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| Buchcover | Autor | Titel | Beschreibung |
| Bild | Autor | Leer | Beschreibung |
| Datum | Ereignis | Stamm | Häuptling |
| 1831 | Sitting Bull wurde geboren. Der Geburtsort und das Geburtsjahr sind unklar, aber viele Quellen nennen 1831 als sein Geburtsjahr. Ein möglicher Geburtsort ist am Yellowstone River in der Gegend von Miles City. Sitting Bull war ein Patriot. Er vertrat die Interessen seines Volkes ohne Zugeständnisse. Er unterzeichnete nie einen Vertrag mit den Weißen. Nach der Schlacht am Little Big Horn 1876 floh er nach Kanada. Er kehrte 1881 zurück und ergab sich in Fort Buford, Nord-Dakota. 1890 wurde er im Reservat Standing Rock von Indianerpolizisten erschossen. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
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| Sitting Bull während seines Aufenthalts in den Cypress Hills in Kanada. Quelle: http://www.cypresshills.com/index.php?id=238 | |||
| 1845 | Eine Gruppe von elf Hunkpapa traf im Gebiet des Powder River in Montana auf die Crows-Indianer. Sitting Bull tötete im Alter von 14 Jahren seinen ersten Gegner mit dem Tomahawk und erhielt dafür eine weiße Adlerfeder als Zeichen seines ersten Coups. Von da an trug Sitting Bull den Namen seines Vaters. Zuvor wurde Sitting Bull 'Slow' genannt. Sein Vater, ein Häuptling der Hunkpapa, nahm den Namen 'Jumping Bull' an. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Crow | Sitting Bull Jumping Bull |
| 1846 | Die Hunkpapa lagerten am Musselshell River im heutigen Montana. Scouts berichteten, dass sich Flathead-Indianer in den Bergen um das Lager versteckten. 20 Hunkpapa schwärmten aus und wurden von den Flathead angegriffen. Sitting Bull ritt mit seinem Pferd in die Front der Flathead und wurde am Fuß getroffen. Nachdem beide Seiten etwa die Hälfte ihrer Krieger verloren hatten, zogen sich die Flathead zurück. Zur weißen Adlerfeder kam nun für Sitting Bull eine rote Feder als Zeichen der Verwundung im Kampf. | Hunkpapa (Lakota) Flathead (Salish) | Sitting Bull |
| 5. März 1856 | Harney Expedition 1855-1856 - Harney-Vertrag 1856Brigadegeneral William S. Harney diktierte den Hunkpapa in Fort Pierre, Süd-Dakota, nach seinem Überfall auf das Dorf der Brule-Lakota bei Ash Hollow am 3. September 1855 im Westen Nebraskas einen Vertrag mit unter anderem diesem Inhalt: Indianer, die einen Weißen ermordet hatten, sollten sich den Amerikanern in einem Fort stellen. Gestohlenes sollte zurückgegeben werden. Indianer sollten sich nicht in der Nähe der Straßen der Amerikaner aufhalten. Harney ernannte Bear's Rib zum 'Head Chief' unter den Hunkpapa, der ihm gegenüber für die Einhaltung der Vertragspunkte verantwortlich war. Der Vertrag konnte jedoch nicht durchgesetzt werden. General Harney und seine Soldaten verließen das Gebiet des oberen Missouri im Sommer 1856. | Duwamish Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) | Four Horns Sitting Bull Bear's Rib Makes Room |
| 1856 | Mit 25 Jahren wurde Sitting Bull ein 'Wichasha Wakan', ein heiliger Mann. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| 1856 Nicht erkannter Quellenhinweis | Wieder trafen Sitting Bull und die Crow aufeinander, diesmal ganz im Nordosten Montanas am Porpucine River (heute Poplar River). In einem Zweikampf erschoss Sitting Bull einen Crow-Häuptling und wurde von einem Schuss des Crow-Häuptlings am Fuß getroffen. Dafür erhielt er die zweite Rote Feder. Die Wunde heilte jedoch nie richtig und Sitting Bull hinkte sein Leben lang leicht. | Hunkpapa (Lakota) Crow | Sitting Bull |
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| Sitting Bull im Kampf mit den Crow-Indianern 1856, Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 1857 | Sitting Bull wurde Kriegshäuptling der Strong Heart Society und noch im selben Jahr Kriegshäuptling der Hunkpapa. Sitting Bull wurde von vier seiner engsten Gefährten nominiert: Strikes-the-Kettle, Black Bird, Brave Thunder und Gall. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Black Bird Strikes-the-Kettle Brace Thunder Gall |
| 1857 | Die Hunkpapa trafen nördlich des Missouri in Montana in einem plötzlichen und heftigen Kampf auf die Assiniboine. Mehrere Assiniboine und acht Hunkpapa wurden getötet. | Hunkpapa (Lakota) Assiniboine | Sitting Bull |
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| Sitting Bulls Kampf gegen die Assiniboine 1857, Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| Frühling 1859 | Die Hunkpapa lagerten am oberen Cannonball River im heutigen Nord-Dakota. Als die Hunkpapa ihr Lager abbrachen, wurden sie von 50 Crow-Indianern angegriffen. Die Hunkpapa konnten den Angriff abwehren, aber es gab große Verluste auf beiden Seiten. Der Vater von Sitting Bull, Jumping Bull, wurde bei diesem Angriff getötet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Crow | Sitting Bull Jumping Bull |
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| Sitting Bull im Kampf gegen die Crow-Indianer 1859 am Rainy Butte, als er verwundet wird. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 16. Juni 1863 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Brigadier General Sibley marschierte mit ca. 3'300 'Blauröcken' von Minnesota in nordwestlicher Richtung nach Dakota (dem heutigen Nord-Dakota und Süd-Dakota). General Sibley wurde von Brigadier General Sully unterstützt. Die beiden Armeen sollten sich am Ufer des Devil's Lake treffen. Im Frühjahr 1863 marschierte die 2. Nebraska-Kavallerie von Omaha nach Sioux City in Iowa, um sich General Alfred Sully und der 6. Sullys Armee bestand aus 180 Wagen mit den Besatzungen. Pro Soldat wurde Verpflegung für 90 Tage mitgeführt. Die 2. Nebraska Kavallerie war mit veralteten Gewehren und 0.44 Kaliber Colts bewaffnet. Als Sully am 16. Juni Camp Pope verließ, war seine Kolonne 5 Meilen lang. Mit dieser Militäraktion begann die US-Armee den Krieg gegen die Indianer in den Prärien des Mittleren Westens, der erst mit der Kapitulation Sitting Bulls 1881 enden sollte. | Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Mdewakanton-Santee (Dakota) Sisseton-Santee (Eastern Dakota) Yankton (Western Dakota) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Brule (Lakota) | Inkpaduta Gall Sitting Bull |
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| General Henry Hastings Sibley. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Hastings_Sibley | |||
| 24. Juli 1863 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Eine große Gruppe Dakota-Indianer postierte sich auf dem Gipfel des höchsten Berges, dem 'Big Mound'. Einige der Dalkota ritten auf Sibleys Soldaten zu. Die Dakota warnten Sibley, dass sie zum Kampf bereit seien. Die Schlacht am Big Mound begann, als ein Dakota-Indianer einen Arzt erschoss. Die Schlacht dauerte bis zum späten Nachmittag. Dann mussten sich die zahlenmäßig unterlegenen Dakota zurückziehen. Die geschlagenen Dakota zogen sich nach Norden zurück und schlossen sich den nördlichen Lakota (Oglala, Brule) an. Auch einige Lakota nahmen an der Schlacht teil. Es war die erste Schlacht zwischen den Lakota und der US-Armee. Sitting Bull und Gall nahmen höchstwahrscheinlich an dieser Schlacht teil. In den Schlachten am Dead Buffalo Lake und am Stony Lake kämpften Dakota und Lakota gemeinsam gegen Sibleys Armee. Im Lager der Indianer befanden sich auch Dakota, die nicht am Dakota-Aufstand beteiligt waren. So zum Beispiel die Sisseton unter Häuptling Standing Buffalo. Sibley war sich dessen bewusst und schickte seine Santee-Scouts in das Dorf der Indianer. Die Schlacht begann jedoch, bevor die Sisseton das Dorf verlassen konnten. Nach der Schlacht zogen die Sisseton unter Standing Buffalo nach Nordwesten. 1864 lagerten die Sisseton in Manitoba, Kanada. Die Wahpekute-Santee unter Inkpaduta schlossen sich den Lakota westlich des Missouri River an. | Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Mdewakanton-Santee (Dakota) Sisseton-Santee (Eastern Dakota) Yankton (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Inkpaduta Standing Buffalo Gall Sitting Bull |
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| Zeitgenössische Darstellung der Schlacht am Big Mound aus der Zeitschrift Harper's Weekly. Quelle: http://www.sonofthesouth.net/leefoundation/civil-war/1863/september/sibley-sioux-indian-expedition.htm | |||
| 26. Juli 1863 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Erneut besiegte General Sibley die Dakota und Lakota in der Schlacht am Dead Buffalo Lake. Die Dakota und Lakota versuchten eine Flanke von Sibleys Armee anzugreifen und die Pferde wegzutreiben, was aber nach heftigem Widerstand der Soldaten misslang. Daraufhin zogen sich die Indianer zurück und die Schlacht war beendet. Unter den Kavalleristen, die die angreifenden Indianer vertrieben, befand sich ein junger Soldat namens Lyman S. Kidder. | Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Mdewakanton-Santee (Dakota) Sisseton-Santee (Eastern Dakota) Yankton (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Inkpaduta Gall Sitting Bull |
| 28. Juli 1863 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - General Sibley schlug die Dakota und Lakota erneut in der Schlacht am Stony Lake. Die Indianer zogen sich über den Missouri zurück. In den Kämpfen siegte Sibley auch dank seiner starken Artillerie. Sibleys Armee kehrte nach den Kämpfen nach Minnesota zurück. Die Sioux und Lakota zogen nach Westen und überquerten den Missouri. In den drei Schlachten, die Sibley gegen die Indianer führte, verlor er nur einen einzigen Soldaten. Nach einer Schätzung Sibleys verloren die Dakota und Lakota zwischen 120 und 150 Krieger. Außerdem verloren die Indianer bei ihren schnellen Rückzügen viele Zelte und Vorräte. | Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Mdewakanton-Santee (Dakota) Sisseton-Santee (Eastern Dakota) Yankton (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Inkpaduta Gall Sitting Bull |
| 29. Juli 1863 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Sibleys Armee erreichte das Gebiet der heutigen Stadt Bismark. Hier wartete er zwei Tage lang vergeblich auf das Heer von Sully. Sibley beschloss daraufhin, das Gebiet zu verlassen. Am 13. August 1863 traf er mit seiner Armee in Fort Snelling ein. Sully konnte Fort Pierre erst am 21. August verlassen. Der Missouri führte zu wenig Wasser. Daher konnten die Dampfboote mit der Ausrüstung und den Vorräten von General Sully nicht fahren. | Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Mdewakanton-Santee (Dakota) Sisseton-Santee (Eastern Dakota) Yankton (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Inkpaduta Gall Sitting Bull |
| 3. September 1863 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Die Lakota und Santee-Dakota wussten, dass General Sibley auf dem Rückweg nach Minnesota war und dass General Sully in Fort Pierre (im Zentrum von Süd-Dakota) stationiert war. General Sully war auf seinem Marsch von Süden nach Norden wegen der herrschenden extremen Trockenheit aufgehalten worden und konnte nicht rechtzeitig zu General Sibleys Truppen stoßen. Sully marschierte innerhalb einer Woche in die Gegend von Bismark und erfuhr, dass Sibley bereits auf dem Rückweg war. Sully marschierte dann in etwa 3 Tagen zu den Whitestone Hills. Hier griff General Sully die Lakota und Santee-Dakota an der Grenze zwischen Nord-Dakota und Süd-Dakota an. Eine Fronteinheit entdeckte das Lager der Indianer. Die Soldaten begannen eine Kampflinie zu bilden. 2 Stunden später traf Sully mit seiner Armee ein und befahl einen Angriff auf das Zentrum des Indianerlagers. Der Einbruch der Nacht beendete die Schlacht am Whitestone Hill. Sully hatte 20 Soldaten verloren und 38 verwundet. 100 bis 200 Indianer wurden getötet und 156 gefangen genommen. Außerdem wurden alle Zelte und Wintervorräte zerstört. Die Sioux mussten erneut über den Missouri nach Westen fliehen. Ein 19-jähriger Dolmetscher namens Samuel J. Brown aus der Fort Thompson Reservation schrieb in einem Brief an seinen Vater, dass die Indianer keine feindlichen Absichten gehabt zu haben schienen. Sullys Soldaten sollen fast nur wehrlose Frauen und Kinder getötet haben, aber kaum Krieger. Bei den gefangenen Kriegern soll es sich um friedliche Yankton-Indianer gehandelt haben, die später wieder freigelassen wurden. Am Ende der Expedition durchkämmten die Truppen zwei Tage lang die Umgebung und zerstörten alles, was die Indianer zurückgelassen hatten. Danach marschierte der Hauptteil der Truppen mit 156 Gefangenen zurück nach Fort Ridgely. Einige Kompanien marschierten nach Fort Abercrombie, darunter Lyman S. Kidder. General Sully dachte damals schon an eine neue Offensive für 1864! Und die Sioux und Lakota hielten sich immer noch für unschlagbar und verhielten sich auch so. Unschlagbar deshalb, weil die Lakota auf ihrer Wanderung von den Großen Seen in die Prärien des Mittleren Westens praktisch alle Stämme auf ihrem Weg besiegt und vertrieben hatten. Diese Stämme waren aber alle mit Pfeil und Bogen, Speer, Messer und Tomahawk ausgerüstet. Die 'Langen Messer' hingegen besaßen weitreichende Gewehre und eine mobile Artillerie. Und die Long Knifes waren zahlenmäßig stark. | Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Mdewakanton-Santee (Dakota) Sisseton-Santee (Eastern Dakota) Yankton (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Inkpaduta Gall Sitting Bull |
| Herbst 1863 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Die Hunkpapas zogen sich nach den Niederlagen gegen die Generäle Sully und Sibley an die Mündung des Little Missouri River in Nord-Dakota zurück. Auch die Arikara lagerten zu dieser Zeit in der Gegend von Fort Berthold. Die beiden Stämme trieben Handel miteinander und veranstalteten Wettkämpfe. | Hunkpapa (Lakota) Arikara | Sitting Bull |
| 27. Juni 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - General Sullys Armee marschierte auf der Ostseite des Missouri River nach Norden. Am 28. Juni schlossen sich Truppen des 8. Minnesota-Infanterie-Regiments, des 2. Minnesota-Kavallerie-Regiments und des 3. Minnesota-Artillerie-Regiments unter dem Kommando von Oberst Minor T. Thomas Sully an. Sully befehligte über 2'200 Soldaten. Ein Offizier entfernte sich zu weit von seinen Truppen und geriet in einen Hinterhalt von drei Dakota-Indianern, die den Offizier töteten. Kurz darauf wurden die Dakota-Indianer von einer Kavallerieeinheit umzingelt und getötet. Zur Abschreckung ließ General Sully die Köpfe der toten Dakota-Indianer auf Pfähle spießen und auf dem höchsten Berg der Umgebung aufstellen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Yanktonai (Western Dakota) | Four Horns Sitting Bull Inkpaduta |
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| Fort Rice, gemalt von Seth Eastman. Quelle: http://www.legendsofamerica.com/nd-forts3.html | |||
| Juni 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Die Lakota, Dakota und Yanktonai sammelten sich in Nord-Dakota an den Ufern des Grand River, Heart River und Upper Yellowstone River. Sie waren entschlossen, sich den Amerikanern erneut zu stellen und den Kampf aufzunehmen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Yanktonai (Western Dakota) | Four Horns Sitting Bull Inkpaduta |
| 19. Juli 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Die Lakota (Hunkpapa, Blackfeet, Miniconjou, Sans Arc), Dakota und Yanktonai konzentrierten ihre Dörfer mit rund 1400 Zelten entlang des Knife River. Das riesige Dorf umfasste Tausende von Kriegern. Zu dieser Zeit war General Sullys Armee entlang des Cannonball-River auf dem Vormarsch. Als Reaktion auf die Ankunft von General Sully verlegten die Indianer ihr Lager in die Killdeer Mountains im Westen von Nord-Dakota. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Yanktonai (Western Dakota) | Four Horns Sitting Bull Inkpaduta |
| 28. Juli 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - General Sully besiegte mit 2'200 Soldaten die Lakota, Yanktonai und Dakota in den Killdeer Mountains, südöstlich der heutigen Stadt Watford City. Die Soldaten stellten sich 5 Meilen vor dem Dorf der Indianer in einer Kampflinie auf. Hinter ihnen standen die Soldaten, die die Pferde zusammenhielten. Und hinter dieser Linie kamen die Versorgungswagen und die Artillerie. An Sullys rechter Flanke wurden die Dakota und Yankton unter ihrem Häuptling Inkpaduta von der mit Gewehren und Säbeln bewaffneten Kavallerie angegriffen. Durch das schwere Artilleriefeuer und die Karabiner der Soldaten mussten sich die Indianer unter Inkpaduta schließlich zurückziehen. Die Indianer erlitten 27 Verluste und konnten nur 2 Soldaten töten. Auf der linken Flanke von Sully versuchten die Lakota, den Vormarsch der Soldaten auf das Lager der Indianer zu verhindern. Aber auch hier machte Sullys Artillerie den Unterschied. In dieser Phase der Schlacht erlitten die Lakota die größten Verluste. Der Kampf zog sich über 5 Meilen in Richtung des Indianerdorfes hin, doch die Indianer konnten den Vormarsch der Soldaten nicht aufhalten. Nach der Schlacht beschoss Sullys Artillerie das Lager der Sioux mit den vielen Frauen und Kindern, die nicht rechtzeitig fliehen konnten. Die Häuptlinge ließen das Lager nicht rechtzeitig räumen, so sicher waren sie sich angesichts der großen Zahl der Krieger. Im Gegenteil, die Frauen, Kinder und Alten versammelten sich auf einem nahe gelegenen Berg, um die scheinbar sichere Niederlage der Soldaten mitzuerleben. Nach der Schlacht zählten Sullys Männer mehr als 100 Tote im zerstörten Lager der Indianer. Eine sehr hohe Zahl für ein Volk, das gewohnt war, seine Toten vom Schlachtfeld mitzunehmen. Sullys Verluste beliefen sich auf 2 tote Soldaten und 10 Verwundete. Am nächsten Tag liess General Sully das grosse Lager der Indianer mit allen Vorräten und Gütern niederbrennen. Rund 5'000 Lakota-Krieger nahmen an der Schlacht teil. Es war die bis dahin größte Ansammlung von Indianern in der nördlichen Prärie. An der Schlacht am Little Big Horn nahmen im Vergleich dazu `nur` etwa 1'800 Krieger teil. Der Grund für die Niederlage der Indianer war ganz einfach ihre Bewaffnung. Diese bestand aus Pfeil, Bogen und Lanzen. Die Soldaten waren mit weitreichenden Kanonen und Gewehren ausgerüstet. Von diesem Zeitpunkt an begannen die Indianer, Gewehre einzuführen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Yanktonai (Western Dakota) | Four Horns Sitting Bull Inkpaduta |
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| Gebiet der Killdeer Mountains. Die Indianer zogen sich nach der Schlacht durch die Täler zwischen den Bergen zurück. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 29. Juli 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Den Indianern gelang es, 2 Wachen vom Rest der Truppe zu isolieren und zu töten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Yanktonai (Western Dakota) | Four Horns Sitting Bull Inkpaduta |
