geschleift und überbaut. | Iroquois | - |
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| Nachbau des Fort Frontenac bei Kingston am Ontariosee in Kanada - Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Fort_Cataraqui | |||
| 1679 | Der Franzose Rene-Robert Cavelier errichtete nördlich der Niagarafälle Fort Conti, das später in Fort Niagara umbenannt wurde. Fort Conti wurde wieder zerstört und durch Fort Denonville ersetzt. Im Juli 1759 fiel das Fort während des Indianerkrieges in die Hände der Engländer. Nach dem Frieden von Paris 1783 lag Fort Niagara auf amerikanischem Gebiet und musste von den Engländern geräumt werden. | - | - |
| 1683 | Die Franzosen schickten zum ersten Mal militärische Truppen nach Nordamerika, um die Siedlungen zu schützen! Bereits 1685 waren 1600 Soldaten stationiert, um die rund 11'000 Siedler, Farmer, Händler und Fischer zu schützen. Von diesen Siedlern waren nur etwa 1/4 Männer im Alter zwischen 16 und 60 Jahren, weshalb das Militär die Gesellschaft dominierte und den Alltag prägte. Die militärischen Einheiten gliederten sich in einzelne, selbständige Kompanien von ca. 50 Soldaten mit einem Hauptmann als Führer, einem Leutnant und 4 weiteren Führern. | - | - |
| 1686 | Die Irokesen griffen Fort Frontenac an und brannten es bis auf die Grundmauern nieder. Nach diesem Angriff herrschte bis zum King William's War 1689 ein angespannter Frieden zwischen Franzosen und Irokesen. | Iroquois | - |
| 1696 | Die Irokesen wurden nach und nach von den Ojibwe aus dem Gebiet zurückgedrängt, das die Huronen, Erie und Petun erobert hatten. | Iroquois Ojibwe | - |
| Um 1700 | Die Huronen und ihre Verbündeten, die Erie, Susquehannock und andere Stämme schlossen sich zum Stamm der Wyandot zusammen. Alle diese Stämme wurden durch die von den Franzosen eingeschleppten Pocken und die Kämpfe gegen die Irokesen stark dezimiert. | Huron (Wendat) Petun (Wendat) Susquehannock Wyandot | - |
| 1714 | In den Forts Frontenac, Niagara und Detroit verkauften die Franzosen Handelswaren unter einem für die Händler gewinnbringenden Wert, nur um zu verhindern, dass die Indianer ihre Waren zum englischen Fort Oswego brachten. Die 3 genannten Forts waren königliche Forts, die für die Defizite aufkamen. Diese Defizite kosteten die französische Regierung jährlich große Summen. | - | - |
| 1747 | Die kanadischen Irokesen erklären den Engländern den Krieg. | Iroquois | - |
| 1750-1780 | Zu dieser Zeit kamen die Cheyenne, wahrscheinlich aus dem Gebiet der Großen Seen, auf der Suche nach Pferden und Bisons in die nördlichen Prärien. Die Cheyenne betrieben im Gebiet der Großen Seen Gartenbau und pflanzten unter anderem Mais und Kürbisse an. Mit der Migration in die großen Prärien verloren die Cheyenne ihren Mais und wurden zu sehr guten Reitern, die hauptsächlich von der Bisonjagd lebten. | Cheyenne | - |
| 1750 | Vor dem Ausbruch des Franzosen- und Indianerkrieges lebten rund 65'000 Franzosen im heutigen Kanada entlang des Sankt-Lorenz-Stroms. Etwa 5'000 Franzosen lebten zwischen dem Golf von Mexiko und Illinois. Etwa 4'000 Franzosen lebten in der befestigten Hafenstadt Louisbourg auf Cape Breton Island (Nova Scotia). Etwa 1,25 Millionen Engländer lebten zwischen der Ost- und Nordostküste und den Appalachen. Die meisten Engländer waren Farmer. | - | - |