| 7. - 9. August 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - General Sully zog entlang des Heart River in Richtung Yellowstone River. Das Yellowstone-Gebiet war zu dieser Zeit eines der besten Jagdgebiete der Lakota. Am 5. August erreichte er mit etwa 3'000 Soldaten die östliche Grenze der Badlands im Westen von Nord-Dakota. Sully wollte die Badlands schnell durchqueren und den Yellowstone River in Montana erreichen, wo Nachschub für ihn bereit lag. Die Lakota lagerten ebenfalls in den Badlands und suchten erneut die Konfrontation mit den Soldaten. Die Lakota, verstärkt durch Cheyenne, Sans Arc, Miniconjou und Brule, griffen Sullys Soldaten auf ihrem Weg durch die unübersichtlichen Badlands zwischen den heutigen Orten Medora und Sentinel Butte (Nord-Dakota) an und erzielten durch Überraschungsangriffe erste Erfolge. Die Schlacht von Two Hills am Little Missouri River. 3 Tage lang griffen die Lakota-Krieger die lange Soldatenkolonne an ihrem Ende immer wieder überraschend an. Immer wieder versuchten die Lakota-Krieger, die große Rinderherde zu vertreiben. Die Artillerie und die weitreichenden Gewehre der Soldaten hielten die Indianer auf Distanz und reduzierten die Wirkung von Pfeil und Bogen und den älteren Gewehren der Indianer erheblich. 9 Soldaten wurden getötet und 100 verwundet. Am 10. August verließ Sully die Badlands und erreichte den Yellowstone River. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) | Four Horns Sitting Bull Inkpaduta |
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| Badlands. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 10. August 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Die Truppen von General Sully verließen die Badlands. Sie erreichten den Yellowstone River, wo Dampfschiffe mit Proviant auf die Truppen warteten.Die Indianer gaben die Angriffe auf und zogen sich in ihre Lager zurück. Die Zelte des Indianerlagers erstreckten sich über eine Länge von 3 Meilen. Sully aber folgte den Spuren der Indianer bis zu ihrem Lager. Die völlig überraschten Indianer mussten Hals über Kopf das Lager verlassen. Die Indianer mussten sich nun um die Nahrungsbeschaffung kümmern. Die Verluste der Indianer an Fleisch, Zelten und Material waren groß, seit General Sully in das Gebiet der Indianer eingedrungen war.Sully zog mit seinen Soldaten weiter nach Fort Union und später nach Fort Rice. Am 8. Oktober erreichte Sully Fort Ridgely. Während der Expedition legten Sullys Soldaten etwa 1'625 Meilen zurück. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall |
| 2. September 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Während der Büffeljagd nach der Schlacht in den Killdeer Mountains und den Badlands im Westen von Nord-Dakota entdeckten die Hunkpapa einen Wagenzug von 100 Wagen mit etwa 150 Soldaten aus Fort Rice unter dem Kommando von Captain James Fisk als Eskorte, etwa 130 Meilen westlich von Fort Rice und etwa 10 Meilen westlich des heutigen Marmarth im südwestlichsten Zipfel von Nord-Dakota. Der Wagenzug war auf dem Weg zu den Goldminen in Montana. Ein Wagen kippte um und der ganze Zug hielt an, um zu helfen. Fisk ließ neun Soldaten als Wache zurück und marschierte weiter nach Westen. Die Hunkpapa griffen den einzelnen Wagen an und töteten 8 Soldaten. 3 Soldaten verschwanden und wurden nie gefunden. Sitting Bull wurde bei diesem Angriff von einer Kugel in die Hüfte getroffen. White Bull und Jumping Bull konnten ihren Häuptling in Sicherheit bringen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Gall White Bull Jumping Bull Four Horns |
| 2. September 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Eine Meile den Weg entlang hörten Fisk und die anderen die Schüsse. Nachdem er mit seinen Wagen eine Wagenburg gebildet hatte, eilte Fisk mit 50 Soldaten und zivilen Freiwilligen zurück. Als Dilts am Tatort eintraf, waren die Hunkpapas gerade dabei, die Wagen zu plündern. Dilts griff sofort an. Er schoss mit einem Karabiner und einem sechsschüssigen Gewehr und erschoss sechs Hunkpapas, bevor sein Pferd getroffen wurde. Er zog sich jedoch nicht schnell genug zurück und wurde von drei Pfeilen in den Rücken getroffen. Der Kampf mit den Hunkpapas dauerte bis zum Sonnenuntergang. Nach Einbruch der Dunkelheit schlichen sie sich zu ihrem Wagen zurück, ohne dass ihnen die Hunkpapa folgten. Zehn Soldaten und zwei Zivilisten, darunter Dilts, wurden getötet. Sechs Hunkpapas wurden getötet, die meisten oder alle von Dilts, und Sitting Bull wurde verwundet. Aus den Wagen erbeuteten die Hunkpapas Gewehre und 4'000 Schuss Munition sowie Branntwein und Zigarren. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Gall White Bull Jumping Bull Four Horns |
| 3. September 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Am nächsten Morgen fuhr der Wagenzug einige Meilen weiter, aber die Indianer griffen erneut an. Fisk stellte die Wagen wieder zusammen, die Soldaten und Auswanderer errichteten Graswände als Deckung und benannten ihre Festung nach dem tapferen Kundschafter Fort Dilts. Sie blieben mehrere Tage verschanzt und erlitten keine Verluste. Am 5. September untersuchten über 400 Indianer die Erdarbeiten, aber die Verteidiger hielten stand. In dieser Nacht krochen Leutnant Smith und 13 Männer heraus und ritten nach Fort Rice, um Hilfe zu holen. In Fort Dilts warteten sie zwei Wochen, bis ein wütender Sully 900 Männer zu ihrer Rettung schickte. Am 20. September wurde die Fisk-Gruppe nach Fort Rice eskortiert. Mit dieser Schlacht endeten im Wesentlichen die Kämpfe der US-Armee gegen die Indianer in Nord-Dakota. Die Indianer wurden aus Nord-Dakota nach Montana und Wyoming vertrieben. Sullys Feldzüge konnten die Moral der Lakota und Cheyenne jedoch nicht brechen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Gall White Bull Jumping Bull Four Horns |
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| Überfall auf einen Waggonzug. Quelle: http://warchild13.com/2008/08/the_awards_and.html | |||
| Ende 1864 | Sibleys and Sullys Expedition 1863-1864 - Unter den Lakota gab es nach den Niederlagen von 1863 und 1864 gegen die Armeen von Sibley und Sully nicht nur Befürworter des Kampfes gegen die US-Armee, sondern auch Gegner, die die US-Armee für zu stark und unbesiegbar hielten. Zum Beispiel Lone Horn, Principal Chief der Miniconjou-Lakota. Oder Bear's Rib's Son, der Sohn des ermordeten Hunkpapa-Häuptlings. Und Running Antelope, der lange Zeit Mentor von Sitting Bull und sogar Hemdträger des Hunkpapa war. Oder Four Horns, der nach seiner schweren Verwundung und der klaren Niederlage der Indianer in der Schlacht von Killdeer Mountains wohl auch zu dem Schluss kam, dass die US-Armee zu stark sei. Auf der anderen Seite stand unter anderem Sitting Bull, der bis zu seinem Tod ein unversöhnlicher Gegner der Weißen blieb und den Kampf so lange wie möglich fortsetzte. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Four Horns Lone Horn Running Antelope |
| 13. Juli 1865 | General Sully kehrte aus Minnesota nach Fort Rice zurück und begann Friedensgespräche. In der Nähe des Forts befand sich ein größeres Dorf mit 250 Zelten der Hunkpapa, Blackfeet und Yanktonai, die friedlich in der Nähe des Forts von den Rationen der US-Armee lebten. Um die anrückenden Truppen von General Sully zu begrüßen, ließ der Kommandant von Fort Sully Salutschüsse abfeuern. Dies erschreckte einen Teil der friedlichen Indianer so sehr, dass etwa 130 Zelte in Panik abgebrochen wurden. Diese Indianer schlossen sich wieder Sitting Bull an. Zweifellos hatten diese Indianer das kürzliche Massaker am Sand Creek noch vor Augen und flohen Hals über Kopf. Zu dieser Zeit hörten die Weißen zum ersten Mal von Sitting Bull. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Blackfoot (Lakota) | Sitting Bull Bear's Rib Two Bears |
| 28. Juli 1865 | Powder River Expedition 1865 - Sitting Bull griff mit 300 Kriegern Fort Rice an. Die Krieger zogen mit zwei Rinderherden wieder ab, nachdem sich die Soldaten mit ihren Gewehren im Nahkampf erneut durchgesetzt hatten. Die Haubitzen taten den Rest. Ein Soldat war tot, vier schwer verwundet, aber die Indianer hatten zweifellos viel größere Verluste. Mit diesem Angriff beendete Sitting Bull die Friedensbemühungen von General Sully. Die Indianer, die in der Nähe von Fort Rice lagerten, brachen ihr Lager ab und marschierten in Richtung Powder River.Hier trafen die Lakota auf die Soldaten von General Conners Expedition, Colonel Cole und Lieutenant Colonel Walker. Es sollte der erste große Erfolg der Prärieindianer im Kampf gegen die US-Armee werden. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| 1. September 1865 | Powder River Expedition 1865 - Am Zusammenfluss von Alkali Creek und Powder River ritten einige Krieger mit einer weißen Fahne auf die Soldaten von Cole und Walker zu und verlangten Geschenke für den Durchmarsch der Soldaten. Die Soldaten ließen die Indianer auf Schussweite herankommen und eröffneten das Feuer. Mehrere Lakota und Cheyenne wurden getötet. Etwa 400 Hunkpapa, Miniconjou und Sans Arc trieben die Pferde aus der Kolonne. Viele Pferde starben auch wegen der extremen Trockenheit zu dieser Zeit. Viele Wasserstellen waren ausgetrocknet, so dass am 2. September 225 Pferde verendet waren. Die meisten Versorgungswagen mussten zurückgelassen werden. | Hunkpapa (Lakota) Blackfoot (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) | Sitting Bull |
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| Übersichtskarte der Powder River Expedition von 1865 im Südosten Montanas. Quelle: http://blog.mymichaeljamesmartin.com/2011/03/05/a-thrilling-medal-of-honor-ride-through-hostile-indians-and-the-desolate-powder-and-tongue-river-country-in-1865.aspx | |||
| 5. September 1865 | Powder River Expedition 1865 - Walker und Cole wurden im Gebiet nördlich der heutigen Stadt Powderville in Montana von 1000 Cheyenne und Lakota angegriffen. Artillerie hielt die Indianer auf Abstand. Häuptling Roman Nose von den Cheyenne ritt mehrmals vor den Reihen der Soldaten hin und her, ohne getroffen zu werden. Der Medizinmann der Northern Cheyenne, Ice, hatte eine Kriegshaube angefertigt, die Roman Nose vor feindlichen Kugeln schützen sollte. Daraufhin gaben die Hunkpapa, Sans Arc und Blackfeet den Kampf auf und kehrten in ihre Lager zurück. Diese alarmierten die weiter südlich lagernden Oglala unter Red Cloud und die Northern Cheyenne unter Little Wolf. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Sans Arc (Lakota) Blackfoot (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Red Cloud Little Wolf Roman Nose |
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| Roman Nose 1868 bei Fort Laramie, kurz vor seinem Tod. Quelle: http://www.search.com/reference/Roman_Nose | |||
| Frühling 1866 | Die Hunkpapa von Sitting Bull griffen erneut Fort Rice und das im Bau befindliche Fort Buford am Missouri in Nord-Dakota an. Fort Buford stellte zu dieser Zeit die größte Bedrohung für die Hunkpapa dar, da es mitten im Land der Hunkpapa lag. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
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| Fort Rice am Missouri River im Süden von Nord-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| August 1866 - Dezember 1866 | Sitting Bulls Hunkpapa überfielen bis zum Jahresende Siedler, Wagenzüge und Viehherden in der Umgebung von Fort Buford. Der Bau von Fort Buford sollte erst Ende Januar abgeschlossen sein. Der Winter 1866/1867 war einer der kältesten, die je in dieser Gegend verzeichnet wurden. Am 23. Dezember 1866 fand der gewagteste Angriff dieser Zeit direkt auf Fort Buford statt. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
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| Fort Buford. Quelle: http://history.nd.gov/historicsites/buford/bufordhistory.html | |||
| 20. Dezember 1866 | Sitting Bull begann einen Angriff auf Fort Buford, der vier Tage dauerte. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| 20. Dezember 1866 - 23. Dezember 1866 | Die Hunkpapa griffen Fort Buford erneut an, mitten in einem der kältesten Winter, die je in dieser Gegend verzeichnet wurden. Die Krieger überquerten den zugefrorenen Missouri und eroberten am dritten Tag ein Sägewerk und ein Eishaus etwa 500 Meter vom Fort entfernt. Von hier aus beschossen die Hunkpapa das Fort mit Gewehren, bis sie vom Feuer der beiden im Fort stationierten 12-Pfünder-Kanonen vertrieben wurden. Am nächsten Tag besetzten die Hunkpapa die gleiche Stelle erneut und schossen wieder auf das Fort. Nun öffneten sich die Tore des Forts und die Soldaten griffen an. Die Hunkpapa hielten ihre Stellung, bis sie wegen des starken Artilleriefeuers erneut die Stellung verlassen mussten. Es gelang ihnen jedoch, die Holzvorräte für den Winter zu verbrennen, für die die Soldaten monatelang gearbeitet hatten. Danach zogen sich die Hunkpapa in Richtung Fort Union zurück. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
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| 12-Pfünder-Kanone, fotografiert bei Fort Buford in Nord-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 14. Juni 1867 | Sullys Soldaten begannen mit dem Bau von Fort Stevenson (östlich von Fort Berthold am Missouri). Auch dieses Fort lag wie Fort Buford am Ostufer des Missouri. Die US-Armee richtete eine Postverbindung zwischen Fort Stevenson und Fort Totten im Nordosten von Nord-Dakota ein. Diese Postverbindung wurde in der Folgezeit immer wieder von Sitting Bulls Hunkpapa überfallen. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| 1867 | Fast das ganze Jahr über wurde Fort Buford im Westen Nord-Dakotas von den Lakota belagert. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Red Cloud Crazy Horse Gall Sitting Bull |
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| Fort Buford, Nord-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 29. April 1868 | Vertrag von Fort Laramie (Lakota) 1868Der Vertrag von Fort Laramie 1868 war ein Vertrag zwischen der US-Regierung, vertreten durch Generalleutnant William Tecumseh Sherman, General Harney, General Alfred Terry und General Sanborn mit - Lakota (Hunkpapa, Brule, Oglala, Miniconjou , Blackfeet, Two Kettles, Sans Arc) - Yankton (Yanktonai) - Dakota (Santee) - Arapaho Die Brule-Lakota mit Spotted Tail, Red Leaf, Swift Bear und Standing Elk, unterzeichnet am 29. April. April. Oglala-Lakota mit Man Afraid of his Horses, Sitting Bull und American Horse unterzeichneten am 25. Mai. Miniconjou-Lakota mit Spotted Elk (Big Foot) und Bull Bear unterzeichnete am 26. Mai. Die Hunkpapa-Lakota sowie Sans Arc, Blackfoot und Two Kettle unter Gall, Bear's Rib und Running Antelope unterzeichneten am 2. Juli in Fort Rice. Red Cloud unterzeichnete den Vertrag am 6. November 1868, nachdem die drei Forts am Bozeman Trail von den Indianern aufgegeben und niedergebrannt worden waren. Sitting Bull und Crazy Horse unterzeichneten den Vertrag nicht. Die Black Hills wurden den Indianern für immer zugesprochen. Die Indianer erhielten das Gebiet der Great Sioux Reservation, ca. 240000 km². Bereits 1872 begann der Vertrag zu bröckeln, als die Armee Ingenieure unter dem Schutz amerikanischer Truppen in das Gebiet der Great Sioux Reservation schickte, um eine geeignete Trasse für die Eisenbahn zu erkunden. Und als Custer 1874 mit rund 1000 Soldaten in die Black Hills vordrang, um dort nach Gold zu suchen, war der Vertrag wie viele andere bereits Makulatur. Der Vertrag legte das gesamte Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Süd-Dakota westlich des Missouri Rivers einschließlich der Black Hills (von der Nordgrenze in Nebraska bis zum 46. Breitengrad und vom Missouri im Osten bis zum 104. Meridian im Westen) als Indianerland (Great Sioux Reservation) zur uneingeschränkten und ungestörten Nutzung und Besiedlung durch die Great Sioux Nation fest. Landabtretungen sollten nur möglich sein, wenn mindestens drei Viertel aller erwachsenen männlichen Sioux zustimmten. Nach 1876 mussten die Sioux bereits ihr Land am Powder River aufgeben. Die Great Sioux Reservation wurde immer kleiner. Häuptling Washakie von den Shoshone konnte für seinen Stamm ein Reservat am Wind River in Wyoming durchsetzen. Die Crow-Indianer haben mehr als 100'000 km zurückgelegt. | Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Blackfoot Two Kettle (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Santee (Eastern Dakota) Northern Arapaho (Arapaho) Crow Northern Cheyenne (Cheyenne) Eastern Shoshone | Red Cloud Man-afraid-of-his-horses American Horse Sitting Bull One Horn Spotted Elk Bull Bear Spotted Tail Red Leaf Swift Bear Standing Elk Running Antelope Gall Bear's Rib Fire Heart Long Mandan The one that has neither horn Two Bears Mad Bear Red Ensig Little Chief Dull Knife Washakie |
| Mai 1868 | Sitting Bull und seine Krieger griffen erneut Fort Buford an. Dabei wurden 2 Arbeiter auf dem Heufeld getötet. Die Krieger ritten weiter nach Fort Stevenson, aber die Besatzung war alarmiert. Die Krieger ritten weiter zum Fort Totten. Unterwegs wurden 2 Meldereiter getötet. Die Ersatz-Meldereiter aus Fort Stevenson wurden ebenfalls gefangen genommen. Die beiden Meldereiter wurden mit einem Bericht an die Häuptlinge zurückgelassen. Die Häuptlinge ließen ihnen ausrichten, dass die Indianer unter den Häuptlingen Black Moon, Four Horns und Red Horn nicht an Friedensverhandlungen interessiert seien. Kaum zurück im Dorf der Hunkpapa mit seinen 600 Zelten an der Mündung des Powder River in den Yellowstone River im Osten Montanas, traf eine Delegation von Pater De Smet ein. Die anwesenden Häuptlinge waren Sitting Bull, Gall und No Neck. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Black Moon Gall No Neck Four Horns Red Horn |
| 19. Juni 1868 | Pater De Smet begann die Friedensverhandlungen im Dorf der Hunkpapa von Sitting Bull im Mündungsgebiet des Powder River in den Yellowstone River in Montana. Große Teile der Hunkpapa hatten den Vertrag von Fort Laramie 1868 nicht unterzeichnet. Pater De Smet lud die Hunkpapa zu Friedensverhandlungen nach Fort Rice ein. Bei diesen Gesprächen konnte jedoch keine Einigung über die Vertragsbedingungen erzielt werden. Vor allem Sitting Bull, Four Horns und Black Moon waren mit den Friedensbedingungen nicht einverstanden. Deshalb wurden nur Gall und Bull Owl nach Fort Rice geschickt. Trotzdem genoss Pater De Smet bei den Indianern großes Ansehen. Keiner der Häuptlinge hatte nach diesen Gesprächen die Absicht, nach Fort Rice zu gehen, am wenigsten Sitting Bull. Aus Respekt vor Pater De Smet schickten die Hunkpapa dennoch am 2. Juli eine Delegation der unteren Häuptlinge unter Gall nach Fort Rice. Hier ein kurzer Auszug aus dem Besuchsbericht von Pater De Smet selbst: 'The council was opened with songs and dances, noisy, joyful and very wild, in which the warriors alone took part. Then Four Horns lighted his calumet of peace; he presented it first solemnly to the Great Spirit, imploring his light and favor, and then offered it to the four cardinal points, to the sun and the earth, as witnesses of the action of the council. Dann reichte er selbst das Kalumet von Mund zu Mund. Ich war der erste, der es erhielt, mit meinem Dolmetscher, und jeder Häuptling wurde nach seinem Rang im Stamm platziert. Jeder nahm einige Atemzüge. When the ceremony of the calumet was finished, the head chief addressed me saying 'Speak, Black-robe, my ears are open to hear your words'. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Gall Four Horns Black Moon Bull Owl |
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| Vier Hörner. Quelle: http://www.littlebighorn.info/Indians/FourHorns.htm | |||
| Ende August 1868 | Sitting Bull griff Fort Buford erneut mit 150 Kriegern an. Dabei wurden 3 Soldaten getötet, 3 verwundet und etwa 250 Stück Vieh weggetrieben. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| Winter 1869 | Die Hunkpapa lagerten am Big Dry Creek (südlich des Fort Peck Lake) und am Missouri River. In der Nähe des Lagers töteten die Crow-Indianer einen jungen Mann der Hunkpapa und verwundeten einen zweiten. Die Hunkpapa unter Sitting Bull organisierten sofort einen Kriegstrupp. Mit Hilfe des überlebenden jungen Mannes erreichten die Hunkpapa den Ort des Überfalls und fanden die Crow verbarrikadiert in der Nähe der Quelle des Big Dry Creek. In der Abenddämmerung griffen die Hunkpapa mit 100 Kriegern die etwa 30 River-Crows an, die den Vorteil einer guten Deckung hatten. Am nächsten Morgen war der letzte Crow getötet. Die Hunkpapa verloren 13 Krieger und mussten 17 Schwerverletzte hinnehmen. Unter den Toten befand sich Looks-for-him-in-a-tent, Sitting Bulls Onkel. Die meisten Krieger waren noch mit Pfeil und Bogen bewaffnet. Alle getöteten Krieger wurden in das Dorf der Hunkpapa gebracht und in Zelten aufgebahrt. Als die Hunkpapa das Dorf verließen, blieben die Tipis mit den toten Kriegern zurück. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) River Crow (Crow) | Sitting Bull Four Horns Looks-for-him-in-a-tent Jumping Bull |
| 1869 | Sitting Bull wurde zum Häuptling aller Lakota-Indianer ernannt. Dazu versammelten sich alle Lakota am Rosebud Creek. Anwesend waren Hunkpapas, Sans Arc, Miniconjou, Oglalas (unter Crazy Horse), Northern Cheyennes, Arapahos, Blackfeet, Two Kettles und Yanktonais. Damit war Sitting Bull der erste Häuptling der noch frei lebenden Prärieindianer. Red Cloud und Spotted Tail von den Brule waren die Häuptlinge der Reservationsindianer im Nordwesten Nebraskas. Die Häuptlinge der Hunkpapa, Blackfeet und Yanktonai in der Grand River Agency in Standing Rock waren Running Antelope, Thunder Hawk und Bear's Rib. In der Cheyenne River Agency lebten die Reservationsindianer Miniconjou und Sans Arc. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Blackfoot (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) | Sitting Bull Four Horns Black Moon Red Horn Loud-Voiced-Hawk Running Antelope Makes Room Lame Deer Spotted Eagle |
| Sommer 1870 | Die Hunkpapa von Sitting Bull schlossen sich einem großen Lager der Oglala, Miniconjou und Sans Arc an der Mündung des Rosebud River in den Yellowstone River an. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) | Sitting Bull |
| Sommer 1870 | Sitting Bull hatte im großen Dorf der Lakota eine Vision. Er sah voraus, dass in zwei Tagen ein Kampf gegen Feinde stattfinden würde. Ein anderer heiliger Mann (engl. 'holy men') hatte ebenfalls eine Vision und sah ein feindliches Dorf weiter nördlich. Tatsächlich fanden die Hunkpapa ein Dorf der Flathead am Musselshell River. Die anschließende Schlacht war für die Hunkpapa alles andere als ein glorreicher Erfolg, aber Sitting Bulls Vision bestätigte sich. Kämpfe dieser Art unter Indianern waren auch 1870 noch üblich und blieben neben der Jagd die Hauptbeschäftigung der Lakota. In wenigen Jahren sollte sich das ändern, dann sollten die Lakota vor allem mit dem Kampf gegen die weißen Einwanderer und Soldaten beschäftigt sein. | Hunkpapa (Lakota) Flathead (Salish) | Sitting Bull |
| 25. September 1870 | Hunkpapa, Miniconjou und Northern Cheyenne griffen Holzfäller etwa 2 Meilen von Fort Buford entfernt an und töteten einen Holzfäller. Die Indianer verloren fünf Krieger. Es war das letzte Mal, dass Sitting Bull Fort Buford angriff. Von nun an war Sitting Bull weniger aktiv an der Front und mehr mit defensiven Aufgaben als Häuptling der Lakota beschäftigt. Immerhin war er schon fast 40 Jahre alt. Die offensiven Aufgaben übernahm nun Crazy Horse, der sehr ähnlich wie Sitting Bull dachte. | Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull |
| 8. September 1871 | Sitting Bull erschien mit seinen Kriegern vor den Palisaden von Fort Peck. Er versprach, als Freund zu kommen, Friedensgespräche zu führen und Handel zu treiben. Im November 1871 fanden dreiwöchige Friedensgespräche ohne Sitting Bull statt. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| November 1871 | Northern Pacific Railway Expedition 1871 - In Fort Peck fanden die von Sitting Bull vermittelten Friedensgespräche zwischen Black Moon und Agent Simmons statt. Die Indianer verlangten den Verzicht auf den Bau der Northern Pacific Railway, die Aufgabe von Fort Buford und den Abzug aller Weißen aus dem (vertraglich zugesicherten) Indianergebiet. Zu dieser Zeit waren die Gleise der Northern Pacific Railway bereits bis etwa Bismark in Nord-Dakota verlegt. Und die Gesellschaft hatte sich zum Ziel gesetzt, weitere Schienen durch Montana und Idaho bis zur Pazifikküste zu verlegen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Black Moon |
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| Lokomotive der Northern Pacific Railway, aufgenommen 1883 in Bismark. Quelle: http://history.nd.gov/lincoln/land12.html | |||
| April 1872 | Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Im Winter 1871/1872 erfuhr Sitting Bull, dass die US-Regierung den Bau einer Eisenbahnlinie entlang des Yellowstone River plante und dass den beiden Expeditionen von 1871 noch zwei weitere folgen sollten. Sitting Bull schickte Spotted Tail als Gesandten nach Fort Sully. Der etwa 30-jährige Spotted Eagle erschien mit 150 Zelten der Sans-Arc vor der Cheyenne River Agency bei Fort Sully in Süd-Dakota. Im Gespräch mit dem Kommandanten des Forts, Colonel David S. Stanley, wollte Spotted Eagle wissen, ob die Northern Pacific Railroad nun gebaut würde. Wenn ja, würde er gegen die Bauarbeiter kämpfen, solange er lebe. Als er die Agentur verließ, weigerten sich die Sans Arc (Lakota), Rationen der US-Regierung mitzunehmen. Stanley machte Spotted Tail klar, dass die Northern Pacific Railroad gebaut würde. Colonel Stanley sollte die zweite Expedition im Juli 1872 entlang des Yellowstone River leiten. Sitting Bull sandte Reiter zu den Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho, um sie zu einem Treffen im August 1872 einzuladen. Das Treffen sollte am Powder River in der Nähe der Grenze zwischen Montana und Wyoming stattfinden (möglicherweise in der Gegend von Moorhead). | Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Spotted Eagle Sitting Bull |
| Mai 1872 | Der US-Kongress verabschiedete die 'Appropriation Bill'. Im Rahmen dieses Gesetzes wurden 500'000 Dollar für Rationen und Kleidung für die Lakota in der Umgebung von Fort Peck bewilligt. In Washington war man außerdem der Meinung, dass Sitting Bull nach Washington kommen sollte, um die gegenseitigen Differenzen zu besprechen. Deshalb sollte im August 1872 eine Kommission nach Fort Peck reisen. Die für die Lakota bewilligten Gelder sollten dazu dienen, die Indianer so lange mit Lebensmitteln zu versorgen, bis die Armee an diesem Frontabschnitt stark genug war, um die Lakota militärisch zu schlagen. Diese Hinhaltetaktik wurde auch als 'Temporizing Policy' bezeichnet und sollte die Indianer an das bequeme Leben in der Reservation gewöhnen. Tatsächlich überwinterten viele Indianer in der Gegend einer Agentur und lebten von den Rationen der US-Regierung. Doch sobald es Sommer wurde, verließen die Indianer die Agentur und zogen in die Prärie. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| Anfang August 1872 | Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Hunkpapa, Sans Arc, Miniconjou, Brule, Northern Cheyenne und Arapaho lagerten gemeinsam in einem großen Lager am Powder River an der Grenze zwischen Montana und Wyoming. Das Lager umfasste etwa 2000 Krieger. Die Häuptlinge besprachen die beiden bevorstehenden Expeditionen der Northern Pacific Railway und wie die Stämme darauf reagieren sollten. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte noch immer am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und schlichen sich in das Lager der Soldaten. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist kamen ums Leben. Nach dem Gefecht weigerte sich Baker, sein Lager zu verlegen. Die Ingenieure der Northern Pacific Railway mussten sich von Tag zu Tag weiter vom Lager der Soldaten entfernen. Schließlich willigten sie ein, nach Fort Ellis zurückzukehren. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte immer noch am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und schlichen sich in das Lager der Soldaten. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist wurden getötet. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
| 14. August 1872 | Baker's Schlacht 1872 - Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Das Kommando von Major Eugene M. Baker lagerte noch immer am Yellowstone River. Baker ließ abends und nachts keine Wachen aufstellen, obwohl es viele Anzeichen für die Anwesenheit von Indianern in der Umgebung gab. Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho aus dem Lager am Powder River nahe der Grenze zu Wyoming planten, die Crow-Indianer am Yellowstone River anzugreifen. In der Nacht näherten sich etwa 1000 Krieger auf der anderen Seite des Yellowstone Rivers Stanleys Lager. Doch die Häuptlinge entschieden sich gegen einen Angriff. Ungeduldige junge Krieger überquerten dennoch in der Nacht zum 14. August den Yellowstone River und drangen in das Lager der Soldaten ein. Bei dem Versuch, Waffen zu stehlen, wurde einer der Krieger um 3 Uhr morgens erschossen. So begann die Schlacht. Die Krieger wurden schnell von den Soldaten zurückgedrängt und der Kampf war schnell beendet. Zwei Indianer, ein Soldat und ein Zivilist wurden getötet. Nach der Schlacht verließen die meisten Krieger Sitting Bull, um den Rest des Sommers auf Büffeljagd zu gehen. So blieben Sitting Bull nur noch 200 Krieger, um die von Osten anrückende Kolonne von Colonel Stanley zu bekämpfen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arapaho | Sitting Bull Crazy Horse Spotted Eagle Black Moon |
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| Gesamtansicht der Schlacht von Baker 1872. Quelle: https://thelbha.proboards.com/thread/2885/baker-fight-8-14-1872 | |||
| 16. August 1872 | Northern Pacific Railway Expedition 1872 - Gall griff mit seinen 20 bis 30 Kriegern im Morgengrauen das Lager von Colonel David Stanley am O'Fallon Creek nördlich des Powder River an. Später stieß Sitting Bull mit einem Teil seiner Krieger zu Gall. Die Soldaten und Ingenieure der Northern Pacific Railroad setzten ihre Vermessungsarbeiten bis zum 22. August fort. Dann griffen die Hunkpapa erneut an. . | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Sitting Bull |
| August 1872 | Eine Kommission unter Secretary Cowen aus Washington traf in Fort Peck ein, um Sitting Bull nach Washington einzuladen. In der Umgebung von Fort Peck lagerten Lakota in 453 Zelten, aber nur 69 davon waren Hunkpapa-Zelte. 2/3 aller Zeltbewohner waren Kinder unter 14 Jahren. Die Krieger befanden sich jedoch am Yellowstone River und berieten über die Reaktion der Stämme auf die beiden kommenden Expeditionen der Northern Pacific Railway. Die Kommission war erfolglos. Erfolgreich war jedoch die Übergabe von Kleidung und Lebensmitteln an die Lakota. Bis Ende Dezember 1872 standen mehr als 800 Zelte in der Gegend von Fort Peck, die meisten davon waren Hunkpapa-Zelte. Black Moon und Lone Dog waren die prominentesten Häuptlinge unter den Hunkpapa. Sitting Bull selbst überwinterte mit nur 14 Zelten am traditionellen Winterplatz der Hunkpapa. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Lone Dog |
| Anfang April 1873 | Zwischen 200 und 300 Red River Metis mit Schlitten und Handelsgütern wurden von den Hunkpapa beobachtet, als sie den Yellowstone River überquerten und entlang des Rosebud Creek nach Südosten marschierten. Die Metis waren weit von ihren üblichen Jagdgründen entfernt und die Hunkpapa hatten noch nie gegen die Metis gekämpft. Die Hunkpapa lagerten etwa in der Mitte des Rosebud Creeks. Wenn die Hunkpapa angriffen, stellten die Metis ihre Schlitten in einem Kreis mit dem Vieh in der Mitte auf und hoben Erdwälle zur Verteidigung aus. Die Metis waren Experten im Gebrauch von Gewehren. Die Metis hatten sogar eine Kanone! . Die Hunkpapa unter Sitting Bull und White Bull griffen in der Gegend der Mündung des Rosebud Creek in den Yellowstone River an. Aus der Ferne schossen die Hunkpapa auf das Vieh in der Mitte der Wagenburg und nach einigen Stunden war alles Vieh tot. Dann verließen die Metis ihre Wagenburg und griffen an. Der Angriff kam so plötzlich, dass die Hunkpapa gerade noch rechtzeitig ihre Pferde erreichen und in die Prärie fliehen konnten. Nicht aber einige alte Männer und Jungen, die unter einem Baum saßen und den Kampf beobachteten. 3 von ihnen wurden von den Metis getötet. Diese Schlacht muss den Hunkpapa gezeigt haben, dass ihr normaler Angriffsstil gegen einen mit Gewehren und Kanonen bewaffneten Gegner wirkungslos war. Die Hunkpapa kamen nie nahe genug an die Wagenburg heran und verloren in dieser Phase etwa 8 Krieger. Ruhm, Ehre, Coups und Skalps waren eine Sache, ein Erfolg gegen einen gut bewaffneten Gegner eine andere. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Red River Metis (Metis) | Sitting Bull White Bull |
| Ende April 1873 | Die Hunkpapa und Northern Cheyenne entdeckten ein Dorf der Crow und New Perce an der Mündung des Rosebud Creek. Die Hunkpapa und Cheyenne griffen das Dorf an und ritten direkt hinein. Sitting Bull führte den Angriff an. 5 Hunkpapa wurden getötet, darunter Middle Bull und Sitting Crow. Zwei weitere Hunkpapa starben später an ihren Verletzungen. 4 Nez Perce und vielleicht 10 Crow Indianer starben bei diesem Angriff. In der folgenden Nacht stahlen die Hunkpapa weitere 10 Pferde aus dem Dorf der Crow und Nez Perce. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Nez Perce Crow | Sitting Bull Sitting Crow Old Bull Middle Bull Iron Thunder Fish in the kettle Little Horse Scout Catch the bear Strikes him as he runs Rain-in-the-face |
| 3. August 1873 | Schlacht bei Honsinger Bluff 1873 - Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Ein erstaunter Sitting Bull erfuhr, dass sich Stanley mit seinem Kommando auf der Westseite des Yellowstone River befand. Zur gleichen Zeit war Sitting Bull mit etwa 500 bis 600 Kriegern in der Gegend der Mündung des Rosebud Creek in den Yellowstone River auf Büffeljagd. Die Hunkpapa hatten in diesem Jahr bereits einige Verluste bei einem Angriff auf die Metis (siehe Hunkpapa griffen Metis am Rosebud Creek 1873 an) Anfang April 1873 und auf ein Dorf der Nez Perce und Crow im April 1873 (siehe Angriff auf ein Dorf der Nez Perce und Crow 1873) sowie beim Angriff auf Stanleys Treck am 14. Juni 1873 (Mandan Fight 1873) erlitten. Das Letzte, was Sitting Bull nun wollte, war ein Angriff auf die große Kolonne von Stanleys Expedition. Außerdem waren viele Krieger, vor allem Oglala, in Süd-Zentral-Nebraska, um die Pawnee anzugreifen (siehe Massacre Canyon Massaker 1873). | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| 4. August 1873 | Schlacht bei Honsinger Bluff 1873 - Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Späher aus dem Dorf von Sitting Bull fanden Custers Abteilung in einem Wäldchen am Yellowstone River bei Miles City (Montana). Die Scouts holten Verstärkung aus dem nahe gelegenen Dorf von Sitting Bull. Das Dorf befand sich im Bereich des Lock Bluff in der Nähe des heutigen Ortes Hathaway und bestand aus etwa 400 bis 500 Zelten. Gegen Mittag sammelten sich etwa 300 Krieger in einem Wäldchen, etwa 2-3 Meilen westlich von Custers Position. Wahrscheinlich waren auch Indianer aus Reservaten dabei, wahrscheinlich Brule-Lakota (siehe 'Custer and the 1873 Yellowstone Survey', von M. John Lubetkin, Army and Navy Journal Seite 311). | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Rain-in-the-face Gall Bull Without Hair |
| 4. August 1873 | Schlacht bei Honsinger Bluff 1873 - Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Die Viererpatrouillen entdeckten die Indianer um 11'30 Uhr und alarmierten Custers Kommando. Custer, seine Ordonnanz und Leutnant Calhoun verfolgten die Indianer, gefolgt von Tom Custer mit etwa 20 Soldaten. Captain Myles Moylan blieb mit den restlichen Soldaten zurück. Die Indianer versuchten, die Soldaten mit derselben Taktik in einen Hinterhalt zu locken, wie bei der Schlacht von Fetterman 1866 im Norden Wyomings: Wenn die Soldaten und Custer anhielten, hielten auch die Indianer an. Wenn Custer und die Soldaten die Verfolgung wieder aufnahmen, ritten auch die Indianer weiter. Auf der Höhe des Wäldchens, wo die Indianer warteten, griffen etwa 250 Indianer die Soldaten an. Die etwa zwanzig Soldaten von Tom Custer bildeten eine Kampflinie und feuerten eine Salve auf die Indianer ab. Dieser stoppte den Angriff der Indianer vorerst. Jeder sechste Soldat kümmerte sich um die Pferde der Soldaten. Danach konnten sich die Soldaten in den Wald zurückziehen, wo sich noch Captain Myles Moylan mit den restlichen Soldaten befand. | Hunkpapa (Lakota) Arikara Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Bloody Knife Rain-in-the-face Gall Bull Without Hair |
| 4. August 1873 | Schlacht bei Honsinger Bluff 1873 - Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Die Soldaten bezogen Stellung in einem ausgetrockneten Flussbett. Jeder achte Soldat hatte die Aufgabe, die Pferde zu versorgen, die anderen Soldaten bereiteten sich auf den Angriff der Indianer vor. Nach einer Stunde versuchten die Indianer die Flanke der Soldaten entlang des Yellowstone River anzugreifen, jedoch ohne Erfolg. Die Indianer versuchten auch, das Gras an vier oder fünf Stellen anzuzünden, aber das Gras fing nicht richtig an zu brennen. Die erfolglose Belagerung der Soldaten durch die Indianer dauerte etwa drei Stunden bei einer Temperatur von etwa 43 Grad (!). | Hunkpapa (Lakota) Arikara Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Bloody Knife Rain-in-the-face Gall Bull Without Hair |
| 4. August 1873 | Schlacht bei Honsinger Bluff 1873 - Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Der Tierarzt der 7. US-Kavallerie, Dr. John Honsinger, ritt mit Stanleys Tross. Um 14:00 Uhr verließen Honsinger und Augustus Baliran (er war Sattler) die Kolonne und ritten in Richtung Yellowstone River. Zur gleichen Zeit hatten Private John H. Ball und M. Brown aus der Kolonne von Captain George W. Yates offensichtlich die gleiche Absicht und ritten ebenfalls in Richtung Yellowstone River. Gleichzeitig begab sich der Hunkpapa, Kriegshäuptling Rain-in-the-Face, zum nordwestlichen Ende des Yellowstone Hill, um das Herannahen weiterer Soldaten rechtzeitig erkennen und melden zu können. Am Honsinger Bluff entdeckte Rain-in-the-Face Honsinger und Baliran und tötete beide sowie Private Ball. Private Brown beobachtete die Situation, ritt sofort zu Stanleys Kolonne zurück und erstattete Stanley Bericht. Dieser schickte sofort die gesamte 7. U.S. Kavallerie unter dem Kommando von 2nd Lieutenant Charles Braden zum 'Honsinger Bluff' und fand die drei Toten. Dabei sah Braden, wie Rain-in-the-Face aus etwa 100 Metern Entfernung zu den Indianern zurückkehrte. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Rain-in-the-face Gall Bull Without Hair |