| 1754 | Covenant Chain 1674Im Krieg von 1754 bis 1763 zwischen den Kolonialmächten England und Frankreich wurden beide Seiten von Indianern unterstützt. Die Kanadier nennen diesen Krieg auch '7 Years War' (obwohl er 9 Jahre dauerte). Die Covenant Chain, der Bündnis- und Freundschaftsvertrag zwischen den englischen Kolonien und dem Bund der Irokesen, war um 1750 brüchig geworden. Die Irokesen hatten den Shawnee und Delaware mehrfach Land vertraglich abgetreten und diese Stämme aus dem Ohiotal zur Umsiedlung gezwungen. Diese Indianerstämme suchten nun die Unterstützung der Franzosen, die ab 1752 begannen, die für sie wichtige Linie zwischen den Kolonien in Kanada und dem Mississippi mit einer Reihe von Forts zu sichern. | Iroquois Shawnee | - |
| 1757 | 1757 dezimierte eine Thyphusepidemie die französischen Seestreitkräfte und Häfen so stark, dass die Engländer in der Folge die französischen Häfen blockieren und von der Versorgung aus dem Mutterland abschneiden konnten. Dies gelang den Engländern erst 1760. | - | - |
| 1758 | In 'Nouvelle France' dienten fast 5'000 Offiziere und Soldaten in 99 regulären Infanterie- und 4 Artilleriekompanien. Jeder Mann zwischen 16 und 60 Jahren musste in der Miliz dienen. | - | - |
| August 1758 | Nach dreitägiger Belagerung gelang es den Engländern mit 3'000 Soldaten unter dem Kommando von Captain John Bradstreet, das französische Fort Frontenac am Lake Ontario in der Nähe des heutigen Kingston, Ontario, einzunehmen. Die Engländer zerstörten das Fort, die Vorräte und viele Boote, mit denen die Franzosen Truppen zum Ohio und Niagara transportiert hatten. Fort Duquesne (Pittsburgh) war damit von jeglichem Nachschub abgeschnitten und musste sich mit dieser Niederlage früher oder später ergeben. | - | - |
| 27. November 1759 | Major Roger Roberts traf am Detroit River ein, um die Übergabe der französischen Forts an die Engländer zu regeln. Er traf auf eine Delegation der Ottawa, Wyandot und Potawatomie. Als Sprecher der Delegation fragte Pontiac, warum die Engländer durch ihr Land zögen. Gleichzeitig warnte Pontiac den Engländer, dass kein Weißer das Land der Indianer durchqueren dürfe. | Ottawa Wyandot Potawatomi | Pontiac |
| 16. September 1760 | Vertrag von Kahnawake 1760Die 'Sieben Nationen Kanadas' erkannten, dass die Franzosen den Krieg gegen die Engländer verlieren würden und schlossen mit ihnen in Kahnawake einen Vertrag. Darin handelten die Indianer einen freien Zugang von Kanada nach New York aus. Damit erhielten die Indianer Zugang zu dem wichtigen Handelsplatz Albany. | 7 Nations of Canada Sokoki (Abenaki) Mohawk (Iroquois) Onondaga (Iroquois) Algonquin Huron (Wendat) | - |
| Anfang Oktober 1763 | Pontiac berief angesichts der bröckelnden indianischen Front einen letzten großen Rat am River Rouge ein. Von den erwarteten 2500 Kriegern erschienen jedoch nur 400, von den Ottawa selbst nur etwa die Hälfte. Die soziale Ordnung der Indianer erlaubte es nicht, einen dauerhaften Krieg zu führen. Für den bevorstehenden Winter mussten sie jagen und ihre Felder bestellen, um überleben zu können. So schloss ein Stamm nach dem anderen Frieden mit den Engländern. | Ottawa | Pontiac |