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| Regen im Gesicht. Quelle: indianerwww.de | |||
| 4. August 1873 | Schlacht bei Honsinger Bluff 1873 - Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Custers Soldaten ging allmählich die Munition aus, die 100 Schuss pro Soldat waren fast aufgebraucht. Custer ließ seine Männer satteln. Die Soldaten griffen nun die Indianer an und verfolgten sie etwa 4 Meilen. Custers Männer kamen aber nie nahe genug an die Indianer heran. Bei dieser Verfolgung hatten die Soldaten nur einen Verwundeten zu beklagen. In der gesamten Schlacht am Yellowstone River 1873 hatten Custers Truppen drei Tote und einen Verwundeten zu beklagen. | Hunkpapa (Lakota) Arikara Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Bloody Knife Rain-in-the-face Gall Bull Without Hair |
| 10. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Am Abend erhielten die Hunkpapa und Miniconjou Verstärkung von Miniconjou, Oglala, Sans Arc und Cheyenne vom unteren Bighorn River. Diese Streitmacht war unter anderem mit Henry und Winchester Repetiergewehren bewaffnet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull White Bull Gall Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Um 4 Uhr morgens begannen die Indianer vom anderen Ufer des Yellowstone River auf Custers Soldaten zu schießen. Die große Schussentfernung von etwa 450 Metern erschwerte ein präzises Schießen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Nach den ersten Schüssen überquerten die Indianer den Yellowstone River etwa 1 bis 1,5 Meilen von Custers Lager entfernt. In dieser Phase des Gefechts wurde Custers Ordonnanz, Private John H. Tuttle, von einem Scharfschützen der Indianer erschossen. Zuvor hatte Tuttle mehrere Indianer über die gleiche Distanz von ihren Ponys gezogen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Custer schickte Leutnant Charles Braden mit 20 Soldaten auf einen nahe gelegenen Hügel, um die Lage zu überblicken und die angreifenden Indianer bekämpfen zu können. Etwa 200 Indianer überquerten den Yellowstone River und näherten sich dem Lager der Soldaten. Aus einer Entfernung von etwa 30 Metern eröffneten Bradens Männer das Feuer auf die herannahenden Indianer. Das Feuer zwang die Indianer zum Rückzug, mehrere Indianer wurden getötet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Custer schickte Leutnant Charles Braden mit 20 Soldaten auf einen nahe gelegenen Hügel, um die Lage zu überblicken und die angreifenden Indianer zu bekämpfen. Etwa 200 Indianer überquerten den Yellowstone River und näherten sich dem Lager der Soldaten. Aus einer Entfernung von etwa 30 Metern eröffneten Bradens Männer das Feuer auf die anrückenden Indianer. Das Feuer zwang die Indianer zum Rückzug, mehrere Indianer wurden getötet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Sechs Kompanien bildeten nun eine Kampflinie und griffen die Lakota und Northern Cheyenne an, die zu Beginn der Schlacht den Yellowstone River an der Mündung des Bighorn River überquert hatten. Die Indianer konnten dem Feuer der Soldaten nicht standhalten und mussten fliehen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
| 11. August 1873 | Northern Pacific Railway Expedition 1873 - Zur gleichen Zeit traf Stanley mit drei Kompanien Infanterie und Artillerie nördlich von Custers Lager ein und begann, auf die Indianer auf der anderen Seite des Yellowstone River zu schießen. Die Infanterie war mit weitreichenden Springfield Breechloading-Gewehren ausgerüstet, die noch auf 1000 Meter tödlich trafen! Die Artillerie schoss dreimal auf die Indianer, dann war die Schlacht am Pease Bottom vorbei. Nach dem Buch 'Custer and the 1873 Yellowstone Survey, by M. John Lubetkin, Army and Navy Journal page 311' hatten die Indianer in beiden Gefechten 4 Tote, 12 Verwundete und 26 tote Ponys. Von den Verwundeten erlagen schätzungsweise weitere 6 ihren Wunden, so dass die Indianer in beiden Gefechten insgesamt 10 Tote zu beklagen hatten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Brule (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall White Bull Bull Without Hair |
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| Gezogene Roadman-Kanone. Quelle: Wikipedia | |||
| 4. April 1874 | Yellowstone Wagon Road and Prospecting Expedition - The Boys', etwa 150 erfahrene Frontmänner, bewaffnet mit Repetiergewehren und zwei Kanonen, marschieren den Yellowstone River entlang und überqueren den noch zugefrorenen Fluss etwas oberhalb der Mündung des Bighorn River. Die 'Boys' waren auf der Suche nach Gold. Etwa 32 Meilen südlich der Mündung des Rosebud River wurden sie von Hunkpapa und Miniconjou angegriffen. Ein zweites Mal griffen die Indianer an der Quelle des Reno Creek an und ein drittes Mal am Lodge Grass Creek. Jedes Mal erlitten die Hunkpapa Verluste und mussten nach Gegenangriffen das Feld räumen. Bei den letzten beiden Kämpfen schlossen sich die Oglala von Crazy Horse und die Miniconjou von Hump an. Die Indianer erlitten große Verluste und hatten viele Verwundete, konnten aber nur einen Frontmann töten. Die Weißen waren noch schwerer zu bekämpfen als die Soldaten, da sie besser bewaffnet waren. Immer wieder versuchten die 'Boys' sogar, den Indianern Fallen zu stellen. So verteilten die Frontmänner einmal nach einem Gefecht (vermutlich) vergiftetes Essen in der Prärie. Die Indianer fanden das Essen zwar, rührten es aber nicht an. Am Little Big Horn River bauten die Frontmänner eine Art kleine Bombe mit einer Zündschnur, an deren Ende sich ein Sprengzünder befand, der wiederum mit Nägeln und einer Stahlkugel abgedeckt war. Als ein Oglala an der Schnur zog, explodierte die selbstgebastelte Bombe. Das tötete niemanden, aber es erschreckte die Indianer zutiefst. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) | Sitting Bull Crazy Horse Hump Makes Room Flying By |
| Juli 1874 | Die Hunkpapa griffen immer wieder die Crow Agency in Zentral-Montana an, die durch den Vertrag von Fort Laramie 1868 gegründet worden war. Die Crow waren seit dem Eindringen der Hunkpapa in ihr Gebiet erbitterte Feinde der Hunkpapa und wurden von diesen allmählich nach Westen zurückgedrängt. Sitting Bull hatte wohl wenig Einfluss auf das Verhalten seiner jungen Krieger, die ihn immer wieder angriffen. Seit Generationen kämpften die Hunkpapa gegen die Crows. In einer Gesellschaft von Kriegern und Kriegergesellschaften waren diese kriegerischen Aktivitäten einfach zu tief in der Kultur und in den Gewohnheiten der Stämme verankert, als dass selbst große Häuptlinge wie Sitting Bull darauf Einfluss gehabt hätten. Als Folge dieser ständigen Angriffe auf die Agentur wurde diese Mitte 1875 verlegt. | Hunkpapa (Lakota) Crow | Sitting Bull |
| Juni 1875 | Der Agent der Crow-Agentur verlegte die Crow-Agentur am Mission Creek in der Gegend der heutigen Stadt Livingston wegen der ständigen Überfälle der Hunkpapa und wegen der Whiskey-Shops in die Gegend des Rosebud Creek. Vor allem Händler in der Gegend der 1873 neu gegründeten Stadt Livingston versorgten die Crow-Indianer mit Whiskey. Der Whiskey hatte eine verheerende Wirkung auf die Crow. Doch kaum war die Agentur umgezogen, bauten die Händler ihre Geschäfte in der Nähe der neuen Agentur wieder auf. Statt 40 Meilen war die Agentur nun 90 Meilen vom nächsten Fort (Fort Ellis) entfernt. Im Sommer 1875 überfielen die Hunkpapa wiederholt die im Bau befindliche Agentur. Die Hunkpapa töteten 2 Weiße und trieben die gesamte Rinderherde der Agentur weg. Durch diese ständigen Angriffe auf die Agentur, aber auch auf Siedlungen im Gallatin Valley um Bozeman, geriet die eher defensive Haltung der Regierung gegenüber den Indianern immer mehr unter Druck. 1884 wurde die Crow Agency an ihren heutigen Standort in der Nähe des Schlachtfeldes am Little Big Horn verlegt. | Hunkpapa (Lakota) Crow | Sitting Bull |
| Sommer 1875 | Sitting Bull arrangierte ein Sonnentanztreffen mit den Northern Cheyenne, um sie als Verbündete im Kampf gegen die wachsende Flut der Weißen zu gewinnen. Die Northern Cheyenne hatten schon immer mit den Oglala und Miniconjou gekämpft und gejagt, aber nicht mit den weiter nördlich lebenden Hunkpapa. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Twin Crazy Horse Spotted Eagle Little Wolf White Bull |
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| Lakota-Sonnentanz. Quelle: http://lib.fit.edu/print.php?app=librarydisplays | |||
| August 1875 | Vertrag von Black Hills Vertrag 1876Nach dem Sonnentanz verlegte Sitting Bull sein großes Lager an den Tongue River, wahrscheinlich nordwestlich der heutigen Stadt Sheridan. Dort trafen etwa 100 Indianer der Agency und Frank Grouard ein, mit der Einladung, im September zur Red Cloud Agency zu kommen, um über den Verkauf der Black Hills zu sprechen. Crazy Horse weigerte sich, überhaupt darüber zu sprechen. Sitting Bull erklärte, er werde die Black Hills niemals verkaufen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Crazy Horse |
| September 1875 | Auf Einladung der Allison-Kommission im Auftrag der US-Regierung versammelten sich etwa 100 Reservationsindianer einige Meilen östlich der Red Cloud Agency II in der Gegend des heutigen Crawford im Nordosten Nebraskas, um über den Verkauf der Black Hills zu verhandeln. Unter ihnen waren auch Red Cloud und Spotted Tail. Beide waren bereit, die Black Hills zu verkaufen. Bei einem Treffen vor der eigentlichen Versammlung beschlossen Sitting Bull und Crazy Horse, der Einladung nicht zu folgen. Trotzdem ritten 400 'Northern Indians' zu Red Clouds Agentur (als 'Northern Indians' wurden die Indianer bezeichnet, die noch frei und nicht in Reservationen lebten). Am 23. September ritt Little Big Man mit Kriegern zur Red Cloud Agency II und drohte, jeden zu töten, der den Vertrag unterzeichnen würde. Die Kommission schlug vor, die Black Hills für 1,75 Millionen Dollar an die Weißen abzutreten. Die Indianer lehnten ab. Red Cloud machte folgenden Gegenvorschlag: Die Black Hills sollten unter der Bedingung abgetreten werden, dass die Regierung die Sioux während 7 Generationen unterstützte. Bei den Verhandlungen waren etwa 10'000 Indianer anwesend, davon nur etwa 400 Nördliche Lakota. Sitting Bull, Crazy Horse und Gall waren nicht anwesend. Die Verhandlungen führten zu keiner Einigung. Die Allison-Kommission kehrte verärgert nach Washington zurück und empfahl, einen fairen Preis für die Black Hills festzulegen und diesen den Indianern als letztes Angebot zu unterbreiten. Der zunehmende Zustrom von Siedlern und Goldsuchern in die Black Hills setzte die US-Regierung unter Druck. Nach dem Vertrag von Fort Laramie von 1868 gehörte das Land den Indianern, und die US-Regierung hatte sich verpflichtet, die Indianer vor möglichen Eindringlingen zu schützen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Red Cloud Long Horn Spotted Tail Little Big Man Crazy Horse |
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| Häuptling Little Big Man der Oglala. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| Anfang März 1876 | Hunkpapa und Northern Cheyenne belagerten vom Herbst 1875 bis zum Spätwinter 1876 Fort Pease in der Nähe der heutigen Stadt Bozeman und töteten sechs der etwa zwei Dutzend anwesenden Zivilisten und verwundeten acht Männer. Nach einem Hilferuf trafen Infanterie und Kavallerie aus Fort Ellis unter dem Kommando von Major James S. Brisbin Anfang März 1876 im Fort ein. Das Fort wurde aufgegeben und die überlebenden Zivilisten wurden von den Truppen nach Fort Ellis gebracht. | Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull |
| 3. November 1875 | Bighorn Expedition März 1876 - Vertrag von Fort Laramie 1868Im Weißen Haus in Washington fand eine Sitzung mit Präsident Ulysses Grant, den Generälen Philip Sheridan und George Crook, Verteidigungsminister William Belknap und hohen zivilen Vertretern statt, um eine Lösung für das Sioux-Problem zu finden. Folgende Beschlüsse wurden gefasst: - Die Regierung verbietet weiterhin offiziell den Betrieb von Goldminen in Montana, wird aber von sich aus nicht tätig. Mit anderen Worten: Die Regierung verbietet etwas, weiß aber, dass das Verbot nicht eingehalten wird, unternimmt aber nichts dagegen.- Infanterie und Kavallerie unter Captain Robert Pollack - Die noch freien Lakota werden aufgefordert, ihr Land zu verlassen und wie die südlichen Lakota in die Great Sioux Reservation zu ziehen. Diese Maßnahme wurde im Vertrag von Fort Laramie 1868 auch schriftlich festgehalten, aber nicht alle Prärieindianer hatten sich an diese Vereinbarung gehalten. Der Krieg gegen die letzten freien Prärieindianer hatte nichts mit dem Streit um die Black Hills zu tun. Die Weißen interpretierten die ständigen Überfälle der Indianer auf die Bewohner Montanas und die Angriffe auf friedliche Indianer wie die Crow und Arikara als Verletzung des Vertrages von Fort Laramie 1868. Nur hatten einige Häuptlinge dieser letzten freien Prärieindianer diesen Vertrag nie unterschrieben und bewegten sich weiterhin außerhalb der Reservate. Außerdem war es den Reservationsindianern erlaubt, außerhalb der Reservationen zu jagen, solange das Wildangebot groß genug war. | Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull |
| 6. Dezember 1875 | Bighorn Expedition März 1876 - Die Indianeragenten wurden von der US-Regierung beauftragt, Meldereiter zu den Stämmen zu schicken und das Ultimatum der Regierung zu überbringen: Bis zum 31. Januar 1876 sollten sich alle Indianer in den Reservationen einfinden und ergeben. Nach diesem Datum sollten alle noch frei lebenden Indianer außerhalb der Reservate als feindliche Indianer betrachtet und bekämpft werden. Unter den gegebenen Umständen war es unmöglich, diesen Termin einzuhalten. Der Winter 1875/1876 ging mit Temperaturen zwischen -30 und -40 Grad unter Null als der kälteste Winter seit langem in die Geschichte ein. Die Nachricht traf am 20. Dezember im Cheyenne River Reservat (Miniconjou-Lakota) und am 22. Dezember im Standing Rock Reservat (Hunkpapa-Lakota) ein. Die Hunkpapa überwinterten an der Mündung des Powder River, die Northern Cheyenne, Sans Arc und Miniconjou am Tongue River. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall Crazy Horse |
| Ende 1875 | Im Gebiet der Black Hills lebten etwa 15'000 Goldsucher. Die US-Armee patrouillierte in den Black Hills, um die Goldsucher aus dem Gebiet zu vertreiben. Doch die US-Armee nahm diese Aufgabe mehr als halbherzig wahr. Die Goldsucher waren entschlossen, ihre neue Heimat mit allen Mitteln zu verteidigen und waren zudem sehr gut bewaffnet. Aus den ehemaligen Zeltlagern entstanden nach und nach kleine Ortschaften und Städte. So auch Deadwood im Südwesten von Süd-Dakota. Deadwood entstand 1876 im Zuge des Goldbooms und wirkt noch heute wie eine Stadt aus der Zeit des Wilden Westens. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Red Cloud Crazy Horse |
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| Deadwood im Südwesten von Süd-Dakota 1876 Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Deadwood_(South_Dakota) | |||
| Winter 1875 - 1876 | Den Winter 1875/1876 verbrachten die Hunkpapa am Yellowstone River im Mündungsgebiet des Powder River, Montana. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| 1. Februar 1876 | Reynolds-Schlacht 1876 - Das Ultimatum verstrich, ohne dass sich die Indianer in der Reservation niederließen. Nur ein kleiner Teil der Indianer fand den Weg in die Reservation. General Shermans Armee erhielt nun den Befehl, die Indianer in die Reservate zu treiben. General George Crook war zu dieser Zeit in Omaha stationiert, General Alfred Terry in St. Paul, Minnesota.) General Shermans Plan sah den Einmarsch von drei Einheiten in das Gebiet der Lakota vor:. - Von Fort Abraham Lincoln im Osten von Nord-Dakota aus sollte General Alfred Terry mit 2'000 Soldaten in Richtung Yellowstone River reiten. In seiner Begleitung befand sich Oberstleutnant George Armstrong Custer mit seinem 7. - Von Fort Ellis in Montana aus sollte Colonel Gibbon mit 1'300 Soldaten aufbrechen. Er sollte sich mit General Alfred Terry am Yellowstone River treffen. - Aus dem Süden sollte General George Crook von Fort Fetterman aus mit etwa 1'000 Soldaten nach Norden vorstoßen. Unterstützt wurde die Armee von Crow- und Shoshone-Scouts. Die erste konkrete Aktion sollte jedoch von General George W. Crook ausgehen, der am 17. März 1876 ein Dorf der Northern Cheyenne am Powder River angriff. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Gall Crazy Horse |
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| Häuptling He Dog der Oglala. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 21. März 1876 | Bighorn Expedition März 1876 - Die Northern Cheyenne und Oglala erreichten Crazy Horse's Dorf. He Dog erzählte Crazy Horse, was geschehen war. Dann teilten die Oglala das Wenige, was sie hatten, mit den ankommenden Indianern. In einem Rat wurde beschlossen, dass man sich gemeinsam gegen die US-Armee wehren würde. Aber sie hatten nicht genug Nahrung, Waffen und Munition. Man beschloss, gemeinsam in das Lager von Sitting Bull zu reiten und sich dem Hunkpapa anzuschließen. Sitting Bulls Lager befand sich am Spring Creek, einem Nebenfluss des Powder River, in der Gegend der Chalk Buttes. Am 23. März brachen sie das Lager ab und machten sich auf den Weg zum Lager von Sitting Bull. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Crazy Horse Sitting Bull Little Wolf |
| 27. März 1876 | Bighorn Expedition März 1876 - Nach einigen Tagen Marsch erreichten die Northern Cheyenne und Oglala, angeführt von Crazy Horse und He Dog, das Dorf von Sitting Bull. Wieder wurden die Gäste auf das Herzlichste empfangen. Die Hunkpapa teilten alles, was sie hatten, mit ihren Gästen. Nach etwa zwei Tagen wurde auch dieses Lager verlassen und man machte sich gemeinsam auf den Weg zum Tongue River. Diese Treffen waren ein Wendepunkt im 'Großen Sioux-Krieg' von 1876. Von nun an waren alle Gruppen und Stämme vereint und begannen gemeinsam gegen die US-Armee zu kämpfen. Auch Old Bear (Northern Cheyenne) und He Dog (Oglala) schlossen sich nun dem Kampf an, obwohl beide Häuptlinge zuvor beschlossen hatten, in die Reservation zu gehen. Bis sie am 17. März 1876 in ihrem Dorf am Powder River von Reynolds Truppen überfallen wurden. | Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Old Bear Box Elder He Dog Black Eagle Two Moons Wooden Leg Crazy Horse Sitting Bull Little Wolf |
| Anfang April 1876 | Schlacht am Powder River 1876 - Das Lager von Sitting Bull mit 100 Zelten der Hunkpapa und Miniconjou befand sich in Montana zwischen dem Powder River und dem Little Missouri River. Am 1. April, nach dem Angriff von General George Crook am 17. März, erreichten die Oglala und Miniconjou nach einem Marsch von ca. 100 km das Lager von Sitting Bull. Zuvor waren sie im Lager von Crazy Horse am Little Powder River angekommen, aber sein Lager bestand nur aus etwa 30 Zelten und Crazy Horse konnte die vielen Menschen nicht aufnehmen. Durch die Soldaten in der Nähe alarmiert, brachen die Oglala unter Crazy Horse ihre Zelte ab und zogen mit den Flüchtlingen nach Norden, um Sitting Bulls Lager zu finden. So wuchs das Lager von Sitting Bull auf etwa 235 Zelte mit vielleicht 500 Kriegern an. Die Flüchtlinge wurden von Sitting Bull herzlich empfangen. In der Mitte des Lagers wurden Zelte im Kreis aufgestellt. Sobald die Flüchtlinge entdeckt wurden, ließ Sitting Bull Kessel mit Fleisch aufstellen. Frauen schleppten Kessel um Kessel herbei, bis die neuen Gäste nicht mehr essen konnten. Viele brachten Geschenke wie Pferde, Zelte, Kochutensilien etc. mit. Die Großzügigkeit der Hunkpapa an diesem Tag haben viele der Flüchtlinge ihr Leben lang nicht vergessen. Im anschließenden Kriegsrat wurde einstimmig beschlossen, zusammenzubleiben und zu kämpfen. Zu dieser Zeit zählten die Lakota und Northern Cheyenne, die sich als freie Indianer betrachteten und nie in eine Agentur oder Reservation gingen, etwa 3'400 Menschen, darunter vielleicht 1'000 Krieger. Diese Indianer lebten in ungefähr 500 Zelten. Die größte Gruppe stellten die Hunkpapa mit etwa 154 Zelten. Es folgten die Cheyenne mit 100 Zelten, 70 Zelte der Oglala, 55 Zelte der Sans Arc, 55 Zelte der Miniconjou. Hinzu kamen einige Zelte der Brule und Blackfeet. Zu dieser Gruppe freier Indianer gesellten sich die Dakota unter Inkpaduta. Auch einige Yanktonai schlossen sich Sitting Bull an. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Crazy Horse Two Moons Old Bear Inkpaduta Box Elder Black Eagle |
| Mitte April 1876 | Das Lager der Indianer unter Sitting Bull und Crazy Horse wuchs auf 360 Zelte an. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Crazy Horse Two Moons Old Bear Inkpaduta Box Elder Black Eagle |
| Mitte Mai 1876 | Das Lager der Indianer unter Sitting Bull und Crazy Horse war auf 431 Zelte angewachsen. Dazu kamen Northern Cheyenne, Hunkpapa, Blackfeet und 15 Zelte der Dakota und Yanktonai. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Crazy Horse Two Moons Old Bear Inkpaduta Box Elder Black Eagle |
| 4. Juni 1876 | Das Lager der Indianer unter Sitting Bull und Crazy Horse war auf 461 Zelte angewachsen und umfasste etwa 3'000 Indianer, davon etwa 800 Krieger. Das große Lager der Indianer hatte den Powder River und den Tongue River überquert und marschierte zum unteren Rosebud Creek. Die Indianer folgten einfach den Bisons, die sich zu dieser Zeit in der Gegend des Yellowstone River aufhielten. Die Hunkpapa hielten einen Sonnentanz in der Gegend des Deer Medicine Rock am Rosebud Creek ab (der Platz liegt etwa 2 Meilen nördlich von Lame Deer auf der linken Seite der Straße). Während des Sonnentanzes hatte Sitting Bull eine Vision: Er sah viele Soldaten und Pferde, die mit dem Kopf nach unten in ein Indianerdorf einfielen. Am vierten Tag endete der Sonnentanz und das große Lager zog weiter in Richtung Little Big Horn River. Die lange Kolonne der Indianer war über eine halbe Meile breit und so lang, dass die Hunkpapa, die das Ende der Kolonne bildeten, erst eintrafen, als die vor ihnen liegenden Cheyenne bereits ihr Lager aufgeschlagen und gegessen hatten. Dieses große Lager konnte nur 2 bis 5 Tage an einem Ort bleiben, dann war alles Gras in der Umgebung von den Pferden abgefressen und das Feuerholz aufgebraucht. Zu diesem Zeitpunkt trafen sich die Häuptlinge und entschieden anhand der Bewegungen der Bisons, wohin das Lager verlegt werden sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren nur wenige Indianer aus den Reservaten eingetroffen. Sie sollten aber kommen, sobald das Gras hoch genug stand. In diesem Jahr waren die ersten grünen Gräser erst in der letzten Aprilwoche zu sehen und erst Ende Mai sollten die Verhältnisse in der Prärie ein normales Reisen ermöglichen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Rechts sind die Deer Medicine Rocks zu sehen. In den Felsen ist die Vision von Sitting Bull eingraviert. In der Felsformation links ist die Vision des Todes von Crazy Horse eingraviert. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 7. Juni 1876 | Crooks Kommando lagerte etwa drei Meilen südöstlich des heutigen Decker (Montana) am Zusammenfluss des Prärie Dog Creek mit dem Tongue River. Der Lagerplatz selbst lag weniger als eine Meile von der Grenze zwischen Montana und Wyoming in Wyoming entfernt. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 9. Juni 1876 | Crooks Abteilung wurde an ihrem Lagerplatz von nördlichen Cheyenne aus dem Lager Rosebud angegriffen, aber die Indianer wurden leicht zurückgeschlagen. Little Hawk versuchte, die Pferde der Soldaten wegzutreiben, wurde aber durch das starke Gewehrfeuer der Soldaten schnell zurückgedrängt. Crooks Soldaten berichteten von bis zu 900 Indianern, die die Soldaten angriffen, während Little Hawks Truppe nicht einmal ein Dutzend Krieger umfasste. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 12. Juni 1876 - 14. Juni 1876 | Nach dem Sonnentanz zog das große Lager der Indianer südwärts bis zur Mündung des David Creek in den Rosebud Creek, etwa 3 Meilen südlich von Busby, Montana. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 15. Juni 1876 | Das Kommando von General George Crook wurde durch 175 Krieger der Crow und 86 Krieger der Shoshone verstärkt. Die Crow und Shoshone dienten Crook als Späher. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Shoshone Crow Crow Crow Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Washakie Old Crow Medicine Crow Good Heart Box Elder Black Eagle |
| 16. Juni 1876 | Das Kommando von General George Crook verließ um 6 Uhr das Lager am Goose Creek und machte sich auf die Suche nach dem Indianerdorf. Zuvor erhielten die Infanteriesoldaten eine eintägige Reitausbildung und wurden mit Pferden ausgestattet. Damit wollte Crook das Vorankommen seiner Armee beschleunigen. Alle Wagen wurden im Lager zurückgelassen. Jeder Soldat hatte eine Decke, 100 Schuss Munition und Verpflegung für vier Tage dabei. 6 Meilen nördlich des Lagers überquerte Crooks Armee den Tongue River und ritt bis Mittag entlang des Tongue River nach Norden. Dann wandte sich die Armee nach Westen in Richtung Rosebud Creek. Abends um 19'00 Uhr lagerte Crooks Armee in der Nähe der Quelle des Rosebud River. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Shoshone Crow Crow Crow Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Sitting Bull Crazy Horse Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Washakie Old Crow Medicine Crow Good Heart Box Elder Black Eagle |
| 15. Juni 1876 | Nach dem 14. Juni verlagerte sich das große Lager der Indianer nach Süden entlang des Davis Creek und dann wieder nach Nordwesten entlang des Reno Creek bis etwa zur Mündung des South Fork Reno Creek in den Reno Creek. Hier befand sich das Zentrum des großen Lagers. Das Lager erstreckt sich vom Zentrum aus etwa 2 Meilen nach Westen und Osten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 16. Juni 1876 | Little Hawk von den Northern Cheyenne ritt nachts mit 4 Kriegern vom Lager am Reno Creek über die Wolf Mountains zum Rosebud Creek, um Pferde zu stehlen. Am Rosebud Creek angekommen, erlegten die 5 Krieger einen Büffel. Während sie das Fleisch über einem Feuer brieten, entdeckten sie die herannahenden Soldaten und ritten zurück in ihr Lager am Reno Creek. Die Häuptlinge beschlossen, die Soldaten nicht anzugreifen. Doch in der Nacht brachen etwa 500 Lakota und Cheyenne aus dem Lager am Reno Creek aus und ritten in Richtung Rosebud River. Sitting Bull und Crazy Horse folgten den jungen Kriegern am Morgen des 17. Juni. Nach einer anderen Version (siehe das Buch 'With Crook at the Rosenbud') befahl Crazy Hose, dass die älteren Häuptlinge im Dorf bleiben und sich um die Frauen, Kinder und Alten kümmern sollten, während der Großteil der Krieger den Soldaten entgegenreiten und sie vertreiben sollte. Bald ritten verschiedene Gruppen auf verschiedenen Wegen und unter verschiedenen Führern aus dem Dorf den Soldaten entgegen. Gall und Crow King (Hunkpapa) waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht im großen Lager. Die Indianer waren mit 1866 Winchester Repetiergewehren im Kaliber 0,44, Spencer Karabinern, Henry Repetiergewehren, älteren Sharps-Gewehren und älteren Vorderladern bewaffnet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Crazy Head Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 17. Juni 1876 | Etwa 1'000 Lakota trafen am Morgen auf etwa 1'000 Soldaten, darunter 15 Kompanien Kavallerie (2. und 3. Kavallerieregiment) und 5 Kompanien Infanterie (4. und 9. Infanterieregiment) sowie 262 Crow- und Shoshone-Scouts von General George Crook. Am Nachmittag, nach 6 Stunden, gaben die Indianer den Kampf auf und ließen 13 Tote zurück. Crazy Horse gab die Gesamtverluste mit 39 toten Indianern und 63 Verwundeten an. Crooks Verluste betrugen 28 Tote und 56 Verwundete. Die Scouts weigerten sich, weiter in das Gebiet der Sioux vorzudringen. Crook zog sich daraufhin nach Süden in sein Lager am Goose Creek (in der Gegend des heutigen Sheridan / Wyoming) zurück und nahm von da an nicht mehr am Sommerfeldzug gegen die Sioux und Cheyenne teil, die Indianer feierten in den folgenden Tagen ihren Erfolg und sammelten sich in ihrem Lager am Little Big Horn River. Ohne die Crow- und Shoshone-Scouts wären Crooks Soldaten wahrscheinlich schon im ersten Anlauf vernichtend geschlagen worden, die Scouts kämpften verbissen und selbstlos für ihre Häuptlinge. Das Lager am Little Big Horn River erhielt massiven Zulauf von Indianern aus den Reservaten. Die Zahl der Zelte verdoppelte sich in kurzer Zeit. Man schätzt, dass das Lager innerhalb von 6 Tagen um mehr als 4'000 Indianer anwuchs. Am südlichen Ende lagerten wie immer die Hunkpapa, gefolgt von den Oglala, den Miniconjou, den Sans Arc und den Two Kettle mit einigen Arapaho. Ganz im Norden lagerten die Cheyenne. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Oglala (Lakota) Shoshone Crow Crow Crow | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle Good Weasel Washakie Old Crow Medicine Crow Good Heart |
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| Das Rosebud Battlefield vom Hauptquartier von General George Crook aus gesehen. Die Soldaten lagerten im Hintergrund am Rosebud Creek. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 21. Juni 1876 | Terry, Gibbon und Custer trafen sich am Yellowstone River an der Mündung des Rosebud River. Auf dem Dampfschiff 'Far West' besprachen die 3 Kommandeure ihren Einsatz. General Alfred Terry hatte den Oberbefehl. Er ordnete den Einsatz wie folgt an: Custer sollte am Rosebud River entlang nach Süden reiten und dann nach Westen zum Little Bighorn River. Terry selbst sollte mit Gibbon entlang des Yellowstone River bis zur Mündung des Bighorn River reiten und dann entlang des Bighorn River bis zum Little Bighorn River. Die Indianer wurden am Little Bighorn vermutet. Custer erhielt zusätzlich 6 Crow-Scouts von Gibbon. Die Crow kannten das Gebiet am Little Big Horn sehr gut. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Das Dampfschiff 'Far West'. Quelle: http://westerntrips.blogspot.com/2011/04/steamboat-and-indian-war.html | |||
| 22. Juni 1876 | Am Nachmittag begann Custer mit seinem 7. Kavallerieregiment den Marsch nach Süden entlang des Rosebud River. Nach 12 Meilen wurde das erste Lager aufgeschlagen. Am 24. Juni erreichte Custer das Lager der Indianer am Deer Medicine Rock, wo die Hunkpapa am 4. Juni einen Sonnentanz abgehalten hatten. Custers Crow-Scouts wurden unruhig. Ein so großes Lager von Indianern hatten sie wohl noch nie gesehen. Die Spuren der Indianer wurden plötzlich breiter und sahen auch frischer aus. Es waren die Spuren der Indianer, die aus den Reservaten gekommen waren, um sich den Indianern am Little Bighorn River anzuschließen. Custers Abteilung folgte den Spuren. Wie erwartet wiesen die Spuren nach Westen. Custer wollte sein Kommando in einem Nachtmarsch vom 24. auf den 25. Juni über die Wolf Mountains führen, eine Rast einlegen und in der Zwischenzeit von seinen Scouts das Dorf der Indianer suchen lassen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder |
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| Deer Medicine Rocks. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 23. Juni 1876 | Custers 7. US-Kavallerie lagerte im Tal des Rosebud Creek, nördlich des heutigen Lame Deer, nördlich der Deer Medicine Rocks. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder |
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| Gedenktafel im Tal des Rosebud Creek, nördlich von Lame Deer. Hier lagerte Custer am 23. Juni 1876. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 24. Juni 1876 | Custers Abteilung befand sich in den Wolf Mountains östlich des Little Big Horn River. Scouts der Arikara und Crow entdeckten das Lager der Indianer am frühen Abend und versuchten Custer von einem Hügel aus zu zeigen, wo sich das Lager befand. Dieser Punkt ist heute als 'Crows Nest' bekannt. Die Späher sahen Rauchschwaden des Dorfes und die Ponyherde, die aus etwa 20'000 Tieren bestand. Custer selbst sah nichts. Aber Custer sah mehrere Gruppen von Indianern auf den umliegenden Hügeln. Wahrscheinlich war Custer deshalb davon überzeugt, dass er bereits entdeckt worden war. Custer beschloss daher, das Lager der Indianer sofort anzugreifen. Um 21'25 Uhr abends informierte Custer seine Kommandeure über die Berichte der Scouts. Die Crows White Man Runs Him, Curley, Hairy Moccasin und Goes Ahead dienten Custer als Späher. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arikara Crow | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Blick vom Little Big Horn in Richtung Crows Nest. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 25. Juni 1876 | 13:15 (A) Reno ritt wie befohlen etwa 2,5 Meilen auf das Dorf der Hunkpapa und Blackfeet zu und trieb die Indianer vor sich her, die immer mehr Widerstand leisteten. Er bemerkte auch, dass das Dorf sehr groß war und noch stand. Custer rechnete damit, dass die Indianer vor seinem Regiment fliehen würden und schickte einen Meldereiter zu ihm. Etwa 70 Meter vor den Zelten tauchten plötzlich von allen Seiten Indianer auf, laut Renos Bericht '... die ganze Erde schien voller Indianer zu sein...'. Er stoppte seinen Angriff zu Pferde und zog sich zu Fuß in ein nahegelegenes Wäldchen zurück. Dieser Rückzug in das Wäldchen bzw. die Auflösung der berittenen Angriffslinie dauerte etwa 20 Minuten. In dieser Phase kämpften vor allem die Hunkpapa und die Oglala, deren Tipis sich am südlichen Ende des Dorfes befanden. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arikara Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Bloody Knife Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | (B) Major Reno zog sich wie beschrieben in ein nahegelegenes Wäldchen zurück. Diese Stellung konnte er wegen einer geschätzten Übermacht von 5:1 nur etwa 30 Minuten halten, dann befahl Major Reno den Rückzug aus dem Wäldchen. Während des Kampfes in diesem Wäldchen wurde der Arikara-Scout Bloody Knife auf seinem Pferd sitzend erschossen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Arikara Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Bloody Knife Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 15:30 Bei diesem Rückzug über den Fluss auf den gegenüberliegenden heutigen Reno Hill kamen 29 Soldaten und 3 Offiziere ums Leben, etwa 7 Soldaten wurden verwundet. Reno musste auf seinem Weg auch die Linien der Indianer durchqueren, die bereits dabei waren, ihn in den Wäldern zu umzingeln. Außerdem waren die Hügel nach der Überquerung des Little Big Horn River auf seinem Rückzug sehr steil, so dass viele Indianer herankamen und die Soldaten bekämpften. Reno hatte Glück: Kaum hatten Reno und seine Männer den Little Big Horn River überquert, stoppten die Indianer die Verfolgung der Soldaten und kehrten ins Dorf zurück, um Custers zwei Kompanien abzuwehren, die nun versuchten, das große Dorf anzugreifen. In diesem Kampf verloren die Indianer etwa 11 Krieger. Außerdem wurden beim ersten Angriff auf das Dorf 6 Frauen und 4 Kinder getötet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 16:10 Reno hat den Reno-Hügel erreicht und beginnt sich einzugraben. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Reno Hill - Renos Truppen mussten sich durch diese Schluchten über den Little Big Horn River auf den Reno Hill zurückziehen. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 25. Juni 1876 | 15:30 (B) Renos Rückzug wurde von Captain Benteen beobachtet. Dieser befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 3 Meilen vom Dorf entfernt. In der Zwischenzeit hatte Benteen eine Nachricht von Custer erhalten, dass dieser ein großes Dorf entdeckt habe und Benteen sich beeilen solle. Custer forderte Benteen in seiner Meldung auf, auch den Packzug unter Leutnant McDougal mitzubringen ('PS: bring packs...'). Benteen glaubte zu diesem Zeitpunkt, dass es sich bei den Leuten, die in den Hügeln verschwanden, um Indianer handelte, die Reno vor sich her trieb. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | (C) Custer schickte zwei seiner fünf Kompanien zum Medicine Trail Ford am Little Big Horn River, um das Lager anzugreifen. Die beiden Kompanien wurden jedoch am Little Big Horn River von zahlreichen Kriegern angegriffen und sofort zurückgeschlagen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | In der Zwischenzeit ritt Custer den Custer Ridge entlang zum nördlichen Ende des Dorfes, von wo aus er das Dorf angreifen wollte. 16:00 Uhr (D) Irgendwo in der Mitte des Custer Ridge schickte Custer die Kompanie L unter Leutnant Calhoun an das südliche Ende des Custer Ridge zurück. Dort tauchten Indianer unter Gall auf, die aus zwei Stellungen ein heftiges Feuer auf die Soldaten eröffneten. Es handelte sich um Indianer, die sich kurz zuvor noch auf dem Reno Hill befunden hatten und die, als sie hörten, dass Soldaten auch östlich des Dorfes gesehen worden waren, sich sofort in diese Richtung bewegten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 16:30 (D) Leutnant Calhoun wurde von Gall und seinen Lakota aus östlicher Richtung ('Henryville') aus einer Entfernung von 100 bis 300 Metern beschossen. Hier wurden mehr als 20 verschiedene Typen von Henry und Winchester Repetiergewehren eingesetzt. Eine zweite Stellung befand sich südlich von Calhoun bei 'Greasy Grass Ridge', etwa 300 m mittlere Entfernung zu den Soldaten. Die Feuerkraft der Indianer muss aufgrund der Anzahl der in den Stellungen gefundenen Patronenhülsen so stark gewesen sein, dass Calhouns Männer schnell dezimiert und anschließend überrannt wurden. Anschließend rückten die Indianer auf Captain Keogh und die South Skirmish Line vor. An beiden Stellen waren die Soldaten bereits in heftige Gefechte verwickelt. Möglicherweise ging Calhouns Männern auch die Munition aus, nur 50 Schuss wurden am Mann getragen, und laut Galls Bericht wurden die Pferde mit der restlichen Munition weggetrieben. Die wenigen überlebenden Soldaten am Calhoun Hill zogen sich zu Captain Keogh zurück. (D) Die Kämpfe am Calhoun Hill waren sehr intensiv. Hier erlitten die Indianer ihre größten Verluste. 1886 sprach Gall anlässlich des 10. Jahrestages der Schlacht am Little Big Horn von 11 gefallenen Indianern. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Der Hunkpapa-Häuptling 'Gall'. Quelle: http://digilander.libero.it/gipp1/scouts/lupi/indians/indians.htm | |||