| 8. Oktober 1763 | 100 Krieger der Miami marschierten nach Detroit, um die Situation der Belagerung vor Ort zu beobachten und zu entscheiden, ob sie in den andauernden Pontiac-Krieg eingreifen sollten. Da die Belagerung nicht erfolgreich war, beschlossen 50 Krieger nach Hause zurückzukehren, die anderen 50 schlossen sich den Wyandot an. Die Anti-Pontiac-Fraktion der Ottawa, Mississauga und Chippewa erkundigte sich zu diesem Zeitpunkt bereits beim Kommandanten von Fort Detroit, Major Gladwin, über die Bedingungen nach einem Frieden. Pontiac verliert die letzte Hoffnung, die Stämme der Illinois-Konföderation auf seine Seite zu ziehen und zieht sich nach der Belagerung von Fort Detroit an die Wasserfälle des Maumee River zu den Ottawa und Wyandot zurück. | Miami Ottawa Mississauga (Ojibwe) Ojibwe Wyandot | - |
| Juli 1764 | Kurz nach dem gewonnenen Franzosen- und Indianerkrieg bauten die Engländer unter Captain John Montresor Fort Erie. | - | - |
| August 1764 | Colonel John Bradstreet marschierte mit 1'200 Soldaten von Fort Niagara nach Fort Detroit, um die Belagerung des Forts zu beenden. | - | - |
| 1775 | David Thompson Expeditions 1806-1812 - Mitglieder der North West Company errichteten das Rainy Lake House zwischen 1775 und 1777 an der Grenze zwischen Minnesota und Ontario. | - | - |
| 17. Juni 1776 | In Detroit findet ein großes Treffen mit Indianern unter der Leitung des Engländers Henry Hamilton statt. Die Stämme der Region haben versprochen, die amerikanischen Siedler anzugreifen. Hamilton schätzt, dass aufgrund dieses Versprechens mindestens 1'000 Krieger die amerikanischen Siedler angreifen würden. Die Amerikaner versuchten, die Indianer in Kentucky nach den Überfällen auf ihre Seite zu ziehen, was jedoch scheiterte, als der Shawnee-Häuptling Cornstalk Ende 1777 von Amerikanern ermordet wurde. | Iroquois Shawnee Delaware Miami | - |
| Anfang 1778 | Die Lage der Amerikaner wurde immer aussichtsloser. Viele Soldaten begannen deshalb zu desertieren. Unter ihnen waren auch Simon Girty und Alexander McKee. Simon Girty desertierte und wechselte auf die Seite der Engländer und Indianer, weil ihm in der Kontinentalarmee die Beförderung zum Hauptmann verweigert wurde. Alexander McKee wechselte auf die Seite der Engländer, nachdem ihm von den amerikanischen Siedlern Unrecht angetan worden war. Die Indianer von Simon Girty und Alexander McKee griffen nun die amerikanischen Siedler an. Aus dieser Situation heraus griff der amerikanische General Edward Hand, Kommandant von Fort Pitt, Fort Detroit und Fort Sandusky, im Februar an, scheiterte aber. Beide Aktionen gingen als 'Squaw Campaign' in die Geschichte ein. | - | - |
| Februar 1778 | Squaw Feldzug 1778 - Der amerikanische General Edward Hand, Kommandant von Fort Pitt, griff Fort Detroit und Fort Sandusky an, scheiterte jedoch und reichte seinen Rücktritt ein. Die Aktion ging als 'Squaw Campaign' in die Geschichte ein. | - | - |
| 1780 | John Logan, der Häuptling der Mingo, wurde in der Gegend von Detroit ermordet, wahrscheinlich von einem seiner eigenen Verwandten. | Mingo | John Logan |
| 1791 | Die Indianer im Gebiet der nördlichen Großen Seen haben es nicht leicht: Der Boden ist nicht sehr fruchtbar und das Klima rau. Neben dem wild wachsenden Wasserreis, den die Indianer in den Reissümpfen entlang der Großen Seen sammelten, jagten sie Tauben, Marder, Elche, Karibus, Biber, Moschusratten, Fischotter, Karibu, Möwen, Kormorane, Fasane, Bären, Enten, Gänse, Schwäne, Kaninchen. Auch Vögel wie Möwen und Kraniche wurden geräuchert. Karibus waren zwischen dem Winnipegsee und der Hudson Bay (Manitoba und Ontario, Kanada) in großer Zahl anzutreffen. Westlich und südlich des Lake Winnipeg lebten viele Bisons in den Prärien. Karibus hielten sich nie in den Gebieten der Bisons auf und umgekehrt. In den Seen und Flüssen wurden Störe, Forellen und Weißfische gefangen. Im Gebiet des Mouse River nördlich von Nord-Dakota in Manitoba (Kanada) wurde im Frühjahr Ahornzucker hergestellt. Der aus dem Stamm des Zuckerahorns (auch Flussahorn genannt) gewonnene Saft wurde über dem Feuer eingekocht. Aus Birkenstämmen wurden Tröge für die Saftproduktion gefertigt. Ab etwa 1810 wurde das Wild immer seltener, wahrscheinlich aufgrund der zunehmenden Präsenz der Weißen in der Region, und die Indianer begannen, Mais anzubauen, um über den Winter zu kommen. | - | - |
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| Überblick über die Ernährungsgrundlagen der Indianer Nordamerikas. Quelle: Artikel über die traditionellen Kulturen der Indianer Nordamerikas - http://www.friedrich-verlag.de/pdf_preview/d56117_0411.pdf | |||
| 1796 | Die Engländer bauten Fort Malden bei Amherstburg in Ontario an der Mündung des Detroit River in den Eriesee. | - | - |
| 1802 | Durch den Frieden von Paris 1783 lag Fort Niagara plötzlich auf amerikanischem Gebiet und musste von den Engländern geräumt werden. In Sichtweite des Forts errichteten die Engländer 1802 Fort George. | - | - |
| Winter 1809 | Es war ein harter Winter für die Indianer im Gebiet der Großen Seen. Die USA reduzierten ihren Handel mit den Franzosen und Engländern und deren Verbündeten (den Indianern) so stark, dass die Indianer ihre Abhängigkeit von Handelsgütern wie Metallkessel, Munition, Blei, Schießpulver etc. spürten. Wild war zu dieser Zeit schon sehr selten geworden. | Shawnee | - |
| Ende Frühling 1810 | Tecumsehs Reisen 1806-1812 - Tecumseh wandte sich nach Nordosten zu den Ottawa, Potawatomi, Ojibwe, Shawnee und den Wyandot-Dörfern Maguaga und Brownsville südlich von Detroit. | Kispoko (Shawnee) Ottawa Potawatomi Ojibwe Shawnee Wyandot | Tecumseh |
| 12. November 1810 | Tecumsehs Reisen 1806-1812 - Tecumseh erreicht erneut Fort Malden in Oberkanada, begleitet von Potawatomi, Ottawa, Winnebago und Sac. Er sprach mit General Elliott. Tecumseh bittet die Engländer offen um Unterstützung und Verpflegung im Kampf gegen die Amerikaner. Außerdem kündigte er an, in den Süden reisen zu wollen, um die Unterstützung der dortigen Indianer zu gewinnen. Tecumseh rechnete damit, dass seine Konföderation im Herbst 1811 stehen würde. Tecumseh rechnete mit einem Krieg gegen die Amerikaner. Auch die Engländer steuerten auf einen Krieg gegen die Amerikaner zu, allerdings unabhängig von den Indianern.Die Engländer hatten die Absicht, wie die Korrespondenz zwischen der Regierung und der Armee beweist, die Indianer nicht mehr zu unterstützen, wenn das Bündnis der Engländer mit den Indianern unbequem werden sollte. | Kispoko (Shawnee) Potawatomi Ottawa Winnebago Sac | Tecumseh |
| Um 1810 | Weite Teile des Stammesgebietes der Ojibwe waren unfruchtbar und unwirtlich. Mais konnte in ihrem Gebiet kaum oder gar nicht angebaut werden. Das Dörrfleisch reichte oft nicht über den Winter. Immer wieder kam es im Winter zu Hungersnöten, immer wieder starben Menschen an Hunger. Selbst die stärksten Männer und besten Jäger konnten im Winter verhungern. | Ojibwe | - |