| 25. Juni 1876 | 16:30 (B) Captain Benteen erreicht den Reno Hill. Wegen der Angriffe der Indianer auf Major Reno entschied sich Benteen, bei Reno zu bleiben, entgegen Custers Befehl, ihm Munition zu bringen '(... bring packs'). Benteen konnte Custer keine Munition bringen, da diese sich bei der Kompanie B unter dem Kommando von Captain McDougall befand. McDougall hatte etwa 24'000 Schuss Munition bei sich. Die Kompanie B befand sich zu diesem Zeitpunkt einige Meilen hinter Benteen und erreichte den Reno Hill erst eine Stunde später. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 16:30 Uhr (E) Custer ritt mit den verbliebenen 4 Kompanien weiter über den Custer Ridge und erreichte das obere Ende der South Skirmish Line unterhalb des Last Stand Hill. Von hier aus schickte er Captain Miles Keogh mit der I. Kompanie in Richtung der Stellung von Leutnant Calhoun. Entweder war Keogh unterwegs, um Calhoun zu helfen, oder er sollte Calhouns Rückzug decken. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 16:45 Keoghs Männer wurden von den vorrückenden Indianern angegriffen, nachdem diese Calhouns Stellung überrannt hatten. Keogh wurde wahrscheinlich auch von Henryville und von einer Stellung etwa 200 Meter nordöstlich des Last Stand Hill aus beschossen. Keoghs Männer hielten ihre Stellung bis zum letzten Mann. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich überlebende Soldaten von Keogh zum Last Stand Hill zu Custer zurückgezogen hätten. 17:00 Uhr (D) Nachdem Keoghs Männer tot waren, stürmten die Indianer in dieser Gegend in Richtung Last Stand Hill. Custer und seine verbliebenen 2 Kompanien wurden nun von allen Seiten angegriffen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Kapitän Miles W. Keogh. | |||
| 25. Juni 1876 | 16:30 Uhr (G) Wahrscheinlich näherten sich jetzt immer mehr Indianer (Crazy Horse, Gall und Lame White Man) aus dem Dorf und von allen Seiten. Um dieser Bedrohung zu begegnen, schickte Custer die Kompanien E und F die Deep Ravine hinunter zum Little Big Horn River. Er selbst blieb mit den beiden verbleibenden Kompanien am oberen Ende der South Skirmish Line, unterhalb des Last Stand Hill. 16:45 Uhr (G) Die Soldaten der Kompanien E und F wurden aber schon vor dem Fluss durch das Feuer aus 3 Stellungen östlich der Deep Ravine unter Führung von Lame White Man gestoppt und leisteten hier wenig Widerstand. Lame White Man griff die Soldaten an und trieb sie in Richtung Last Stand Hill zurück, wobei nur wenige Soldaten, vielleicht ein Viertel, den Last Stand Hill erreichten und hier zu Custer stießen. Auf dem Last Stand Hill dürften sich vor allem die Soldaten der Kompanie F und der Stab befunden haben. Verstärkt wurden die Cheyenne durch Lakotas, die, nachdem sie Calhouns Stellung überrannt hatten, in Richtung South Skirmish Line vorrückten. Lame White Man wurde bei dem Angriff getötet und später versehentlich von Indianern skalpiert, die ihn für einen Arikara-Späher hielten. Kurz darauf griff Crazy Horse die sich zurückziehenden Soldaten von Westen und von einer Position etwa 200 Meter nordöstlich des Last Stand Hill (wo sich heute der Nationalfriedhof und das Visitor Center befinden) an und attackierte die Soldaten auf dem Last Stand Hill. Von der Stellung nordöstlich des Last Stand Hill wurde auch Keoghs Kommando beschossen. Lame White Man rückte dann auf Keoghs Stellung vor und vereinigte sich mit den Lakota, die zuvor Calhouns Stellung überrannt hatten. Die Anzahl der Indianer in diesem Gebiet muss so groß gewesen sein, dass der Widerstand der Soldaten, wie beschrieben, gering war (aufgrund der wenigen gefundenen Patronenhülsen sowohl für das 1873 Springfield Gewehr als auch für den Modell 1873 Colt Revolver). Neuere archäologische Untersuchungen könnten darauf hindeuten, dass der beschriebene 'Last Stand' so nicht existiert hat. Es könnte auch sein, dass ein Angriff von Crazy Horse die Soldaten des Last Stand in die Flucht geschlagen hat. Viele der Soldaten könnten ihr letztes Gefecht auch im Bereich des heutigen 'Custer Hill', etwa 300 Meter vom 'Last Stand Hill' entfernt, ausgetragen haben. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Custer's last stand', wo Oberstleutnant George Armstrong Custer fiel. Quelle: http://blog.newspictures.com/ | |||
| 25. Juni 1876 | 17:15 (B) Leutnant McDougal kam mit dem Pack Train am Reno Hill an. Major Reno befehligte nun 7 Kompanien mit etwa 380 Mann. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Denkmal auf dem Reno-Hügel. Quelle: Thomet Daniel 2009 | |||
| 25. Juni 1876 | 17:15 (H) Von Renos Position aus waren Kampfgeräusche zu hören und Rauchwolken in der Gegend zu sehen, in die Custer geritten war (etwa 4 Meilen entfernt). Captain Thomas Weir erhielt von Benteen und Reno den Befehl, mit einem Mann vom Stab voraus zu reiten, um genauer festzustellen, ob Custer Unterstützung brauchte und wie die Lage war. Leutnant Edgerly mit der Kompanie D folgte ihm. 17:30 (H) Leutnant Edgerly sah Indianer auf und ab reiten und in den Boden schießen. Zweifellos sah Edgerly die siegreichen Indianer mit Pistolen und Gewehren in die Körper der bereits toten Soldaten schießen. Die beiden wurden entdeckt und Weir bedeutete Edgerly, sich ihm anzuschließen. Benteen, Captain French und Leutnant Godfrey schlossen sich ihnen an. Nach einem kurzen Marsch begannen die Indianer auf die Soldaten zu schießen. Etwa 30 Minuten lang erwiderten die abgesessenen Soldaten das Feuer. Dann befahl Reno den Rückzug. Auf dem Rückzug wird ein Soldat getötet. 18:15 (B) Die Indianer verfolgten die Soldaten bis zu Renos Stellung und eröffneten dann das Feuer über eine Stunde lang, bis eine halbe Stunde nach Tagesanbruch. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | 17:00 Uhr (F) Die letzten noch lebenden Soldaten sammelten sich am Last Stand Hill und wurden von Indianern aus dem Süden (Lame White Man / Cheyenne), von Crazy Horse aus dem Westen und von Galls Lakota (über Calhoun Hill und Keoghs Stellungen kommend) angegriffen. Die Schlacht dauerte hier vermutlich keine 20 Minuten. In der letzten Phase des Kampfes am Last Stand Hill wurden Messer und Tomahawks eingesetzt. Viele Soldaten schienen nicht mehr dazu gekommen zu sein, die leergeschossenen Revolver nachzuladen, bevor die Indianer über ihnen waren. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | (B) Nach 21 Uhr ließen die Angriffe nach. Die Verluste von Renos Kommando betrugen in diesen 3 Stunden 18 Tote und 46 Verwundete. In der Nacht wurden Gewehrstellungen ausgegraben, mit den toten Pferden und Hartbrotkisten vor den Stellungen. Insgesamt verloren 53 Soldaten ihr Leben und 60 wurden bei dem Angriff am Südrand des Dorfes und auf dem Reno-Hügel verwundet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 25. Juni 1876 | Keiner der 210 Soldaten unter Custers direktem Kommando überlebte die Schlacht am Little Big Horn. Insgesamt verloren 276 Soldaten der US-Armee ihr Leben. Die Indianer hatten wahrscheinlich etwa 100 tote Krieger zu beklagen, darunter 6 Frauen und 4 Kinder, und weit über 100 Verwundete. Viele der Verwundeten erlagen später ihren Verletzungen. Die Zahl der an der Schlacht beteiligten Krieger lag zwischen 1500 und 1800. Die genaue Zahl der indianischen Verluste ist schwer zu beziffern, aber Untersuchungen und Befragungen indianischer Veteranen zwischen 1876 und 1938 lassen auf die oben genannten Zahlen schließen. Auffallend ist, dass die Cheyenne im Verhältnis zur Zahl ihrer Krieger die höchsten Verluste zu beklagen hatten. (F) Nach Aussagen der Indianer dauerte das Gefecht zwischen 30 und 45 Minuten, nachdem Custer zum ersten Mal auf dem Custer Ridge gesehen worden war. Die Anführer der Indianer waren Gall (Hunkpapa), Lame White Man (Southern Cheyenne) und Crazy Horse (Oglala). Sitting Bull nahm nicht an der Schlacht teil, war aber anwesend und gab Anweisungen. Er hielt sich hauptsächlich im Lager auf und kümmerte sich um die Frauen, Kinder und Alten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 26. Juni 1876 | (B) Nach dem Gefecht mit Custer kehrten die Indianer bei Tagesanbruch um 02:30 Uhr zum Reno Hill zurück. Reno konnte mit seinen etwa 360 Mann die Stellung bis zum Eintreffen von General Alfred Terry halten und verlor dabei 18 Mann und hatte 64 Verwundete zu beklagen. Munition hatte er im Gegensatz zu Custer genug, der Packzug war schon vor ihm eingetroffen. Die Indianer waren so zahlreich, dass sie Renos Hügel vollständig umzingeln und unter Dauerfeuer nehmen konnten. Unter diesem Druck schätzte Reno die Zahl der Krieger auf etwa 2500. Gegen 9'30 Uhr am Morgen des 26. Juni ließ das Feuer der Indianer nach und sie bereiteten sich auf einen letzten Angriff im Bereich der Kompanien H und M vor. Diesmal kamen die Indianer nahe genug, um Pfeile abschießen zu können. Ein Indianer kam sogar so nahe, dass er einen der Soldaten mit einem Schlagstock treffen konnte. Reno selbst vermerkte in seinem Bericht die Kühnheit und Selbstlosigkeit, mit der die Indianer angriffen. (B) Von ca. 18:00 Uhr am 25. Juni bis ca. 09:00 Uhr am 26. Juni waren die ca. 360 Soldaten ohne Wasser. Gegen 10:00 Uhr bildete Benteen eine Angriffslinie und marschierte den Fluss hinunter, um Kanister mit Wasser zu füllen. Einige Soldaten wurden dabei getroffen. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Indianer bereits auf dem Rückzug in Richtung Dorf, sehr zum Erstaunen der Soldaten. Die Soldaten wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Indianer die aus dem Norden anrückenden Soldaten bereits entdeckt und sich deshalb zum Rückzug entschlossen hatten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 26. Juni 1876 | Am Abend des 26. Juni zwischen 18 und 19 Uhr verließen die Sioux und Cheyenne ihr Lager am Little Big Horn und zogen am Little Bighorn entlang nach Südwesten in Richtung der Bighorn Mountains. Um ihren Rückzug zu tarnen, zündeten die Indianer das Präriegras an. Black Elk erwähnte in seinem Buch 'I Call My People', dass die Indianer durch die Nacht bis zum Wood Louse Creek zogen und sich dort etwa einen Monat aufhielten. Von dort zogen sie zum Rosebud Creek und weiter zum Tongue River. Ab hier begannen sich die Indianer in kleinere Gruppen aufzuteilen, von denen jede für sich weiterzog. Nach dem Bericht von Major Reno war die Kolonne so lang wie die der Potomac-Armee im amerikanischen Bürgerkrieg! Längst hatten Späher entdeckt, dass General Alfred Terry von Norden her in Richtung Little Big Horn vorrückte. Terry sollte am 27. Juni um 10'30 Uhr bei Major Reno am Reno Hill eintreffen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 26. Juni 1876 Nicht erkannter Quellenhinweis | Die 7. U.S. Kavallerie war mit einem Modell 1873 Springfield Karabiner ausgerüstet, einem Hinterlader ('breech-loading rifle'). Mündungsgeschwindigkeit 410 m/s. Am Little Bighorn wurden Kupferpatronen verwendet, die jedoch gelegentlich klemmten. Nach der Schlacht am Little Bighorn wurden sie durch Messingkartuschen ersetzt. Nach jedem Schuss musste die Patrone einzeln von Hand nachgeladen werden: Verschluss öffnen - Patrone einlegen - Verschluss schließen. Pro Minute konnten so maximal 10 Patronen verschossen werden. Etwa 1/4 der Krieger benutzte noch Einzelladergewehre, darunter auch die älteren Vorderlader ('muzzle loader'). Etwa 1/4 der Krieger (ca. 375 Indianer) dürften modernere Repetiergewehre verwendet haben. Der Rest, also etwa die Hälfte der Indianer, war noch mit Pfeil und Bogen, Speeren und Tomahawk bewaffnet. Die Indianer benutzten also ca. 750 Gewehre gegenüber ca. 210 Repetiergewehren Winchester Modell 1873 der 5 Kompanien unter Custers direktem Befehl. Die Anzahl und Art der von den Kriegern eingesetzten Gewehre dokumentiert die feuertechnische Überlegenheit der Krieger gegenüber den Soldaten. Die von Custers Truppen verwendete Winchester Springfield 1873 war ein Hinterlader mit einer Reichweite von 2'500 Metern und guter Treffgenauigkeit. Etwa 44 verschiedene Patronentypen wurden von den Indianern auf dem Schlachtfeld verwendet! Hier eine Winchester Modell 1866, die Henry-Patronen im Kaliber .44 verschoss. Das Magazin fasste 10-13 Patronen. Nachgeladen wurde dieses Gewehr mit einem 'Unterhebelverschluss' ('lever-action'). | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Winchester Modell 1866 Quelle: http://bulletin.accurateshooter.com/ | |||
| 26. Juni 1876 | Eines der größten Probleme für die Häuptlinge eines so großen Indianerdorfes mit Hunderten von Zelten und Tausenden von Menschen war die Beschaffung von Nahrung. Die Indianer waren daher gezwungen, den Weide- und Wanderrouten der Bisons zu folgen. Dieses Motiv trieb das große Dorf immer weiter nach Osten zum Rosebud River und von dort weiter zum Tongue River. Länger als ein paar Tage konnte sich das große Dorf nicht an einem Ort aufhalten, dann hatte die große Zahl der Ponys (ca. 22'000 an der Zahl) das umliegende Gras abgefressen. So wurde Anfang August am Tongue River beschlossen, dass sich die Indianer wieder trennen und in verschiedene Richtungen weiterziehen sollten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Wilde Pferde. Quelle: https://www.all-creatures.org/articles2/mdi-wild-horses-extinction.html | |||
| 27. Juni 1876 | Leutnant James H. Bradley, Kommandeur der Scouts in der Kolonne von General Alfred Terry, traf am Morgen des 27. Juni als erster auf dem Schlachtfeld am Little Big Horn ein. Bradley befand sich zwei bis drei Meilen links von Terrys langer Kolonne und erkundete mit seinen Scouts das Gelände. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Major Reno mit seinem Kommando noch auf dem Reno Hill. Die ersten Meldungen der Crow-Scouts, dass Custer mit seinem Kommando aufgerieben worden sei, wurden von Renos Leuten nicht geglaubt. Gegen 10'30 Uhr ritt General Alfred Terry am Reno Hill ein und Custers Tod war nun Gewissheit. Im Bereich des heutigen 'Last Stand Hill' wurden 206 tote Soldaten gefunden. Custers Leiche wurde nicht verstümmelt aufgefunden. Nur wenige der toten Soldaten wurden verstümmelt aufgefunden, die meisten waren skalpiert und entkleidet. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 27. Juni 1876 | Am Morgen erreichten die siegreichen Indianer das Gebiet von Lodge Grass. Hier lagerten die Indianer für einen Tag. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 28. Juni 1876 | Mittags lagerten die Indianer am Lodge Grass Creek am Fuße der Bighorn Mountains. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Dorf der Lakota. Quelle: https://www.posterazzi.com/birds-eye-view-of-a-large-lakota-camp-of-teepees-horses-and-wagons-probably-on-or-near-pine-ridge-indian-reservation-poster-print-by-john-c-h-grabill-item-varbll0587237929/ | |||
| 5. Juli 1876 | Die Lakota und Cheyenne lagerten nördlich des heutigen Bighorn National Forest im Norden Wyomings. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Bison im Custer State Park in Süd-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 14. Juli 1876 | Die Lakota und Cheyenne verlegten ihr Lager nach Osten an den Tongue River, noch innerhalb des heutigen Bighorn National Forest, Wyoming. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
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| Tongue River, Montana. Quelle: https://www.flickr.com/photos/montanatom1950/52083521153 | |||
| Mitte Juli 1876 | Die Lakota und Cheyenne lagerten am Powder River, in der Nähe des großen Indianerlagers, das nach dem Angriff von Reynolds auf das Lager der Northern Cheyenne am 17. März 1876 entstanden war (möglicherweise in der Gegend von Moorehead, Montana). Hier lagerten die Indianer vier Tage lang. Die Häuptlinge beschlossen, dass sich das große Lager der Indianer von hier aus aufteilen sollte. Jeder Stamm ging seinen Weg. Einige zogen nach Norden, Osten, Westen oder Südosten zur Great Sioux Reservation, um sich dort zu ergeben. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 1. August 1876 | Das große Lager der Indianer befand sich nun am Powder River, etwa 20 Meilen südlich der Mündung in den Yellowstone River. Nach einigen Tagen wurde beschlossen, das Lager aufzulösen. Für so viele Indianer gab es zu wenig Wild und Büffel. Sitting Bull zog mit dem größten Teil der Hunkpapa in die Killdeer Mountains. Crazy Horse zog mit einer ebenfalls großen Gruppe in die Black Hills. Die Northern Cheyenne unter Two Moons schlossen sich Crazy Horse an, der Rest kehrte in die Reservate und Agenturen zurück. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Blackfoot (Lakota) Brule (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Northern Cheyenne (Cheyenne) | Sitting Bull Black Moon Crazy Horse Big Road Lame Deer Fast Bull Hump Two Moons Lame White Man Dirty Moccasins Old Bear Inkpaduta Kill Eagle Spotted Eagle Box Elder Black Eagle |
| 8. September 1876 | Crooks Pferdefleisch-Marsch 1876 - Captain Anson Mills traf am Abend bei Slim Buttes zufällig auf ein Dorf der Miniconjou-Indianer mit 37 Zelten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Sans Arc (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Spotted Eagle American Horse Four Horns No Neck Crazy Horse |
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| Historische Stätte der Slim Buttes. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 9. September 1876 | Crooks Pferdefleisch-Marsch 1876 - Mills griff im Morgengrauen mit 150 Soldaten das Lager der Miniconjou an (in der Gegend der Stadt Reva in Süd-Dakota, am damaligen Rabbit Creek, dem heutigen Moreau River). Die Indianer bezogen südlich des Lagers eine leicht erhöhte Verteidigungsstellung und wurden durch Indianer aus den umliegenden Dörfern verstärkt. Das Dorf der Miniconjous wurde niedergebrannt. Bei dem Angriff starben American Horse und etwa 10 Lakota. Gegen 14 Uhr traf General George Crook mit etwa 2'000 Soldaten ein. Am Abend zog sich General George Crook mit seinen müden Soldaten, die eine Verfolgungsjagd von Hunderten von Meilen hinter sich hatten, in Richtung Black Hills zurück. Hier hoffte General George Crook, seine knappen Lebensmittelvorräte aufstocken zu können. Gegen 18 Uhr erschien Crazy Horse mit 300 Kriegern auf den umliegenden Hügeln und griff an. Mit diesen wenigen Kriegern konnte Crazy Horse jedoch nichts gegen die 2000 Soldaten ausrichten. Die einbrechende Dunkelheit beendete den Angriff. Das Niederbrennen des Dorfes bestärkte die Lakota in ihrem Entschluss, trotz der immer knapper werdenden Nahrung (Bison) nicht zu kapitulieren. Viele Lakota hatten sich schon vor dem Angriff entschlossen, in die Agentur zu ziehen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Spotted Eagle Four Horns American Horse No Neck Crazy Horse |