| Anfang August 1811 | Tecumsehs Reisen 1806-1812 - Eine Delegation Tecumsehs erreicht die Irokesen am Buffalo Creek, dem heutigen Niagara, wo die Irokesen ihre Ratsversammlungen abhielten. Nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges blieben die Irokesen jedoch ruhig und waren nur noch ein Schatten ihrer selbst. Viele Irokesen verließen die Vereinigten Staaten in Richtung Kanada, und diejenigen, die blieben, lebten von den Weißen umzingelt. Die Delegation war nicht ohne Erfolg. Einige Irokesen schlossen sich Tecumseh noch 1811 an, andere folgten 1812, aber viele Irokesenhäuptlinge erhielten jährliche Zahlungen von den Amerikanern und hielten deshalb ihre Krieger zurück. | Kispoko (Shawnee) Iroquois | Tecumseh |
| 13. März 1812 | Eine Delegation von 8 Shawnee, 8 Winnebago und 8 Kickapoo bittet General Elliott in Fort Malden (Kanada) um Waffen, Schießpulver, Munition und Lebensmittel. Der General hatte jedoch von der englischen Regierung die Anweisung erhalten, nicht mit den Indianern zusammenzuarbeiten und gab ihnen nur ein paar Lebensmittel. Einer der Gründe, warum die Indianer eher zu den Engländern als zu den Amerikanern überliefen, war, dass die Amerikaner die Indianer in den Reservationen auf ihrem Territorium nicht ausreichend versorgten. Die Rationen waren oft zu gering und durch das eingeführte Kreditsystem verschuldeten sich die Indianer immer mehr. Die Engländer hingegen, wie zuvor schon die Franzosen, waren großzügiger und auch nicht so hinterhältig und landhungrig wie die Amerikaner. | Shawnee Winnebago Kickapoo | - |
| 21. Juni 1812 | Tecumseh kam noch einmal nach Fort Malden, dem heutigen Amhersburg in der Nähe von Detroit im Süden Ontarios, und versuchte erneut, die Engländer für einen Krieg gegen die USA zu gewinnen. Er besuchte auch wieder die in der Umgebung lebenden Wyandot, Ottawa und Ojibwe am Detroit River. | Kispoko (Shawnee) Wyandot Ottawa Ojibwe | Tecumseh |
| 7. Juli 1812 | In Fort Malden findet eine Konferenz zwischen Oberstleutnant Thomas St. George und Tecumseh statt, der mit 200 Indianern angereist ist. Die Konferenz selbst führt zu keinem Ergebnis. Während der Konferenz erhält Tecumseh jedoch eine Einladung zu einem großen Rat in Brownstown, arrangiert von Walk in the Water, dem Häuptling der drei Dörfer der Wyandot und Shawnee auf der amerikanischen Seite des Detroit River. Tecumseh lehnt ab. | Wyandot | Walk in the Water |
| 12. Juli 1812 | General Hull Offensive 1812 - General Hull überquerte den Detroit River und besetzte ohne Widerstand das Städtchen Sandwich in Oberkanada. Die Ojibwe vom St. Clair River (St. Clair River Rapids bei Port Huron) und die Irokesen vom Grand River sandten Delegierte zu General Hull und baten um Schutz vor den Engländern als Gegenleistung für ihre Neutralität. | Kispoko (Shawnee) Iroquois Ojibwe | Tecumseh |
| 12. Juli 1812 | General Hull überquerte den Detroit River und besetzte ohne Widerstand das Städtchen Sandwich in Oberkanada. Die Ojibwe vom St. Clair River (St. Clair River Rapids bei Port Huron) und die Irokesen vom Grand River sandten Delegierte zu General Hull und baten um Schutz vor den Engländern als Gegenleistung für ihre Neutralität. | - | - |
| Mitte 1812 | General Hull Offensive 1812 - Die Ojibwe lebten an den St. Clair River Rapids in der Nähe der heutigen Ortschaft Point Edward in Ontario. | Ojibwe | - |