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| Historische Stätte der Slim Buttes. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 10. September 1876 | Crooks Pferdefleisch-Marsch 1876 - Crook ließ 4 Kompanien Infanterie unter dem Kommando von Colonel Eugene Carr zurück, um Crazy Horse in Schach zu halten. Crook selbst machte sich um 8 Uhr mit seinen Soldaten auf den Weg nach Deadwood. Kaum hatte Crook das Dorf verlassen, tauchten die Lakota wieder auf und griffen Carrs Soldaten an. Carr kämpfte stundenlang mit den Lakota und schloss sich dann Crook's Soldaten an. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Spotted Eagle Four Horns American Horse No Neck Crazy Horse |
| 12. September 1876 | Crooks Pferdefleisch-Marsch 1876 - Crook lagerte am Ufer des Owl Creek. Es regnete die ganze Nacht. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Spotted Eagle Four Horns American Horse No Neck Crazy Horse |
| 15. September 1876 | Crooks Pferdefleisch-Marsch 1876 - Am Mittag des 15. September trafen Wagen mit Lebensmitteln aus Deadwood und Crook City ein. Damit war die 400 Meilen lange Expedition beendet. General Crook erklärte die Expedition zu einem Sieg im Kampf gegen die Indianer. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Spotted Eagle Four Horns American Horse No Neck Crazy Horse |
| 18. September 1876 | Crooks Pferdefleisch-Marsch 1876 - Crook durchquerte Crook City und kampierte in der Gegend des Centennial Peak. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Spotted Eagle Four Horns American Horse No Neck Crazy Horse |
| 19. September 1876 | Crooks Pferdefleisch-Marsch 1876 - Crook kampierte am Box Elder Creek in den Black Hills. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Spotted Eagle Four Horns American Horse No Neck Crazy Horse |
| 21. September 1876 | Crooks Pferdefleisch-Marsch 1876 - Crook kampierte in der Nähe der verlassenen Ortschaft Custer City am French Creek. Hier blieben die Truppen einige Wochen. Von hier aus marschierte die 5. U.S. Kavallerie zur Red Cloud Agency in Nebraska. Hier wurden die Oglala von Red Cloud entwaffnet und auch die Pferde wurden den Oglala weggenommen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Sans Arc (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Black Moon Sitting Bull Spotted Eagle Four Horns American Horse No Neck Crazy Horse |
| 8. September 1876 | Vertrag von Black Hills Vertrag 1876Eine Kommission unter der Leitung von George Manypenny traf sich in der Great Sioux Agency. Die Kommission wollte einen 'Vertrag' mit den Indianern abschließen, in dem diese die Black Hills sowie die noch nicht an die US-Regierung abgetretenen Gebiete in Montana und Wyoming abtreten sollten. Die US-Regierung zwang die Häuptlinge in den Reservationen, das bisher den Indianern gehörende Land einschließlich der Black Hills vertraglich abzutreten. Andernfalls drohte die US-Regierung, die Lebensmittelversorgung der Indianer in den Reservationen einzustellen. Der Vertrag von Fort Laramie sah für solche Regelungen eine 3/4-Mehrheit der Indianer vor, die die US-Regierung einfach ignorierte. Die Verträge wurden an folgenden Daten unterzeichnet: - In der Spotted Tail Agency am 23. September 1876 - In der Red Cloud Agency am 26. September 1876 - In der Standing Rock Reservation am 11. Oktober 1876 - In der Cheyenne River Agency am 16. Oktober 1876 Der U.S. Senat ratifizierte den 'Vertrag' am 28. Februar 1877 Aus Sicht der U.S. Regierung gehörten die Black Hills und das von den freien Indianern besetzte Gebiet nun ihnen. Damit waren auch die Siedlungen und die Anwesenheit von Goldsuchern in den Black Hills legal. Aus Sicht der US-Regierung bewegten sich die letzten freien Prärieindianer nun in einem Gebiet, das der US-Regierung und nicht mehr den Indianern gehörte. General Sheridan erklärte nun von seinem Hauptquartier in Chicago aus den Indianern den totalen Krieg. | Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Brule (Lakota) | Red Cloud Sitting Bull Spotted Tail |
| 11. Oktober 1876 | Miles Winter Expedition 1876 - Hunkpapa-Krieger überfielen am Spring Creek einen von Colonel Elwell S. Otis eskortierten Wagenzug mit 94 Wagen und einer Ambulanz für Colonel Miles im 'Cantonment on Tongue River', der von Glendive (im Osten Montanas) gestartet war. Den Hunkpapa gelang es, einige Maultiere zu töten, und einige Wagen mussten zurückgelassen werden. Der Wagenzug kehrte um und erreichte Glendive um 21:00 Uhr. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Crow King Sitting Bull |
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| In diesem Gebiet wurde der Zug für Miles angegriffen. Quelle: http://1-22infantry.org/history3/76.htm | |||
| 14. Oktober 1876 | Miles Winter Expedition 1876 - Colonel Elwell S. Otis verließ erneut das 'Glendive Cantonment', diesmal mit 185 Soldaten der 22. U.S. Infanterie. Otis hatte nun 3 Gatling-Kanonen bei sich und wollte unbedingt das 'Cantonment on Tongue River' von Colonel Miles erreichen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Crow King Sitting Bull |
| 15. Oktober 1876 | Miles Winter Expedition 1876 - Wieder wurde der Nachschubzug von Colonel Miles überfallen, diesmal etwa 15 Meilen westlich von Glendive. Die Indianer konnten den Treck nicht aufhalten. Der Nachschub wurde von Colonel Miles dringend benötigt, da er sein Hauptquartier für den Winterkrieg 1876/1877 gegen die Indianer am Yellowstone, an der Mündung des Tongue-River in den Yellowstone River, aufgeschlagen hatte. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Crow King Sitting Bull |
| 16. Oktober 1876 | Miles Winter Expedition 1876 - 2 Hunkpapa-Krieger nähern sich dem Wagenzug von Colonel Elwell S. Otis und schlagen ein Treffen zwischen Colonel Miles und Sitting Bull vor. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Sitting Bull |
| 18. Oktober 1876 | Miles Winter Expedition 1876 - Colonel Miles und Colonel Otis trafen sich am östlichen Ufer des Custer Creek, etwa fünf Meilen vom Yellowstone River entfernt. Colonel Miles begann, die Hunkpapa-Indianer zu verfolgen, und Colonel Otis marschierte weiter in Richtung des 'Cantonment on Tongue River'. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Crow King Sitting Bull |
| 20. Oktober 1876 | Miles Winter Expedition 1876 - Colonel Miles und Sitting Bull trafen sich in der Gegend von Cedar Creek zu Verhandlungen. Miles beeindruckte die Indianer mit seiner Kleidung, einer Pelzmütze und einem Mantel aus Bärenfell. Seit diesem Treffen nannten ihn die Indianer 'Bärenmantel'. Miles wurde von Scouts der Shoshone und Crow begleitet. | Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Crow Shoshone | Gall Sitting Bull Crow King |
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| Colonel Nelson Miles um 1876. Gut zu erkennen sind der Hut und der Mantel aus Bärenfell, der ihm den Namen 'Bear coat' (Bärenmantel) einbrachte. Quelle: http://www.friendsnezpercebattlefields.org/7th-cavalry-in-the-nez-perce-war.htm | |||
| 21. Oktober 1876 | Miles Winter Expedition 1876 - Am zweiten Tag wurden die Verhandlungen wegen Tumulten abgebrochen, Sitting Bull und Miles konnten sich nicht einigen. Miles forderte die bedingungslose Kapitulation der Indianer, Sitting Bull verlangte den sofortigen Rückzug der US-Armee aus dem Gebiet der Indianer.Miles griff Sitting Bulls Dorf am Cedar Creek (heute Big Dry Creek) an. Die Indianer waren vorbereitet und zogen sich 18 Meilen zurück. Ein Indianer wurde getötet und zwei Soldaten verwundet. . Am Yellowstone River holte Miles Sans Arc und Miniconjou ein und überholte sie. Sitting Bull war nicht mehr in der Gruppe. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Crow King Gall |
| Ende Oktober 1876 | Sitting Bull lagerte mit 30 Zelten etwa 25 Meilen südlich von Fort Peck, zusammen mit Four Horns und Black Moon. Sitting Bull nahm Kontakt mit einem großen Dorf der Hunkpapa in der Nähe von Fort Peck auf, das aus 125 Zelten bestand und unter der Leitung von Long Dog, Iron Dog, Crow und Little Knife stand. Während die Hunkpapa mit den Agenten von Fort Peck verhandelten, legte ein Dampfer mit Soldaten aus Fort Buford bei Fort Peck an. Die Hunkpapa verließen Fort Peck am 1. November und schlossen sich Sitting Bull an. Zu dieser Zeit litten die Hunkpapa bereits unter Nahrungsmangel. Insgesamt konnte Sitting Bull nun auf etwa 400 Krieger zählen. Sitting Bulls Bewegungsfreiheit war jedoch eingeschränkt. Colonel Miles war in der Gegend allgegenwärtig und hatte seine Kompanien auf der Suche nach Sitting Bull überall verteilt. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Iron Dog Four Horns Crow Black Moon Little Knife Long Dog |
| 15. November 1876 | Colonel Nelson A. Miles kam mit seinem Regiment nach Fort Peck. Von hier aus machte er sich auf die Suche nach Sitting Bull und marschierte in Richtung Big Dry Cree, wo sich Sitting Bulls Dorf befand. Sitting Bull bemerkte das Herannahen der Soldaten und verlegte sein Dorf nach Osten an den Red Water Creek, einen Nebenfluss des Missouri River. Dort erreichten ihn die Reiter von Crazy Horse, die ihn um mehr Munition baten und ihn aufforderten, sich ihnen anzuschließen. Sitting Bull war jedoch selbst auf der Suche nach Händlern, um Munition zu kaufen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Crazy Horse |
| 7. Dezember 1876 | 3 Kompanien unter Leutnant Frank D. Balwin wollten das Dorf der Hunkpapa mit 120 Zelten an der Mündung des Milk River in den Missouri River angreifen. Die Soldaten wurden jedoch rechtzeitig entdeckt und den Hunkpapa gelang es, das Dorf zu zerstören und den zugefrorenen Missouri River zu überqueren. Die Krieger der Hunkpapa gingen in Stellung und trieben eine der Kompanien zurück, so dass die Soldaten nicht über den zugefrorenen Missouri angreifen konnten. Baldwin zog sich nach Fort Peck zurück. Baldwin kannte die Lage des Dorfes von Sitting Bull von einem Weißen namens Johnny Bruguier, der bis dahin viel mit den Hunkpapa gelebt hatte. Bruguier wechselte jedoch im Dezember die Fronten und trat in die Dienste der US-Armee. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Gall |
| 18. Dezember 1876 | Leutnant Frank D. Baldwin fand Sitting Bulls Lager am Ash Creek, etwa sieben Meilen vom Ort der Schlacht am Cedar Creek entfernt, und griff es mit einer Howitzer-Kanone an. 122 Tipis wurden in Brand gesteckt. 122 Tipis wurden in Brand gesteckt und niedergebrannt. Die Indianer mussten sich demoralisiert von der Kanone zurückziehen. Im Dezember hatte Sitting Bull von den Red River Metis genügend Munition erhalten, um Crazy Horse mit 50 Schachteln zu versorgen. Er war auf dem Weg zu Crazy Horse. Sitting Bull konnte die 50 Kisten Munition für Crazy Horse während des Angriffs auf das Dorf retten und setzte seinen Marsch zum Dorf von Crazy Horse fort. Am 15. Januar erreichte er Crazy Horse mit 100 Zelten am Prairie Dog Creek, wo der Tongue River aus den Bighorn Mountains kommt. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Red River Metis (Metis) | Sitting Bull No Neck Gall |
| Dezember 1876 | Etwa 3'000 Lakota flüchteten nach Kanada in die Wood Mountains. Unter ihnen der Hunkpapa Black Moon mit 52 Zelten, ab März 1877 Four Horns (Hunkpapa) mit ebenfalls etwa 50 Zelten. Auch Sitting Bull sollte im Mai 1877 mit seinen Hunkpapa nach Kanada ziehen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Black Moon Four Horns Sitting Bull |
| 28. Februar 1877 | Vertrag von Black Hills Vertrag 1876Der Vertrag von Black Hills wurde Gesetz. Die Indianer verloren das gesamte Gebiet um die heiligen Black Hills, insgesamt rund 40 Millionen Acres Reservationsland. Sitting Bull floh daraufhin mit einer Gruppe von Hunkpapa nach Kanada. Die Black Hills waren bis zu diesem Zeitpunkt Teil der Great Sioux Reservation aufgrund des Vertrages von Fort Laramie von 1868. Nur rund 10% aller männlichen Lakota unterzeichneten den Vertrag, trotzdem verabschiedete der Kongress das Gesetz. Nach dem Vertrag von Fort Laramie von 1868 wären die Unterschriften von mindestens 3/4 aller Männer der Great Sioux Reservation erforderlich gewesen. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) | Sitting Bull Red Cloud Spottet Tail |
| 17. März 1877 | Das Aufbrechen des Eises auf dem Missouri verursachte eine Flutwelle entlang des Missouri. Wieder einmal wurde der gesamte Besitz der Hunkpapa zerstört. Die Hunkpapa hatten Glück, mit dem Leben davongekommen zu sein. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| 10. April 1877 | Hunkpapa, Miniconjou und Sans Arc hielten etwa 100 km nordwestlich von Fort Peck am Beaver Creek ein Council ab. Anwesend waren Hunkpapa, Miniconjou und Sans Arc. Sitting Bull und Spotted Eagle von den Sans Arc plädierten für die Fortsetzung des Krieges. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Miniconjou (Lakota) Sans Arc (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Sans Arc (Lakota) | Sitting Bull Pretty Bear No Neck Flying By Hump Red Thunder Spotted Eagle Black Tiger Turning Bear |
| 16. April 1877 | Sitting Bull erreichte ein Handelslager der Red River Metis am Milk River und überquerte wahrscheinlich Anfang Mai die Grenze nach Kanada. Einer der Häuptlinge, die neben Gall mit Sitting Bull nach Kanada zogen, war Inkpaduta. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) Red River Metis (Metis) | Sitting Bull Gall Inkpaduta |
| 1. Maiwoche 1877 | Sitting Bull kam mit seinem Hunkpapa und 135 Zelten nach Kanada, ebenso Gall, Rain-in-the-face, Bear King, Charging Thunder und Bone Club. Sogar Inkpaduta reiste nach Kanada (Saskatchewan). | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Wahpekute-Santee (Eastern Dakota) | Sitting Bull Rain-in-the-face Bear King Charging Thunder Bone Club Gall Inkpaduta |
| Sommer 1877 | Sitting Bull hielt in den Wood Mountains im Süden von Saskatchewan einen Sonnentanz ab. Dazu waren auch die Métis-Indianer eingeladen, die in der Nähe ihr Dorf hatten. Neben dem Sonnentanz wurden auch Pferderennen veranstaltet. Ein Pferd der Metis gewann ein Rennen nach dem anderen. Am nächsten Tag verschwanden 100 Pferde und das siegreiche Rennpferd aus dem Dorf der Metis. Die Métis beschwerten sich bei der kanadischen Polizei ('Red Coats'). Die Mounties gingen zu Sitting Bull und verlangten die Bestrafung der Täter. Sitting Bull fand die Täter und bestrafte sie hart. Sitting Bull konnte sich solche Vorfälle nicht leisten, wenn er verhindern wollte, dass die kanadische Regierung die Indianer zurück in die Vereinigten Staaten schickte. Trotzdem: Nach diesem Vorfall nahm die kanadische Regierung Kontakt mit der US-Regierung auf, um die Hunkpapa in die Vereinigten Staaten zurückzuschicken. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Red River Metis (Metis) | Sitting Bull Gall |
| 12. Oktober 1877 | Häuptling White Bird kam mit über 100 Nez Perce und 45 Zelten bei Sitting Bull in den Cyprus Hills im Süden von Saskatchewan an. In dieser Gruppe von Nez Perce befanden sich auch Yellow Bull und die Tochter von Chief Joseph. Der schlechte Zustand der Nez Perce muss Sitting Bull in seiner Meinung bestärkt haben, dass die US-Armee nach wie vor rücksichtslos gegen alle Indianer vorging. Was Sitting Bull nicht wusste, war, dass Northern Cheyenne und sogar einige Lakota-Indianer als Späher für Colonel Miles dienten. Das Wissen dieser Scouts war entscheidend dafür, dass Miles das Lager der Nez Perce in den Bear Paw Mountains rechtzeitig fand. | Nez Perce Hunkpapa (Lakota) Northern Cheyenne (Cheyenne) Lakota Hunkpapa (Lakota) | White Bird Sitting Bull Gall |
| 17. Oktober 1877 | General Alfred Terry traf in Kanada in Fort Walsh ein und verhandelte mit Sitting Bull über Kapitulationsbedingungen für eine Rückkehr in die USA. Sitting Bull lehnte jedoch ab. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Gall |
| Ende Oktober 1877 | Nach der Begegnung mit General Alfred Terry mussten die Hunkpapa in Saskatchewan feststellen, dass auch in diesem Gebiet die Bisons immer weniger wurden. Immer wieder mussten die Hunkpapa die kanadisch-amerikanische Grenze überqueren, um am Milk River in Montana Büffel zu jagen, was wiederum die weißen Siedler erschreckte, die ihre Beobachtungen den Behörden meldeten. Friedliche Indianer wie die Gros Ventre und die Assiniboine schlossen sich dem Protest an. Schließlich gab es auch im Tal des Milk River keine Bisons mehr. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Gros Ventre Assiniboine | Sitting Bull Gall |
| Frühling 1878 | Oglalas unter Little Hawk und Fools Heart mit insgesamt 240 Zelten in Kanada angekommen. Im Frühjahr 1878 befanden sich etwa 5000 Hunkpapa, Oglala und Nez Perce in Sitting Bulls Lager in den Cypress Hills im Süden von Saskatchewan. | Oglala (Lakota) Nez Perce Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Little Hawk White Bird Fools Heart Sitting Bull Gall |
| Anfang Juni 1879 | Sitting Bull jagte Bisons im Gebiet des Milk River im Norden Montanas. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
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| Bison im Custer State Park in Süd-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 17. Juli 1879 | Colonel Miles' Soldaten fanden Sitting Bulls Jagdgesellschaft in der Gegend des Milk River im Norden Montanas und griffen an, als die Indianer gerade Büffel töteten. Mit Hilfe der mitgeführten Howitzer-Kanonen wurden die Hunkpapa zurückgeschlagen, die Verluste auf beiden Seiten waren gering. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| Winter 1879 | Northern Cheyenne Exodus 1877 - Little Wolf lebte mit seinen Northern Cheyenne in der Umgebung von Fort Keogh. Das Leben war langweilig, da die Cheyenne nicht mehr auf Büffeljagd gehen konnten und sich andere Stämme bekriegten. Einige Cheyenne meldeten sich als Späher für die US-Armee, um Sitting Bull im Norden Montanas aufzuspüren. Andere verbrachten ihre Tage mit Wettkämpfen und Spielen. Eines Tages kaufte sich Little Wolf eine Flasche Whisky und trank sie aus. Unter dem Einfluss des Alkohols erschoss Little Wolf dann Thin Elk. Kurz darauf wurde Little Wolf von der US-Armee nicht mehr als Häuptling der Cheyenne anerkannt. . | Northern Cheyenne (Cheyenne) Hunkpapa (Lakota) | Little Wolf Sitting Bull |
| 23. Mai 1880 | One Bull, der Adoptivsohn von Sitting Bull, erkundigte sich in Fort Buford nach den aktuellen Kapitulationsbedingungen. Colonel William B. Hazen nannte ihm die gleichen Bedingungen wie vor drei Jahren: - bedingungslose Kapitulation - Abgabe aller Waffen und Pferde - Einweisung in ein Reservat. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull One Bull |
| 23. November 1880 | Sitting Bull trifft in den Wood Mountains auf Colonel Irvine, den Nachfolger von Major Walsh. Irvine machte Sitting Bull klar, dass die Anwesenheit der Lakota im Süden von Saskatchewan/Kanada nicht mehr erwünscht sei. Colonel Irvine und Major Crozier begannen nun Low Dog und Sitting Bull zu bearbeiten und versuchten sie davon zu überzeugen, dass eine Kapitulation der Lakota in den USA die beste Lösung sei. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| November 1880 | Sitting Bull war inzwischen mit 150 Kriegern und ihren Familien in die USA zurückgekehrt und lagerte etwa 50 Meilen nordwestlich der Poplar River Agency. Die Kapitulation Galls hatte zur Folge, dass Sitting Bull nach Kanada zurückkehrte. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| Dezember 1880 | Sitting Bull überquerte noch einmal die kanadisch-amerikanische Grenze auf der Suche nach Bisons. Im Gebiet zwischen dem Milk River und dem Poplar River im Nordosten Montanas fand er große Bisonherden, wahrscheinlich die letzten großen Bisonherden in den USA. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Crow King |