| 16. Juli 1812 | General Hull Offensive 1812 - General Hull erschien plötzlich mit 280 Soldaten unter dem Kommando von Oberst Lewis Cass am Aux Canard River. Die Engländer hatten es nicht einmal für nötig befunden, die Brücke über den Fluss zu zerstören. Cass gelang es, ungestört die Brücke zu besetzen, den Fluss zu überqueren und vor den Toren von Fort Malden zu stehen. Die Indianer erwarteten einen harten Kampf am nächsten Morgen und tanzten in der Nacht. Doch am nächsten Morgen - für Engländer und Indianer kaum zu glauben - hatten sich die Amerikaner wieder nach Sandwich zurückgezogen! Hull zögerte plötzlich mit dem Vormarsch. Er hatte zu viel Respekt vor den Indianern und den Grausamkeiten, die sie den Soldaten antun konnten. Durch Tecumsehs 'Überall und Nirgends'-Taktik hatten sie die Stärke der Indianer völlig überschätzt. Dieses Verhalten wirkte demoralisierend auf die amerikanischen Soldaten und Häuptlinge. | Kispoko (Shawnee) | Tecumseh |
| 25. Juli 1812 | General Hull Offensive 1812 - Major James Denny geriet mit 120 Freiwilligen aus Ohio zwischen dem Aux Canard River und dem Turkey Creek in einen Hinterhalt Tecumsehs, der mit einer wilden Flucht der Milizen endete. Die Amerikaner konnten sich nur durch eine sehr schnelle Flucht zum Turkey Creek retten. Denny hatte 5 Tote, 2 Verwundete und einen Vermissten zu beklagen. Tecumsehs Verluste betrugen 1 Toter und 3 Verwundete. Tecumseh erkannte schnell, dass es sich bei den Truppen um Milizen handelte, die im Kampf viel schneller desorganisiert waren als reguläre Soldaten und daher leichter zu bekämpfen waren. | Kispoko (Shawnee) Ottawa Potawatomi | Tecumseh |
| 8. August 1812 | General Hull Offensive 1812 - General Hull entschied, alle Soldaten bis auf 250 aus dem besetzten Ort Sandwich abzuziehen und in Fort Detroit zu konzentrieren. Damit war die amerikanische Invasion in Oberkanada beendet. | Kispoko (Shawnee) | Tecumseh |
| 13. Oktober 1812 | Die Amerikaner überquerten den Niagara River bei Queenston mit 900 regulären Soldaten und 2270 Milizsoldaten. Auf den Queenston Heights nahmen die Amerikaner eine englische Artilleriestellung ein. General Brook sammelte schnell 300 Soldaten und griff die Amerikaner an. Er fand dabei den Tod. Generalmajor Roger Sheaffe übernahm das Kommando und griff zusammen mit Mohawk-Kriegern unter John Norton die Amerikaner an. Während die Engländer vorrückten, beschossen die Mohawk die Amerikaner aus einem nahen Wald heraus. Kurz darauf löste sich die Ordnung der Amerikaner auf. Wenig später kapitulierten die amerikanischen Truppen. Die Amerikaner verloren 500 Soldaten, 900 gerieten in Gefangenschaft. Die Engländer verloren 104 Mann. | Mohawk (Iroquois) Mohawk (Iroquois) | Joseph Brant John Norton |
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| John Norton führte die Mohawk-Krieger in die Schlacht von Queenston Heights. Quelle: http://www.uppercanadahistory.ca/1812/18123.html | |||
| 4. Oktober 1813 | Proctor zog sich langsam an den Thames River zurück, machte aber keine Anstalten, hier eine Verteidigungsstellung auszuheben, wie er es versprochen hatte! Seine Krieger trafen am McGregors Creek auf Richard Mentor Johnsohns Regiment mit 1'000 Kentucky Milizen und 2 6-Pfünder, mussten aber weichen. Tecumseh wurde von einer Kugel in den Arm getroffen. Die britischen Truppen waren weit verstreut und fielen nach und nach in die Hände der Amerikaner: am 3. Oktober, die Boote und die Munition am 5. Oktober. Proctor errichtete daraufhin die Verteidigungsstellung Moraviatown. | - | - |
| Frühling 1880 | Die Regierung in Ottawa beschloss, Major Walsh, der den Indianern stets mit Respekt und Verständnis begegnet war, durch Lief Crozier zu ersetzen. Crozier traf am 13. Juli 1880 in Fort Walsh ein und übernahm das Kommando. Croziers Taktik bestand darin, die Lakotas zur Rückkehr in die USA zu bewegen. | - | - |