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| Bisons im Custer National Park. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 11. Januar 1881 | Im Lager von Sitting Bull sprach Crow King so überzeugend, dass ihm bei seiner Rückkehr nach Poplar 41 Zelte folgten. Sitting Bull zog mit weiteren 40 Zelten wieder nach Norden und überquerte am 24. Januar erneut die Grenze nach Kanada. General Alfred Terry verlor die Geduld mit den Indianern und schickte Truppen von Fort Assiniboine und Fort Peck nach Norden, um Sitting Bulls Lager zu finden und seine Kapitulation zu erzwingen. Doch Sitting Bull zog rechtzeitig wieder nach Norden. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Low Dog Crow King |
| Mitte März 1881 | Major Irvine von der Northwest Mounted Police ritt zum Lager von Sitting Bull und Low Dog in den Wood Mountains im Süden Saskatchewans und machte den beiden klar, dass die Indianer von der kanadischen Regierung weder Lebensmittel noch ein Reservat zu erwarten hätten. Daraufhin trennte sich Low Dog von Sitting Bull und ergab sich am 11. April in Fort Buford. | Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) | Sitting Bull Low Dog |
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| Soldaten der Northwest Mounted Police NWMP in Fort Walsh im Süden von Saskatchewan / Kanada. Quelle: http://www.flickr.com/photos/canadiantourism/5084973800/meta/ | |||
| 18. April 1881 | Im kleinen Lager der Hunkpapa in den Wood Mountains im Süden Saskatchewans trieben Cree-Indianer die Pferde der Hunkpapa weg. Die Cree flohen in das Fort von Major Crozier, der die Hunkpapa vor den Toren des Forts zurückwies. Sitting Bull brach daraufhin sein Lager in den Wood Mountains ab und marschierte etwa 70 Meilen nach Osten zum Willow Bunch. | Hunkpapa (Lakota) Cree | Sitting Bull |
| 12. Mai 1881 | Nachdem Old Bull ins Lager der Hunkpapa am Willow Bunch zurückgekehrt war, war Sitting Bull bereits mit 38 Zelten nach Norden in Richtung Fort Qu'Appelle gezogen. Das Lager am Willow Bunch bestand noch aus 60 Zelten. Old Bull und 32 weitere Hunkpapa wurden von Jean Louis Legare in Wagen nach Fort Buford gebracht. Legare war ein Händler, der in der Gegend von Willow Bunch lebte und das Vertrauen der Hunkpapa genoss. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Old Bull |
| 26. Mai 1881 | Gall, Black Moon, Crow King, Fools Heart, Old Bull, Low Dog und Fools Heart mit ihren Familien wurden auf dem Missouri auf ein Dampfboot verladen und kamen 3 Tage später in der Standing Rock Reservation bei Fort Yates an. Am 15. Juni kamen weitere 5 Dampfboote mit Indianern aus Fort Keogh, Spotted Eagle, Big Road und Rain-in-the-face in der Standing Rock Reservation an. Insgesamt wurden in dieser Zeit 2849 Indianer in die neue Reservation transportiert. Sitting Bull war nun isoliert von seinen ehemaligen Kameraden, die sich nicht mehr in Montana und im Norden von Nord-Dakota, sondern an der Grenze zwischen North und Süd-Dakota in der Standing Rock Reservation befanden. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Sitting Bull Crow King Old Bull Low Dog Fools Heart Spotted Eagle Big Road Rain-in-the-face |
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| Krähenkönig, Oberhaupt der Hunkpapa. Quelle: http://www.benwhiteeagle.com/Story6_1.htm | |||
| 29. Mai 1881 | Gall, Black Moon, Crow King, Fools Heart, Old Bull, Low Dog und Fools Heart mit 1149 Lakota-Indianern im Reservat Standing Rock in Fort Yates angekommen. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Oglala (Lakota) Sans Arc (Lakota) Oglala (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Sitting Bull Crow King Old Bull Low Dog Fools Heart Spotted Eagle Big Road Rain-in-the-face |
| 16. Juni 1881 | Sitting Bull, Four Horns und andere Hunkpapa verließen nach Verhandlungen mit dem Indianerbeauftragten Edgar Dewdney ihr Dorf bei Fort Qu'Appelle und zogen nach Süden in Richtung Willow Bunch. Dort wollte Sitting Bull die Ankunft von Major Walsh abwarten. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sitting Bull nicht die Absicht, sich zu ergeben. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Four Horns |
| 13. Juli 1881 | Sitting Bull und Four Horns verließen nach Verhandlungen mit Jean Louis Legare ihr Lager bei Willow Bunch und zogen nach Fort Buford. 44 Männer sowie 143 Frauen und Kinder wurden auf Legares Wagen transportiert. Am 16. Juli trafen sechs Wagen mit Lebensmitteln aus Fort Buford bei Lages Wagenzug ein. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Four Horns |
| 19. Juli 1881 | Sitting Bull, One Bull (Neffe und Adoptivsohn von Sitting Bull), Four Horns und andere Häuptlinge kapitulierten mit 187 Lakotas in Fort Buford. Die Indianer besaßen nur noch 14 Ponys. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Miniconjou (Lakota) | Sitting Bull One Bull Four Horns High-as-the-Clouds Bone Tomahawk White Dog Scarlet Thunder |
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| In diesem Gebäude in Fort Buford im Westen von Nord-Dakota kapitulierte Sitting Bull. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 29. Juli 1881 | Sitting Bull, Four Horns und die Hunkpapa (insgesamt 187 Indianer) wurden auf ein Dampfschiff verladen und kamen zwei Tage später in Bismark, Nord-Dakota, an. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Four Horns |
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| Das Lager der Sitting Bulls in Fort Buford. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 1. August 1881 | Sitting Bull, Four Horns und der Hunkpapa kamen mit dem Dampfschiff 'General Sherman' in Fort Yates im Reservat Standing Rock an. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Four Horns |
| 10. September 1881 | Sitting Bull und 171 Hunkpapa wurden in Fort Yates auf einen Dampfer verladen und nach Fort Randall in Nebraska, östlich der Rosebud-Reservation, gebracht. Die Hunkpapa-Indianer wurden von der 17. U.S. Infanterie bewacht. Bis Ende April 1883 sollten Sitting Bull und seine Hunkpapa in Fort Randall bleiben. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Four Horns |
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| Sitting Bull, aufgenommen in Fort Randall. Quelle: Daniel Englisberg, Los Angeles | |||
| 18. September 1881 | Sitting Bull und 171 Hunkpapa erreichten Fort Randall in Nebraska. Die Hunkpapa lebten in einem Lager südlich des Forts und wurden von der 25. Sitting Bull und seine Familie lebten die meiste Zeit in der Standing Rock Reservation als Farmer und Gärtner. Der Reservationsagent James McLaughlin hatte enge Verbündete in Gall, Crow King, Mad Bear, Two Bears und John Grass, mit denen er gemeinsam die Reservation kontrollierte. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Blackfoot (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Gall Crow King Mad Bear Two Bears John Grass Four Horns |
| 28. April 1883 | Sitting Bull und 160 Hunkpapa wurden mit dem Dampfer 'W.J. Behan' von Fort Randall nach Fort Yates in der Standing Rock Reservation gebracht. Die Hunkpapa wurden von einer Kompanie der 15. US-Infanterie unter dem Kommando von Leutnant Thomas F. Davis bewacht. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Four Horns |
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| Der 'Parade Ground' des heutigen Fort Randall im Süden von Süd-Dakota. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||
| 10. Mai 1883 | Sitting Bull und 160 Hunkpapa kamen in Fort Yates im Reservat Standing Rock an. Sitting Bull und seine Familie lebten die meiste Zeit in der Standing Rock Reservation als Farmer und Gärtner. Der Agent der Reservation, James McLaughlin, hatte enge Verbündete in Gall, Crow King, Mad Bear, Two Bears und John Grass, mit denen er gemeinsam die Reservation kontrollierte. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Blackfoot (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Crow King Gall Mad Bear Two Bears John Grass Four Horns |
| 5. September 1883 | Sitting Bull nahm an einer Parade in Bismark teil, bei der Bismark als neue Hauptstadt des Dakota-Territoriums gefeiert wurde. Auch der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Ulysses S. Grant, nahm an der Parade teil. Sitting Bull gab Autogramme und erhielt Geschenke von Offiziellen der Stadt Bismark. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| 14. März 1884 | Sitting Bull besuchte mit seinen Frauen und One Bull die Stadt St. Paul in Minnesota. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| Frühling 1884 | Sitting Bull und die meisten Hunkpapa zogen zum Grand River, wo die Hunkpapa wieder als Farmer und Gärtner arbeiteten. Sitting Bulls Haus lag in der Nähe des Ortes, an dem er 53 Jahre zuvor geboren worden war. Sitting Bull baute Hafer, Kartoffeln und Mais an. Außerdem hielt er Pferde, Rinder und Hühner. Seine Kinder besuchten die Congregational Day School. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Blackfoot (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Crow King Gall Mad Bear Two Bears John Grass Four Horns |
| 1884 | Der Indianeragent der Standing Rock Reservation war James McLaughlin. Für jeden Stamm in der Reservation ernannte er Häuptlinge, die für ihren Stamm sprachen und die anstehenden Aufgaben erledigten: für die Yanktonai Mad Bear und Two Bears für die Blackfeet Charging Bear (John Grass) für die Hunkpapa Sitting Bull und Gall. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Yanktonai (Western Dakota) Yanktonai (Western Dakota) Blackfoot (Lakota) | Sitting Bull Gall Two Bears Mad Bear Charging Bear |
| Juni 1885 | Sitting Bull trat in der Wildwest-Show von Buffalo Bill in New York auf. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
| August 1885 | Im August 1885 trat Sitting Bull in der Wildwest-Show von Buffalo Bill in Montreal auf. 4 Monate lang trat Sitting Bull in der Wildwest-Show von Buffalo Bill auf. Inzwischen hatte Sitting Bull gelernt, seinen Namen zu schreiben und gab während der Tournee viele Autogramme. Er verdiente 50 Dollar pro Woche und erhielt einen Bonus von 125 Dollar. Außerdem durfte er alle Einnahmen aus dem Verkauf von Autogrammen und Fotos behalten. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
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| Sitting Bull (rechts unten), aufgenommen 1885 in Montreal. Quelle: Daniel Englisberg, Los Angeles | |||
| September 1886 | Friede zwischen Hunkpapa und Crow 1886Sitting Bull und 100 Indianer aus dem Standing Rock Reservat und dem Cheyenne River Reservat besuchten eine Woche lang die Crows in der Crow Agency im Süden Montanas. Bei dieser Gelegenheit schlossen die beiden Stämme Frieden! Während der Woche erfuhren die Gäste, dass die Regierung daran arbeitete, das gesamte Land der Crow Indianer in einzelne Parzellen aufzuteilen (siehe 'General Allotment Act'). Bald sollte dieses Thema auch auf die Indianer in den Reservationen in Nord- und Süd-Dakota zukommen. | Hunkpapa (Lakota) Crow | Sitting Bull |
| 1886 | Gall nahm an den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag des Little Big Horn teil und war der erste Indianer, der seine Version der Schlacht am Little Big Horn erzählen konnte. Bis dahin waren die einzigen Überlebenden der Schlacht am Little Big Horn nie befragt worden! Sitting Bull war die Teilnahme vom Indianerbeauftragten der Standing Rock Reservation, James McLaughlin, verweigert worden. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Gall Sitting Bull |
| 13. Oktober 1888 | Die Regierung lud 54 Häuptlinge nach Washington ein, um den 'Sioux Act' neu zu verhandeln. - Standing Rock Indian Reservation (14 Häuptlinge) - Crow Creek, Cheyenne River and Lower Brule Reservation (15 Häuptlinge) - Rosebud Indian Reservation (14 Häuptlinge) - Pine Ridge Indian Reservation (11 Häuptlinge, davon 2 Cheyenne-Häuptlinge) Sitting Bull schlug vor, die 9 Millionen Acres für $1'25 zu verkaufen. Die US-Regierung bot einen Preis von $1 pro Acre für die ersten drei Jahre, dann $0'75 pro Acre für die nächsten zwei Jahre und $0'50 für die folgenden Jahre. | Hunkpapa (Lakota) Brule (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Blackfoot (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Oglala (Lakota) Miniconjou (Lakota) | Sitting Bull He Dog Gall John Grass Mad Bear Little Wound Big Foot |
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| Sioux Commission 1888 in Washington DC. Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der Kongressbibliothek, Washington DC | |||
| Mai 1889 - August 1889 | Zum dritten Mal innerhalb von acht Jahren (1882 Dawes-Kommission, 1888 Pratt-Kommission) versuchte eine Kommission der US-Regierung, die Lakota zur Aufgabe eines Großteils ihres Landes zu bewegen. Der 'Sioux Act' war zwar bereits vom Kongress verabschiedet worden, doch versuchte man im Nachhinein, bei den Indianern die nötigen Stimmen dafür zu bekommen. Wichtigster Kommissionär war General George Crook, weshalb die Kommission auch 'Crook-Kommission' genannt wurde. Diesmal ging die Kommission jedoch anders vor. Im Reservat Standing Rock zum Beispiel führte der Indianeragent James McLaughlin Einzelgespräche mit den Verhandlungsführern, darunter auch John Grass von den Blackfoot Lakota. Den Indianern wurden Zugeständnisse und Versprechungen gemacht, die John Grass den anderen Verhandlungsführern wie Gall, Mad Bear und Bid Head schmackhaft machte. Mit der Zeit wandelte sich die ablehnende Haltung in eine zustimmende. Mit dieser Methode wurden die notwendigen Stimmen gewonnen. Mit dieser Methode wurden auch in allen anderen Reservaten die nötigen Stimmen gewonnen! Die von den Weißen gemachten Zugeständnisse und Versprechungen wurden jedoch größtenteils nicht eingehalten. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Blackfoot (Lakota) | Sitting Bull Gall Mad Bear Big Head John Grass |
| November 1889 | Lakota aus der Cheyenne River Reservation (Kicking Bear) und der Rosebud Reservation (Short Bull) besuchten den Propheten Wovoka im Mason Valley in Nevada, um mehr über den Geistertanz zu erfahren. Sie brachten den Geistertanz in die Reservate der Lakota in Süd-Dakota, aber nicht in das Reservat Standing Rock. Die Hunkpapa nahmen nicht an der Reise teil. Die Geistertanzbewegung war von Anfang an eine gewaltfreie Bewegung. Es ging nur ums Tanzen, Beten und Glauben. Den Rest würde der große Geist erledigen. Anfang Juni bekam das Indian Office in Washington Wind von der Geistertanzbewegung und verlangte von den Indianeragenten Berichte. James McLaughlin sah endlich eine Möglichkeit, Sitting Bull loszuwerden. Er empfahl, Sitting Bull aus dem Reservat Standing Rock zu entfernen, dann würde Ruhe einkehren. McLaughlin verdächtigte Sitting Bull, den Geistertanz aktiv zu fördern und unter den Indianern zu verbreiten (was nicht stimmte). | Hunkpapa (Lakota) Eastern Shoshone (Shoshone) Miniconjou (Lakota) Brule (Lakota) | Sitting Bull Kicking Bear Short Bull |
| 10. Februar 1990 | Dank der Arbeit der 'Crook Commission' im Sommer 1889 konnte US-Präsident Benjamin Harrison verkünden, dass die notwendigen Stimmen für den 'Sioux Act' der Indianer (mit mehr als 3/4 der notwendigen Stimmen aller männlichen Reservationsbewohner) zusammengekommen waren und die 'Great Sioux Reservation' aufgehoben werden konnte. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Blackfoot (Lakota) | Sitting Bull Gall Mad Bear Big Head John Grass |
| Herbst 1890 | Die Lakota in den sechs Reservationen Süd-Dakotas tanzten den ganzen Herbst hindurch bis in den milden Winter hinein. Der für das Reservat Standing Rock zuständige Indianeragent James McLaughlin wurde immer nervöser und stattete Sitting Bull in Begleitung von Bull Head (Bezirkspolizeichef) einen Besuch ab. Alle Drohungen und Überredungskünste konnten Sitting Bull nicht dazu bewegen, den Geistertanz zu beenden. Sitting Bull glaubte nicht an die Vorhersagen des Geistertanzes, aber er unterstützte die Tänze der Lakota. Tänze gehörten seit Jahrhunderten zur Kultur der Lakota. McLaughlin kam zu dem Schluss, dass Sitting Bull der Initiator und Förderer des Geistertanzes war. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Bull Head |
| Anfang Dezember 1890 | Anfang Dezember 1890 hatten sich fast 3'000 Geistertänzer aus der Rosebud Reservation, der Pine Ridge Reservation und der Cheyenne River Reservation an den 'Stronghold Tables' in der Rosebud Reservation versammelt und tanzten weiter. Es fehlten die Hunkpapa aus der Standing Rock Reservation und Miniconjou unter Hump und Big Foot. Kicking Bear führte die Gruppe an. Schon bald hatte die US-Armee unter Generalmajor John Brooke die Stronghold Tables in den Badlands umzingelt. Die Indianer wollten sich nicht ergeben. Sitting Bull erklärte öffentlich, dass er nicht an die neue Religion glaube, forderte aber seine Anhänger auf, den Geistertanz zu tanzen. Daraufhin verließen einige seiner Anhänger sein Lager. | Oglala (Lakota) Brule (Lakota) Brule (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Kicking Bear Short Bull Two Strike Sitting Bull |
| Anfang Dezember 1890 | Marc C. Collins, eine Missionarin, die Sitting Bull besuchte, bestätigte, dass Sitting Bull nicht an den Geistertanz glaubte, den Tanz selbst aber nicht ablehnte (die Indianer waren es gewohnt zu tanzen). Außerdem äußerte Sitting Bull gegenüber Collins den Verdacht, dass er bald verhaftet und eingesperrt werden würde. Catherine Weldon, die für Sitting Bull arbeitete, teilte Collins' Ansicht. Weldon erfuhr von Sitting Bull, dass er während eines Morgenspaziergangs von einem Vogel erfahren hatte, dass er von seinen eigenen Leuten getötet werden würde. | Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull |
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| Sitting Bull, gemalt nach einem Foto der Fotografen Palmquist . | |||
| 15. Dezember 1890 | Sitting Bull wurde bei seiner Festnahme am Morgen im Reservat Standing Rock von der Indianerpolizei erschossen. Angeführt wurde die Indianerpolizei von Leutnant Bull Head, dem Bezirkskommandanten der Indianerpolizei. Bull Head war ein Gegner von Sitting Bull. Sitting Bull wurde 59 Jahre alt. 3 Tage später wurde Sitting Bull in Fort Yates begraben. Während der Verhaftung gab ein treuer Gefolgsmann Sitting Bulls (Catch The Bear) einen Schuss auf Bull Head ab. Im Fallen schoss Bull Head Sitting Bull in die Brust. Red Tomahawk, ein Indianerpolizist, hatte Sitting Bull von hinten in den Kopf geschossen. Sitting Bull war sofort tot. Das anschließende heftige Feuergefecht zwischen den etwa 400 Anhängern Sitting Bulls kostete 8 Indianern und 4 Indianerpolizisten das Leben. Unter den Toten war auch Crow Foot, ein Sohn von Sitting Bull. | Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) Hunkpapa (Lakota) | Sitting Bull Bull Head Crow Foot Catch The Bear Red Tomahawk |
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| Gedenktafel am Grab von Sitting Bull in der Standing Rock Reservation. Quelle: Thomet Daniel 2010 | |||